Aktuelle politische Lage und Einschätzung

Welche Partei bekommt deine (Zweit-)Stimme zur BTW 2017?

  • CDU/CSU

    Stimmen: 4 2,7%
  • SPD

    Stimmen: 14 9,6%
  • Bündnis 90/Die Grünen

    Stimmen: 5 3,4%
  • Die Linke

    Stimmen: 30 20,5%
  • FDP

    Stimmen: 16 11,0%
  • AfD

    Stimmen: 63 43,2%
  • Sonstige

    Stimmen: 14 9,6%

  • Umfrageteilnehmer
    146
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das ist überhaupt nicht ähnlich. In der Aussage steckt nicht im Ansatz etwas zum Thema rechts...

Nur weil man kein Sozialist/Kommunist bin, bin ich rechts? Sorry, aber so kann man den Spruch schlicht und ergreifend nicht interpretieren und schon gar nicht kann man oben geschriebenen Satz dann als Zitat betiteln wenn man sich tatsächlich auf dieses Zitat beziehen sollte.
 
Warum soll rechts überhaupt etwas negatives sein?
Das man in D/Ö geschichtlich massiv vorbelastet ist bei dem Thema liegt auf der Hand aber rechts ist eine legitime politische Strömung.
Bitte einfach mal durchlesen was rechts überhaupt ist und nicht rechtsextreme Parteien mit der Idee dahinter gleichsetzen. Sonst müsste man Links auch mit der Antifa gleichsetzen.

EDIT: nein, das verlinkte Zitat von T0m1nat0r meine ich nicht. Ich habe dafür keine Quellenangabe, es ist sowieso nur eine Meinung und kein Fakt also wozu eine Quelle. Im Übrigen meinte ich genau dieses arrogante Schwarz-Weiss Denken, also ob jeder mit "Verstand" ein "Sozialist" sein müsste. Lächerlich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe nicht mit einem Ton behauptet, dass rechts = negativ. Dein Zitat sagt aber genau sowas aus: Links negative Konnotation (Idealist, man muss belehrt werden), rechts hingegen ist pragmatisch und lernt man durch Erfahrung, was in meinen Augen eine eindeutig positive Konnotation ist. Das ist Schwarz/Weiß Denken gibst du hier vor und unterstellst es dann anderen? Ich widerspreche eben nur jener durchklingenden Auffassung, aber das rechts objektiv negativ ist, behaupte ich im Gegensatz zu deiner Aussage nicht.
Zudem noch so tun, als wäre das ein "Zitat" aber eigentlich kann man überhaupt nichts dazu sagen wodurch das Satz nichts anderes ist, als ne ziemlich stumpfe Behauptung. Zitate leben nämlich davon, wer was in welchem Zusammenhang gesagt hat.
 
Mustis schrieb:
Ich habe nicht mit einem Ton behauptet, dass rechts = negativ. Dein Zitat sagt aber genau sowas aus: Links negative Konnotation (Idealist, man muss belehrt werden), rechts hingegen ist pragmatisch und lernt man durch Erfahrung, was in meinen Augen eine eindeutig positive Konnotation ist.
nein. nein. nein.

Das positive und negative hast du zu 100% reininterpretiert.
Ich sehe in einem Idealist positves weil er vlt Dinge zum positiven verändern möchte die aktuell schlecht sind (eine ideale Welt schaffen?). Ein Idealist könnte aber vlt auch die Realität aus den Augen verlieren weil seine Vorstellungen in der Praxis nicht umzusetzen sind.
Ein Pragmatiker verlässt sich möglicherweise eher auf bekanntes und zuverlässiges um praktisch zum Erfolg zu kommen. Radikal neue Ideen für Verbesserung würde ich von so jemanden aber nicht erwarten.

Vieles ist sicher Definitionssache aber mein Punkt ist die richtige politische und philosophische Richtung gibt es nicht. Deshalb sollte man andere Meinungen auch gelten lassen. Wenn meine Behauptung so stump ist widerlege sie mir bitte, man lernt ja nie aus.
 
Jetzt hast du Idealist und Pragmatiker erläutert und wir nehmen jetzt mal an, dass du das tatsächlich so siehst. Spielst aber keine Rolle, weil es subjektive Zuordnungen sind (bei mir natürlich auch). Das eigentliche Zitat bleibt damit aber weiterhin in meinen Augen problematisch. Du kannst jetzt wieder behaupten, dass dem nicht so sei. Aber allein das durchklingen, dass man auf natürlichem Wege (Erfahrungen sammeln!) rechts wird und nur durch Belehrungen Links, ist davon abgesehen wie hanebüchen es ist, definitiv eine Wertung. Aber gut, das du zugegeben hast, dass es kein Zitat ist sondern höchstwahrscheinlich nur ein Satz von dir persönlich ist, spielt das keine Rolle. Deine politische Einstellung im rechtem Spektrum ist ja keine Neuigkeit.

