Tabuthema Auslaenderkriminalitaet

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Man kann doch nicht von einem normal denkenden Menschen verlangen das er/sie glauben soll Menschen aus anderen Ländern seien "aggesiver" als Menschen aus Deutschland.
Um solche Statistiken zu bekommen spielen so unglaublich viele Faktoren zusammen das man sie gar nicht alle sammeln und objektiv bewerten kann - es hapert schon alleine daran das diese Statsitiken ein Mensch bewerten muss der selber auch schon subjektiv in seinem handeln beeinflußt ist.

Was ich schade finde ist, das ich eine Bekannte habe die Lehrerin ist in Do. und die mir sagt das dort der Ausländeranteil 80% beträgt - das hat mich doch sehr erschrocken.
Entweder wir "Deutschen" pfärchen die "Ausländer" bewußt alle zusammen um die Probleme wegzustopfen (in den Schulen) oder dort Leben nur noch Ausländer (in Ausländerblocks) weil kein "Deutscher" mit diesen Zusammenleben möchte - also werden diese auch wieder in diesen Ghettos gepärcht.

Ich weiß nicht was Schlimmer ist; So viele "Ausländer" auf einem Haufen zu haben oder die "Deutschen" die dieses offensichtlich wollen.

Außerdem bemerke ich immerwieder unsere "Ausländerfreundlichkeit" aber nur solange sie schön weit weg sind! - zum kotzen solch ein Verhalten - und da schäme ich mich "Deutscher" zu sein.
Wir müssen mal ALLE kapieren das wir MENSCHEN sind und keine "Deutschen" "Türken" "Russen" usw.
 
Natürlich lieben wir euch Deutsche und sind euch für eure Tourismuseuros, sowie die synchronisierten Fernsehserien und Kinofilme dankbar. Auch wegen euren zuverlässigen Autos haben wir euch gern...
 
bad_temper schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.

Natürlich WIRKT es nur so als wären sie gewaltbereiter :evillol:
Arghs..ich kann jetzt natürlich nur meine eigenen Erfahrungen schildern..aber ich wohne in Rosenheim (ca 70 000 Einwohner), und mir ist es Nachts beim Furtgehen oder auch Tagsüber noch nie passiert, dass mich ein Deutscher in irgendeiner Weise doof angemacht hätte... wennst allerdings dann mal an den Discos in der Nacht oder am Busbahnhof vorbei gehst kannst du mit 90 %iger wahrscheinlichkeit davon ausgehen das wieder Sprüche kommen ala "Ey du Kurde man" (ich seh ja so Ausländisch aus :freak: ); "Ey du Mistgeburt" oder "Hastn Problem" (ja ich weiß, sehr hilfsbereit diese Menschen :) ).
Wenn man diese "Krocha" dann mal alleine antrifft, ziehens einfach nur den Schwanz ein und sagen garnichts..
Es gibt bei uns auch Viertel, in denen sollte man als Nicht-Türke/Russe/Albaner/etc nicht unbedingt gehen da es für einen Deutschen in DEUTSCHLAND zu gefährlich ist..
Aber natürlichen wirken sie nur so, als wären sie Gewaltbereiter O_o

Bevor jetz wieder die Flames kommen... ja ich hab auch ausländische Freunde die wirklich O.K sind, aber der großteil ist einfach Asozial..
 
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@deliarm

Das was du für den Nigerianer machst ist sehr löblich! Und wenn du deine Freizeit mit deinen Immigranten Nachbarn teilst, freue ich mich darüber. Und ich freu mich für dich, dass du eben keine Probleme mit ihnen hast. Und das mein ich ernst.
Seit dem ich denken kann und in der Grundschule war, bin ich für eine Welt ohne (Länder-)Grenzen. Der Gedanke, dass es egal ist wo jemand herkommt oder welcher Religion er angehört gefällt mir sehr. jedoch kann es in meiner Gegend NIEMALS dazu kommen. Bei mir regieren die Ausländer die Straßen. Das hab ich am eigenen Leib erfahren dürfen. Jede Woche in der Realschule. Ich zitiere: "giiib kiiippe". Wenn man geraucht hat, ohne welche zu haben, tja.... Mittlerweile habe ich was gegen Ausländer. Regelrechten Hass auf diese. Diesen hätte ich nicht, wenn ich in der Vergangenheit nicht so schlechte Erfahrungen mit eben diesen gemacht hätte. Wenn meine Gegend von (Neo)Nazis regiert werden würde, hätte ich ein Problem mit eben diesen.
 
