xexex schrieb:Weshalb ein Solardach schon seit bestimmt 20 Jahren, als eine Option zusammen mit einer Standkühlung erhältlich ist.
Genau und die erzeugte Energie geht für die Standkühlung drauf. Das ist doch heute nicht anders, nur das Marketing.
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xexex schrieb:Weshalb ein Solardach schon seit bestimmt 20 Jahren, als eine Option zusammen mit einer Standkühlung erhältlich ist.
Nicht immer benötigst du eine Standkühlung, die meisten Autos stehen den ganzen Tag nur herum. Wieso nicht dann die Energie in den Akku einspeisen und sonst für eine Standkühlung nutzen? Es gibt definitiv ganz andere Optionen die viel weniger Sinn ergeben.SKu schrieb:Genau und die erzeugte Energie geht für die Standkühlung drauf. Das ist doch heute nicht anders, nur das Marketing.
Incanus schrieb:Was ist falsch daran, wenn man die notwendige Energie für die Standkühlung aus der in dem Moment ja offensichtlich reichlich vorhandenen Sonnenstrahlung gewinnt?
Ich! Schlichtweg weil mir diese Option bisher zu teuer für zu wenig Nutzen war, ein weißes Auto heizt sich sowieso nicht so stark auf und zwei Minuten Fenster aufmachen bevor man losfährt geht (fast) genauso gut. Aktuell hätte die Option hingegen durchaus einen Nutzen, es ist schlichtweg Strom umsonst und oben drauf die Möglichkeit an einem heißen Tag in ein kaltes Auto einzusteigen.SKu schrieb:Wer steigt denn in eine Auto ein, das vorher stundenlang in der prallen Sonne stand?
Incanus schrieb:Das könnte sein.
puri schrieb:Aber wie so oft: unter Druck funktionieren Innovationen am besten. Ich habe ein großes Vertrauen in unsere Industrie, dass wir in 20 Jahren genug und deutlich günstigere Energie als heute zur Verfügung haben werden..
Meine beiden Vectra C (einmal der Sauger, einmal der mit Direkteinspritzung) waren wahrlich keine Kostverächter. Alle 10.000 km war ein Liter fällig. Bei damals 30.000 km Jahresfahrleistung musste ich also zweimal pro Jahr nachfüllen und einmal pro Jahr den regulären Öl-Wechsel machen. Meine beiden letzten Diesel (Superb 2 und Superb 3) sind etwas sparsamer. Vor Corona musste ich einmal im Jahr eine Liter-Flasche nachfüllen, seit Corona (reduzierte Fahrleistung) reicht der jährliche Ölwechsel aus.Intruder schrieb:Ölverbrauch... bis auf ein einziges Fahrzeug (mein erstes), wussten die Motoren nicht das sie Öl verbrauchen müssen, sollen oder können. Ich habe auf jeden Fall zwischen Ölwechsel und Ölwechsel (15tkm bis 30tkm - je nach Fahrzeug und Vorgaben) NIE einen Tropfen Öl nachkippen müssen.
Leider sagen die Werkstätten dann, dass dies "Stand der Technik" ist. Normal ist eher 0,05 Prozent, aber erlaubt sind halt 0,5 Prozent (bei meinem 66 Liter Tank wären das 0,33 Liter pro Tankvorgang) und erst darüber hinaus geben dir die Richter recht.Intruder schrieb:das würde bedeuten, das ich bei 2 Tankstopps einen ganzen Liter Öl nachkippen müsste. Ich glaube, dann würde ich schon lange in der Werkstatt stehen weil ich mir Sorgen um mein Auto machen würde.
Da wird schon noch anständig was gefiltert und geglättet. Der hier gezeigte Peak-Peak von 488 V auf 563 V (im E-Auto etwas niedriger, um auf 400 V zu kommen), also satte 75 Volt Hub sind nicht dazu geeignet, eine Lithium-Ionen-Batterie schonend zu laden. Eine Einzelzelle (3,6 V Nominalspannung / 4,2 V Ladespannung) muss schon auf 0,1 V genau geladen werden. Bei 111 Zellen in Reihe (optimaler Wert, um auf 400 V zu kommen, dürfte die Gesamtspannung also nicht um mehr als 10 V "Ripple" schwanken, um auf die besagten 0,1 V pro Zelle zu kommen.wuselsurfer schrieb:Wenn ich drei um 120 Grad verschobene Phasen gleichrichte, hab ich doch schon pulsierenden Gleichstrom.
Anhang anzeigen 1349716
https://de.wikipedia.org/wiki/Dreiphasengleichrichter
Der Wertebereich um 500V ist auch schon richtig.
Ein bißchen Glättung und los geht's.
Vielleicht ist ja das Pulsieren der Gleichspannung sogar günstig für die Akkus.
Den Langstreckendiesel 1:1 ersetzen wird wohl die nächsten 10 Jahre nicht möglich sein, bzw. ein teures Nischenprodukt werden. Selbst wenn man es schafft, dass ein Auto im Winter bei 130 km/h nur 15 kW auf 100km braucht (aktuell sind wir bei den sparsamsten eher bei knapp 20 kW), bräuchte man dazu bei heutiger Akkutechnik 150 kWh - das Auto würde zu schwer (und zu teuer). Ich denke der Sweetspot wird 500km im Sommer (und 350km im Winter) sein. Gut machbar und bezahlbar.. Mit neuer Akkutechnik sind vielleicht auch mal mehr drin, aber nicht in naher Zukunft..Klar wenn Du mit einem großen EQS oder einem Tesla mit großem Akku (beide um 100 kW) 80 im Windschatten hinter einem LKW fährst, schaffst Du vielleicht 700 km, aber wer will schon so fahren..chaopanda schrieb:Ich bin aktuell argumentativ auf dem Standpunkt, dass der Stromer einen Benziner schon gut ersetzen kann. Die liegen reichweitentechnisch recht nah beieinander.
Die nächste Hürde ist und bleibt der sparsame Langstrecken-Diesel. Da bin ich tatsächlich gespannt, wo die technische Reise hingeht, damit man die 750 - 1.000 km aus einer Tankfüllung auch mit nem Stromer im Winter entspannt hinbekommt mit einer Ladung.
Wer fährt denn bitte 750 - 1000 km non-stop?chaopanda schrieb:Ich bin aktuell argumentativ auf dem Standpunkt, dass der Stromer einen Benziner schon gut ersetzen kann. Die liegen reichweitentechnisch recht nah beieinander.
Die nächste Hürde ist und bleibt der sparsame Langstrecken-Diesel. Da bin ich tatsächlich gespannt, wo die technische Reise hingeht, damit man die 750 - 1.000 km aus einer Tankfüllung auch mit nem Stromer im Winter entspannt hinbekommt mit einer Ladung.
Und da weißt Du nicht, was da drin ist?Weyoun schrieb:Was für eine Frage, ich arbeite bei einem großen Automobil-Zulieferer