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Coronavirus - welche Bedeutung hat das Thema für Euch?
Man könnte den Anführern der Querdenkerszene einfach ein paar Mio Euro geben, damit die ihre Richtung ändern.
Da Kimmich gerade in der Szene so gefeiert wird, könnte man ihn medienwirksam von Lauterbach impfen lassen.
Beides würde sicherlich den ein oder anderen Umstimmen.
Ich wette hätte man im März letzten Jahres all diese Szenarien so vorhergesagt wie sie aktuell sind, hätten einige mit den Kopf geschüttelt und es als absoluten Humbug hingestellt und selbst gesagt das solches nur aus Verschwörerkreisen kommt....
Im März hat man sich so stark aufgeregt, dass die Impfstoffe schlecht verfügbar sind, die Termine sehr schwer zu bekommen, die Impfzentren zu weit, die Ärzte nicht impfen, Priorisierung... Was ist davon geblieben?
Ich wette hätte man im März letzten Jahres all diese Szenarien so vorhergesagt wie sie aktuell sind, hätten einige mit den Kopf geschüttelt und es als absoluten Humbug hingestellt und selbst gesagt das solches nur aus Verschwörerkreisen kommt....
Das ist ein Auswuchs der (Des)informationsgesellschaft, wie wir sie heute erleben.
Es gibt die guten Seiten daran, aber eben auch die schlechten Seiten.
Die Algorithmen im Internet bestärken und bästätigen dann jeweils das Verhalten des Users und führt ihn, je nach erster Suchanfrage immer tiefer in den Kaninchenbau.
Damit wird JEDER von uns in eine Bubble manövriert.
Im März hat man sich so stark aufgeregt, dass die Impfstoffe schlecht verfügbar sind, die Termine sehr schwer zu bekommen, die Impfzentren zu weit, die Ärzte nicht impfen, Priorisierung... Was ist davon geblieben?
Man hat den Anteil von denjenigen Unterschätzt, die der Impfung grundsätzlich kritisch gegenüberstehen.
Dann hat man durch die Maßnahmen, sozialen Druck und Spaltung viele in das falsche Lager gedrängt und eine Trotz- Haltung provoziert und dies in großem Umfang. (und viele Geimpfte standen drumrum und haben das Vorgehen auch noch beklatscht, ohne die eigenen Konsequenzen daraus zu bedenken).
Zumindest stellt sich das in meinem sozialen Umfeld so dar, wenn ich etwas nachhake.
Bestes Beispiel der neu erstellte Beitrag direkt unter diesem:
Dann müssen eben wieder Ausgangssperren (Österreich plant sowas wohl) oder ähnliches herhalten für Ungeimpfte Personen.
Oder wirklich überall dauerhaft 2G und wer mit einem gefälschten Nachweis erwischt wird soll richtig tief in die Tasche greifen müssen. Oder man beschließt endlich eine Impfpflicht ohne wenn und aber. Die Menschen die sich wirklich nicht impfen lassen KÖNNEN bekommen einen Nachweis und gut ist.
Wenn die Politik nicht langsam tätig wird sehe ich echt schwarz vor dem Herbst und Winter. Ich habe einfach keine Lust mehr mich wegen Unbelehrbaren in meiner Freiheit beschränken zu lassen. Hätten wir hohe Impfquoten gäbe es diese Diskussionen wahrscheinlich aktuell gar nicht mehr. Sorry aber ich kann diesen ganzen "Mist" nicht mehr hören von wegen "iCh lAsSe MiCh nIcHt ImPfEn, dAs IsT mEiNe SaChe!!!".
Mal im Ernst, wie lange wollen wir so noch weiter machen? Da braucht nur eine Mutation zu kommen wo die aktuellen Impfstoffe nicht mehr gut wirken und wir haben ein richtiges Problem und man kann einen komplett neuen Lockdown beschließen.
Die Freiheiten des Einzelnen Ungeimpften hören da auf wo er/sie andere gefährdet! Mangelt es hier einfach so vielen in Deutschland an fehlender Intelligenz? Sorry für den rant aber ich bin echt langsam mit der Geduld am Ende.
