Sammelthread Benzingeflüster... Stammtisch, Motortalk (1. Beitrag beachten)

Cardhu schrieb:
Hab natürlich dennoch etwas schiss den armen Kleinen kaputt zu machen^^
Hab da bei VCDS auch schon gehört, dass sich Leute damit Müll ins Steuergerät geschrieben haben. Hab bei mir alles was in Richtung VCDS ging von jemand mit ordentlich Erfahrung machen lassen :D jetzt am BMW hab ich aber auch nur n billiges Kabel, bisher problemfrei.
 
WhiteHelix schrieb:
Hab bei mir alles was in Richtung VCDS ging
Ich muss sagen, ich hab im Grunde ja keine Ahnung von Autos. Ich hab das nie gelernt in ner Ausbildung. Ich hatte ewig kein eigenes Auto, weil ich quasi nie eins gebraucht hab. Ich hab im Studium mich gegen die Vertiefung mit Autos entschieden, weil es mich nie interessiert hat^^
Aber seit ich den Kleinen hab, interessiert es mich schon. Les mich da gerne zu ein und alles.
Deswegen hab ich da auch was Kleines umprogrammiert und Fehler löschen und all sowas. Dann hab ich vorher Youtube Videos geschaut und habs dann angeschlossen und hab natürlich eine andere Version und musste dann entscheiden, ob das so geht oder eben nicht. Und dann hab ich mir gedacht, dass das von der Logik her ja stimmen müsste.. und hat geklappt :daumen:
Reparaturen versuche ich natürlich auch selbst zu machen. Wartungsgedöns sowieso.
Ich hab da durchaus ein gesundes Selbstvertrauen, wenn ich mich damit beschäftigt habe. Würde das Auto 25.000 statt 2.500€ wert sein, wäre es vllt was anderes.

Ich muss ihn aber auch auf Krampf nicht kaputt machen.
Das Schöne bei dem Auto ist auch, dass es keinen Wertverlust mehr hat. Ich könnte ihn jetzt mit 80k km mehr auf der Uhr für den gleichen Preis verkaufen wie für meinen Kaufpreis. Gut, ich habs bisschen investiert, deswegen will ich ihn auch nicht verkaufen.
 
Cardhu schrieb:
Würde das Auto 25.000 statt 2.500€ wert sein, wäre es vllt was anderes.
Ja da geh ich voll mit, das hat mich beim GTI entsprechend abgehalten :D halbwegs aktuelles Auto für das Geld, da bastel ich nicht mit nem China Kabel rum und riskier n sehr teueres Steuergerät. Aber ja, bei dem Wert und Alter und entsprechenden Kosten seh ich das auch so :) VCDS allein wäre ja auch 600€, das in Relation zum Fahrzeugpreis tut weh :D

Aber ja ist bei mir quasi das gleiche, hab als jugendlicher n bisschen Mofa geschaubt und fand das schon auch gut, aber Auto war nie wirklich ein Thema. Gut war auch bisher entweder Firmenwagen, oder halt sehr neu und Gebrauchtwagen-Garantie etc. Das ist jetzt beim BMW anders und ich versuch auch alles was anfällt selber zu machen.

Die TÜV Thematik war jetzt das beste Beispiel, Werkstatt hatte für weniger Teile inkl. Arbeitszeit fast 1000€ veranschlagt, ich hatte jetzt mit noch mehr Teilen knapp 300€ Teilekosten und 3h Arbeit + bisschen Anfahrt zur Bühne von nem Bekannten. So kann das gerne weitergehen, müsste ich alles machen lassen, wär das glaub ich langsam fragwürdig an Investitionen.
 
Ab einem bestimmten Wert und Laufleistung geht es auch nicht anders, sonst ist es ein wirtschaftlicher Totalschaden. Das schöne ist an den älteren Fahrzeugen, dass da auch nicht viel dran ist, was kaputt gehen kann und man in den meisten Fällen noch gut dran kommt. Videos gibt es genügend und zur Not kann man Reparaturleitfaden für wenig Geld erWin zugang beim VAG beziehen:
https://volkswagen.erwin-store.com/erwin/showHome.do

Nur bittet achtet auf die Drehmomente.
 
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Sasi Black schrieb:
da hab ich noch 1 1/2Jahre noch für mit meinem 200Zeller (EU6) im BMW,
ich werd die tage meinen Kat prüfen lassen (Abgaswerte), wenns mir nicht passt dann auf 300Zeller (EU6) umbauen lassen.
Beim 200Zeller hab ich schonmal einen FS log ohne Störlampe "Wirkungsgrad Kat...".
Hatte aber auch das GTI knallen / Schubabschaltung codiert...

Bei 1,5Bar Ladedruck, will ich am liebsten ein rohr verbauen ab Turbo, um den Lader zu entlasten...
Aber dann stinkt man km weit, das die Polizei einen nach hause folgt...
Muss ein Kompromiss sein, zwischen wenig Gegendruck und Umwelt schonen...

Ich wurde fast zu nem 100er überredet, mit dem Argument, man kenne den Prüfer. Ich wohne aber nicht DE, deswegen hab ich wieder einen 200er geholt. 300er wäre aber besser. Hast du einen 7er GTI? Du meinst Catless? Ja, das stinkt einfach nur brutal, besonders bei der Leistung.

Cardhu schrieb:
BKC :p
Ich mach da bestimmt nix weg, wüsste auch nicht warum^^

Schönes Ding. Macht man manchmal, um schneller irgendwo draunzukommen. Kommt aber der ganze Schmutz beim Fahren mit rein. Also dranlassen ;)
 
Cardhu schrieb:
Muss ja sagen, ich überleg ja manchmal, ob so ein Stage1 Tuning oder so nicht doch mal ne nette Sache wäre. Aber dann hat man direkt so, dass die 320Nm wohl doch zu viel sind fürs Getriebe, weil das ist ja scheinbar wirklich nur bis 250Nm ausgelegt. Und ja, es sind nur 35PS mehr. Aber schafft das Auto das noch. Es ist danach keine Rakete, aber doch einen ticken flotter.
also bei meinem ALH (90PS /210NM), habe ich den Ladedruck (+25-75mbar) und Einspritzmenge (limit waren glaub ich um die 35mg, jetzt bei max. 50mg) erhöht sowie paar Limits höher.
dabei den Lamda /stöchiometrische Verhältnis beachten, da gibst für auch rechentabellen, lieber zu mager wie zu fett. Wenn ein Diesel Fett läuft fängt der an zu Rußen.
Berechnete Leistung bei mir 118PS / 288NM, lass es mal real ~110PS/260NM sein, das merkt man, besonders bei so einem Leichtgewicht.
Bei mir reicht die Leistung um 200lt. Tacho TopSpeed zu machen
Verbrauch habe ich damit auch optimiert, optisch (rückspiegel) rußt es auch weniger wie Serie
da ich unten rum viel Drehmoment zur verfügung habe, muss ich nicht mit Drehzahl arbeiten.

Cardhu schrieb:
Und kann ich das nicht auch irgendwie selbst aufspielen? :p Bzw Kennfelder lassen sich mit einem VCDS ja auch anpassen.
zuvor herausfinden was für ein Steuergerät verbaut ist, meine BOSCH EDC15/EDC16 ist keine Problem mit 20€ selber neu zu beschreiben.

dafür brauchst du MPPS (zum Motorsteuergerät Software auslesen und beschreiben)
und VAGEDCSuite (damit kannst die Orig. Kennfelder darstellen und bearbeiten)
wenn du deine Kopie vom Orig. erstellt hast dann gemütlich am PC (zuhause) Kennfelder optimeren, dann mit MPPS das Motorsteuergerät neu beschreiben.
Orig. Software Backup erstellen, falls es probleme gibt ist die Fehlersuche mit der Seriensoftware einfacher.
$t0Rm schrieb:
Hast du einen 7er GTI?
ne, hab den Golf IV als DailyShitbox, mein Spassauto ist ein M140i aktuell teste ich Stage 2+ (500PS),
$t0Rm schrieb:
Du meinst Catless? Ja, das stinkt einfach nur brutal, besonders bei der Leistung.
auf die idee würde ich niemals kommen...
200er EU6 will ich erstmal prüfen ob der überhaupt AU fähig ist, und die Grenzwerte einhält.
 
@Sasi Black Auf MPPS und Vagedcsuite bin ich gestern auch gestoßen mit nem Video.
Der Typ hat in einem Kommentar auch auf die Frage geantwortet, ob er das gegen Bezahlung auch macht mit den Tabellen.
Vielleicht muss ich mir das auch nochmal in Ruhe anschauen.
In dem Video wurde es ja erklärt, aber dafür war ich gestern Abend nicht mehr aufnahmefähig genug^^

Ich hab mein Auto noch nie rußen sehen und fände ganz nett, wenn das auch so bleibt :D
 
Ist die Downpipe denn größer, oder warum soll der das nicht schaffen? Leistungssteigerung eingetragen?
 
Cardhu schrieb:
Ich hab mein Auto noch nie rußen sehen und fände ganz nett, wenn das auch so bleibt :D
du musst es auch richtig machen , dann Rußt es auch Serie.
deine Saugbrücke ist mit sicherheit auch verkokt, und sorgt für eine schlechtere Füllung (Frischluft)
So das bei Vollast, das vom VW Ingenieur berechneten werte Kraftstoff/Luft Verhältnis ins fette gemisch rutschen kann, Ingenieur geht von einem sauberen Motor aus, was deiner nicht ist nach jahren...

Am besten nachts Autobahn-/Auffahrt, das Auto hinter dir sollte am besten LED / Laser / Matrix Licht haben und dicht auffahren.
dann runter schalten / kick down beschleunigen bis richtung begrenzer...
dann kannst am Scheinwerferlicht vom hintermann deine trübungswerte im Rückspiegel sehen.
wenn der hintermann sich dann entscheidet, sich an den gesetzlichen mindestabstand zu halten, konnte er deine trübungswerte auch sehen...

und du wirst deine Aussage das deiner Serie nicht rußt zurückziehen...
wenn zuvor viel kurzstrecke gefahren bist, hast den Rotz aus dem DPF der noch mit raus geschleudert wird.

$t0Rm schrieb:
Ist die Downpipe denn größer, oder warum soll der das nicht schaffen?
die Serien DP hat glaub 2 Keramikkörper, 600Z und 400zeller oder so
verbaut habe ich aktuel den Metall EU6 kat mit 200 zellen der kompakter auch von der länge ist, :lol:genau, warum sollte der das nicht schaffen :D
wird schwierig und die Nach-Kat sonde bzw, MSG hat ja schon gemerkt das der Wirkungsgrad nicht optimal ist, deswegen die gegenprüfung.
kann auch den Pops / Bangs geschuldet sein
$t0Rm schrieb:
Leistungssteigerung eingetragen?
habe eine MHD 435PS Custom Map mit Gutachten (+max.speed aufhebung)
muss nur einen Prüfer finden der eine Standgeräusch messung machen darf, weil ich das in Kombi einer L-Perfomance AGA fahren will.
ECE AGA + Leistungssteigerung = Standgeräuschmessung / prüfung
werde warscheinlich nach 55Parts fahren müssen, deren prüfer sollte die Kombi aus Leistungssteigerung und L-Performance (ECE) anlage kennen und schon eingetragen haben.
was für einen aufwand ich betreiben muss, vom Geld abgesehen....
und andere bestellen sich TÜV Plaketten im Internet, kleben die auf einen Schrotthaufen und fahren mit tickenden Zeitbomben durch die gegend.

dann hab ich noch alle MHD Maps Stage 0 (M-PowerKit Style Map) bis Stage 2+ , kann dann noch zwischen 4 Map slots jederzeit switchen (auch wärend der Fahrt) aktuell die Stage 2+ für 102 optmiert,
Slot 1 max. 500PS mit pops and Bangs des Donnergrollen
Slot 2 ~450 Motor / Getriebe schonend sich fortbewegen
Slot 3 ~400 innenstadt und leise ohne Pops and Bangs
Slot 4 ~300PS einen auf ECO 114i Fahrer machen :lol:

alles lässt sich per App aufs MSG auspielen, so spielereien mit Slots etc. fallen weg wenn man legal mit eingetragener Software fahren will (weil die Leistung Fix sein muss).
mir gehts nur darum das im Schein eine Leistungssteigerung drin steht, wenn was passieren sollte. Und das Steuergerät ausgewertet wird, warum auch immer.
Aber da ich noch an der Ansaugung was ändern will und damit wieder die BE erlischt, will ich die Ansaugung auch fertig umgebaut haben und alles in einem wisch eintragen.
 
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Sasi Black schrieb:
und du wirst deine Aussage das deiner Serie nicht rußt zurückziehen...
Hab nur gesagt, ich habs noch nie gesehen :p
Sasi Black schrieb:
wenn zuvor viel kurzstrecke gefahren bist, hast den Rotz aus dem DPF der noch mit raus geschleudert wird.
Fahre keine Kurzstrecke und habe glaube auch gar keinen DPF drinne beim BKC.
Mir wurde er zwar von privat mit DPF angepriesen, aber laut viel Googelei hat er keinen. Aber wie ich es zu 100% nachvollziehen kann, hab ich auch nicht gefunden^^

Dass man die paar mehr PS eintragen lassen muss, wäre natürlich blöd, wie ich gerade lese. Bzw von privat gemacht so einfach gar nicht möglich. Aber die Tage nochmal schauen :daumen:

Ich muss sagen, du machst dir einen ganz schönen Aufwand mit dem 140^^
Find einige 1er schon sehr schick.
 
Cardhu schrieb:
gar keinen DPF drinne beim BKC.
Damit Euro4, also die grüne Plakette zu haben, ist natürlich mega nice :)
Als wir damals unseren geschipten 320d gefahren sind, hat man ab 3/4 Gas bereits die Rußwolke in den Spiegeln gesehen. Der hatte auch nur die gelbe Plakette, aber zum Glück bekommt man ja alles, wenn man will.
Heutzutage sieht man hier im Pott noch ältere Diesel aus der Euro1-3 Zeit, die haben einfach alle die Plakette rausgemacht, keine Plakette ist weniger auffällig als ne falsche :lol::evillol:
 
cartridge_case schrieb:
Bitte rechne selbst nach. Ich bin mir sicher, dass du keinen Unterschied feststellen wirst.
Es kann jetzt an den etwas höheren Temperaturen liegen, aber ich brauche mit besserem Index 0,1-0,2l mehr lol
Reifen sind nur auf der vorderen Achse (Antrieb) getauscht.
 
Scheitel schrieb:
Als wir damals unseren geschipten 320d gefahren sind, hat man ab 3/4 Gas bereits die Rußwolke in den Spiegeln gesehen.
Racechip / Tuning Box verbaut gewesen? was eingangssignale verfälscht oder andere Map?
bei ordendlichem Tuning darf das nicht passieren, quick and dirty ist halt einfach die einspritzmenge zu erhöhen, gibt mehr leistung aber Rußt auch.

Cardhu schrieb:
Mir wurde er zwar von privat mit DPF angepriesen, aber laut viel Googelei hat er keinen.
dein (PD) 1,9TDI (so wie der von einem Arbeitskollegen), hat ab "Werk" Grün, ohne DPF
mein ALH (VEP) hat / braucht einen Nachrüst DPF um auf Grün zu kommen,
der 2,5TDI meines Dad's hat ab werk EU2 / Rot, mit einem nachrüst DPF springt der auf Grün (nicht wie andere auf Gelb),
das wollte der Prüfer damals (bei eintragung) nicht glauben und bestand erst auf eine Gelbe Plakette.
muss man alles nicht verstehen....


@Cardhu
Thema Reifen EU-Label, keine beachtung schenken....hintern mit putzen, fertig (wie mit so vielen dingen, die die EU beschließt)
so bekommen auch LingLongs die benotung B/C, hat sich der Hersteller so gewünscht.

info / Quelle, Google KI, google.de :
Das EU-Reifenlabel wird primär von den Reifenherstellern erstellt, die die erforderlichen Informationen in der EPREL-Datenbank hinterlegen. Diese Informationen müssen dann von den Reifenhändlern vor dem Verkauf zur Verfügung gestellt werden, entweder digital, am Point of Sale oder in gedruckter Form in der Nähe des Reifens.

Erklärung:
  • Reifenhersteller:
    Die Reifenhersteller sind verantwortlich für die Durchführung der notwendigen Tests und die Bereitstellung der Daten für das EU-Reifenlabel. Sie müssen die Klassifizierungen für Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und Geräuschpegel des Reifens ermitteln und diese Informationen in der EPREL-Datenbank hinterlegen.
  • Reifenhändler:
    Die Reifenhändler haben die Pflicht, die Informationen des EU-Reifenlabels für die Kunden zugänglich zu machen. Dies geschieht durch das Anbringen des Labels auf den ausgestellten Reifen oder in deren Nähe oder durch die Bereitstellung digitaler Informationen.
  • EU-Kommission:
    Die EU-Kommission sorgt für die Umsetzung und Durchsetzung der EU-Reifenlabel-Verordnung und überwacht die Einhaltung der Regelungen
 
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Sasi Black schrieb:
eingangssignale verfälscht oder andere Map?
Auf eins davon tippe ich, das hat der Erstbesitzer 2001 machen lassen^^Ne Zusatzbox irgendeiner Art war nicht verbaut. Turboloch bis 2500 Touren, ab 3000 hats Laune gemacht bis 4500, dann gings auch steil runter^^ So haben sich max. Drehmoment und max. Leistung wenigsten quasi mal getroffen :D
Aber der M47 hat einfach alles sang und klanglos mitgemacht. Da das unser erstes Auto damals war, hat uns das auch nicht gestört. Würde es vermutlich heute auch nicht, ist ja nur ne Gewöhnungssache^^
 
Ich finde das Thema hier Recht interessant:
https://tff-forum.de/t/motorschaden-durch-durchgerosteten-oelfilter/382125

Sehr wirr, dass Tesla an sich gar keinen Ölwechsel empfiehlt und macht, wenn man es nicht explizit anfordert.
Eigentlich sehr nachlässig

Und auch scheinen die Stellen nicht gut gesichert zu sein gegen Schmutz. Ist gerade bei Salznutzung tödlich.

Könnte mir vorstellen, dass das den Tesla gekillt hat, wenn man sich weiter unten Bilder von jemand anders anschaut.

Aber ich finde es auch echt krass, dass der Tesla da einfach gar keinen Fehler ausgibt 😬

In meinen Augen sollte es da was geben. Wie sieht es bei anderen Elektrofahrzeugen aus? Ist Ölwechsel Teil von einem bestimmten Service Intervall etc?
 
fanatiXalpha schrieb:
Sehr wirr, dass Tesla an sich gar keinen Ölwechsel empfiehlt und macht, wenn man es nicht explizit anfordert.
Eigentlich sehr nachlässig
Erinnert einen ein wenig an die Getriebe mit Lifetime Füllung. Mich wundert es, dass z.B. der TÜV da auch kein Blick drauf wirft, wenn die Filter gut einsehbar sind. Weil Rostansatz erkennt man schon X-Monate vorher.

fanatiXalpha schrieb:
Und auch scheinen die Stellen nicht gut gesichert zu sein gegen Schmutz. Ist gerade bei Salznutzung tödlich.
Typisches "Tesla" Problem. Designed in California. Was ist dort bitte Salzstreuen im Winter? Gut, ein wenig Salz in der Luft von der Küste...

fanatiXalpha schrieb:
Aber ich finde es auch echt krass, dass der Tesla da einfach gar keinen Fehler ausgibt 😬
Eigentlich sollte da das Auto schon eine Meldung rausgeben. Und bei einer Durchrostung würde es eher das Tropfen anfangen anstelle alles auf einmal zu verlieren.

Allgemein gilt, egal wie das Auto bewegt wird. Alle Betriebsflüssigkeiten und Filter sollte man regelmäßig tauschen - unabhängig was der Hersteller sagt.
 
DaDare schrieb:
Allgemein gilt, egal wie das Auto bewegt wird. Alle Betriebsflüssigkeiten und Filter sollte man regelmäßig tauschen - unabhängig was der Hersteller sagt.
Ist das wirklich so ein Ding, dass man das Getrieböl wechselt?
Hab davon früher noch nie was gehört. Auch nicht bei Auto mit 500k+ km.
Oder ist das so ein Automatikthema?
 