Ach ja und zum widerlegen: Habe ich bereits. Es ist schlicht schwachsinnig zu behaupten, mit Erfahrungen werde man rechts. Den so wie du es geschrieben hast, bedeutet es entweder, man werde zwangsweise durch Erfahrenheit rechts oder aber nur durch persönliche Erfahrungen werde man rechts (nicht aber links im Gegensatz dazu). Diese Behauptung ist in sich unlogisch. Erfahrungen jedweder Art kann jeder machen, was er daraus macht unterliegt bereits seiner politischen Vorbildung oder Vorurteilen neben diversen anderen Aspekten. So kann eine Straftat eines Asylanten gegen jemanden diesen dazu bringen, sich dem rechten Spektrum zu zuwenden weil er ab dann die Asylanten generell als Bedrohung empfindet. genauso gut kann er nach links driften, weil er die Tat des Asylanten als eine Konsequenz seiner Hilflosigkeit und/oder Perspektivlosigkeit erkennt und etwas dagegen tun will. Erfahrungen alleine bringen niemanden in eine politische Richtung.
Eines weiß ich ganz sicher. Hetzer gibt es auf beiden Seiten. Die Hetze als solche richtet sich bei den einen aber gegen unabänderbare, zufällige biologische Gegebenheiten während die anderen gegen änderbare, menschengemachte Gegebenheiten hetzen. Hetze ist eben nicht Hetze, auch wenn sie grundlegend selten ein gutes Mittel des Meinungsausdrucks ist. Aber es macht durchaus einen Unterschied, gegen was ich Hetze.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mustis schrieb:
... und nur durch Belehrungen ...

Für jemanden, dem es so wichtig zu sein scheint, wo ein Zitat herkommt zitierst du aber selbst eher schlampig. Das "nur" hast du mal eben so dazu gedichtet.

Mustis schrieb:
... Deine politische Einstellung im rechtem Spektrum ist ja keine Neuigkeit.

Dieser Satz klingt für mich auch nicht gerade wertungsfrei. Ich schätze mal jeder deutet den Satz so, wie es ihm seine politische Grundeinstellung vorgibt. Ich finde nicht, dass der Satz pro rechts oder links ausgelegt werden muss.
 
Das vermeintliche Zitat grenzt klar ab. Das "nur" ist lediglich eine logische Folge der sprachlichen klaren Abgrenzung die das "Zitat" vorgibt. Ein Grund warum ich nach dem Ursprung bzw. der Quelle gefragt habe um zu schauen, ob es im Original exakt so gesagt wurde um eben sprachliche Feinheiten, die das ganze in ein anderes Licht rücken, zu finden, die ggf. versehentlich oder absichtlich entfernt wurden. Es wäre nicht das erste Zitat, das durch marginal abgeänderte Wiedergabe seine Bedeutung markant ändert...
 
Mustis schrieb:
... Das "nur" ist lediglich eine logische Folge der sprachlichen klaren Abgrenzung die das "Zitat" vorgibt. ...

Nein, das sehe ich anders. Wenn ich z. B. schreibe, ein Quadrat ist ein Rechteck, dann gibt das auch nicht vor, dass nur Quadrate Rechtecke sind.

Ich nehme den Satz auch eher wie eine Bauernweisheit oder so etwas an. Wenn die Schwalben tief fliegen, gibt's Regen. Das bedeutet ja auch nicht automatisch, dass es immer gilt. Man sollte solche "Zitate" oder Volksweisheiten nicht auf die Goldwaage legen. Vielmehr sollte das Fünkchen Wahrheit, dass sie enthalten zum Nachdenken und Diskutieren anregen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe hinter diesem vermeintlichen Zitat aber nicht mal ein Fünkchen Wahrheit. Du kannst das nur auch weglassen. Selbst unter der Prämisse, dass dies nicht ausschließlich gilt sondern nur mehrheitlich, bleibt es dennoch Unsinn ohne Realitätsbezug in meinen Augen. Ich kenne keinen überzeugten Rechten, der aus Erfahrung rechts wurde. Sondern vielmehr durch mangelnde Bildung, Vorurteile und/oder soziale Prägung.
 
