deathscythemk2
Commander
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Ich frage mich eher was passiert, wenn 2 Milliarden Asiaten Auto fahren wollen..
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Das sehe ich anders. Nicht die Wirtschaft geht bergab, sondern die Beschäftigungszahl geht bergab in ein Tal der Niedriglöhner. Der Markt ist keinesfalls gesättigt, das kann er auch gar nicht, da immer mehr Bereiche hinzukommen, abgebaut werden, wieder aufploppen etc. etc. Du kannst noch soviel optimieren, irgendwann ist ein Limit erreicht an dem es schlanker nicht mehr geht. Die Stellen werden gestrichen und neu besetzt, weil ein Unternehmen nicht noch mehr Gewinn produzieren kann durch den Prozess und somit ansich nur noch an einer Stelle ansetzen kann: Personalkosten.Egal wo ich mich aktuell in meinem persönlichen Umfeld umblicke, wirtschaftlich scheint es nur bergab zu gehen. Der inländische Markt ist gesättigt und wächst nicht, gleichzeitig werden Verwaltungs- und Fertigungsprozesse immer schlanker, das führt dazu, dass Stellen gestrichen oder nicht mehr neu besetzt werden, da die Arbeitskraft nicht mehr im selben Umfang benötigt wird.
Andersrum gibt es ebenfalls zu Hauf. Arbeit ohne Ende, aber bezahlt wird keiner dafür. Das Unternehmen hält die Taschen auf. Die Frage wäre demnach, ob man mit weniger Entlohnung und mehr Geld in Forschung auch wieder mehr Geld reinholen könnte. Wenn nein ist dieser Zweig sowieso gegessen.Langfristig sehe ich auch diesen Wirtschaftszweig in Gefahr, wenn auch mit einigem verzug. Vor allem, da hier zumindest in unserer Region lächerlich hohe Löhne gezahlt werden.
Nicht nur wird, das ist schon so. Ebenfalls fällt ein Großteil der kleinen und mittelständischen Unternehmen weg (einige Berufe, nicht alle Zweige). Einen Bäcker wird man nicht mehr lange antreffen, auch keine Verkäuferin etc. etc. Nach und nach wird so etwas alles abgeschafft. Ob das gut ist, hat jeder seine Meinung zu. Ich bin froh hier bei mir noch nen Bäcker zu haben der mich sogar Samstags beliefert. (kleines Kaff, da wird das Brot noch mitm Auto kutschiertKurzum, ich sehe die große Gefahr das langfristig ein Großteil der Jobs der die Leute aktuell in Lohn und Brot hält in Deutschland nicht mehr benötigt wird
Tja, da bin ich mal pessimistisch (welch Überaschung) und zeige das Buch von Herrn Sarrazin auf. Solange sich an der Politik bei der Aufnahme von Menschen aus anderen Ländern mit weniger Bildung als der Durchschnitt der deutschen Schüler hereingenommen wird, solange wird sich auch ein Prozess entwickeln, der in Deutschland langfristig jeden schädigt. Nicht nur die Menschen, die in Deutschland leben, sondern auch die, die kommen wollen haben dann keine Anreize mehr.Oder wird der Effekt des Wegfalls von Arbeitsplätzen durch die schwindende Anzahl von Arbeitnehmern wieder aufgefangen (Stichwort Demografie!)….
Und eigentlich sollten/müssten sie das auch nicht. Wenn sie ein Sozialsystem auffangen würde und genau dafür da wäre im Alter. Leider ist dem nicht so.51% der deutschen Arbeitnehmer können in der heutigen Zeit ohne persönliche Abstriche nicht fürs Alter vorsorgen.