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Naja auch in nem Schalter bleibt das Öl nicht ewig frisch. War bei meinem auch letztes Jahr schon am überlegen, immerhin ist das jetzt 25 Jahre drin. Da glaub ich auch keinem “Lifetime” Öl mehr
 
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DaDare schrieb:
Allgemein gilt, egal wie das Auto bewegt wird. Alle Betriebsflüssigkeiten und Filter sollte man regelmäßig tauschen - unabhängig was der Hersteller sagt.
so siehts aus...
hier was zu Automatikgetriebe....von ZF
Quelle: https://aftermarket.zf.com/de/after...praxis-tipps/getriebe/getriebeoelwechsel-pkw/
Auch Automatikgetriebe brauchen ab und an einmal neues Öl. ZF-Automatikgetriebe sind mit speziell entwickeltem ZF-LifeguardFluid Getriebeöl befüllt. Bei sehr hohen Betriebstemperaturen altert das Öl schneller als unter normalen Bedingungen. Abhängig von der Fahrweise (z. B. viele Fahrten bei hohen Geschwindigkeiten oder sportliches Fahren) empfiehlt ZF Aftermarket deshalb einen Getriebeölwechsel alle 150.000 km.
auch wenn ZF es empfielt, die Fahrzeughersteller streichen das (gerne) aus ihrem Service Programm raus. Um auch z.b. beim Leasing (Wartungskosten) aktraktiver zu wirken.
Es ist ja auch nicht jeder Rennfahrer mit Automatikgetrieben.
Weil es für deren Berechnungen (Fahrzeugleben Kleinwagen ca.150K , Limo ca. 200K...), das Werksöl (Lifetime) völlig ausreichend ist bis das Auto in der Presse landet.
treu dem Motto, "die 50k bis zur Presse macht das alte Öl schon noch mit", funktioniert auch bei den meisten so.

Beim Automatikgetriebe an einen Ölwechsel zu denken, wenn das Getriebe schon angefangen hat probleme zu machen (schaltruckeln / oder gar notlauf etc.) ist es zu spät!
Nur die meisten merken nicht einmal dass das Getriebe anfängt härter zu schalten, langsamer prozess. Wenn man täglich fährt und weiter keine Beachtung schenkt.
Dem 2. Besitzer sowieso nicht, da er nie wusste wie butterweich das Getriebe schalten kann. Dem 1. Besitzer wird es eher auffallen.


Cardhu schrieb:
Ist das wirklich so ein Ding, dass man das Getrieböl wechselt?
Ja, auch eine Lifetime Füllung baut mit der zeit ab,
  • die Viskosität wird geringer,
  • nimmt Abrieb auf
  • Oxidation, übertemperatur (baut Chemisch ab)
  • Feuchtigkeit wird aufgenommen (wenn nicht warm gefahren wird)

Cardhu schrieb:
Oder ist das so ein Automatikthema?
Nein,
Betrifft Schalt und Verteiler / Achsgetriebe auch.
auch hier wird Abrieb in Öl aufgenommen,
die Viskosität des Öles nimmt mit den Betriebsstunden ab, das Öl wird "dünn püriert" zwischen den Zahnrädern.
Bei überhitzung o.ä. verändert sich das Öl auch Chemisch. Man kann das riechen /sehen, ob das Öl häufiger übertemperatur hatte, das Öl wird dunkler und bekommt einen anderen geruch.

Ich hab pauschal bei meinem großen Service nach 60K das Schalt / HA-Getriebe Öl gewechselt, will das so ca. beim 60k intervall auch immer mit wechseln.
bei normalen gebrauch würde ich beim Automatik alle 100K empfehlen, alle anderen Getrieben 150K. Um lange freude mit zu haben (+200K)

beim Bulli, hatte ich das Schaltgetriebeöl nach glaub 15 Jahren getauscht, schaltung (getriebe synchronringen übergang) war danach viel geschmeidiger!
hab ich am Golf auch noch vor, da wird mit sicherheit auch noch das erste Öl drin sein, wenn beim Kupplungswechsel ö.ä. nichts getauscht / Aufgefüllt worden ist.
 
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Sasi Black schrieb:
so siehts aus...
hier was zu Automatikgetriebe....von ZF
Alles, was nicht im Kombiinstrument angezeigt wird, wird von den meisten eh nicht bedacht. Und da ist natürlich kein Vorwurf den Besitzern zu machen.

Mit der Umstellung auf Longlife Öl alle 30.000 km wollten ja die Hersteller die nervige Benachrichtigung den Kunden "abnehmen". Am Ende ist der Schaden deutlich größer, wenn der Motor, Turbo oder sonst was dann vorzeitig kaputt geht. Dabei ist Prävention vielmals günstiger als die anschließende Reparatur.
 
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