@ unni

Dann geh mal in die nächste Hauptschule bei dir und schau wieviele Deutsche und wieviele Ausländer da sitzen. Setz diese Zahlen in Relation zu deinen Erfahrungen und du wirst erkennen was ich sagen wollte.
 
@ s.o.s.
natürlich hast du irgendwo Recht: Das sind alles Straftaten.
Allerdings sollte es hier besonders um diese Straftaten gehen, bei denen köperliches Leid gebracht wird. Wenn ich mir millionen MP3s illegal downloade tu ich Sony in ihrer Bilanz weh. Sollen sie halt gegen mich vor Gericht ziehen, dann muss ich es ihnen zurückzahlen oder komm ein paar Jährchen hinter Gitter. Dabei stirbt keiner und es muss auch niemand Angst vor mir in der Öffentlichkeit haben. Steuerhinterziehung und Umweltkriminalität genauso.
Ich persönlich bin Deutscher ohne (nennenswerten) Migrationshintergrund (d.h. meine Urgroßeltern sind nach Polen ausgewandert und meine Großeltern wieder hierher zurück). Ich spreche kein Wort polnisch und habe auch sonst nichts mit denen am Hut. Das ist ja auch nicht Gegenstand dieses Themas. Was ich eigentlich sagen wollte: Ich selbst bin zwar 21 und trotzdem habe ich abends/nachts Angst draußen. Wenn ich in meiner kleinen Heimatstadt durch die Gegend laufe und ich besoffenen Deutschen begegne, dann hatte ich eigentlich nie ein Problem mit denen, außer es waren diese "Pseudo-Ghettos" (wenn ich die hier mal so nennen darf), diese Hauptschüler, die auch kein Ziel im Leben haben. Die sind natürlich auf ihren "Spaß" aus, d.h. Prügeln, Diebstahl, Erpressung und dieser ganze Mutprobenscheiss. Und genau dieses Bild sieht man ja auch bei den "Ausländern" und Deutschen mit Migrationshintergrund. Wenn es nun aber "andere" Deutsche waren, egal ob jung oder alt, dann konnte ich immer mit denen reden. Waren oft Missverständnisse, haben was falsch wahrgenommen, dann redet man kurz und trinkt danach ein Bier zusammen.
Bei den Ausländern habe ich genau das Gefühl, dass sie (laut Aussagen im Fernsehen und so) auch haben: Ich werde von ihnen nicht verstanden. Nur weil ich weiß, wie ich mich ausdrücke und evtl. Vokabeln verwende, die sie nicht kennen fühlen sie sich angegriffen, obwohl es eigentlich überaus höflich gemeint war. Aber die lassen dann auch nicht mit sich reden und wollen es wohl auch gar nicht. Hier herrscht ein massives Verständigungsproblem und genau DA seh ich mich als Deutschen nicht schuldig. Ich schmeisse nicht mit Schimpfworten um mich, beleidige nicht wahllos irgendwelche Leute und bin auch sonst sehr friedlich. Wenn ich dann nachts aber nicht mehr rausgehen kann, um z.B. Fotos zu machen, weil ich Angst haben muss, dass ich zusammengeschlagen werde oder mir meine Kamera geklaut wird, dann finde ich das ungerecht. Ein paar Straßen weiter ist die ganze Straße voll mit Migranten und co. Ich weiss nicht, was sie machen, aber sie machen tierischen Krach. Tag und Nacht! Ich kann nicht mal nachts das Fenster offen haben, weil es ständig wieder wer rumschreit oder was kaputt geht. Am Wochenende sollen sie machen was sie wollen, aber unter der Woche gibt es noch genug Leute, die Arbeiten müssen oder zur Schule gehen; es kann ja nicht jeder so ein sinnloses Leben führen wie die. Ich frag mich echt, was sie sich davon erhoffen. Wahrscheinlich haben sie auch Träume, die habe ich auch (irgendwann einmal ein eigenes Haus, ein schönes Auto, eine Familie), aber sie versuchen sich diese Träume auf Kosten anderer zu erfüllen und das ist nicht OK.
Ich geh mit dem Thema recht offen um. Manchmal werd ich echt wütend, wenn ich Ruhe haben will und sie nicht mal in meinem Zimmer bekomme. Wenn ich lernen muss und ich gestört werde (ja, auch ich lerne nicht gerne, aber ich tu es, wenn es sein muss). Da entwickel ich Mordphantasien, einfach die komplette Straße in die Luft sprengen. Natürlich tu ich es nicht. Ein Migrant oder Ausländer würde es evtl. tun, die haben ja nicht so eine Hemmschwelle, die ziehen einfach ihr Ding durch, egal was morgen kommt und wenn es 20 Jahre Gefängnis sind. Mir ist mein "morgen" wichtig, ich möchte gesund und ausgeschlafen aufstehen können, natürlich will ich auch meinen Spaß haben, aber ganz sicher nicht auf Kosten anderer.
Insgesamt wäre ich also auch für schärfere Gesetze, auch für Deutsche, da es natürlich auch von denen genug Übeltäter gibt. Angefangen bei kleinen Diebstählen und bis hin zum Mord. Wir brauchen keine Todesstrafe, aber Richter, die wissen was sie da tun. Richter, die Stolz haben und gerecht sind und zwar so gerecht, dass ALLE Menschen gleich behandelt werden. Wenn ich was klauen würde, würde ich dafür auch meine Strafe entgegennehmen; natürlich nicht gern, man verliert ja dadurch einiges: Zeit, Geld, evtl. Bekanntschaften, Freunde, Vertrauen etc. Aber ich wäre bereit das alles zu erleiden, wenn ich wüsste, dass ich dafür Sicherheit auf den Straßen habe und Ruhe in der Nacht.
Das ist mein Statement dazu, vielleicht bringts ja irgendwen zum Nachdenken ;)

