News Amazon Cloud Cam: Mitarbeiter werten Videoaufnahmen aus

SV3N schrieb:
Eine solche Lösung wünsche ich mir auch. Weshalb da immer ein Server dazwischen hängen soll/muss, erschließt sich mir bis heute nicht.

Mal abgesehen davon, dass ich kein Fan von zu IoT, Smart Home und Cloud-Anbindung bin, ist die Erklärung relativ einfach:
  1. Es funktioniert, wenn man keine großen Ansprüche hat, bereits gut Out of the Box
  2. Es ist frei zugänglich.
  3. *Kostenlos
  4. Einsteigerfreundlich (das wollen die Kunden)
    1. Es gibt bis heute (zumindest für mich) keinen freien, open source-verfügbaren Assistenten, sei es für die Heimsteuerung oder dergleichen, der ohne viel Konfiguration sofort funktioniert
  5. Support
    1. Das heißt dann in Zukunft (möglicherweise ist es schon so, weiß ich nicht) - Fernwartung
Für Unternehmen heißt das;

  1. Datenanalyse für Profile ("Big Data")
    1. Kaufverhalten (Prognostizierte Umsätze) und Bewegungsprofile (Starbucks erwartet Dich (und dein Geld) schon mit einem Café Crema ^^), Werbung, Weiterverkauf an Unternehmen (Schufa + indirekt Banken) und Behörden (Ordnungs/-Einwohnermeldeamt)
  2. *Der Trend geht von kostenlos, zu kaufen und mittlerweile weiter zu Mieten (viel stetiger Umsatz). In allen Variationen
    1. Sonos (Smarte Lautsprecher)
    2. Ikea (Möbel)
  3. Viele Kunden an einer Leine, falls es sich um einen Global Player (oder Nationalen - China mit Huawei etwa oder Samsung mit Bixby) handelt
    1. Bestes Beispiel Apple: Hast du ein iPhone bist du der perfekte Kunde für eine Apple Watch und natürlich auch dem hauseigenen Automatisierungssystem Homekit (kein Hate!)
    2. Oder Amazon: Du bist Prime-Kunde? Genieße das gesamte Ökosystem von Amazon, Alexa, Prime Video, Prime Music, etc.

Ich kann mir daher auch gut vorstellen, dass Amazon in den kommenden Jahren, wenn sich das Wachstum seines Assistenten (und der Arbeit der Analysten) gelohnt hat, Alexa nur noch im Prime-Abo inkludiert ist (mehr stetiger Umsatz).
 
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Balthasarbildet schrieb:
... Wenn es eine Lösung gäbe, in der ich eine Home-Zentrale zu Hause habe, wo alle Daten landen, die nie mein zu Hause verlassen, dann würde ich wieder drüber nachdenken.

Was ist mit Homematic ohne IP mit der CCu3?
 
Ich habe kein Mitleid mit den Leuten.

Wer so dumm oder bestenfalls naiv ist, sich eine Wanze oder gar eine "Cloud-Cam" ( sic ) in die Wohnung zu hängen - nein.

Das ist wohlgemerkt durchaus zu unterscheiden von Netzangebundenen Überwachungskameras, die nicht automatisch etwas mit einer Datenkrake zu tun hat.
Sorry, aber bei solchen Dingern von Amazon, Google und Co. ist das Abschnorcheln gleich mit im Paket, sollte sich langsam rumsprechen.
 
Ein weiteres wer häts gedacht in der neverending Story sich freiwillig ins Haus gekaufter bespitzeltools. Und wenn sie nicht erblindet und taub geworden sind verarschen und bespitzeln sie die Einfaltspinselkäufer auch noch morgen.
 
na wenigstens sind sie ehrlich....

"Dort heißt es, dass sich das Unternehmen das Recht vorbehält, Bilder, Audio- und Videoaufnahmen, die von Geräten aufgenommen wurden, zu verarbeiten, um seine Produkte und Dienstleistungen entsprechend zu verbessern. "

jeder geheimdienst dieser welt arbeitet so. die wollen ihr produkt (sicherheit) und ihre dienstleistung (überwachung) auch nur stetig verbessern. :evillol:

mit denen haben wir aber keinen "vertrag"....da bekommen wir ein "gesetz".

mfg
 
j-d-s schrieb:
Bei einer Überwachungskamera, auf der auch fremde Personen auftauchen könnten, wäre es ein Verstoß gegen die DSGVO, wenn derjenige, der die Kamera aufstellt, nicht vorher (also vor dem Betreten dieses Bereichs) darauf hinweist, dass die Bilder an Amazon übermittelt und dort gesichtet werden.

Nicht per se. Im privaten Bereich hat die DSGVO nur sehr eingeschränkt Wirkung vor allem hinsichtlich deinen angesprochenen Informationspflichten ;)
 
fireblade_xx schrieb:
Im privaten Bereich hat die DSGVO nur sehr eingeschränkt Wirkung vor allem hinsichtlich deinen angesprochenen Informationspflichten ;)

naja, wenn ich z.b. in meinem klo eine gopro habe, um mich immer wieder zu vergewissern, dass auch ich braune scheiße produzieren kann, sollte ich das meinen gästen schon sagen :heilig:

bei wichtigen (geschäfts) gesprächen sind handy´s schon lange ein no-go und wer beim liebesspiel das handy mit dabei hat, muss halt mit hackern oder amazon/google rechnen. :evillol:

mfg
 
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Balthasarbildet schrieb:
Wenn es eine Lösung gäbe, in der ich eine Home-Zentrale zu Hause habe, wo alle Daten landen, die nie mein zu Hause verlassen, dann würde ich wieder drüber nachdenken.


Da gibt es mehr als eine Lösung, aber die Leute sind dann entweder zu geizig (z.Bsp. KNX) oder es ist ihnen zu kompliziert (node-red, zigbee stick, mqtt, ioBroker und co).

Also kaufen die Leute sich amazon Plug and Play Stasi Hardware, China Cloud Steckdosen und lassen sich übers internet die Tür öffnen.
 
Old Knitterhemd schrieb:
Also kaufen die Leute sich amazon Plug and Play Stasi Hardware

"leichter" macht es das leben auf jeden fall....

die stasi war z.b. das beste staatliche tagebuch aller zeiten. da konnte man jahre später noch genau schauen, was man an irgend einem tag gemacht und gesagt hat :D

alexa kann uns z.b. irgend wann sagen, welche von ihr ausgesuchte tinder freundin denn vor 2 jahren da war. sie hat sogar noch ein foto und eine video aufnahme. :stock:


schöne neue welt....

mfg
 
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Wer sich so einen Quatsch, gleich welcher Art, nach Hause holt, macht sich komplett nackig. Das muss den Leuten einfach klar sein. Da sollte man auch die wenig versierten besser drüber aufklären. Meinetwegen mit einem fetten Sticker auf den Geräten oder was weiß ich.

Dass solche Dinge passieren, ist nun wirklich keine Überraschung. Und es wird auch weiter passieren. Denn selbst wenn es zu einer Strafe kommen sollte (man beachte den Konjunktiv), so wird diese wieder so lächerlich gering ausfallen, dass es Amazon, Google oder wen auch immer einfach nicht juckt.
 
[wege]mini schrieb:
na wenigstens sind sie ehrlich....

"Dort heißt es, dass sich das Unternehmen das Recht vorbehält, Bilder, Audio- und Videoaufnahmen, die von Geräten aufgenommen wurden, zu verarbeiten, um seine Produkte und Dienstleistungen entsprechend zu verbessern. "

jeder geheimdienst dieser welt arbeitet so. die wollen ihr produkt (sicherheit) und ihre dienstleistung (überwachung) auch nur stetig verbessern. :evillol:

mit denen haben wir aber keinen "vertrag"....da bekommen wir ein "gesetz".

mfg

Da brauch man doch kein Gesetz. Da machen einfach der Bund und die Länder einen Vertrag und Du musst dich dran halten und wenn nicht gibt es Knast (Rundfunkstaatsvertrag)
 
wern001 schrieb:
Da machen einfach der Bund und die Länder einen Vertrag und Du musst dich dran halten und wenn nicht gibt es Knast

auch wenn es total offtopic ist....das nennt sich staats- und organisationsrecht. der "bund" macht mit den "ländern" einen vertrag und dieser wird zu "gesetzeskraft" für die bürger.

selbst große dinge wie die "menschenrechte" funktionieren so....da haben große staaten irgend wann mal verträge abgeschlossen, die jetzt für alle ihre bürger gelten.

das grundgesetz ist streng genommen auch nur ein vertrag der bürger mit dem staat. daher haben die briten solch einen geschriebenen quatsch auch nicht nötig....texte kann man schnell ändern, moral ändern dauert länger :bussi:

aber hier sind wir mega offtopic.....

amazon dürfte anhand seines schwammigen vertrages deine aufnahmen sogar kühen vorspielen um zu testen, ob sie damit mehr milch geben..... :stock:

mfg
 
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m.Kobold schrieb:
Überraschung, Win10 macht mit Cortana den selben mist :)
stimmt, die hab ich ganz vergessen. Aber wenigstens ohne Bild.
 
