Deutschland im Krieg - Raus aus Afghanistan?

Soll sich die Bundeswehr aus dem Afghanistan-Einsatz zurückziehen?


  • Umfrageteilnehmer
    230
So wäre es Optimal

Nur muss halt irgendwann damit Anfangen werden. Natürlich geht das nicht von Heute auf Morgen.

Merkst du nicht, dass sich keiner unserer westlichen Maastäbe hier anwenden lässt. Diese Länder versinken seit Jahrzehnten (Jahrhunderten?) in irgendwelchen Bürgerkriegen z.T. vom Westen gesponsort.
Die Leute sind froh wenn sie Morgen nicht vom nächsten WArlord gekillt werden.

Im Grund gibt es doch kein anderes Modell
Als irgendwie seine Rolle in dieser globalisierten Welt zu finden

Um dann selber fähig zu sein mit diesen Umständen einiger maßen zurecht zu Kommen.

es ist doch im kleinen nicht anders, wenn ich hier in Deutschland nichts erlerne mit dem ich meinen Lebensunterhalt verdienen kann, komme ich auch nicht zurecht.

Und es wird auch Später keinen Interessieren, jeder wird sagen bist selber dran schuld hast ja keine Ausbildung gemacht. Deshalb liegt es an mir


Und deshalb bringt es nichts immer wieder in der Vergangenheit zu verharren, sie müssen selber Initiative übernehmen.


aber die sehe ich nicht im geringsten

Ich sehe einen Korrupten Karzai der die üblichen Dinge macht die die anderen Warlords auch machen.

Das ist aber nicht unser Problem, das ist das Problem der Menschen dort, der Clans , der Bevölkerungs- Gruppen dort.

Im Prinzip sieht sich Afghanistan doch nicht als einen Staat an, das ist doch eher so ein Gemisch aus Stammesgebieten, Clan-Gebieten und ethnischen -Gebieten. Aber eine Einheit ist es nicht.




Für Phrasen-Schwein :evillol:

Ohne Fleiß kein Preis

Schaffe Schaffe Häusle bauen

Von Nichts Kommt nichts
 
Zuletzt bearbeitet:
zu deinem letzten Post gibt es wohl nichts mehr zu sagen. Dümmliche Phrasen und ein bescheuertes Smiley, und das im Zusammenhang von Bürgerkriegen und menschlichem Elend wie wir es uns hier überhaupt nicht ausmalen können.
 
Nochmal: Wir sind angeblich wegen dem 11. September da unten und wegen einem angeblichen Sicherheitsrisiko. Um Pipelines geht es nicht.
 
Du bist doch auch so ein Phrasen König wenn es um Schuld Zuweisungen gegen den Westen geht
westlichen Maastäbe, Westen gesponsort, die mit Opium und russisch / amerikanischen Waffen aufgepumpten "Warlords", und und und


Das ist mir aber zu Oberflächlich es pauschal dem westen zuzuschieben

Und außer den üblichen Vorwürfen siehe Zitat Block kommt ja nichts konstruktives
 
MrPsst schrieb:
Beispiele hab ich auch genannt Asien Süd Korea zB vom Entwicklungsland zum Industrie Land. Es ist nur eine Einstellung-, Willens- Sache. Vielleicht dauert es in Afghanistan länger
Oder schau dir die Türkei an, mit Attatürk.

Abgesehen von der Türkei (die in Deutschland ja nicht gerade beliebt ist), sind die asiatischen Beispiele nicht die Besten. Die Japaner und Chinesen beneiden unser Europa um unsere vorhandene alte Kultur - entgegen den Asiaten haben wir ein groß Teil unserer geschichtlichen Kultur und auch Wirtschaftselemente bewahrt (in jeder Stadt) und schätzen alte Bauten hoch ein. Warum tun wir das? Weil sich Europa aus freien Stücken entwickelt hat, Asien hat dies nicht.
Dafür hat Europa aber auch Jahrhunderte gebraucht.
Nun kommt die westliche Hemisphäre an und will unsere Kultur- und Wirtschaftsvorstellungen in wenigen Jahren anderen aufzwingen - tolle Sache.
Bei den Indianern in Nordamerika sind wir grandios gescheitert - wir haben Wracks geschaffen, die Situationen verschlechtert aber nicht verbessert.