EDIT: um es nochmal kurz auf den Punkt zu bringen. Wie ich schon schrieb hat es nicht so sehr mit den "Ausländern" an sich zu tun, sondern, dass auch Deutsche handgreiflich werden und klauen. Wie des öfteren angesprochen hängt das mit den sozialen Schichten zusammen. Die Menschen in Armut werden aggressiv, aber ich habe nicht das Gefühl, dass sie versuchen (wollen) sich aus ihrer Lage zu befreien. Sie schimpfen, begehen Verbrechen als Ausdruck ihrer Wut. Kann ich irgendwo nachvollziehen, aber auch nur dann, wenn sie sich mal ein Bewusstsein verschaffen, dass man da auch wieder raus kann, wenn man sich anstrengt. Wenn man lernt vernünftig zu reden, sich eine Arbeit sucht oder meinetwegen auch nochmal 5 Jahre Schule macht, um sich zu bilden. Das ist wieder beidseitig zu sehen, die Integrationspolitik ist nicht die beste, aber auf der anderen Seite sind die Immigranten auch nicht bereit sich integrieren zu wollen. Aus eigener Kraft ist das nämlich auch möglich. Ich muss auch aus eigener Kraft für mein Studium lernen und kann nicht darauf vertrauen, dass mir mein Prof. sein Wissen in den A**** steckt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Morgen,
viele nicht 'Urdeutsche' zählen zu meinen näheren Bekannten- und Freundeskreis. Ich bin im wunderschönen Dresden heimisch und genau diese Bekannten und Freunde leben in den beiden 'schlimmsten' Ecken von Dresden, Prohlis und Gorbitz. Vielleicht sagt das hier jemanden etwas.
Durch diese Stadtteile bei Nacht zu laufen grenzt schon fast an Fahrlässigkeit, wenn man nicht solche Bekanntschaften hätte. Das ist traurig für unsere Gesellschaft. Sowas ist ein großes Problem, was nicht auf eine Bevölkerungsgruppe abgewälzt werden kann sondern nur auf unser Justizsystem. Die Strafen sind viel zu milde (egal ob Deutscher oder nicht). Dort liegt das Problem.
Und wer Straftaten wie Vergewaltigung und schwere Körperverletzung mit Steuerhinterziehung fast gleichstellt (wie hier schon gepostet), der für mich seine Daseinsberechtigung verloren. Sorry, aber das ist krank.

Die Mentalitäten und Gewohnheiten der Menschen sind überall verschieden. Man sollte diese versuchen zu Verstehen und zu Respektieren. Denn dort liegt vor allem hier in Deutschland das Integrationsproblem. Das Gerede über irgendwelche Statistiken dient doch nur dazu seinen eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen.
Glücklicherweise wird es bis zum 3. Weltkrieg eh nicht mehr lang dauern, also warum jetzt versuchen was zu verändern. Veränderung fängt immer zuerst bei einem selbst an.
 