SV3N schrieb:
Wie seht ihr das IoT in Sachen Datenschutz? Macht es wirklich einen Unterschied ob ich Amazon Alexa, die hier genannte Amazon Cloud Cam oder eine Magenta Cloud made bei Deutsche Telekom nutze? Irgendwie habe ich beim IoT überhaupt kein gutes Gefühl.
Seit Edward Snowden sollte doch das jeder Wissen, oder schon wieder alles vergessen.
 
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Wer sowas verwendet ist selbst schuld. So naiv kann man nicht sein, dass die firmen mit privaten Daten sensibel umgehen :D
Soweit ist es noch nicht dass ich zu faul bin das Licht anzumachen oder ich Tätigkeiten ausführen lasse die schneller gehen wenn ich das Ding nicht frage. Kompletter Nonsens das ganze.

Die einzige Möglichkeit die ich für mich sehe und die mich dazu bewegen könnte mir so was zu kaufen wäre wenn man das ganze Ding abgeschottet vom Internet benutzen könnte und als kleiner Server im Keller steht. Dann hätte man selbst Zugriff auf alles und die Firma bleibt draußen. Klar gefällt denen nicht aber anders kommt mir sowas nicht ins Haus.

Und wenn ich mich vor Einbrüchen schützen will brauch ich keine Software. Gescheite Türen und Fenster einbauen bringt da mehr :D was soll die VI denn machen wenn wer einbricht? Den Einbrecher anschreien oder ein Zimmer mit CO2 fluten? :rolleyes: da ist die Hardware bei der prävention wichtiger.
 
Hier stand Mißt...

@Topic: wenn es zur Verbesserung von der KI genutzt wird OK. Wenn aber Mitarbeiter die Daten dann veröffentlichen ist das ein ganz klares No-Go.
 
PS828 schrieb:
Die einzige Möglichkeit die ich für mich sehe und die mich dazu bewegen könnte mir so was zu kaufen wäre

lassen wir die kirche im dorf...

gerade für ältere, oft vereinsamte menschen ist solch ein system hammer. es geht ja nicht nur um smarthome oder IoT, sondern auch um eine gefühlte interaktion. (grafik kommt schon noch)

das solche systeme dann auch viele dinge des täglichen bedarfs erledigen können, die im zweifel auch amazon liefert, ist ja auch nicht so übel.

hier ist immer viel licht und natürlich auch schatten....per sé würde ich diese neuen assistenten aber nicht verteufeln.

ins "schlafzimmer" gehören sie aber erst, wenn ich jmd. brauche, der im zweifel den notarzt anruft, weil ich aus alters gründen röchle. :heilig:

mfg
 
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Passiert nur leider immer wieder. Mir fällt keine Firma ein die noch nie ein Datenleck hatte.
Aber ihre Daten sind bei uns sicher :D (bestimmt)
Im Zweifelsfall muss man alles selbst machen und das ist vielleicht aufwändiger, aber dafür dann auch eine Lösung nach eigenen Vorlieben.
Das Problem mit Firmen die mit Daten ihr Geld verdienen ist eben nunmal dass sie egal was sie versichern mit diesen Daten Unfug treiben. Und das ist einfach schade ^^ aber gut ich kann auch gut drauf verzichten. Schlimm fand ich eher diverse Dokumentationen wo gestandene Erwachsene aus allen Wolken gefallen sind als sie gezeigt bekamen was Alexa alles mithört und speichert. Vom Codewort war keine Spur. Wie kann man nur so naiv sein. Da hatte man körperliche Schmerzen beim zuschauen. Dazu kam dass es für genug Leute inzwischen eine challenge ist wenn sie mal ne Woche auf alles verzichten was Amazon jemals gemacht hat.. Da werd ich echt traurig ^^

@[wege]mini solche Anwendungen möchte ich diesen Geräten auch nicht absprechen. Nur bedarf es hier viel mehr Aufklärung um Missbrauch und böses erwachen vorzubeugen. Einige wissen ja garnicht was sie sich da ins Haus holen. Und wenn man etwas nur bedient ohne zumindest ein bisschen zu wissen wie es arbeitet halte ich für gefährlich.
 
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