MrPsst schrieb:
das geht halt nicht mit einer Landwirtschaft wie noch vor 2000 Jahren. Die kann so Schwankungen in den Erträgen, die durch Umweltbedingungen (Dürren, Naturkatastrophen) entstehen, nicht kompensieren.

Das können wir zB mit unserer Überproduktion

Der Ertrag der Deutschen Landwirtschaft ist 1900-2010 um das 35Fache gestiegen
also "Um 1900 erzeugte ein Landwirt Nahrungsmittel für 4 weitere Personen, 1950 ernährte er 10 Personen, 2004 waren es 143."

Ja industrielle Großlandwirtschaft ist das Heil aller - du scheinst dich fantastisch mit den Landwirtschaftsmethoden von vor 2000 Jahren auseinandergesetzt zu haben.
Unser westliches Heil ist nicht die Lösung für jedes Land. Unsere Sorten sind auf Ertrag aus, wie auch unser ganzes Verständnis und Wirtschaften auf Profit aus ist.
In einem Indien oder in Südamerika funktioniert dies nicht, in Südamerika wie Peru ist man wieder dabei - gerade noch rechtzeitig, die guten alten heimischen Kartoffeln zu entdecken und anzubauen, der Ertrag ist nicht schlechter weil die alten Sorten und der alte Anbau widerstandsfähiger für sich ändernde Wetterbedingungen sind und auch keine Pestizide brauchen.
In Indien bei den heimischen alten Reis das selbe Spiel.
Konzerne wie Monsanto stoßen in die Länder vor, zwingen den Bauern ihre neuen "fantastischen Sorten und Anbaumehoden auf und durch strikte Bindungsverträge und Einschränkungen von Freiheiten der Bauer kommt der Anbauer davon nur noch schwer los, er brauch nun Pestizide, er brauch bessere Maschinen, er brauch Kredite, die kargen Böden werden zerstört und sein Ertrag ist nicht einmal besser geworden sondern teilweise sogar schlechter - was für ein Gewinn und Fortschritt!
In Indien gibt es deswegen bei den Baumwollproduzenten sehr hohe Selbstmordraten (Insolzvenz ist für ein indischen Bauer im Kastensystem das Lebensende - er müsste dann immer in Schande und Schuld leben).
Wer ist daran Schuld? Unsere westlichen Konzerne die Fortschritt und Verbesserung predigen und wir sind so Arrogant und sagen die dort sind Schuld.


Turbostaat schrieb:
Die USA haben auch lediglich der Nordallianz geholfen, weil sie Feinde der Regierung, der Taliban waren. Das ist auch der einzige Grund. Aus Sicht des Westens war die Nordallianz einfach nur eine nützliche Landezone und Leute die sich im Land auskannten.

Die USA hatte die Nordallianz vor 2001 nicht unterstützt.
Die Ironie ist jene, die Nordallianz hat aktiv gegen die UdSSR gekämpft und letztenendes gewonnen, nach dem Abzug der UdSSR konnte sich der der aufgestellte Rat von Warlords nicht einigen und die Warlord kämpften untereinander (die Nordallianz war da keine Ausnahme) - dann kam die Taliban aus Pakistan und gewannen mit Härte das Spiel - abgesehen von dem kleinen schmalen afgahnischen Talzipfel im Osten wo die Nordallianz sich bewahren konnte. Die Nordallianz kämpfte nun gegen die Taliban (in den 90ern konnten sie zwei mal bis Kabul vorrücken, das zweite mal war glaub ich 1999 oder 1998), ihr großer und einziger Gehilfe war nun Russland - der große Feind von vor ein paar Jahren.
In ARTE kam 2000 über Afgahnistan ein vierstündiger Themenabend, auch mit seltenem Filmmaterial direkt aus Kabul, und wo es um die Nordallianz ging (Vormarsch auf Kabul wurde begleitet). Es waren oftmals keine leichten Bilder, zwischen den umkämpften Gebiet der Nordallianz und Taliban kam es mehrmals von den Taliban aus zu Gräueltaten (Massaker).
 