Links UND rechts wird man durch Erfahrung UND Belehrung. Einzig die individuellen Unterschiede in der Erfahrung und der Verarbeitung der eigenen Erlebnisse im Dialog mit dem persönlichen Umfeld können dafür sorgen, dass jemand eine politisch klar einzuordnende Position entwickelt. Das hat nur in so fern mit Intelligenz zu tun, als das die intelligenteren unter uns von ihrem Umfeld ein wenig länger und hartnäckiger bearbetet werden müssen, bevor sie zustimmen.

Aber in ihrer Entscheidung für eine gewisse politische Richtung einen Hinweis auf mangelnde Intelligenz, Erfahrung Realitätssinn, Flexibilität oder so zu sehen, das ist eindeutig ein Mittel des Dogmatismus.

Nebenbei sollte man sich mal überlegen, was diese Zitate für die Vernunft bedeuten ... sie ist demnach vollkommen herzlos, eiskalt berechnend ... und dementsprechend für so ziemlich alle Missstäbnde auf der Welt mitverantwortlich.
Aber für so "böse" halte ich die Vernunft eigentlich nicht.
 
/root schrieb:
Warum soll rechts überhaupt etwas negatives sein?

Weil Links für Menschnrechte, Menschlichkeit, Solidarität und Völkerverständigung steht, rechts für Egoismus, Ausgrenzung, Unmenschlichkeit bis zum Rassismus und Krieg. Alles hat zwei Seiten und immer eine negative Gegenseite. Links steht für ein solidarisches und mitmenschliche Weltbild, rechts halt genau für das Gegenteil.

Und klar, die "Antifa" ist Antifaschistisch, also gegen die Menschenhasser der rechten der Faschisten. Ich finde eine gute Eigenschaft, gerade heute wo der oft ganz offene Faschismus, wie z.B. in Ungarn oder auch Kroatien, aber auch hier in Deutschland wieder aus seinen dreckigen Löchern gekrochen kommt.

@Der Olf,
ich habe nicht gemeint das rechts sein per se Dummheit bedeutet. Hatte mich da etwas unklar ausgedrückt. Im Gegenteil sind bei den Rechten sehr viel intelligente Leute anzutreffen. Aber wer intelligent ist, ist deswegen noch lange nicht gut. Man sieht ja auch gerade hier im Forum viele sehr intelligente Menschen die meiner Meinung sehr böse, ja Menschenverachtend sind. Jemand mit sehr hohen Intelligenz kann auch sehr gut manipulieren und damit leichter seine schlimmen egoistischen Ziele erreichen. Aber die Plattheit und Einfachheit der rechten Parolen bewirkt das sich gerade einfach gestrickte Persönlichkeiten damit sehr gut identifizieren können und den rechten Rattenfängern hinterherlaufen.

Man sieht das sehr gut auch am Kommunismus/Marxismus der einen wissenschaftlichen Anspruch hat. Viel zu kompliziert für die Massen, obwohl der Marxismus ja für die Befreiung der Massen angetreten ist und genau ihre Interessen vertritt. Daher beschäftigen sich eher Intellektuelle und Studenten bei den 68ern mit dem Sozialismus als die für die der Sozialismus eigentlich gedacht war. Ein echtes Problem damals wie heute. Das böse extreme Rechte verfängt viel leichter und ist einfacher zu vermitteln, als das gute Linke. Es spricht niederste Instinke der Menschen an. Oder gibt es einfach noch nicht den "neuen Menschen" ? Bestimmt tatsächlich das sein das Bewusstsein ? Ich sehe mich hier immer wieder bestätigt in diesen Thesen.

Ach ja die "Vernunft". Gerade die hat mich zum Linken werden lassen und nicht der wissenschaftliche Marxismus. Ich halte es für sehr vernünftig das der Reichtum den wir Menschen erwirtschaften möchlichst allen zugute kommt. Unvernünftig ist die Profitmaximierung und Anhäufung von Geld für eine kleine Schicht von Menschen, während ein Großteil hungern oder mit wenig auskommen muss. Denn das erzeugt Unruhen, religiösen Wahn, Kriege und Umweltzerstörung. Und ob das "vernünftig" ist wenn der Kapitalismus letztendlich damit die Lebensgrundlage für und alle zerstört ist ja wohl sehr anzuzweifeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
@MasterXTC:
Das war auch nicht direkt an dich gerichtet ... mich stört nur etwas, dass die Bewertung einer politischen Richtung - ob nun Rechts, Mitte oder Links - hier sehr oft mit der Bewertung der Intelligenz ihrer Annhänger einhergeht.

