Unser Leben in 25/ 50 Jahren

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Buttermilch

Gast
Hallo liebe CB community,

Ich möchte hier mal ein neues Thema aufmachen.

Wie stellt ihr euch euer Leben in 25 oder 50 Jahren vor.

Ich glaube wir sind eine ganz besondere Generation. wir werden erleben das es kein Öl mehr gibt. Das es Autos ohne Benzin geben muss. nur womit? Medizinischer technologischer Fortschritt. Kolonien im Weltraum oder unter Wasser...
Das unsere Bevölkerung vergreist und abnimmt.
Globale Veränderungen was Klima, Wirtschaftskraft und Reichtungsverteilung betrifft. Währungs oder Schuldenreformen geben muss.

Wie stellt sich jeder sein Leben in 25 oder 50 Jahren vor.

Ich bin neugierig. Los gehts.
 
also, in 50 jahren bin ich wahrscheinlich/hoffentlich schon tod. was in 25 jahren passiert ist natürlich schwer zu sagen. viel wird sich in dieser zeit wahrscheinlich noch nicht verändern. öl wirds noch geben aber der spritpreis wird weiter steigen.

ökologisch betrachtet ist ebenfalls nicht wirklich abzusehen, was noch so alles passiert. schaut man sich mal unsere zivilisation an... wir sind ja nur konsumenten. wir kümmern uns nicht darum, wo der kram her kommt, den wir konsumieren. schau dir mal die massentierhaltung und deren ökologische folgen an. es wundert mich, dass noch kein bakterium so mutiert ist, dass es die menschheit dahin gerafft hat. wie lange wirken die antibiotika noch? riesige flächen des regenwalds werden abgeholzt für futtermittel (genmanipulierter soja). viecher essen genmanipuliertes futter. menschen essen viecher. langfristige folgen? nicht abzusehen. die moderne massentierhaltung ist ja noch sehr jung. wir stecken da noch in den kinderschuhen und die industrie hat eigentlich keine interessen für nachhaltigkeit usw., lediglich absatz, umsatz, gewinn... moral lass ich mal lieber außen vor aber natürlich wirft unser umgang mit tieren und unserem natürlichen habitat kein gutes licht auf unsere spezies insgesamt. erst wenn wir wieder den respektvollen umgang mit anderen lebewesen (alle lebewesen) lernen, können wir uns vielleicht als spezies weiterentwickeln und in einklang mit denen leben, mit denen wir diese blaue kugel teilen.

glaubt man al gore (an unconvinient truth) wird uns auch das klima in den nächsten jahren zu schaffen machen. in 50-100 jahren haben wir vielleicht die nächste eiszeit. es passiert mittlerweile etwas in dieser richtung aber ehr schleppend und langsam. ob es schon zu spät ist das klima unserer erde wieder ins gleichgewicht zu bringen?

leider interessieren sich die meisten menschen nicht für so einen kram. die zivilisation ist geprägt von wirtschaftlichen interessen. das geld auf dem konto, die "altersvorsorge" (lächerliche illusion), der fernseher, pc, internet, facebook. zwischenmenschliche kommunikation nimmt immer mehr ab und viele unterhalten sich nur noch vermehrt über facebook und co... kann man schon so weit gehen und heutige generationen von jugendlichen "facebook generation" nennen? ich fürchte ja.

also, das sind alles indikationen dafür, dass sich die menschheit in die falsche richtung bewegt. wir haben die falschen motivationen und werte. es muss ein umdenken beginnen und das bei jedem einzelnen, denn die industrie/wirtschaft wird sich nicht von selbst ändern. sie wird sich aber den menschen anpassen müssen.

vielleicht sollten wir auch weg von dem ganzen konzept der technik und des geldsystems. vielleicht verletzt es uns und unseren lebensraum mehr als es hilft. wir sind die einzige spezies auf dieser welt, die bewusst ihren lebensraum zerstört.
 
glaubt man al gore (an unconvinient truth) wird uns auch das klima in den nächsten jahren zu schaffen machen. in 50-100 jahren haben wir vielleicht die nächste eiszeit. es passiert mittlerweile etwas in dieser richtung aber ehr schleppend und langsam. ob es schon zu spät ist das klima unserer erde wieder ins gleichgewicht zu bringen?
Der Film wurden schon laaaange als Propaganda entlarvt. Quasi alles was er dort erzählte wurde wiederlegt. ;) Dieser ganze "Menschengemachte Klimawandel" ist eine Lüge um neue, CO2 sparsamere Autos usw zu verkaufen und die Menschen in permanente Angst zu versetzen. Der durch CO2 verursachte Klimawandel nimmt immer mehr religiöse Züge an. Die Veränderung des Klimas (Temperatur in einem Zeitraum von 30 Jahren) liegt eher an der Sonne. Tatsächlich ist es in den letzten 10 Jahren sogar kälter geworden...

Die Atmosphäre besteht nur aus ca 0,04% CO2, 0,0015% davon sind künstlichen Ursprungs,... 0,00004712% von den 0,04% kommen von der BRD und die Reduzierung des CO2 das kostet den deutschen Steuerzahler 50 Mrd. €.

Mit Generation Facebook und dem ausschließlich auf Konsum ausgerichtet denken gebe ich dir allerdings recht. Das ist wirklich bedenklich. (durch Zeichentrickserien auf SuperRTL wird ja bspw schon eine Weile suggeriert, dass eine Kreditkarte das wichtigste im Leben ist..musst du dir mal auf Youtube anschauen)

Dann wollen sie ja die Freihandelszone mit den USA hier errichten, sprich dieses Monsanto Genfood wird auch hier angebaut werden. Dort wo die ihr Zeug hinsprühen wächst nur noch genveränderte Nahrung und die Pflanzen vermehren sich nicht mehr von alleine wie früher, sondern man braucht dann jedesmal wirklich immer die Monsanto-Samen ...beängstigend aber kaum jemand macht sich darüber Gedanken, was noch beängstigender ist.

Man bekommt das Gefühl, dass das alles miteinander zusammenhängt, also diese Gleichgültigkeit der Leute und die anderen Geschehnisse. Ich habe mal gelesen, dass das Reptilienhirn (sprich dort wo die Urinstinkte gespeichert sind) durch zuviel Gewalt/Pornographie und andere Reize überreizt wird und sich dann eine generelle Gleichgültigkeit einschaltet....