Nichts davon nützt einem Großteil der Menschen. Die können einfach nicht sparen, weil nichts da ist zum sparen. Viele davon müssen daher sogar aufgestockt werden. Bekommen also zu ihrem Lohn noch Geld von den Bürgern des Landes. Später dann im Alter, nach 40 -45 Jahren gehen sie in Rente. Um dann genau so weiter ihr Geld zu bekommen. Da ihre Rente nicht ausreicht werden sie ebenfalls aufstocken. Und somit überhaupt keinen Privatbesitz mehr haben. Das wird sich in den nächsten Jahren noch immens verschärfen wenn die Arbeitslosigkeit steigt und die Sozialsysteme weiterhin genau so betrieben werden wie bisher. Da können die einzelnen Leute verzichten wie sie wollen. Vor allem bedeutet dann der Verzicht gleichzeitig ein Sinken der Verkäufe in Deutschland. Weniger Einnahmen. Jetzt können wir dreimal raten was dann ein Unternehmen macht, wenn auf einmal weniger gekauft wird. Richtig. Raus aus Deutschland und woanders weiter machen. Sodass am Ende ein Minus herauskommt für alle.Was man tun muss? Den Leuten erklären, nicht mehr in den Urlaub zu fahren, keinen 60 Zoll TV zu kaufen, keine Autos über 20.000€ zu kaufen, etc etc. Machen sie das? Nein.
Warum? Weil unser Konsumverhalten schon so verhunzt ist, dass wir von Verzicht nichts mehr wissen wollen, obwohl es höchste Zeit dafür wäre.
Das gibt es. Es ist aber nicht mal eben mit ein paar Sätzen getan sondern mit einer unfassbar langen Kette von Wechselwirkungen, die wir hier im Forum sicher nicht alle zusammen bekämen.Die Frage die ich mir stelle ist die, ob es zu dieser Entwicklung eine Alternative gibt.
Das ist ganz einfach. Der Staat sollte wieder das werden was er war. Er sollte dem Volk dienen und dem Volk eine gewisse Sicherheit und auch Rechte auferlegen. Rechte und Pflichten. Der Bürger muss für alle zahlen, und wenn der Bürger benötigt, bekommt er auch. Das war der Sozialstaat, und das hätte/würde wunderbar funktionieren, wenn man nicht versuchen würde in jeden Eimer den man findet reinzupinkeln. Die Steuererhebungen sind ein Witz, die Ausgaben ein Hohn. Die Sparwünsche sollten erst einmal am eigenen Leib getestet werden. Der Bürger braucht Sicherheit. Für sich, für seine Kinder, für seine Eltern. Wenn das erreicht ist, dann ist ein Lohn doch nebenbei oder nicht? Das bedeutet kein BGE! Das bedeutet einfach nur das vorhandene Geld sinnvoll nutzen. Der Staat bleibt Staat, Unternehmen bleibt Unternehmen.Die Frage ist jetzt, gibt es Modelle die andere Formen der Arbeit (bspw. Nachbarschaftshilfe / Altenpflege / dem Gemeinwohl dienen) so honorieren dass klassische Vollzeitarbeitsplätze nicht mehr benötigt werden? Wie ist die Rolle des Staates in diesen Modellen? Wie kann es wirtschaftlich ausgestaltet werden?
Hat sie natürlich nicht. "Die Wirtschaft" ist nur daran interessiert Umsatz und Gewinn zu erwirtschaften, die Machtposition also zu vergrößern oder so zu lassen. So zu lassen führt jedoch nur dazu, dass es irgendwann jemand anders macht. Wenn nicht die, dann jemand anders. Daher müssen sie immer weiter expandieren. Das führt dann zu einer riesigen Blase. Irgendwann bist du so groß, hast keine Konkurrenz, dann kannst du bei einem gleichbleibenden Verkauf nur noch am Personal sparen. Und das wird auch getan. Es gibt aber auch den Weg neue Sparten zu gründen und das Personal dahin zu schieben. Möglich wäre es. Aber warum die Gelegenheit ungenutzt lassen, das Personal gegen jüngeres zu tauschen?Oder hat die Wirtschaft an einem ungebremsten Stellenabbau langfristig selbst kein Interesse - obwohl das einzelne Unternehmen ja durchaus seine Renditen durch massiven Personalabbau massiv steigern könnte?
Nein, hier diskutiert auch jeder, weil er sich Sorgen macht. Sorgen nicht nur um eine Gefahr, sondern letztlich sein Leben.Hier diskutiert doch jeder nur weil die Zukunft so ungewiss sein könnte, dass er sich potentiell in Gefahr sieht.