Ich halte das für unsinnig, und dabei ist mir auch einfach mal furzegal, bei welcher Partei der jenige sein Kreuzchen machen wird, der diesem "Logikfehler" aufsitzt.

Meiner Meinung nach ist es ein ganz klares Zeichen von Intelligenz (oder wenigstens eines gewissen Willens zum Gebrauch der eigenen Vernunft), die eigene Meinung NICHT für die "einzig wahre" oder für "alternativlos" zu halten und allen davon abweichenden Linien Dummheit, Realitätsferne, Träumerei, Unmenschlichkeit, oder Egoismus vorzuwerfen.

Wenn es "vernünftige Gründe" für/wider einen politischen Standpunkt gibt, dann liegen die mMn IMMER jenseits der individuellen Eigenschaften seiner Anhänger ... wer vernunftbegabt ist, und seine eigene Vernunft auch gebrauchen will (also als "aufgeklärt" gelten kann), der wird auch inhaltliche Widerspruchsmittel finden.
Sowas hält einer vernünftigen Diskussion auch viel länger stand.

Edit:
Die Rattenfänger gibts übrigens nicht nur rechts ... bitte nicht vergessen, es ist gerade BT-Wahlkampf. Momentan kann man wieder von überall Flöten hören ;)
Und dass Rattenfänger bei "unkritischen Geistern" öfter Erfolg haben, dass ist nicht exklusiv "rechts", sondern verteilt sich einigermaßen gleich über das gesamte politische Spektrum.
Auch im "eigenen Lager" gibt es oft haufenweise "dumme Idioten".
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese kritiklose und einseitige Lobhudelei und Selbstbeweihräucherung auf Links ist allerdings auch nur schwer erträglich um nicht zu sagen extrem zynisch angesicht der tausenden Toten, die im Namen linker Ideologien gerechtfertigt wurden.
 
Mustis schrieb:
Diese kritiklose und einseitige Lobhudelei und Selbstbeweihräucherung auf Links ist allerdings auch nur schwer erträglich um nicht zu sagen extrem zynisch angesicht der tausenden Toten, die im Namen linker Ideologien gerechtfertigt wurden.

Richtigen Sozialismus gab es noch garnicht, sollte mittlerweile jeder wissen

Nach 2 Weltkriegen sollte die Menschheit mittlerweile soweit sein dass es beim nächsten mal klappen könnte . Es müssen enen die richtigen Idealisten an die Macht und keine kryptofaschos wie Stalin und co die den Kommunismus nicht verstanden haben. Auch der Islam hat einige interessante sozialistische Aspekte, von der unsere Gesellscahft einiges lernen könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich bin mir ziemlich sicher das diese beiden Verfechter des Kommunismus/Marxismus sind und den Sozialismus daher nur als Übergang sehen.

Zudem würde das irgednwie auch nicht die Frage beantworten. Denn dann wüsste ich, wie sich Engels und Marx Sozialismus vorstellen (wenn deine Behauptung den richtig wäre...)

Zudem ist diese Art des Sozialismus gelebt worden. Von daher meine Frage: Was macht den gelebten Sozialismus unecht? Und was ist im Gegensatz dazu echter Sozialismus? Sozialismus wie von Engels und Marx wurde so wie von ihnen beschrieben gelebt. Ansonsten wäre es an dieser Stelle deine Aufgabe zu erläutern, wo sich gelebter Sozialismus und die Definition von Marx/Engels sich widersprechen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zitat MasterXTC
Weil Links für Menschnrechte, Menschlichkeit, Solidarität und Völkerverständigung steht, rechts für Egoismus, Ausgrenzung, Unmenschlichkeit bis zum Rassismus und Krieg. Alles hat zwei Seiten und immer eine negative Gegenseite. Links steht für ein solidarisches und mitmenschliche Weltbild, rechts halt genau für das Gegenteil.
----------------------------
So stelle ich mir immer sehr einfach gestrickte Fanatiker vor. Das mit Hilfe der marxistischen Ideologie und ihrer Parteien rund 100 Millionen unschuldige Menschen ermordet wurden, wird ignoriert oder umgedeutet.
 

Anhänge

  • Kreislauf des Kommunismus.png
    Kreislauf des Kommunismus.png
    31,2 KB · Aufrufe: 212
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben