CES 2018

Spiele-Streaming: Nvidia GeForce Now ab sofort auch als Beta für Windows

Update 3 Nicolas La Rocco
132 Kommentare
Spiele-Streaming: Nvidia GeForce Now ab sofort auch als Beta für Windows

Nvidia hat zur CES 2017 den Spiele-Streaming-Dienst GeForce Now von der Shield-Konsole auf den PC erweitert. Für High-End-Spiele eigentlich zu langsame Computer können über die Berechnung der Spiele in der GPU-Cloud von Nvidia so trotzdem Spiele wiedergeben. Mittlerweile gibt es eine kostenlose Beta für Windows und Mac.

GeForce Now kommt auf den PC – und den Mac. Nvidia hat zur Messe in Las Vegas seinen Spiele-Streaming-Dienst um den Support von Windows- und macOS-Rechnern erweitert. Bei GeForce Now werden Spiele in der von leistungsfähigen Pascal-GPUs angetriebenen Cloud von Nvidia berechnet, sodass der Client selbst für ein High-End-Spiel vergleichsweise schwach in puncto Rechenleistung sein darf.

Interessant ist GeForce Now insbesondere für Mac-User, die seit jeher mit einer eingeschränkten Kompatibilität von neuen Spielen auf der eigenen Plattform leben müssen. Mit GeForce Now muss das Spiel aber nicht mehr zu macOS kompatibel sein, da einzig der Client installiert wird und die Spieledaten aus der Cloud auf den Rechner gestreamt werden.

GeForce Now für Windows und macOS soll im März dieses Jahres in eine Early-Access-Phase starten. Der Dienst wird 25 US-Dollar für 20 Stunden Spielzeit kosten – 1,25 US-Dollar pro Stunde. In welchen Ländern GeForce Now für den PC und Mac im März an den Start gehen wird, ist aktuell noch nicht bekannt. Auch ein Preis in Euro fehlt derzeit noch.

GeForce Experience für Facebook Live

Darüber hinaus hat Nvidia am heutigen Abend das Streaming aus GeForce Experience heraus um Facebook Live ergänzt, nachdem der Dienst zuvor schon zu den Streaming-Diensten Twitch und YouTube Live kompatibel war.

Nvidia GeForce Experience für Facebook Live
Nvidia GeForce Experience für Facebook Live
Update

GeForce Now wird teurer als zunächst gedacht, da Nvidia den Preis an die mögliche Grafikqualität des Spiels koppelt. Wie aus der jetzt verfügbaren deutschen Pressemitteilung hervorgeht, beziehen sich die 25 US-Dollar auf 20 Spielstunden mit einem GTX-1060-PC. Wer hingegen von Nvidias GPU-Cloud die Rechenleistung eines GTX-1080-PCs abrufen möchte, erhält für 25 US-Dollar nur noch 10 Spielstunden.

Update

Ab sofort ist GeForce Now für Mac als kostenlose, öffentliche Beta erhältlich. Die Registrierung ist über diese Website von Nvidia möglich, kurz darauf sollen Anwender auf Steam und Battle.net aus mehr als 100 Spielen wählen können, die Nvidia in der Cloud rendert und auf den Mac des Anwenders streamt. Im Rahmen der kostenlosen Beta wird in der Cloud die Rechenleistung einer virtuellen GeForce GTX 1080 zur Verfügung gestellt. Vorausgesetzt wird dafür macOS 10.10 oder neuer sowie ein Internetanschluss mit mindestens 25 Mbit/s. Nvidia empfiehlt für den optimalen Ablauf jedoch eine Leitung von 50 Mbit/s im Downlink.

Im Rahmen der Beta kann GeForce Now für Mac ausschließlich auf Englisch verwendet werden. Die Beta für den PC soll laut Nvidia „bald“ folgen, während die generelle Verfügbarkeit des Dienstes noch im Laufe des Jahres gegeben sein soll. Weitere Fragen rund um GeForce Now für Mac beantwortet Nvidia in diesen FAQ.

Update

Ab sofort gibt es die öffentliche Beta von GeForce Now auch für „die meisten Windows-PCs und -Notebooks“. Wie bei der Beta für macOS, die es seit Ende Oktober 2017 gab, ist die Nutzung der Testversion unbeschränkt kostenlos möglich – allerdings gibt es eine Warteliste. Neben Englisch stehen mittlerweile auch Deutsch und Französisch als alternative Sprachen in der Software bereit. Wann der Service die Betaphase verlässt, bleibt indes offen. Zur Veröffentlichung der Beta für den Mac hatte Nvidia mit einer finalen Version noch bis zum Ende des Jahres 2017 geplant.

CES 2018 (9.–12. Januar 2018): ComputerBase war vor Ort!
  • Deepcool Fryzen: Prozessorkühler speziell für Ryzen und Threadripper
  • Cooler Master: CPU-Kühler im UFO-Stil und doppelter Hyper 212 für TR4
  • Forschung: Intel bringt 49-Qubit-Testchip und blickt auf Loihi
  • +109 weitere News