Zuletzt bearbeitet:
MrPsst schrieb:
...So wie dein Sozial Romantisches Antifa Gesabel ...
Hab ich dich in irgendeinerweise einer rechtsextremen Gruppe zugeordnet? Nein, also ordne mich bitte nicht einer linksextreme Gruppe zu. :rolleyes:
Ich hab lediglich gesagt das du einen gewissen Nationalstolz vertrittst, das ist ein Unterschied ob ich dich als national denkend betitel oder als rechts - das solltest du wohl wissen.
Ich hab absolut gar nichts mit der Antifa am Hut und verurteile auch z.B. den Blackblock der Antifa. Vielleicht solltest du lernen wie man diskutiert, anstatt zu diffamieren und dieses Nischendenken aufgeben (der ist nicht meiner Meinung, der ist links, der ist nen Antifa Typ), es gib da weit mehr als nur links, rechts, gemäßigte Mitte.


Die Rechnung muss aber leider der Steuerzahler zahlen

Und diese Kosten für die ganzen Asylanten die ,wegen diesen Problemen zu Tausenden nach Europa strömen wollen, tragen auch die Bürger.
Obwohl, ja nach so einem Satz komme ich ins grübeln ob du nicht doch mehr etwas nationaler als national sein könntest... :rolleyes:
Wie zum xten Male. Wir haben erst diesen Krieg dort unten angefangen, also müssen wir auch die Kosten tragen, sowohl die militärischen Kosten als auch vielleicht von Asylbewerbern.
Kannst dir ja vielleicht vorstellen das es Menschen gibt die einfach nur Leben wohl, friedlich ohne beschossen zu werden.
Nur weil du das Glück hattest in einem Land wie Deutschland geboren zu sein und zu leben musst du es nicht anderen absprechen auch dieses Glück zu suchen.
 
Turbostaat schrieb:
Kannst dir ja vielleicht vorstellen das es Menschen gibt die einfach nur Leben wohl, friedlich ohne beschossen zu werden.

Eben, und ob wir für dieses Leben dickes Gold und much much Ölpipelines und Gas aus Russland haben wollen, sei mal dahingestellt. Im Winter wirds kühl, aber nicht zu kalt.
 
@ Mr. Psst


Wenn man weiß, dass afghanische Warlords die Bevölkerung seit Jahrzehnten terrorisieren, dann wäre meiner Meinung nach ein logischer Schritt, alle direkten und indirekten, legalen und illegalen Waffenlieferungen nach Afghanistan zu unterbinden.
Das hat dann noch den Nebeneffekt, dass westliche oder russische Soldaten, sollten sie mal wieder dort einmarschieren, weniger Wiederstand zu befürchten haben.
Um mal was konstruktives beizutragen.

Wieso verlangst du von einem Land, welches seit Jahrzehnten im Krieg versinkt, es solle endlich die marktwirtschaft einführen?
 
@Turbostaat
Wie zum xten Male. Wir haben erst diesen Krieg dort unten angefangen, also müssen wir auch die Kosten tragen, sowohl die militärischen Kosten als auch vielleicht von Asylbewerbern.

Ohh Gott wie Kurzsichtig

Diese Flüchtlinge hatte wir auch schon davor, und dann kommen noch die aus den anderen Islamischen Länder dazu.

Und warum wohl ? Weil in ihren Ländern nicht die Rahmenbedingungen herrschen um ein eigenständiges Leben zuführen.

Deshalb wollen sie ja in ein System oder Gesellschaft einwandern damit sie mit diesen Strukturen ihr Leben aufbauen können.

Und deshalb hilft es nicht in Schuldzuweisungen zu verharren.

weil du sagst nichts anderes als der Westen ist dran schuld,

so und wenn es so ist wie soll es weiter gehen ???

Ich sage nicht anderes das sie sich selber Helfen sollen, anstatt Zeit zu verschwenden dem westen die Schuld zugeben, weil das auch nichts ändern wird an der Situation.


Wenn man weiß, dass afghanische Warlords die Bevölkerung seit Jahrzehnten terrorisieren, dann wäre meiner Meinung nach ein logischer Schritt, alle direkten und indirekten, legalen und illegalen Waffenlieferungen nach Afghanistan zu unterbinden.
Das hat dann noch den Nebeneffekt, dass westliche oder russische Soldaten, sollten sie mal wieder dort einmarschieren, weniger Wiederstand zu befürchten haben.
Um mal was konstruktives beizutragen.


