inversematrix schrieb:
Diese Grafik zeigt doch wie sehr Deutschland unter der EWG leidet. Eigentlich müssten wir unsere Währung dementsprechend aufwerten können. Können wir aber nicht. Somit haben wir hohe Exporte aber weniger vom Nettor. So siehts aus.
Was ist denn das für eine
dämliche Aussage?
Würde unsere Währung aufwerten, dann würden zwangsläufig auch die Exporte einbrechen. Dann hätten wir eine schöne harte Währung, wären aber international bei den Lohnstückkosten nicht mehr konkurrenzfähig. Das war ein ganz entscheidender Vorteil für Griechenland oder Italien vor der Euroeinführung, weil sie sich so vor unseren Waren und Diensteistungen schützen konnten.
Vor der Euroeinführung gab es für unsere Industrie immer wieder massive Probleme, als andere Länder ihre Währung abwerteten. China hält heute den Yuan künstlich unten, wofür sie weltweit massive Kritik ernten.
Dennoch ist der Euro selbst heute derart hart, praktisch so hart wie die DM, dass viele europäische bzw. deutsche Unternehmen weiterhin Waren in Dollar weltweit verkaufen, unter anderem Airbus. Ich erinnere daran das der Euro gegenüber dem Dollar fast die 1,50 Marke erreichte, eine Wertparität, die selbst die DM zu keinem Zeitpunkt gegenüber dem Dollar hatte.
Übrigens, es ist völliger Irrsinn, dem Euro nun die Schuld an der Krise in die Schuhe zu schieben. Schuld haben immer noch Politiker, die sich nicht an den Stabilitätspakt gehalten haben und die unregulierten Märkte, die nun auf Kosten der Allgemeinheit die Volatilität in der Krise nutzen, um fette Gewinne zu machen.