Schaut man mal wie sich die Menschheit in den letzten 50 Jahren verändert hat (Konsumzombies, die das kritische Denken verlernt haben) will ich garnicht wissen wie es in 25/50 Jahren aussieht. :D
 
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das mit monsanto ist nicht ganz richtig. monsanto stellt genmanipuliertes saatgut und enstsprechende pestizide her. roundup ready bspw. ist ein totalherbizit, es vernichtet alle pflanzen außer das extra darauf ausgerichtete genmanipulierte soja.

nur zu glauben, dass das genmanipulierte soja auf den feldern bleibt, wo es angebaut wird und sich nicht auf andere felder überträgt, ist ein irrglaube. und wenn erstmal die monsanto saat (die rechtlich geschützt ist) ein feld mit "nicht" monsanto saat "infiziert hat, dann kann monsanto dagegen rechtlich vorgehen. die können existenzen vernichten und bauen so ihr monopol weiter aus.

das schlimme ist auch hier wieder, dass die keine nachhaltigen, ökologischen oder wissenschaftliche interessen haben, sondern lediglich wirtschaftliche.
 
Ja, dort wo deren Pestizide einmal verteilt wurden wächst nur noch deren Saatgut, welches das Gift verträgt....also so habe ich es verstanden

Was hat es eigentlich mit dem Monsanto Protection Act genau auf sich, den Obama da letzten unterzeichnet hat? Stehen die damit nun wirklich über dem Gesetz?
 
wir werden erleben das es kein Öl mehr gibt. Das es Autos ohne Benzin geben muss. nur womit? Medizinischer technologischer Fortschritt. Kolonien im Weltraum oder unter Wasser... Das unsere Bevölkerung vergreist und abnimmt.
Globale Veränderungen was Klima, Wirtschaftskraft und Reichtungsverteilung betrifft. Währungs oder Schuldenreformen geben muss.
Gas. Erst Erdgas, vielleicht Windgas, dann Methanhydrat. Also Gas.
Kolonien im Weltraum kann man vergessen, dafür brauchen wir eine schier unerschöpfliche Energiquelle und vor allen Dingen eine Schwerelosigkeitskompensation in Form von Gravitation. Unter Wasser schon eher, ich glaube eher an über Wasser in solchen riesigen Schwimmbojen-Städten, die schon länger geplant wurden.
Die Reichtumsverteilung wird sich ebenfalls nicht ändern, dafür müsste unser System verändert werden und weg von der Marktwirtschaft und der Industrie. Davon ist man viel zu abhängig. Mit Blick in die Zukunft könnte man die USA erwähnen, bei denen das Sozialsystem schlechter bis gar nicht vorhanden ist und die Armen einfach weggesperrt werden.

wir kümmern uns nicht darum, wo der kram her kommt, den wir konsumieren
Wir kümmern uns darum. Es macht nur keinen Unterschied wo es herkommt. Wie willst du das kontrollieren? Siehe Pferdefleischskandal. Das ist einfach bei der Masse nicht zu kontrollieren. Da musst du beim Bauer um die Ecke kaufen, aber es gibt kaum mehr den Bauern um die Ecke, der Bauer um die Ecke müsste mit seinem Feld 1000de Menschen ernähren. Das kann er nicht.

es wundert mich, dass noch kein bakterium so mutiert ist, dass es die menschheit dahin gerafft hat.
Dasselbe kann dir mit dem Gemüse und Obst passieren, es muss nicht immer das böse, böse Fleisch sein.

die industrie hat eigentlich keine interessen für nachhaltigkeit usw., lediglich absatz, umsatz, gewinn... moral lass ich mal lieber außen vor aber natürlich wirft unser umgang mit tieren und unserem natürlichen habitat kein gutes licht auf unsere spezies insgesamt.
Sie muss kein gutes Licht werfen. Der Mensch und seine Gene sind zur Verbreitung ausgelegt. Wie die Gene von allen Tieren und allen Pflanzen. Anpassung und Vermehrung. Unsere Wirtschaft ist nur auf Wachstum ausgelegt und daher wird es kein Nachhaltig geben, das ist der Nachteil dieses Wirtschaftsystems. Und zu dem guten Licht: Nur weil es eine Gruppe von Menschen gibt, beurteilst du jeden gleich? Ist schon ein wenig viel Pauschalisiert oder meinst du nicht?

den respektvollen umgang mit anderen lebewesen (alle lebewesen) lernen, können wir uns vielleicht als spezies weiterentwickeln und in einklang mit denen leben, mit denen wir diese blaue kugel teilen.
Es gibt keinen respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen. Die sind verdammt nochmal genauso wie wir einfach nur eine Ansammlung von Genen die sich verbreiten wollen. Selbst wenn es Tiere weiterhin gibt, vermisst du Dinosaurier? Vermisst du Wale? Hier in Deutschland? Wale? Keine Frage, schade dass es die nicht mehr gibt. Ist auch schade, dass meine Oma nicht mehr lebt, aber das ist das Leben, es ist unvermeidlich dass Menschen, Tiere, Pflanzen sterben. Du kannst dir das moralisch drehen wie du willst, letztlich existieren wir, weil die damaligen Gene andere gefressen haben. Deswegen fressen wir eben Fleisch. Ok, du nicht, du isst wahrscheinlich dennoch Pflanzen-Margarine, und weisst du woher die Vitamine darin herkommen? Kleiner Tipp: Es sind keine Pflanzen ;) .

in 50-100 jahren haben wir vielleicht die nächste eiszeit. es passiert mittlerweile etwas in dieser richtung aber ehr schleppend und langsam. ob es schon zu spät ist das klima unserer erde wieder ins gleichgewicht zu bringen?

Auch das, grenzenloser Unsinn. Das ist hätte/wäre/wenn. Denn der Klimawandel ,oder wie man das nennt, ist schon immer auf der Erde eingetreten. Ob durch einen Vulkanausbruch, ob durch eine Umpolung des Magnetfeldes, ob durch Methanhydrat welches sich erhitzt, schmilzt und in die Athmosphäre gelangt, völlig wurscht. Der Mensch hat nur einen sehr begrenzte Einfluss darauf, was passiert. Folgende Auswirkungen sind unberechenbar. Wenn wir riesige Spiegel ins Weltall schießen und damit weniger Sonnenlicht auf die Erde lassen, vielleicht führt das ebenfalls zu einer Eiszeit? Kannst du das berechnen? Kann das überhaupt irgendjemand berechnen? Wenn ich den Wetterbericht sehe, dann sagen die Sonne voraus und es regnet. Und das beim Wetter! Und jetzt mal bitte auf die ganze Erde hochkalkulieren: Unberechenbar. Da spielen so viele Faktoren eine Rolle.... Selbst wenn wir also erkennen würden, dass ein Klimawandel in Richtung Wüstige Hitze, oder arktische Kälte folgt, wir könnten daran überhaupt nichts ändern.

zwischenmenschliche kommunikation nimmt immer mehr ab und viele unterhalten sich nur noch vermehrt über facebook und co... kann man schon so weit gehen und heutige generationen von jugendlichen "facebook generation" nennen? ich fürchte ja.
Da unterliegst du einem Fehler. Nicht die Kinder sind das Schuld, sondern die Eltern, die sich um ihre Kinder nicht kümmern und sie zu solchen Konsumenten heranzüchten, oder noch nichtmals das, die einfach ihre Kinder vernachlässigen und die gar keine Werte vermittelt bekommen. Die Kinder erziehen sich nicht selbst. Die Kinder werden so gemacht. Wenn das Einzige was man von den Eltern bekommt Geld ist, und eine Stunde am Tag zusammen essen, dann wundert das doch keinen. Der Rest wird über Erziehungseinrichtungen, Medien, Schule geschaffen. Ein Ausgleich um das zu füllen, was man früher "Leben" nannte. Das sind aber nicht die armen Kinder schuld, die eben nur kompensieren was sie nicht haben (durch Konsum), es sind die Eltern die das so zulassen. Und ja, es sind nur die Eltern, denn sie haben das Leben in die Welt gesetzt und sind daher verantwortlich.

wir haben die falschen motivationen und werte. es muss ein umdenken beginnen und das bei jedem einzelnen, denn die industrie/wirtschaft wird sich nicht von selbst ändern. sie wird sich aber den menschen anpassen müssen.
Wir nicht. Du meinst die Mehrheit. Die Wirtschaft wird sich nicht ändern, so funktioniert sie nunmal hier. Das ist das, was die Politik so will, und was dem Menschen suggeriert werden soll, dass man unendlich wachsen kann, das man unendlich Leistung bringen kann, das Konsum gut ist, das Wichtigste auf der Welt. Wenn man das durchschaut hat merkt man was wichtig ist.

wir sind die einzige spezies auf dieser welt, die bewusst ihren lebensraum zerstört.
Was vielleicht daran liegt, dass wir bewusst die Interessen der Welt als ganzes überhaupt sehen können. Ein Tier wird sich nur insofern anpassen, wie es zu seinem Nutzen und zu dessen Nachkommen Nutzen eine Veränderung zulassen kann. Beim Menschen ist dies eben nicht mehr schärfere Zähne, oder bessere Beinmuskeln. Beim Menschen ist dies eigentlich das Gehirn und dessen Nutzungsverhalten. Da wir aber alle egoistisch handeln, kann es gar nicht anders kommen. Solange wir aber nach Macht in Form von Besitz streben, so lange wird sich auch nichts ändern. Denn solange wird immer jemand auf der anderen Seite unterdrückt werden.

Mit Generation Facebook und dem ausschließlich auf Konsum ausgerichtet denken (durch Zeichentrickserien auf SuperRTL wird ja bspw schon eine Weile suggeriert, dass eine Kreditkarte das wichtigste im Leben ist) gebe ich dir allerdings recht. Das ist wirklich bedenklich.
Früher haben der Kater Sylvester und Speedy Gonzales einen erbitterten Kampf ausgelebt. Der Coyote hat versucht den Road Runner zu töten und zu verspeisen. Sind alle Kinder draußen mit Messern und Gabel, mit Hackbeilen, Gewichten, Klavieren, Sprengstoff rumgelaufen und haben versucht das nachzumachen? Der Fernseher oder sagen wir mal "die Bimmelkisten" und schließen damit den Fernseher, Computer, Smartphone, Handy, Spielekonsole, Handspielkonsole, Pad und wie sie alle heißen mit ein, die waren rar gesäht. Und wenn es so etwas gab, hat man zusammen davor gesessen. Erinnern wir uns an Pong oder später am Amiga bei denen mehrere vor dem Computer saßen und gespielt haben. Heute wird im Internet gespielt und Leuten die Rübe weg geschossen. Es ist keine Unterhaltung mehr im Sinne von Gemeinschaft (obwohl es durchaus Spiele gibt, bei denen man als Gruppe jemandem die Rübe wegschießt), sondern einzig des Ausgleichs für Aggressionen die entstehen, weil ein entscheidender Teil im Leben fehlt.

Die Schuld daran tragen die Eltern. Die Eltern, und der Staat. Der Staat ist aber Industrie- und daher Marktwirtschaftslastig. "Wer bezahlt mich?" Ahja. Wer wählt mich? Alles Andere ist doch heutzutage egal. Was welche Partei sagt, ist doch nach einer Wahl sowieso wurscht. Hauptsache die machen überhaupt was. Und mehr Kinderkrippen/Gartenplätze ist doch genau der falsche Weg. Dort beginnt das Desaster schon, in dem die Kinder nicht lernen was Wichtig ist, sondern was den Ersatz des Wichtigen einnimmt. Geld. Macht. Konsum. Besitz. Mehr haben als der Andere. Neid. Hass. Wut. Angst. Dann kommt noch die Kirche dazu, die ja in den Kinderstätten mitwirken. "Wenn du das nicht tust, dann kommst du in die Hölle." Super. Zu hause dann keine Zeit zum erziehen, man muss ja schließlich arbeiten, damit die Kinder in die Einrichtung können. Die eigenen Eltern vielleicht auch noch.

Was das letztlich bedeutet, und woraufhin die große Masse steuert ist für mich daher klar ersichtlich:
- Du wirst geboren, bis zum zweiten Lebensjahr von der Mutter versorgt, danach kommst du in eine Kindertagesstätte
- Deine Eltern gehen arbeiten, müssen immer mehr in weniger Zeit schaffen, ein schier unendlicher Druck entsteht, entnervt kommen sie nach hause, Zeit zum Kochen? Na. Zeit sich mit den Kindern hinzusetzen? Na, man ist ja platt.
- Du kommst in den Kindergarten, die einen Kinder haben vorne auf ihren Klamotten die "Super Rangers" und "Hello Specki" draufgenäht, die Anderen Kinder nicht. Es formieren sich Grüppchen die andere unterdrücken. Das Personal kann nicht eingreifen, da sie keine Handlungsmacht ausüben kann.
- Du kommst in die Schule. Alles ist neu. Neue Kinder, neue Lehrer, jetzt brauchst du noch Schulsachen
- Du kommst in die Weiterführende Schule, das Leben geht weiter wie bisher, die einen Kinder haben "bessere Klamotten", bessere Technologien mit, die Eltern ein größeres Haus für Partys feiern, nen Geländewagen oder sind Flugzeugträgerkommandant, dein Vater ist nur Bäcker.... was macht der schon...
- Du bist nun 18 Jahre alt. Du weisst so gut wie nichts über deine Eltern. Was tun sie? Was machen sie? Was waren ihre Wünsche, ihre Träume, ihre Ziele? Sie arbeiten nur. Fleiss, darauf kommt es an. Arbeiten gehen um jeden Preis. Überstunden, dann kann man sich ja auch mehr kaufen. Fleiss, und Disziplin. Du hast keine Ahnung was du machen willst. Also Abitur, vielleicht finde ich bis dahin was....
- Deine Großeltern kommen ins Heim. Deine Eltern müssen zwar für dich nicht mehr aufkommen, aber nun für ihre Eltern. Pflegefall? Das wird teuer.

Und wenn du dann mit 25 Jahren deine Ausbildung fertig hast, mit 30 geheiratet und dein erstes Kind hast, und deine Eltern dann 60 Jahre alt sind, hast du für deine Eltern keine Zeit. Du musst ja arbeiten. Für dich, für deine Kinder. Und mit 68 kommen die Eltern dann ins Heim.....
Nutzlos abgestempelt, wie ihre Kinder, ohne Bezug zur Familie, ohne Bezug zum Leben, ohne Bezug zu dem, was wirklich zählt um ein erfülltes Leben zu geben. Nicht die Arbeit, nicht der Konsum, das Geld oder der berufliche Erfolg der zählt. Sondern die Erinnerungen, die schönen Tage miteinander, die Gefühle. Das wird aber so in der Gesellschaft die es jetzt überwiegend gibt einfach nicht geben, und daher meine Aufzählung von oben. So denke ich wird die Zukunft sein. So ist es auch schon jetzt.

Man bekommt das Gefühl dass das alles miteinander zusammenhängt, diese Gleichgültigkeit der Leute und die anderen Geschehnisse.
Es ist daher keine Gleichgültigkeit. Es ist so, dass gar keiner mehr weiss worauf es ankommt, weil er das nicht übermittelt bekommt. Falsche Werte und Ziele die ein Leben unmöglich machen.
 
Onkelhitman schrieb:
Was das letztlich bedeutet, und woraufhin die große Masse steuert ist für mich daher klar ersichtlich:
- Du wirst geboren, bis zum zweiten Lebensjahr von der Mutter versorgt, danach kommst du in eine Kindertagesstätte
- Deine Eltern gehen arbeiten, müssen immer mehr in weniger Zeit schaffen, ein schier unendlicher Druck entsteht, entnervt kommen sie nach hause, Zeit zum Kochen? Na. Zeit sich mit den Kindern hinzusetzen? Na, man ist ja platt.
- Du kommst in den Kindergarten, die einen Kinder haben vorne auf ihren Klamotten die "Super Rangers" und "Hello Specki" draufgenäht, die Anderen Kinder nicht. Es formieren sich Grüppchen die andere unterdrücken. Das Personal kann nicht eingreifen, da sie keine Handlungsmacht ausüben kann.
- Du kommst in die Schule. Alles ist neu. Neue Kinder, neue Lehrer, jetzt brauchst du noch Schulsachen
- Du kommst in die Weiterführende Schule, das Leben geht weiter wie bisher, die einen Kinder haben "bessere Klamotten", bessere Technologien mit, die Eltern ein größeres Haus für Partys feiern, nen Geländewagen oder sind Flugzeugträgerkommandant, dein Vater ist nur Bäcker.... was macht der schon...
- Du bist nun 18 Jahre alt. Du weisst so gut wie nichts über deine Eltern. Was tun sie? Was machen sie? Was waren ihre Wünsche, ihre Träume, ihre Ziele? Sie arbeiten nur. Fleiss, darauf kommt es an. Arbeiten gehen um jeden Preis. Überstunden, dann kann man sich ja auch mehr kaufen. Fleiss, und Disziplin. Du hast keine Ahnung was du machen willst. Also Abitur, vielleicht finde ich bis dahin was....
- Deine Großeltern kommen ins Heim. Deine Eltern müssen zwar für dich nicht mehr aufkommen, aber nun für ihre Eltern. Pflegefall? Das wird teuer.

Onkel Hitmans düstere Endzeitphantasien, wie eigentlich im jedem Thread die gleiche Schwarzmalerei. Sag mir mal, wo im dem Zitierten der Unterschied dann zu heute ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Onkel Hitmans düstere Endzeitphantasien, wie eigentlich im jedem Thread die gleiche Schwarzmalerei. Sag mir mal, wo im dem Zitierten der Unterschied dann zu heute ist.

Der Unterschied ist, dass es in der vorherigen Generation noch einen starken zusammenhalt in der Famile gab. Den gibt es heute nicht mehr wirklich...das fängt ja schon da an dass die Kids von klein auf der Mutter weggenommen werden. Beide Eltern müssen heutzutage arbeiten und sind dann futsch. Abends dann muss noch gekocht / eigekauft / geputzt werden und am Wochenende muss man sich ausruhen.

Heute kommen ja schon in der 6. Klasse Leute von der Bank in die Schule (Bei mir war es noch in der 9. Klasse) und erzählen einem warum man das Geld auf die Bank legen soll, etc. Die Indoktrination beginnt schon von klein auf. Siehe auch die Zeichentrickserien mit denen die Mädels von klein auf darauf getrimmt werden, dass Oberflächlichkeiten das Maß aller Dinge sind (aussehen, Geld - Kreditkarte, Schuhe, etc pp).
Nebensächlichkeiten stehen im Vordergrund...

In der vorherigen Generation konnte die Mutter zuhause bleiben und sich um die Erziehung kümmern oder man gab die Kinder an die Oma ab, damit die Eltern mal Zeit für sich haben. Aber die müssen ja heute bis 67 arbeiten. Bald bis 69 und haben dannach auch keinen Nerv für Kinder. Mit 70 dann sind sie schon zu alt, viele werden dann Dement /Alzheimer, etc.
 
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Na nirgends, aber das ist ja Endzeit. Wenn der Mensch aufhört Mensch zu sein sondern nur noch auf den Konsum setzt und auf das Geld. In dem Falle geht es noch schlechter. Indem die, die sich dem nicht anpassen einfach aussortiert oder in Ghettos kommen oder verhungern.

Das ist noch nicht so. In Deutschland jedenfalls nicht. Hier muss noch niemand sterben weil er anderer Meinung ist, oder sich dem nicht hingibt. Daher ist eine Aufgabe von noch mehr Freiheiten und dem gläsernen Kopf das Schlimmste was dann noch folgen kann. Denn dann ist das eigenständige Denken komplett weg, und es wird keine eigene Meinung geben sondern nur die von "denen da oben", womit ich jetzt auf keinen bestimmten zeige.

@Koksii
Das ja auch. Also unsere Eltern, bei denen war das Leben anders. Enthaltsamkeit nach den Kriegsjahren. Arbeit gab es zur genüge, die Bezahlung war nicht die beste, aber man hatte sichere Arbeit. Es musste auch nur, um zu überleben, einer arbeiten. Das ist heute nicht anders. Um zu überleben muss nur einer arbeiten. Nur macht es kaum einer mehr. Weil man braucht ja mehr. Man muss sich mehr leisten können.

Und die Kinder werden abgeschoben, die Eltern ebenso. Ballast. Während sich damals die Oma nicht erlauben konnte nutzlos herumzusitzen und nicht zu wissen was sie den ganzen Tag machen soll, und so erst gar nicht, spitz ausgedrückt: "dement sein durfte" , weil eben noch gefordert, war das Zusammenleben der Familie enger. Die eigenen Großeltern zu hause die auf die Kinder aufpassen und nicht irgendwelche "Staatsangestellten" oder eben "Kirchenangestellte" die doch genau das schüren was man nicht will. Angst. Oder Werte übertragen die man nicht will.
 
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Die Jugend liebt heute den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt mehr vor älteren Leuten und diskutiert, wo sie arbeiten sollte. Die Jugend steht nicht mehr auf, wenn Ältere das Zimmer betreten. Sie widersprechen ihren Eltern und tyrannisieren die Lehrer.

Sokrates, gr. Philosoph, 470-399 v.Chr.

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.

Aristoteles, gr. Philosoph, 384-322 v. Chr.

ja, wie sich die welt doch verändert... ;)

was ich in 50 jahren erwarte? modernere elektronik und fortschrittlichere medizin. ansonsten das gleiche gejammer und die gleichen schwarzmalerein wie die letzten 2500 jahre ;)

kriesen kommen und kriesen gehen. die größten kriege haben wir hinter uns, denn heute sind unsere waffen zu groß und mächtig, als das ein neuer weltkrieg noch möglich wäre. niemand ist so dumm, einen krieg gegen mehrere atommächte zu starten und seine eigene totale auslöschung als option in kauf zu nehmen. imho war der kalte krieg der absolute höhepunkt des denkbaren. und bei diesem kampf quasi um die weltherrschaft gabs mehr kriegsgründe als für beide weltkriege und sämtliche kriege der neuzeit zusammengenommen. hätte man nur konventionelle waffen gehabt, wäre es imho längst zu ww3 gekommen. aber unter diesen vorraussetungen war niemand dumm genug, den roten knopf zu drücken und damit automatisch auch sein eigenes ende zu besiegeln.
gem. albert einstein (sinngemäß aus dem kopf): "ich weiß nicht mit welchen waffen der dritte weltkrieg geführt wird, aber der vierte wird mit stöcken und steinen geführt"

kleinere kriege dagegen werden immer mal wieder kommen. weltfrieden ist imho absolute utopie.
 
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Naja das hat damit nichts zu tun. Es hat nichts mit Autorität zu tun, es hat nichts mit Respekt zu tun, es hat nichts mit tyrannisieren. Sondern einzig um den Luxus und was man damit verbindet. Es ist keine Familienzusammengehörigkeit mehr feststellbar. Überholt? Vor allen Dingen ist das nunmal das, was die Jugend ausmacht. Was sie nicht ausmacht ist das verzerrte Bild, in dem der Luxus und der Konsum immer wichtiger ist und wird, indem nichts soziales mehr zählt, keine Gemeinschaft, sondern einzig und allein jeder für sich. Jeder für sein Leben.

Ich schaffe mir keine Katze an, wenn ich sie dann für 23 Stunden am Tag in eine Einrichtung gebe. Genausowenig sollte man sich Kinder anschaffen. Was würde man denn ansonsten mit Kindern erreichen wollen? Nur seine Gene weitergeben? Ab in die Samenbank. Also kann es doch nur so sein, dass man entweder eine Art von weiterleben nach dem Tod in anderen anstrebt, und dafür braucht man nunmal eine Wertübergabe an die Kinder. Von SEINEN Werten. Das muss keine Lebenslinie sein, die die Kinder einhalten müssen, nur einige Philosophien. Wie sie nachher werden weiss man eh nie.

Aber die Verantwortung liegt nunmal bei den Eltern. Die die Richtung vorgebe. Wenn ich nie Zeit für sie habe und investiere, wieso sollten die es mit ihren Kindern anders machen?
 
ok, im mittelalter mussten kinder ab 8 jahren arbeiten, da gabs das problem natürlich nicht ;)
mit dem zitat wollte ich allerdings auch mehr aufzeigen, dass unsere eigene subjektive wahrnehmung uns ein verzerrtes bild von der gesellschaftlichen entwicklung gibt. mit dem älterwerden ändert sich unsere wahrnehmung und wir interpretieren eine gesellschaftliche entwicklung darein, die gar nicht stattfindet. jeder ältere erinnert sich immer an die "gute alte zeit" als er noch jung war, seit jeher. natürlich ist eine gewisse entwicklung da, die eben auch der technologischen entwicklung geschuldet ist. aber insgesamt ist die menschheit in ihrer entwicklung über die jahrtausende doch sehr konstant geblieben. das letzte jahrhundert war wohl das chaotischte von allen. das nächste mal, dass es zu so einer radikalen änderung kommen wird, wird imho dann sein, wenn wir den weltraum erschließen und der run auf titan, europa oder gar den mars losgeht. bis dahin ist aber noch lange hin. das passiert sicher nicht in den nächsten 50 jahren.
 
Koksii schrieb:
das fängt ja schon da an dass die Kids von klein auf der Mutter weggenommen werden. Beide Eltern müssen heutzutage arbeiten und sind dann futsch. Abends dann muss noch gekocht / eigekauft / geputzt werden und am Wochenende muss man sich ausruhen

Das sind doch veraltete Ansichten. Gerade was Kindererziehung und vor allem Kinderbetreuung angeht werden gerne die skandinavischen Länder als Nonplusultra aufgezeigt. Da mag sogar was dran sein. Und dort wird von einer überwältigenden Mehrheit befürwortet das Kind schnellt möglich mit anderen Kindern zusammenzustecken und zu betreuen. Das Gejammer, dass man mit Kindern weniger Zeit hat trifft nur auf die eigene Freizeit zu. Verrechnet man dies jedoch mit der mit den Kindern verbrachten Zeit kann keine Freizeitaktivität das aufwiegen.

Die Sache der Oberflächlichkeiten ist auch keine neue Erscheinung der letzten Jahre. Hast du vor 20/30 Jahren die falschen Klamotten getragen, die falsche Frisur gehabt warst du auch eher Außenseiter. Aber das wird gerne Vergessen und die alte Leier "Früher war alles Besser" gespielt. Und ich will wetten das war zu allen Zeiten so.

Dein letzter Absatz zeigt ganz deutlich das du offensichtlich keine Kinder hast. Großeltern jedweden Alters freuen sich auf Ihre Enkel, gut, es mag ein paar egomanische Einzelfälle geben aber die dürfen hier nicht verallgemeinert werden. Die Mütter können auch heute noch zu Hause bleiben. Keiner treibt sie mit der Mistgabel zum arbeiten. Das am Ende dann die Kohle in der Tasche fehlt und man keine zwei Sportwagen und keine drei mal Urlaub im Jahr machen kann ist aber wohl nachvollziehbar.
 
@Lübke
Tut mir Leid. Beim Abschicken meines Posts stand von dir nur das Zitat von Sokrates. Natürlich ist das alles subjektiv. Und beizeiten es war immer anders, und wird später anders sein. Aber es ist eben nicht alles schlecht, weil es eine alte Idee ist. Sie muss nicht unbedingt überholt sein, oder sich "dem Fortschritt entgegenlehnen und behindern". Das wird ja ebenso gerne aufgezählt, dass dieser schier unendliche Konsum ja nur Fortschritt bringt. Das tut er eben nicht. Er sorgt nur für weiteren Konsum, aber er macht nichts besser.

Den letzten beiden Absätzen stimme ich dir vollkommen zu Feuerferkel. Es müssen nicht beide arbeiten gehen. Aber man ist ja fixiert. Mehr zu haben. Auskommen könnte man auch so, und das war wohl nie anders. Wer mehr wollte, da musste die Mutter eben arbeiten gehen. Aber wer möchte heute noch mit den eigenen Eltern zusammenleben oder anders gefragt: Wer macht das noch? Es sind nicht viele.

Das Gejammer, dass man mit Kindern weniger Zeit hat trifft nur auf die eigene Freizeit zu. Verrechnet man dies jedoch mit der mit den Kindern verbrachten Zeit kann keine Freizeitaktivität das aufwiegen.
Auch richtig, aber....

Gerade was Kindererziehung und vor allem Kinderbetreuung angeht werden gerne die skandinavischen Länder als Nonplusultra aufgezeigt. Da mag sogar was dran sein.
Dazu brauchst du gut geschultes, gut ausgebildetes Personal. Hier 500m weiter ist eine Grundschule. Hier gurkt jetzt seit Tagen eine rum, die brüllt die Kinder permanent an. Fahrradtraining. Wenn ich nen Windrad an meinem Fenster anbringen würde, dann könnte die mit dem Atem, den die rauslässt sicher mehr Strom erzeugen als ich verbrauchen kann. Solche Erzieher taugen nichts. Es nützt nichts Dinge zu lehren, die nicht sinnig sind. Dazu gehört jedoch auch Religion in jeglicher Form. Ich gönne es jedem sein Kind dort anzumelden wo er möchte und seinen Glauben dort lehren zu lassen. In der Schule hat das meines erarchtens genauso wenig was zu tun wie im Kindergarten. Nur müssen in diesen Kindertagesstätten und Einrichtungen gute Fachkräfte vorhanden sein. Dann ist das auch in Ordnung. Den Rest des Tages an dem man zusammen Zeit hat, kann man auch was unternehmen, und an Wochenenden.

Aber in einer, auch wenns wieder nach Endzeit klingt, degenerierten Schulathmosphäre, in dem das Kind mehr Angst vor Strafen hat, als Anreize gute Noten und Wissen zu erlernen, in dem Kinder unterdrückt, nicht gefördert, das Potential nicht erkannt wird und auf Probleme geachtet wird, in so etwas möchte man doch sein Kind nicht stecken.

Dann lieber zu hause. Und wie du schon schreibt, die Großeltern würden sich freuen für die Kinder zu sorgen, welche nicht? Immerhin hatten sie selber mal Kinder.
 
Hallo Onkelhitman,

vielen Dank für deinen Beitrag.

Thema Familie:
Ich empfinde die Veränderungen in den letzten Jahren genauso. Diese Entwicklung hat auch nicht vor 2500 Jahren begonnen wie es uns das Sokrates-Zitat glauben machen will. Es ist eine Entwicklung der letzten 50-70 Jahre wobei sich diese von Jahr zu Jahr in immer größerem Maße ausdehnt. Es ist das „amerikanische“ Konzept. Der Blick über den Teich ist der Blick in die Zukunft. Es beginnt in den USA und einige Jahre später schwappt es zu uns herüber. Erst reicht es nicht mehr, dass eine Person pro Haushalt arbeitet, dann reicht es nicht mehr, wenn jeder einen Job hat. Dann müssen Nebenjobs her. Dann wird das Sozialgefüge zusammengestrichen. Dann geht es nur noch um das blanke Überleben.

Du gibst dafür den Eltern schuld – doch diese reagieren nur auf die neuen Gegebenheiten. Es wird zusehends Alternativlos. Entweder man hört auf sich fortzupflanzen (was ja bereits gemacht wird) oder man kämpft an der Armutsgrenze. Wohin also mit den glücklichen Kindern der Hartz4-Familie und den unglücklichen Kindern der Konsummittelschicht? Dein Konzept der Großfamilie funktioniert nur mit den entsprechenden finanziellen Reserven im Rücken – also bei einem verschwindend geringen Prozentsatz.

Thema Zukunft & Kriege:
Wozu Kriege, wenn man mit der Eurozone ein Werkzeug für die feindliche Übernahme hat? Ein Werkzeug unter dem sich die Türken mit den Griechen und die Serben mit den Kroaten vereinen lassen. Nicht durch unmittelbare Gewalt sondern durch die schiere Macht der Wirtschaft. Alles freiwillig?

Ich sehe dies jedoch alles nicht als Endzeit sondern nur als Ruhe vor dem Sturm. Der Mensch lässt nicht alles mit sich machen. Ich sehe in 50 Jahren einen Bürgerkrieg eine große Umwälzung – aber davor sehe ich nur noch mehr Leid und den Versuch diesen durch Konsum zu betäuben. Nur so lässt es sich erklären warum in Ländern in Europa die Familien mit weniger als 1000 Euro Netto viele ein iphone besitzen. Hungern für den Konsum. Doch wo dieser Hunger herrscht da ist auch Wut und durch die steigende Anzahl an Armut wird diese Wut irgendwann überhand nehmen.

Ob das in 25 oder 50 Jahren ist kann ich nicht sagen, das ist reine Spekulation.

Thema Zukunft und Umwelt:
Die Menschheit würde den Umweltzug nicht sehen, wenn er direkt auf Sie zurasen würde. Wir sind viel zu sehr mit uns selbst beschäftigt – und solange das Konzept eines gütigen Mannes in den Wolken mindestens genauso erfolgreich geglaubt wird wie das eines großen Knalles inkl. Evolution wird es auch nie eine klare Linie geben ob man nun links oder rechts von den Schienen springt – am Ende werden dann beide überfahren. Die Leugner genauso wie die Gläubigen.

Es macht auch keinen Unterschied. Auch in den nächsten 25/50 Jahren nicht.
 
Ich nehme an, die Welt wird sich in 25/50 Jahren nicht groß verändern. Es werden meiner Meinung nach keine umwälzenden Neuerungen auf die Menschheit zukommen. Der Kampf gegen den Klimawandel ebenso der Focus auf Erneuerbare Energien wird sich noch mehr in das Bewußtsein der Menschen schieben. Ich bin optimistisch.

Und als besonderes Schmankerl, aber wer weiß ob ich bis dahin noch fit genug bin um im Internet zu surfen, freue ich mich darauf wenn Koksiis Sprößlinge im Netz marodieren, von Verwahrlosung der Jugend, zerrütteten Familien und von Sodom und Gomorrha der Neuzeit reden und ihr alter Herr nur den Kopf schüttelt. Vielleicht erinnert er sich dann an diesen Tag im April 2013.
 
Es kann nur eine Disutopie sein was man sich ausmalt. Hat vielleicht aucht was damit zu tun das ja auch die Politik keinerlei Ziel hat. Es wird nur reagiert und ansonsten darauf geachtet das der Laden irgendwie läuft. Es gibt keine Vision was man eigentlich mal erreichen will. Da war der Osten anders unterwegs. Dort gab es Visionen man hat aber darüber das Tagesgeschäft vergessen.
Man muss bei solchen Prognosen auch differenzieren über was man spricht. Über Technologie, über Wirtschaft, über Umwelt oder über gesellschaftliche Entwicklungen. In 50 Jahren bin ich nicht mehr da. Was in 25 Jahren sein wird schwer. Sicher wird die Technologie wesentlich weiter sein ob sich das allerdings auch im grossen Massstab im täglichen Leben wiederspiegelt ist fraglich. Ansonsten erwarte ich eigentlich keine tiefen Umwälzungen. Es sei den es kommt zu Kriegen oder Umweltkatastrophen. Dann könnte die Zivilisation so wie sie ist sehr schnell zu Ende sein. Man sagt nicht umsonst das die Menscheit nur drei Mahlzeiten von der Katastrophe entfernt ist.

Was die Jugend und das Benehmen angeht. Natürlich trifft Sokrates zu aber trotzdem denke ich das es einmalig in der Menschheitsgeschichte ist das die Eltern Angst vor ihren eigenen Kindern haben.
In Frankreich gibt es übrigens ab 2015 oder 16 ein Unterrichtsfach das den Kindern gutes Benehmen lehren soll. Also das man grüsst und Danke sagt usw.
 
Onkelhitman schrieb:
(meine replies in rot)

Wir kümmern uns darum. Es macht nur keinen Unterschied wo es herkommt. Wie willst du das kontrollieren? Siehe Pferdefleischskandal. Das ist einfach bei der Masse nicht zu kontrollieren. Da musst du beim Bauer um die Ecke kaufen, aber es gibt kaum mehr den Bauern um die Ecke, der Bauer um die Ecke müsste mit seinem Feld 1000de Menschen ernähren. Das kann er nicht.

wenn man sich kümmern würde, wo sein essen her kommt, würde man halt ein paar kilometer zurücklegen, um sein essen beim bauern seines vertrauens einzukaufen. aber, es kümmert niemanden. deshalb kauf auch jeder im supermarkt und gott weiß, was alles auf und in den lebensmitteln ist.

Dasselbe kann dir mit dem Gemüse und Obst passieren, es muss nicht immer das böse, böse Fleisch sein.

fleisch ist nicht böse. nur ist die wahrscheinlichkeit, dass sich in scheiße, pisse (und vielleicht auch kadavern) von dicht an dicht gereihten tieren organismen entwickeln, die uns ebenfalls sehr gefährlich werden könnten höher als in gewächshäusern.

Nur weil es eine Gruppe von Menschen gibt, beurteilst du jeden gleich? Ist schon ein wenig viel Pauschalisiert oder meinst du nicht?

ich habe allgemein über die menschheit gesprochen. wir vernichten unseren eigenen lebensraum. wir unterstützen dieses system.


Es gibt keinen respektvollen Umgang mit anderen Lebewesen. Die sind verdammt nochmal genauso wie wir einfach nur eine Ansammlung von Genen die sich verbreiten wollen. Selbst wenn es Tiere weiterhin gibt, vermisst du Dinosaurier? Vermisst du Wale? Hier in Deutschland? Wale? Keine Frage, schade dass es die nicht mehr gibt. Ist auch schade, dass meine Oma nicht mehr lebt, aber das ist das Leben, es ist unvermeidlich dass Menschen, Tiere, Pflanzen sterben. Du kannst dir das moralisch drehen wie du willst, letztlich existieren wir, weil die damaligen Gene andere gefressen haben. Deswegen fressen wir eben Fleisch. Ok, du nicht, du isst wahrscheinlich dennoch Pflanzen-Margarine, und weisst du woher die Vitamine darin herkommen? Kleiner Tipp: Es sind keine Pflanzen ;) .


ich esse keine margarine und auch kein fleisch. aber ich wollte das eigentlich nicht in eine vegetarische diskussion drehen. von ökologischen zusammenhängen hast du offenbar auch noch nie was gehört. wenn eine art ausstirbt, kann eine andere art sich nicht mehr davon ernähren. und wenn die bienen morgen ausgestorben sind, wird ein großteil der pflanzen nicht mehr bestäubt werden können, tieren fehlt die nahrungsgrundlage, menschen fehlt die nahrungsgrundlage. also, es wäre nicht nur schade, wenn morgen die bienen aussterben würden, sondern es würde fatale ökologische folgen geben.

respektvoller umgang mit anderen lebewesen wäre z.b. nur das zu nehmen, was man braucht. ein löwe reißt eine antilope und frisst sich voll. er geht danach nicht los und killt noch eine und noch eine und noch eine... wir menschen haben ja wenigstens verstand und (zumindest vegetarier, veganer und co) haben die erkenntnis, dass fleisch nicht NOTWENDIG zum überleben ist. son löwe tötet nur um zu überleben. aus seiner perspektive ist es also quasi ein respektvoller umgang mit seinen nahrungsmitteln.