In fast jedem Land ist der Anteil der Kriminellen unter den Ausländern höher als unter den "Ureinwohnern". Das hat einfache, nachvollziehbare Gründe und nichts mit der Kultur zu tun.
Bedingt durch Sprachschwierigkeiten in der Jugend gerät man auf eine Schullaufbahn, die öfter in der Arbeitslosigkeit endet. Arbeitslosigkeit ist ein hervorragender Antrieb, um kriminell zu werden.
Vorurteile gegen Ausländer sind verbreitet und soziologisch auch anerkannt. Beim Onlinetest "Project Implicit" kann man selbst feststellen, wie groß die Vorurteile gegen Geschlechter, Übergewichtige oder Hautfarben sind. Da merkt man recht schnell, dass fast jeder da vorbelastet ist, obwohl man das gar nicht will.

Ergo entsteht da eine Benachteiligung für Ausländer, die erst dann abklingt, wenn sie entweder durch Sprache vollintegriert sind, in der Menge nicht mehr auffallen oder unter ihresgleichen bleiben (was dem Assimilationsgedanken entgegenläuft).

Ich bin der Sohn eines italienischen Gastarbeiters, sehe aber deutsch aus und habe einen türkischen Freund. Wir haben gemerkt, dass wir ganz unterschiedlich bewertet werden und das so hingenommen.

Das Ausländerkriminalität ein Tabuthema ist, macht auch Sinn. Die meisten Menschen vereinfachen sich die Problematik hinter den Verbrechen soweit, dass sie die sozialen Probleme dieser Menschen ignorieren und es eher dem Charakter zuschreiben. Sowas will man, zurecht, nicht hören.
 
@unni

du bringst es auf den Punkt. Leute, die so etwas nicht erleben können glücklich schätzen! Und wer da um den heißen Brei herum redet und solche Aktionen nicht merken "will", macht sich in meinen Augen lächerlich.
 
@haegarcb:

Danke für das Lob, auch wenn es nur darum gibng zu zeigen, dass es auch anders geht.
Das ist schade und tut mir leid für dich, dass du schlechte Erfahrungen gemacht hast. Ich glaube aber, dass man einen Unterschied machen kann und eben nicht nur darauf warten kann, dass sich das Gegenüber verändert. Wenn man möchte das etwas anders wird, dann muss man es selbst in die Hand nehmen. Im kleinen anfangen und schauen wie weit man kommt.
Irgendwo wird man immer anstehen, aber wenn man dann sagt: Vergiss es. Ich gebs denen zurück, dann entstehen daraus ja nur eben die Agrressionen und Vorurteile, die von denen wir in diesem Thread reden, bzw. die hier ja auch zu hören sind. Und würde es eine Computerbase für türkisch stämmige Deutsche geben, dann ist dieser Thread genauso in der anderen Richtung vorstellbar, weil unter den Migranten die gleichen Vorurteile den "echten" Deutschen und Österreichern gegenüber herrschen. Irgendeiner muss mal anfangen das Vergangene über den Haufen zu werfen und einen Unterschied zu machen. Sonst wird es eher schlechter als besser...
 
Das Thema das damals als "Jugendkriminalität" begonnen hat, ist ziemlich bald zum Thema "Ausländerkriminalität geworden". Nun, warum ist das so?

Es ist einfach so, dass nach der statistischen Zahlenlage Ausländer eine für Straftaten gefährdetere Gruppe darstellen.

Viele Ausländer, auch die sogenannten Gastarbeiter, sind im Durchschnitt (!!!) eher jünger, eher aus bildungsfernen Schichten* und eher aus Großstädten.
Teilweise alles gleichzeitig, teilweise treffen lediglich einige Punkt auf diese Bevölkerungsgruppe zu.


Das das Thema von "Jugend" auf "Ausländer" gekippt ist, verdeutlich den hohen Anteil Jugendlicher mit ausländischer Herkunft.

ABER: Auch deutsche, eher jugendliche, eher in Großstädten lebende sind häufiger kriminell auffällig als der Durchschnitt.
Also ist es nicht nur eine ethnische oder soziale Frage, sondern auch eine strukturelle.
Der letzte Punkt ist: Ausländer haben mehr Möglichkeiten in Strafstatistiken aufzutauchen, als Einheimische. Warum?
Verstoß gegen Einwanderungsgesetze, Verstoß gegen Aufenthaltsverordnungen udgl.

