BessenOlli
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- Dez. 2001
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So, jetzt gibt es ein eigenes Thema für diese Diskussion, die sich in einem anderen Thread entwickelt hatte.
Es geht speziell um die Frage, inwiefern Sucht"kranke" selber für ihr Schicksal verantwortlich sind und inwiefern man individuelle Biographien berücksichtigen muss.
Für mich persönlich hat Justizia blind zu sein. Wesentlich blinder, als sie inzwischen ist. Strafbestände mit Biographien bzw. der berüchtigten "schweren Kindheit" oder dem "anderen kulturellen Umfeld" zu relativieren halte ich für gefährlich und naiv. Meiner Meinung nach sollte Kriminalität aus der Perspektive der Gesellschaft - und nur der Gesellschaft - die geschädigt wurde, beurteilt werden.
Konkret ging es dabei um Fälle von "Beschaffungskriminalität" und so weiter. Der Zweck sollte also nach meinen Maßstäben keinerlei Einfluss auf das Strafmaß haben. Warum jemand stiehlt oder raubt ist für mich daher nicht relevant - denn es ist für die Geschädigten auch nicht relevant.
Die Annahme, dass Süchtige "krank" seien, lehne ich des Weiteren auch absolut ab. Ich mache dabei als Hauptprobleme Disziplinlosigkeit und einen Hang zur Selbstzerstörung aus. Solchen Leuten zu sagen, sie hätten ihr Schicksal krankheitsbedingt nicht in der Hand, halte ich für kontraproduktiv. Disziplin vermittelt man so nämlich wohl kaum.
Wie steht ihr dazu?
Es geht speziell um die Frage, inwiefern Sucht"kranke" selber für ihr Schicksal verantwortlich sind und inwiefern man individuelle Biographien berücksichtigen muss.
Für mich persönlich hat Justizia blind zu sein. Wesentlich blinder, als sie inzwischen ist. Strafbestände mit Biographien bzw. der berüchtigten "schweren Kindheit" oder dem "anderen kulturellen Umfeld" zu relativieren halte ich für gefährlich und naiv. Meiner Meinung nach sollte Kriminalität aus der Perspektive der Gesellschaft - und nur der Gesellschaft - die geschädigt wurde, beurteilt werden.
Konkret ging es dabei um Fälle von "Beschaffungskriminalität" und so weiter. Der Zweck sollte also nach meinen Maßstäben keinerlei Einfluss auf das Strafmaß haben. Warum jemand stiehlt oder raubt ist für mich daher nicht relevant - denn es ist für die Geschädigten auch nicht relevant.
Die Annahme, dass Süchtige "krank" seien, lehne ich des Weiteren auch absolut ab. Ich mache dabei als Hauptprobleme Disziplinlosigkeit und einen Hang zur Selbstzerstörung aus. Solchen Leuten zu sagen, sie hätten ihr Schicksal krankheitsbedingt nicht in der Hand, halte ich für kontraproduktiv. Disziplin vermittelt man so nämlich wohl kaum.
Wie steht ihr dazu?