Noch einmal in Kürze. Über 50% der Haushalte liegen bei ihrem jährlichen Einkommen bei bis zu 2600€ netto. Das beinhaltet natürlich auch, dass 2 Menschen arbeiten gehen, oder 2 Eltern und 2 Kinder etc. etc. Das fatale an diesen Haushalten ist noch nicht einmal das geringe Einkommen als solches, was zwar nicht schön, aber letztlich notwendig ist (einige Jobs kann man einfach nicht besser bezahlen). Was aber daran schlimm ist, ist, dass wenn diese Haushalte auf diesem Niveau bleiben, später noch tiefer fallen. Sie werden enteignet und so behandelt, als hätten sie nie gearbeitet. DAS ist das Falsche an dem System.48,3% der Haushalte liegen über 2.600 € Nettoeinkommen. Ob es nun 2-Income-No-Kids oder wie auch immer geteilte Einkommensverhältnisse sind ist doch egal. Wenn die Frau 5.000€ verdient und er Mann Hausmann ist und sich um die Kinder kümmert was ist daran so schlimm? (du kannst natürlich auch die Geschlechterrollen tauschen)
Das hat alles querverbindungen. Natürlich hat der Lohn keine explizite Konsequenz. Er ist aber dafür verantwortlich, dass die Politik, das Verhalten des Sozialstaates, möchte er sich weiterhin so nennen, verschieben muss. Der Staat ist für die Grundversorgung der Bürger zuständig und nicht für Luxus. Das sollte er einmal begreifen. Denn für Luxus kann der sorgen, der die nötigen Einkünfte auch besitzt. Zuerst einmal ist aber wichtig, dass jeder Grundversorgt wird. Habe ich die, ist auch der Arbeitnehmen motiviert, jede Arbeit zu machen. Ich glaube nicht an einen Arbeitsmangel auf Baustellen. 10 Stunden täglich gehören verboten! Wir haben Gesetze und Regelungen, wer sich nicht daran hält schadet den Menschen und muss dafür bestraft werden.Am Ende ist es aber keine Gehaltsdiskussion hier sondern eine Frage, wohin die wirtschaftliche Entwicklung Europas geht. Aus meiner Sicht geht diese hin zur Spezialisierung in der Dienstleistung sowie Produktion von hochwertigen Wirtschaftsgütern. Dies können dann auch Produktionsanlagen sein, welche nachher in Billiglohnländer exportiert werden.Wichtig zu verstehen ist doch aber, dass es kaum Einkommensmöglichkeiten bestehen wenn keine oder nur eine unzureichende Qualifikation vorliegt. Hier kann jeder an sich selbst arbeiten um darauf entsprechend zu reagieren.
deathscythemk2 schrieb:Ich hege ja immer noch die Hoffnung, dass die die große Autorevolution erst starten, wenn es zuverlässige E-Autos oder ähnliches gibt, immerhin bauen die Chinesen um die 30 neue Kernkraftwerke, für irgendwas müssen die ja gut sein![]()
Verwechsle Hartz 4 nicht mit einer Leistung für Arbeitsunwillige Menschen, die sich gern auf Kosten der Bürger die Taschen vollstopfen weil diese so solidarisch mit ihren Mitmenschen sind.Bitte verwechsele Hartz IV nicht mit "dem Land wo Milch und Honig fließt".
das ist eher weniger ein problem, das war vor hundert jahren viel extremer. vor allem ist es sinnfrei, sich mit den "reichen" messen zu wollen. die frage ist, wo ist denn "arm". und das heutige "arm" ist sehr viel reicher als vor 50, 100 oder 1000 jahren. wir müssen das "arm" möglichst hoch halten, dann kann es uns doch am pöter vorbeigehen wieviel reicher die reichen sind. soll der geißen halt noch 10 mrd € mehr haben, wenn ich dafür mehr wohlstand hab. die schere is dann zwar weiter auseinander, aber mir geht es besser. darauf kommt es an. das andere ist reine neiddebatte. das problem ist viel mehr, dass "arm" droht wieder ärmer zu werden. das müssen wir verhindern. ob da oben nun tausend millionäre oder ein millardär sitzt is doch wumpe.Das Problem ist zuerst ein mal, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinandergeht,
weil du den reichen dann exorbitante summen zahlen müsstes, wenn sie sich verspekulieren und zum sozialfall werden. eine lineare steigerung macht ab einem gewissen punkt einfach keinen sinn mehr.Warum gibt es keinen einheitlichen Prozentsatz (meinetwegen 10%) den alle zahlen müssen, egal ob man 1000 Euro oder 1000000 Euro im Monat verdient?