*
Zu dem Punkt bildungsfern:
Leider sind wir in Deutschland wie etwa kaum ein anderes, europäisches Land total geil und fixiert auf formale Bildungsabschlüsse. Dazu gibts eine Determination vom Bildungsstand und Budget des Elternhauses. Also sind die Ausggangschancen, die Vorurteile und das alles sehr ungleich verteilt.


wennst allerdings dann mal an den Discos in der Nacht oder am Busbahnhof vorbei gehst kannst du mit 90 %iger wahrscheinlichkeit davon ausgehen das wieder Sprüche kommen ala "Ey du Kurde man" (ich seh ja so Ausländisch aus ); "Ey du Mistgeburt" oder "Hastn Problem" (ja ich weiß, sehr hilfsbereit diese Menschen ).
Sowas ist mir schon seit Jahren nicht mehr passiert. Aber ich bin auch nicht mehr so jung, wie früher. Irgendwie logisch :)
Man tritt halt anders auf. Man darf sich nicht einschüchtern lassen und wenn es dann doch zu einer Provokation kommt, hält man halt den Rand.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ deliarmin

unni, VikingRussel, benny87, s.o.s., Ich, usw... wir alle haben unsere Erfahrungen geschildert und wie es bei uns zu Hause IST (nicht wie manche es sehen oder wegreden, es IST so). Und so wie ich das sehe sind wir alle friedliche und friedliebende Menschen. deliarmin, bitte sag uns was wir machen sollen? Auf die Politik warten? Die ist machtlos, man merksts, genau das diskutieren wir hier, Tabuthema... Sag uns doch bitte was wir sonst noch machen sollen? Ich habe NIE einen Türken beleidigt, ich habe denen NIE etwas getan, bitte sag mir doch wie man Ausländer "friedlich" macht? Ich hätte nichts dagegen so zu leben wie du, viele ausländiische Freunde. Aber das ist Pustekuchen. Entweder haste Glück in deiner Gegend, oder nicht! Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass du auch ausländerfeindlich wärst, wenn du mit uns tauschen würdest.
 
Zitat von Zwirbelkatz:
"Man darf sich nicht einschüchtern lassen und wenn es dann doch zu einer Provokation kommt, hält man halt den Rand."

Also rumschubsen lassen?? Klasse Einstellung! Darauf freue ich mich jeden Morgen beim Aufstehen.
 
VikinRussel ich stelle nicht Steuerhinterziehung mit Vergewaltigung gleich, das Them ist Ausländer"kriminalität" und nicht Ausländer"schläger und vergewaltigung". Egal. Wer auf den 3. Weltkrieg hofft dem ist eh nicht mehr zu helfen.

@benni87: Ja du hast Recht. Natürlich wiegen solche Verbrechen viel mehr als Wirtschaftskriminalität o.ä. Vor allem Stress auf der Strasse hatte jeder schon mal. Naja du sagst

"Da entwickel ich Mordphantasien, einfach die komplette Straße in die Luft sprengen. Natürlich tu ich es nicht. Ein Migrant oder Ausländer würde es evtl. tun, die haben ja nicht so eine Hemmschwelle, die ziehen einfach ihr Ding durch, egal was morgen kommt und wenn es 20 Jahre Gefängnis sind."

Die Amokläufer an den Schulen waren soweit ich weiss bisher alle D ;)

Naja ich denke wer eher schlechte Erfahrungen gemacht hat, wird anders denken als ich. Ich komme aus Stuttgart. Wie haben hier glaube ich den zweitgrößten Ausländeranteil prozentual zur Bevölkerung (nach München). Ich habe auch schlechte Erfahrungen gemacht mit Ausländern als auch Deutschen und habe eigentlich nicht das Gefühl fremd im eigenen Land zu sein. Dass kann natürlich jemand aus Berlin-Wedding anders sehen. Allerdings gibt es hier auch nicht diese "Pseudo-Ghettos". Bis auf Hallschlag vielleicht aber das ist kaum der Rede wert. Kleine Kiddies die einenn auf Fuffzich Zent machen.

So was ich sagen will zu Zeiten der EU und "Multi-Kulti-Marketing" sollte man eigentlich das Problem an der Wurzel packen. Einwanderung wird man nicht verhindern können. Man darf nicht zulassen, dass Little Turkeys oder Little Albanias entstehen. Die Leute müssen (!) Deutsch lernen. Aber wie schon jemand oben geschrieben hat drängt man die Leute ja gewollt oder ungewollt ins Abseits.
 
@haegarcb: Ich hab auch nichts anderes getan, als dir meine Erfahrungen zu schildern. Ich lebe zwar in einer anderen Gegend als du, aber hier haben wir mit den gleichen Problemen zu kämpfen. Ich bin genauso schon angepöbelt worden, beim Fortgehen. Mein Bruder ist schon mal unschuldig in eine Schlägerei hineingezogen worden. Ich kenne diese Dinge also.

Ich sage auch nicht dass du etwas getan hast. Das unterstelle ich nicht. Kann ich ja auch gar nicht wissen. Ich hab auch nicht gesagt, dass du die "Ausländer" friedlich machen sollst. Was ich sage ist: "Wenn dich etwas stört (in diesem Fall die Problematik der Beziehung zwischen Ausländern und Inländern) dann ist es an dir in deinem Umfeld einen Unterschied zu machen. Und da reicht es nicht, denke ich, einfach nichts zu tun und sich ruhig zu verhalten (das ist unsere natürliche Reaktion) sondern eben etwas zu tun und den Leuten mit denen du zu tun hast zeigen, dass es auch anders geht. Das ist sicher ein harter Weg und manchmal auch nicht fruchtbar, aber es hat sich ein meinem Fall und dem von vielen Bekannten von mir ausgezahlt.

Was du machen sollst: Hast du einen Nachbarn, der Türke ist? Dann lade ihn im Sommer mal zum Grillen ein und lege statt Schweinsbratwürstel Lammfleisch oder Henderl auf, schenk ekinen Alkohol aus wenn er gläubiger Moslem und es wird ein Anfang sein. Oder frag mal einen Albaner aus der Schule ob ihr gemeinsam Fussballspielen könnt. Interessiere dich für ihr Leben. Frag wie sie hier nach Deutschland gekommen sind, frag wie es in ihrer Heimat so ist und was der Unterschied zu Deutschland ist. Frag mal die iranische Frau aus der Straße ob du ein Rezept für Köfte haben kannst (besser, wenn ihr Mann dabei ist) Informiere dich, was die anderen Kulturen als unhöflich ansehen und tu es dann ihnen gegenüber nicht. Lerne ein paar Worte in ihrer Sprache. Sei höflich und begrüße die Leute (das ist nur in Deutschland und Österreich üblich, dass man sich nicht grüßt, sondern nur zunickt, oder einfach vorbeigeht)
Hilf einem Russen, das Sofa in den zweiten Stock zu tragen, nicht weil er dich fragt, sondern, weil du siehst, dass er Hilfe gebrauchen kann.

In diesen Ländern ist gegenseitiges Interesse und Hilfe völlig normal, das macht es für sie schwierig in D oder A Fuss zu fassen, weil wir hier die Augen zu machen und so tun, als würden wir sie nicht sehen...

Mit der Zeit wird sich etwas verändern. Nichts für ungut, ich hab nichts gegen dich, ich habe nur erlebt, dass man etwas tun kann.
 
Haegarcb schrieb:
Ich würde meine Hand dafür ins Feuer legen, dass du auch ausländerfeindlich wärst, wenn du mit uns tauschen würdest.

Solange sowas als Argument verkauft wird, ist da eh nicht viel zu retten. Ausländerfeindlichkeit ist eine Pauschalisierung. Die Begründung, dass alle kriminell bzw. feindlich eingestellt sind und deswegen deine Ablehnung grundsätzlich berechtigt, erst recht.

Nein komm damit klar, dass selbst wenn es eine erhöhte Gewaltbereitschaft gibt, eine Pauschalisierung nicht hilft. Nicht bei deinen Problemen und nicht bei denen, die du hier anprangerst.

Und genau deswegen ist das Thema a) zumindest gefühlt tabuisiert und b) so schwer zu diskutieren. Weil viele Menschen grundsätzlich nur ihr Weltbild verteidigen, aber harte Zahlen und Fakten ignorieren. Weil viele auch Angst haben vor der Konsequenz ihrer Worte. Zu erzählen, dass alle Ausländer kriminell sein ist das eine. Es tatsächlich dann als Kulturkampf und angeboren zu deuten, gilt glücklicherweise noch als rechtsextrem. Führt leider nicht immer dazu, dass manch einer seine Worte überdenkt. Keiner von euch würde nach dem Aufeinandertreffen mit Nazis oder Hooligans die Aufassung vertreten, dass alle Deutschen Gewalttäter sein, selbst wenn diese Gruppen durchaus eine erhöhte Gewaltbereitschaft mitbringen. Grundsätzlich ist auch jede Halbstarkentruppe zu dummen Sprüchen gegenüber Passanten bereit. Das ist hoffentlich bekannt. Soll keine schweren und kleinen Straftaten negieren und die gerechte Strafe dafür in Abrede stellen. Es geht mir primär um die gefühlte Bedrohung.

Generell hilft auch die Aussage erstmal nichts, dass es eine erhöhte Kriminalitätsrate gibt. Das ist eine Feststellung, die Gründe aber wären wichtiger. Und wenn dann die Hobby-Soziologen und -Antropologen einhellig behaupten, dass müsse eine Mentalitätsfrage sein, dann ist das kaum hilfreich.

Schon die ganze Erzählweise. Ja hier ist es zwar nicht so schlimm, aber eigentlich doch und man traut sich ja gar nicht mehr aus dem Haus und pipapo. Sorry, aber der Eindruck, dass einige hier tagtäglich ausgeraubt und zusammengeschlagen werden müssen, drängt sich mir auf. Im Endeffekt stellt sich raus, dass man in der Disco angerempelt wurde. Aggressivität durch Alkohol in der Flatrate-Disse, das ist ja dem Deutschen noch nie passiert, das muss die Mentalität sein.

Das soll nicht heißen, es gäbe nicht grundsätzliche strukturelle Probleme, die gelöst werden müssen. Aber es soll heißen, dass der Blick auf die Ursachen durch solche billige Polemik verfälscht wird. Man muss zum Glück sagen, dass allzu verknappte Parolen da noch nicht regelmäßig ankommen. Das hat letztes Jahr die Wahl in Hessen gezeigt. Aber wenn man sich so manche Aussage hier und deren Quellen so anschaut, dann befürchte ich, dass dies nicht besser wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um das Argument der Bedeutung von sozialen Schichten zu stärken, empfehle ich einen Blick auf unsere Hochschulen. Dort gibt es anteilig nicht wenige Ausländer. Manche von ihnen lebten schon vor dem Studienbeginn in Deutschland, andere sind nur für das Studium nach Deutschland gekommen. Der Ausländeranteil ist in den Studentenheimen besonders hoch, weil viele ausländische Studierende Probleme haben, auf dem freien Wohnungsmarkt eine Unterkunft zu finden. Für sie gibt es dann besondere Quoten.

Sind diese Studentenheime nun Orte mit einer besonders hohen Kriminalitätsräte? Nein, sind sie nicht. Denn die Studierenden sind überwiegend bildungshungrige, junge Menschen aus dem bürgerlichen Milieu. Würde man diese Ausländer in den Studentenheimen durch andere Ausländer ersetzen, die einen anderen sozialen Hintergrund haben (bildungsferne Familie, Eltern schon jahrelang ohne Job, kein Schulabschluss, Sprachschwierigkeiten, Erfahrungen mit Diskriminierungen usw.), sähe die Sache ganz anders aus. Würde man Deutsche dort einquartieren, die unter ähnlich ungünstigen Rahmenbedingungen aufgewachsen sind, wäre es auch nicht besser.

Nicht die Farbe des Personalausweises ist entscheidend, sondern das Milieu.
 
Genau da wollte ich hin :)

Ich kann die Ausländer, die bei mir Stress schieben nicht so recht einordnen. Sie leben nicht unbedingt in Ghettos, sind aber dennoch immer unter sich. Sie tragen immer die neuesten und vermutlich auch teuersten Markenklamotten. Fahren mit Autos rum, von denen ich träume! Haben beim Bezahlen im Edeka die Geldbündel lose in der Tasche. Mein Bruder arbeitet im bei der Samtgemeinde. Er amüsiert sich häufig darüber, wenn diese dann Mit nem Audi und Anzug ihr Sozialhilfengeld abholen. Usw. So unterschichtig können sie dann ja nicht sein...?
 
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