Erklär mir bitte Mal, warum es nicht verhältnismäßig erscheint, Menschen zeitlich begrenzt "auszugrenzen" die:
sich freiwillig gegen eine Schutzerhöhung entscheiden haben
eine höheres Risiko besitzen andere anzustecken, auch Menschen ohne Impfschutz Möglichkeit
die eine extrem höhere Wahrscheinlichkeit haben die intensiv Krankenhäuser zu verstopfen
die weiterhin ihr Ding machen können
Ausgrenzung bedeutet in dem Fall lediglich: Stadionbesuche, Diskotheken und einige wenige Restaurant, Bars. Habe ich etwas vergessen? Und nein, es gibt keine relevante Anzahl an Supermärkten, die Ungeimpfte ausschließen.
Und wie funktioniert das Zusammenleben unter Corona in diesem Winter aus deiner Sicht idealerweise? So ganz ohne Ausgrenzung?
Aber hat man die Personen wirklich gedrängt, also die Regierung?
Mal zwei Beispiele dazu:
1. was für für eine negativ-Kampange gegen die Corona-Warn-App gefahren, ist alles OpenSource, auf quasi alle Forderungen der Skeptiker wurde eingegangen, trotzdem hörte ich immer "Überwachungssoftware"
2. die Impfung würde von Anfang an als freiwillig deklariert und auf Vernunft gesetzt, aber es war recht schnell absehbar, dass man zu viele nicht erreicht
Selbstverständlich ist interpretation und Einordnung essentiell bei solchen Informationen. Die "Gegenseite" kommt mit scheinbar belastbaren Inforamtionen, die bei genauerer Betrachtung natürlich alles andere als Belastbar sind.
.Sentinel. schrieb:
Deswegen bin ich für eine Konfrontation beider Seiten auf Expertenebene und nicht für ein gegenseitig abfälliges "Mit denen will ich nichts zu tun haben".
Das ist genau das, was auf wissenschaftlicher Ebene geschieht. Von dieser fachlichen Diskussion hätte der "Endverbraucher" nichts, wenn das in Talkshows passieren würde, denn er würde davon genausowenig verstehen wie beim Lesen irgendwelcher Paper. Nämlich rein gar nichts.
Dein weiter oben aufgeführter Dr. Bakhdi ist im übrigen kein Experte auf dem Gebiet, sondern eine der klassischen Fake-News Quellen mit wissenschaftlichem Anstrich.
Im Grund wurde die Gesamtbevölkerung mit einem Paukenschlag dem wisschenaftlichen Diskurs ausgesetzt, wobei insbesondere die, die nie auf der Uni waren und nie Kontakt mit dieser Art Diskurs hatten, über Monate hinweg durch unterschiedliche Meinungen verschiedener Experten zutiefst verunsichert wurden.
Was im wissenschaftlichen Umfeld allerdings völlig normal war und ist. Darunter mischten sich dann noch zu allem überfluss Pseudo-Experten wie Bakhdi und Konsorten die zur weiteren Verunsicherung beigetragen haben.
Wie man das ganze im Nachhinein - also jetzt auflöst? Keine Ahnung. Diese Menschen haben das Grundvertrauen in die Wissenschaft und die Gesellschaft verloren.
Was aber klar geworden ist, ist dass populärwissenschaftliche Arbeit mindestens genauso wichtig ist wie die Wissenschaft selbst. Zumindest in diesem Teil, der die Gesamtgesellschaft direkt betrifft.
Man hat den Anteil von denjenigen Unterschätzt, die der Impfung grundsätzlich kritisch gegenüberstehen.
Dann hat man durch die Maßnahmen, sozialen Druck und Spaltung viele in das falsche Lager gedrängt und eine Trotz- Haltung provoziert und dies in großem Umfang.
Du hast den Fakenewstrain der durchaus gut vernetzten Coronaleuger und Querdenkerspinner vergessen.
Die haben mit ihrem Unsinn leider ziemlich viele gutgläubige, schwache und leicht beeinflussbare Seelen eingefangen.
Leider ist man in einem Rechtsstaat dagegen relativ machtlos.
Ich finde es auf jeden Fall albern die Spinner jetzt als Opfer darzustellen, die von der bösen Gesellschaft so hart unter Druck gesetzt werden...
Die Spinner gab es außerdem schon in Zeiten, wo der Impfstoff noch hart begrenzt war, da gabs genau gar keinen öffentlich Druck.
Die Risikoabwägung zwischen Infektion und Impfung ist immer pro Impfung. Es gibt keinen vernünftigen Grund sich nicht impfen zu lassen. Mit Ausnahme vielleicht, dass man eine unfassbar große Angst for Spritzen hat...
Mit das schlimmste an der ganzen Debatte ist, das sich in naher Zukunft eh nichts ändern wird was die Einstellung der breiten Masse betrifft gegenüber Krank sein am Arbeitsplatz zb. Ich habe schon mehr als genug Fälle mittlerweile mitbekommen wo Menschen einfach wieder krank zur Arbeit gehen, egal womit aber auch viele erkältet und somit die Rotze wieder potenziell weitertragen.
Für den Großteil der Bevölkerung, würde ich zumindest tippen, gilt immer noch Arbeit steht über Gesundheit und aus Angst diese zu verlieren scheissen die meisten auf ihre Gesundheit und gehen weiter krank zur Arbeit. Das der Arbeitgeber den Nehmer braucht und nicht andersrum hat sich in Deutschland leider immer noch nicht rumgesprochen.
Die Verhältnismäßigkeit richtet sich nach dem Grad der Bedrohung. Gegen eine Ausgrenzung spricht je nach schwere der Lage erstmal garnichts. Dient sie doch dem dringenden Schutz von Leib und Leben.
Das hat ja auch stattgefunden durch den ersten, harten Lockdown. Da wurden ja alle erstmal von vielen alltäglichen Dingen ausgegrenzt, man war aber untereinander deutlich bereiter, entsprechende Maßnahmen zu erdulden. Schließlich saß man im selben Boot.
Ich sehe im Falle von Corona und deren Impfung die Schwierigkeit im Unterscheidungsmerkmal, wer nun als Gefährder gilt. Niemand will sich gerne als Gefährder bezeichnen lassen, wie man allein an diesem Thread schon sehen kann.
So treten hier ja auch viele Geimpfte mit der absoluten Überzeugung auf, nicht mehr Teil der Pandemie zu sein.
Als Extrembeispiel nehme man den vorsichtigen, sich laufend desinfizierenden, immer FFP2 tragenden und auf Abstand gehenden Geimpften, der aber gesund ist.
Als Gegenbeispiel den Geimpften, dessen letzte Spritze 6 Monate her ist, unwissend infiziert und kann mit hoher Wahrscheinlichkeit das Virus weitertragen. Unvorsichtig, knutscht im Suff alle ab usw. usf.
Mit einer strikten Kategorisierung wird man der Gefahr also nicht nur nicht gerecht, sondern betreibt eben auch noch soziale Spaltung.
Das kann, wie wir erleben, aber ebenso zum Pulverfass werden, wie die Auswirkungen der Pandemie selbst (Demos, Querdenkerszene, die unsägliche Tankstellenszene) und jetzt eben zu unserm Problem, dass wir wahrscheinlich noch nicht mal die 70% Impfquote zusammenkriegen.
Das Problem daran ist, dass wir Geimpften allein ohne die Ungeimpften keinen finalen Stich gegen die Pandemie erreichen können . Auch bei uns wird die Wirkung der Impfung nachlassen.
Wenn wir den Korridor verpassen, wo in der Gesamtzahl eine ausreichende Zahl an Menschen einen hohen Schutz hat, dann wird sich das ganze weiter in die Länge ziehen und weiter unnötig Leben kosten.
Deswegen plädiere ich dafür, mit den Impfskeptiker durch das Reichen der Hand wieder in ernsthaften Dialog zu treten.
Ein Friedensangebot könnte sein, die Tests wieder zu bezahlen, Totimpfstoffe und alternative Möglichkeiten maximal zu fördern und mit ähnlicher Zulassungsabkürzung auf den Markt zu bringen und bis zu dieser Zeit eine Gleichbehandlung aller Gruppen beizubehalten.
Geimpft+Getestet, Genesen+Getestet, Getestet
Damit wäre erstmal vielen Skeptikern und deren Argumente ein großteil der Argumentationsbasis entzogen.
Verschwörung, Spaltung, Chipeinpflanzung, Sozialexperiment usw. usf. da ist die Spanne ja so abstrus wie auch vielfältig.
Danch die Entwicklung beobachten und dann gegebenenfalls neu Verhandeln.
Ergänzung ()
krong schrieb:
Du hast den Fakenewstrain der durchaus gut vernetzten Coronaleuger und Querdenkerspinner vergessen.
Ja- Du hast ja schon ein Mittel genannt, wie man diesen Zug für die eigenen Ziele wiederum zweckentfremden könnte. Influencer zu influencen
krong schrieb:
Die haben mit ihrem Unsinn leider ziemlich viele gutgläubige, schwache und leicht beeinflussbare Seelen eingefangen.
Leider ist man in einem Rechtsstaat dagegen relativ machtlos.
Wie gesagt- Die wenigsten davon sind Spinner. Sie haben nur eine andere Perspektive und eine andere Basis, welche Informationen sie als glaubwürdig erachten. Innerhalb dieser ist ihr Denkmuster genauso logisch oder schlüssig wie bei jedem anderen auch. Und genau das macht es ja auch so schwierig da durchzudringen.
Und Du wirst wenig bei diesen erreichen, wenn Du sie als Spinner abtust. Das versuche ich hier zu vermitteln.
Und wieder schwurbelst du rum. Nochmal: Wären alle geimpft oder genesen, wäre die Pandemie vorbei. Das Virus wäre dann endemisch, dass ist nach wie vor (seit Beginn) das Ziel der ganzen Übung mit den Beschränkungen und Impfungen.
Und noch ein Punkt: Von Ungeimpften getesteten geht statistisch gesehen eine signifikant höhere Gefahr aus als von einem Geimpften. Schwer zu verstehen, ich weiß, ist aber so. Eine Gleichbehandlung hätte dementsprechend fatale Folgen.
Und davon, dass man nun die Entwicklung von Totimpfstoff maximal fördert, gehts auch nicht mehr schneller. Ich bezweifle zudem, dass das die dadurch bei ausreichend vielen der Skeptiker ein Umdenken bewirkt werden würde. Denn auch dann würde es heißen: "Wie konnte der denn so schnell zugelassen werden. In 10 Jahren lass ich mich vielleicht impfen, wenn bis dahin keine Langzeitschäden aufgetreten sind."
Wenn man die Tests wieder kostenlos anbieten würde, ging der großteil der Bevölkerung, nämlich die Geimpften, auf die Barrikaden wegen der Kosten.
Genau in dieser Zeit entsprangen die Querdenker Vereinigungen und deren Demonstrationen. Der Ursprung war sofort zu Beginn vorhanden.
Am 18. April versammeln sich in Stuttgart Medienberichten zufolge etwa 50 Menschen zu einer Demonstration von Initiator Michael Ballweg. Sie protestieren gegen die Einschränkung von Grundrechten in der Pandemie, wie der Versammlungsfreiheit.
Wenn sich alle, die dürften, impfen lassen, ist die Pandemie für Deutschland vorbei, weil keine essentielle Gefahr für das Gesundheitswesen mehr bestünde. Das ist das, was die vorsichtigen Experten trotzdem zugestehen.
Realistischerweise haben sich knapp 70%, mindestens 66% aller(!) Menschen, nach persönlichen Abwägungen für die doppelte Impfung entschieden. Die guten Gründe dafür Liste ich nicht nochmal auf.
66% ist mehr, als man denkt. Denn es dürfen sich viele nicht impfen lassen. (Kinder U12, medizinische Gründe).
Warum ist es verhältnissmässig, dass der große und überwiegende Teil der Bevölkerung weiterhin eingeschränkt sein soll, obwohl das Thema, wie in Dänemark, längst durch sein könnte?
.Sentinel. schrieb:
Das kann, wie wir erleben, aber ebenso zum Pulverfass werden, wie die Auswirkungen der Pandemie selbst (Demos, Querdenkerszene, die unsägliche Tankstellenszene) und jetzt eben zu unserm Problem, dass wir wahrscheinlich noch nicht mal die 70% Impfquote zusammenkriegen.
Die Spaltung kommt weder von der politik, noch von der breiten Masse der Gesellschaft.
Die Spaltung kommt von Fake News, die auf nicht evidenzbasierten und unwissenschaftlichen Daten und Interpretationen beruht.
Ein Beispiel ist eben genannt worden: 42 Jahre, keine Vorerkrankungen und wenig soziale Kontakte.
Selbst dann ist es um einen hohen Faktor sicherer sich impfen zu lassen als es sei zu lassen. Nur weil eine Corona-Infektion sehr wahrscheinlich nicht zur Covid-19 führt, macht es die Impfung nicht unsicherer.
Die Wahrscheinlichkeit an der Impfung relevant.zu erkranken ist laut wissenschaftlichem Konsens, der mit über 7 Milliarden Verimpfungen auf einer riiiiiiesigen Evidenz Basis steht, eindeutig.
Wer diese Basis wissenschaftlich bestreiten, als unakzeptabel oder zu unklar definiert, darf das gerne machen. Konsequenz ist aber auch, dass es schwer ist, dann eine vernünftige und sinnvolle Basis zu finden, überhaupt ins Gesprächs zu kommen.
Ich halte dein Ziel, nach der riesen Aufklärungskampagne über die Impfungdir seit Dezember 2020 läuft (!), als erreicht an. In einer Demokratie ist auch jeder Mensch für seine eigenen Entscheidungen verantwortlich.
Und deswegen halte ich es für gerechtfertigt, jetzt zu sagen bzw. zu fordern:
Impfung = keine Einschränkungen
Keine Impfungen = einige Einschränkungen im Gesellschaftlichen Raum (Fussball etc.)
Und jeder einzelne muss sich jetzt entscheiden. Und jeder einzelne kann eine sinnvolle Entscheidung treffen, die Datenbasis ist so riesig wie bei noch nie einer Impfung zuvor. Und der weltweite (!) wissenschaftliche (!) Konsens bezüglich der Impfung ebenso.
.Sentinel. schrieb:
Das Problem daran ist, dass wir Geimpften allein ohne die Ungeimpften keinen finalen Stich gegen die Pandemie erreichen können . Auch bei uns wird die Wirkung der Impfung nachlassen.
Die Schutzwirkung lässt bei den unter 60 jährigen kaum nach, oder? Es ist nur die Infektionswirkung, die wirklich nachlässt. Zumindest habe ich Frau Cisiek bei Markus Lanz so verstanden.
.Sentinel. schrieb:
Deswegen plädiere ich dafür, mit den Impfskeptiker durch das Reichen der Hand wieder in ernsthaften Dialog zu treten
Ich denke, dass ist 6-8 Monate lang genügend getan worden. Jetzt ist es im Sinne der breiten Bevölkerung an jedem einzelnen eine Entscheidung zu treffen.
.Sentinel. schrieb:
Damit wäre erstmal vielen Skeptikern und deren Argumente ein großteil der Argumentationsbasis entzogen.
Verschwörung, Spaltung, Chipeinpflanzung, Sozialexperiment usw. usf. da ist die Spanne ja so abstrus wie auch vielfältig.
Die Frage ist, in welcher Zeit und mit wievielen Toten
Jongleur666 schrieb:
Und noch ein Punkt: Von Ungeimpften getesteten geht statistisch gesehen eine signifikant höhere Gefahr aus als von einem Geimpften. Schwer zu verstehen, ich weiß, ist aber so. Eine Gleichbehandlung hätte dementsprechend fatale Folgen.
Es geht um die absolute Gefahr. Zudem ist diese volatil.
Jongleur666 schrieb:
Und davon, dass man nun die Entwicklung von Totimpfstoff maximal fördert, gehts auch nicht mehr schneller. Ich bezweifle zudem, dass das die dadurch bei ausreichend vielen der Skeptiker ein Umdenken bewirkt werden würde.
Ich erhoffe mir das Gegenteil. Zumindest kenne ich nicht wenige in meinem Umfeld, die bei einer wie sie es nennen "normalen" Impfung umzustimmen wären. Deswegen sage ich ja- Danach würden die Karten neu gemischt.
Jongleur666 schrieb:
Denn auch dann würde es heißen: "Wie konnte der denn so schnell zugelassen werden.
Da liegt das Argument aber deutlich näher, dass seit Jahrzehnten mit diesen Stoffen geimpft wird und sie deshalb entsprechend ausgereift auf den Markt geworfen werden können.
Jongleur666 schrieb:
Wenn man die Tests wieder kostenlos anbieten würde, ging der großteil der Bevölkerung, nämlich die Geimpften, auf die Barrikaden wegen der Kosten.
Als ob Kosten heutzutage egal in welchem Bereich noch irgendeine Rolle spielen würden.
Das ist ein Witz, welche Kosten man zu tragen hätte, um ein wenig den sozialen Frieden und eine Verhandlungsbereitschaft wiederherzustellen.
Was glaubst Du kosten die ganzen Ungeimpften in den Krankenhäusern/Intensivstationen. Die sozialen Folgekosten.
Nebst dem, dass Du Dir ne neue Blase von Impfverweigerern und Staatshassern heranzüchtest....
Ergänzung ()
Achim_Anders schrieb:
Vielen Dank für deine konstruktive Antwort. Ich denke, ich verstehe deine Perspektive und versuche dabei für mich entstehende Probleme darzulegen.
Genau in dieser Zeit entsprangen die Querdenker Vereinigungen und deren Demonstrationen. Der Ursprung war sofort zu Beginn vorhanden.
Dann werden Millionen geschachert mit irgendwelchen Masken, wo der eine erzählt, dass es die dringend bräuchte, was wiederum der andere nicht sieht.
Und dann erklärt man den großen Ausnahmezustand, wo plötzlich Grundrechte auf den Verhandlungstisch gelegt werden.
Sorry- Aber wer da erwartet hat, dass nicht der eine oder andere abdriftet lebt halt auch nicht in der Realität.
Dafür gab es eine zu große Anzahl an Steilvorlagen.
Achim_Anders schrieb:
nach persönlichen Abwägungen für die doppelte Impfung entschieden. Die guten Gründe dafür Liste ich nicht nochmal auf.
Ich wäre froh, wenn es eben noch mehr wären, so dass man die Kinder und die Risikopatienten vorerst umfassender schützen könnte.
Achim_Anders schrieb:
Warum ist es verhältnissmässig, dass der große und überwiegende Teil der Bevölkerung weiterhin eingeschränkt sein soll, obwohl das Thema, wie in Dänemark, längst durch sein könnte?
Die Dänen fallen ja sowieso aus dem Raster. Die haben irgendwas richtig gemacht, wozu die anderen nicht in der Lage waren. Es gab dort ja auch keine große Sterblichkeit bzw. Übersterblichkeit durch Corona.
Achim_Anders schrieb:
Die Spaltung kommt weder von der politik, noch von der breiten Masse der Gesellschaft.
Die Spaltung kommt von Fake News, die auf nicht evidenzbasierten und unwissenschaftlichen Daten und Interpretationen beruht.
Wer diese Basis wissenschaftlich bestreiten, als unakzeptabel oder zu unklar definiert, darf das gerne machen. Konsequenz ist aber auch, dass es schwer ist, dann eine vernünftige und sinnvolle Basis zu finden, überhaupt ins Gesprächs zu kommen.
Ich halte dein Ziel, nach der riesen Aufklärungskampagne über die Impfungdir seit Dezember 2020 läuft (!), als erreicht an. In einer Demokratie ist auch jeder Mensch für seine eigenen Entscheidungen verantwortlich.
Die Aufklärungskampagne war nach den anfänglichen Irrwegen ein kompletter Fehlschlag, denn durch die unentwegte "Gehirnwäsche" die da teilweise gelaufen ist, hat man Öl in das Feuer der Impfskeptiker gegossen. Denn wer so viel und einseitig drückt, muss schließlich etwas zu verbergen haben.
Gemischt mit den öffentlichen Skandalen um Masken&co. Verhinderten Lüftungsanlagen in Schulen usw. usf. war die Wirkung genau bei denjenigen, die man eigentlich erreichen wollte, in die Gegenteilige Richtung.
Den Impfbefürwortern musste man ja nix erzählen. Die wollten sich einfach nur frühzeitig schützen. Für die braucht es keine Aufklärungskampagne.
Achim_Anders schrieb:
Und deswegen halte ich es für gerechtfertigt, jetzt zu sagen bzw. zu fordern:
Impfung = keine Einschränkungen
Keine Impfungen = einige Einschränkungen im Gesellschaftlichen Raum (Fussball etc.)
Und jeder einzelne muss sich jetzt entscheiden. Und jeder einzelne kann eine sinnvolle Entscheidung treffen, die Datenbasis ist so riesig wie bei noch nie einer Impfung zuvor. Und der weltweite (!) wissenschaftliche (!) Konsens bezüglich der Impfung ebenso.
Kann man machen - Man muss halt auch dann mit den Folgen leben...
Und die werden meiner Meinung nach zu wenig bedacht.
Achim_Anders schrieb:
Ich denke, dass ist 6-8 Monate lang genügend getan worden. Jetzt ist es im Sinne der breiten Bevölkerung an jedem einzelnen eine Entscheidung zu treffen.
Die breite Bevölkerung hat doch schon eine Entscheidung getroffen. Nur ist sie noch nicht breit genug, um ohne Konsequenzen in der einen oder anderen Richtung schadlos rauszukommen.
Achim_Anders schrieb:
Wenn jemand nicht nach den Spielregeln spielen will (evidenzbasierte Diskussion), dann wird das leider(!!!) nicht funktionieren.
Dir hilft es leider aber auch nicht, wenn der dann als sozial tickende Zeitbombe in der Gegend rumläuft, sich mit anderen Leuten zusammentut und die sich dann radikalisieren.
Das Themas "nicht impfen" könnt bis Frühjahr erledigt sein, bis dahin lässt sichs fröhlich weiterdiskutieren
Zur Erbauung -
Zitat Karl Lauterbach von heute:
Er betonte erneut die Bedeutung von Impfungen. "Klar ist aber, dass die meisten Ungeimpften von heute bis dahin entweder geimpft, genesen oder leider verstorben sind, denn das Infektionsgeschehen mit schweren Verläufen betrifft vor allem Impfverweigerer"
n heute:
Er betonte erneut die Bedeutung von Impfungen. "Klar ist aber, dass die meisten Ungeimpften von heute bis dahin entweder geimpft, genesen oder leider verstorben sind, denn das Infektionsgeschehen mit schweren Verläufen betrifft vor allem Impfverweigerer"
Vielleicht sollte Herr Lauterbach diesbezüglich auch einfach mal die Klappe halten.
Der derzeitige Kurs von Angst und Repressalien führt nicht zum gewünschten Erfolg. Das macht der Verlauf der Impfkurve klar.
Glaubt er, dass er jetzt mit den Drohungen durch schwere Verläiufe, Tot und dem Duktus jetzt irgendwie mehr erreicht?
Das wäre von Anfang an beiden Seiten zu raten gewesen und ist auch heute noch eine grossartige Idee - nur leider halt - wie ja auch der thread hier eindringleich dokumentiert - Wunschdenken!
Schade eigentlich...
Bitte ein bisschen mehr Respekt vor unserem Gesundheitsminister in spe.
Er hat doch mit seiner Aussage vollkommen Recht. Sollte er deiner Meinung nach lieber um den heißen Brei herumreden? Ich bin ein großer Fan von klaren Worten.
Ich finde es btw. total albern, dass du hier wiederholt irgendwelche alten Schinken aus März 2020 für die Untermauerung deiner steilen Thesen heranziehst.
Hinterher ist man immer schlauer.