Was vielleicht daran liegt, dass wir bewusst die Interessen der Welt als ganzes überhaupt sehen können. Ein Tier wird sich nur insofern anpassen, wie es zu seinem Nutzen und zu dessen Nachkommen Nutzen eine Veränderung zulassen kann. Beim Menschen ist dies eben nicht mehr schärfere Zähne, oder bessere Beinmuskeln. Beim Menschen ist dies eigentlich das Gehirn und dessen Nutzungsverhalten. Da wir aber alle egoistisch handeln, kann es gar nicht anders kommen. Solange wir aber nach Macht in Form von Besitz streben, so lange wird sich auch nichts ändern. Denn solange wird immer jemand auf der anderen Seite unterdrückt werden.

was daran liegt, dass die wirtschaft unseren lebensraum zerstört und durch unser konsumverhalten sich die industrie natürlich in ihrem handeln gerechtfertigt fühlt. wieso sollte sich die industrie denn ändern, wenn der konsument alles annimmt? der konsument beschwert sich nicht über die folgen der industrie, sondern höchstens über mangelhafte produkte, die von der industrie produziert werden.
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Belassen wir es dabei, bitte, ich möchte dieselbe Diskussion nicht in genau derselben Weise hier noch einmal führen. Denn die hatten wir bereits. Ist aber ok, du hast deine Ansichten, ich meine.

@Niyu
Du gibst dafür den Eltern schuld – doch diese reagieren nur auf die neuen Gegebenheiten. Es wird zusehends Alternativlos. Entweder man hört auf sich fortzupflanzen (was ja bereits gemacht wird) oder man kämpft an der Armutsgrenze. Wohin also mit den glücklichen Kindern der Hartz4-Familie und den unglücklichen Kindern der Konsummittelschicht? Dein Konzept der Großfamilie funktioniert nur mit den entsprechenden finanziellen Reserven im Rücken – also bei einem verschwindend geringen Prozentsatz.
Hm, wieso? Es funktioniert nicht, wenn man davon ausgeht, dass die Familie ein Haus besitzt, zwei Autos gefahren werden, und unzählige Kilometer weit gefahren werden muss, dazu Urlaube im Jahr gemacht werden.

Ich würde behaupten, und deswegen betone ich das, dass es nur meine Meinung isf (fiktives Beispiel): Der Mann verdient 1000€ netto im Monat, die Frau geht nebenbei arbeiten für 200€ netto im Monat. Die Großmutter ist zu hause und bekommt 500€ Rente. Das Kind ist xy Jahre alt und die Eltern bekommen Kindergeld von 200€. Das sind im Monat 1900€ für 4 Personen. Das ist nicht viel, es ist aber auch nicht wenig. Dafür reicht dann auch eine 4 Zimmer Wohnung aus. "Früher, als alles besser war " (nur um meine Kritiker zu beeindrucken) hat man das auf noch viel weniger QM hinbekommen. Natürlich geht das nur, wenn die Familie das zulässt, wenn die Familie das will, wenn man gut miteinander auskommt. Andersrum würde ich ebenfalls behaupten, dass man mit den 1000€ + 200€ + 200€ auskommt. Es geht nicht um Luxus. Es geht um LEBEN. Hier muss niemand sterben. NOCH nicht. Der Sozialstaat wird ja abgebaut. Das sehen wir jeden Tag, und wir wissen es auch. Aber zum Abbau des Sozialstaates kommt auch noch der Abbau des Sozialem in unseren Köpfen. Indem diese Werte eben nicht zählen, sondern indem es wichtiger ist, irgend einen Krempel zu besitzen als sich auf das Wichtige zu konzentrieren. Das Leben.

Was nützt es, wenn der Vater für 200€ mehr im Monat dafür 200 Stunden arbeiten geht, dafür aber kaum mehr zu gebrauchen ist? In dem beide weg sind, das Kind aufwächst, man aber in der Zeit nicht dabei ist? Die Zeit bekommt man nicht zurückgeschenkt. Sie ist weg. Selbst wenn man später mehr Geld hätte, die Zeit die verstrichen ist kann man nicht aufholen.

Was also wichtig ist, ist zu leben, und miteinander zu leben. Kann aber sein, dass das wieder unterschiedliche Ansichten sind. Aber du brauchst dafür kein Kapital, du brauchst dafür keine Rückendeckung. Die wird momentan noch vom Sozialstaat geleistet. Man beachte immer: An der Lebensqualität ändert das natürlich was. Man nagt am hohlen Zahn, aber man lebt, und um glücklich zu sein muss man vor allem eins: Zufrieden sein mit dem, was man hat. Wer immer mehr anstrebt ohne Ziel, der wird auch immer mehr anstreben und nie zufrieden sein. Daher ist es wichtig, dass man zufrieden ist, und das auch weitergibt.
 
Onkelhitman schrieb:
Belassen wir es dabei, bitte, ich möchte dieselbe Diskussion nicht in genau derselben Weise hier noch einmal führen. Denn die hatten wir bereits. Ist aber ok, du hast deine Ansichten, ich meine.

kann mich gar nicht mehr an die explizite unterhaltung mit dir bzw. deine meinung zu dem thema (offenbar fleisch) erinnern.

bist du dir wenigstens bewusst, dass es ökologische zusammenhänge gibt und das alles voneinander abhängig und miteinander verbunden ist? bist du dir prinzipiell über das konzept der ökologie im klaren?

und um nochmal ein wenig zurück zum eigentlichen thema zu kommen. unsere "moderne", industrielle zivilisation ist noch in den babyjahren. die qualm spuckenden schornsteine ragen eigentlich noch gar nicht so lange aus den böden, verglichen mit der entwicklung des menschen. wie können wir denn dann behaupten, dass das etwas gutes ist und uns nutzen bringt als spezies? wir haben doch gar keinen plan über die folgen. wir handeln als ob es keine konsequnzen geben würde. bis irgendwann die erde nen großen nieser macht und uns von der oberfläche pustet. das regelt das "ökosystem" dann ganz von allein und unsere technik kann uns dann nicht mehr helfen. tatsächlich hat uns unsere technik ja erst in diese misere gebracht.
 
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