Auch so ein Quatsch

Wir haben in Deutschland bestimmt genau so viele Waffen wie es in Afghanistan gibt, und gehen wir auf einander Los

Hab noch nichts Gehört das Hessische Milizen sich mit Bayerischen Freischerlen sich bekriegen

DugDanger@

Die Marktwirtschaft steht dann am Ende

Erstmal wünsche ich mir dort von Afghanen den WILLEN FÜR VERÄNDERUNG

DAS IST ERSTMAL DIE GRUNDLAGE

Aber wie wäre es zum Beispiel wenn sich Afghanistan erstmal als Einheit sieht und dort Föderale Reglungen trifft.

Einfach mal anfängt Strukturen herein zubringen

Das was da im Moment statt findet ist Anarchie da macht Norden, Süden Osten, Westen was es will

Selbst das haben sie nicht geschafft in den Letzten 9 Jahren

@Shader
Abgesehen von der Türkei (die in Deutschland ja nicht gerade beliebt ist), sind die asiatischen Beispiele nicht die Besten. Die Japaner und Chinesen beneiden unser Europa um unsere vorhandene alte Kultur - entgegen den Asiaten haben wir ein groß Teil unserer geschichtlichen Kultur und auch Wirtschaftselemente bewahrt (in jeder Stadt) und schätzen alte Bauten hoch ein. Warum tun wir das? Weil sich Europa aus freien Stücken entwickelt hat, Asien hat dies nicht.
Dafür hat Europa aber auch Jahrhunderte gebraucht.
Nun kommt die westliche Hemisphäre an und will unsere Kultur- und Wirtschaftsvorstellungen in wenigen Jahren anderen aufzwingen - tolle Sache.
Bei den Indianern in Nordamerika sind wir grandios gescheitert - wir haben Wracks geschaffen, die Situationen verschlechtert aber nicht verbessert.


also ich habe Japanische Wurzeln und kenne mich eigentlich ganz gut aus mit der Kultur

Und aufgezwungen wurde den Japanern nichts

Das haben sie schon selber gemacht

Ausschlaggebend war im 19jh das Auftauchen Amerikanischer Stahl Kriegsschiffen vor der Küste Japans.

Darauf hin haben die Japaner erkannt das sie Wirtschaftlich und Technisch Rückständig sind. Und haben alles in Bewegung gesetzt eine Moderne Gesellschaft zu werden. Das haben sie Freiwillig gemacht , weil sie erkannt haben das sie sonst keine Chance haben. Und Japan steckte zu der Zeit auch noch in einem System von Kaiser, Warlords (Shogun) und Clan Zugehörigkeiten.

Und das gleiche kann man jetzt auch in China sehen, es ist keine vom Staat aufgezwungene Sache sondern auch der Wille vom Volk. Das kannst du doch immer wieder sehen im TV, wenn da so ein arbeiter gefragt wird warum er sich das unter diesen Arbeitsbedingungen antut, antwortet er das es zum Wohl des Chinesischen Reiches und sich und seiner Familie ist. Dieser Wirtschaftliche Aufschwung ist der Wille und Stolz dieses Volkes.

Es geht doch nicht darum irgendjemand was auf zu zwingen

Und ob sie jetzt das Deutsche Modell oder das amerikanische oder Süd Koreanische an nehmen ist doch erst mal egal. Es gibt genügend Vorbilder an den man sich Orientieren kann.


Unsere Sorten sind auf Ertrag aus, wie auch unser ganzes Verständnis und Wirtschaften auf Profit aus ist.

Es geht doch erstmal nicht darum, mit welcher Sorte welcher Profit gemacht wird.

es geht drum das

1. Die Bauern genug erwirtschaften um das Land zu ernähren (ohne das man auf Exporte oder Hilfen aus dem Ausland benötigt)

2. das man einen Überschuss produziert mit dem man Handel betreiben kann


Das mit Monsanto, EU Norm Bananen usw mag schon stimmen, aber aus diesen Fehlern kann man ja lernen sie müssen es ja nicht so Kopieren.

Aber dein Indien Beispiel ist gut, die müssen was ändern weil 1 Milliarde Menschen kannst du nicht mehr mit altmodischer Landwirtschaft ernähren.

Und Moderne Landwirtschaft Kostet deshalb brauchst du Divisen und die bekommt man nur legal nur mit Handel.

Da führt kein Weg vorbei


Und ohne Strukturen gibt es auch keinen Funktionierenden Handel

Ich rede ja hier nicht davon das ich Gleich will, das die Afghanische Landwirtschaft zum Globalplayer der Landwirtschaft wird, es fängt halt im kleinen an und muss gepflegt und ausgebaut werden.

Vielleicht Produzieren die Bauern in Helmand dann für die Region Kabul, und wenn sie durch diese Gewinne noch mehr Erträge haben geht es weiter nach Paktistan usw

Am Ende dieser Entwicklung steht dann vielleicht eine Marktwirtschaft so wie wir sie hier kennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Shader schrieb:
Abgesehen von der Türkei (die in Deutschland ja nicht gerade beliebt ist)

Wenn die Türkei nicht beliebt wäre würden nicht jährlich millionen von Menschen
ihren Urlaub in der Türkei verbringen oder?.
Die Türkei ist nur unbeliebt wegen ein paar Idioten hier die den Ruf
der Türkei in den dreck gezogen haben.
 
MrPsst schrieb:
@Turbostaat

Wir haben in Deutschland bestimmt genau so viele Waffen wie es in Afghanistan gibt, und gehen wir auf einander Los

Wir Deutschen nicht, in der USA wird die Waffe schnell mal gezuckt und wehe man tut was gegen das Waffenrecht mancher US-Bundesstaaten.



MrPsst schrieb:
Erstmal wünsche ich mir dort von Afghanen den WILLEN FÜR VERÄNDERUNG

Du wirst es nicht glauben aber viele Afgahnen haben den Willen der Veränderungen.
Noch mal: Die Mehrheit der Afgahnen war glücklich das die Taliban 2001 von uns bezwungen wurde. Afgahnen die nach dem Einmarsch der UdSSR ihrem Land den Rücken gekehrt haben (das waren viele denn mit Kommunismus wollten sie nichts zu tun haben, vor dem Einmarsch als Afgahnistan vom König regiert wurde gelangten in Afgahnistan einige westliche Einflüsse, man muss sich nur daran erinnern das dieses Land von unserer Blumengeneration ein sehr beliebtes Reiseziel war) sind zurückkehrt um beim Aufbau zu helfen (und haben einen Schock bekommen wie es um den Zustand ihrer Heimat stand). Das war der Anfang, die Euphorie und der Aufbauwille wurde von Regierungsstellen und der Nato nicht richtig genutzt.

MrPsst schrieb:
@Shader

also ich habe Japanische Wurzeln und kenne mich eigentlich ganz gut aus mit der Kultur

Und aufgezwungen wurde den Japanern nichts

Standen in Japan heimische Dinge vor wirtschaftlichen Interessen? Gut Japan ist noch ein gutes Beispiel in Asien, in China sieht es anders aus. Da werden aus wirtschaftlichen Interessen historische Gebiete oder Wälder platt gemacht um ein neues Werk oder Kohlekraftwerk hochzuziehen oder man flutet gleich ganze Landstriche (Dreischluchten-Damm).
Und erst langsam geht die Dämmerung aus das man kulturelle Geschichte des Geldes wegen zerstört hat, das kann man nicht mehr zurückbringen.

MrPsst schrieb:
1. Die Bauern genug erwirtschaften um das Land zu ernähren (ohne das man auf Exporte oder Hilfen aus dem Ausland benötigt)

2. das man einen Überschuss produziert mit dem man Handel betreiben kann

Du willst es nicht glauben aber das traf einmal auf afrikanische und asiatische Länder zu. Der heimische Anbau und die Sorten funktionieren zum Ernähren der Bevölkerung. Untergraben wird das weil wir die heimischen Produzenten auskonkurriert haben, in kürzester Zeit eroberten z.B. Konzerne wie Coca Cola den indischen Markt, das Land witterte Geschäft und die Unternehmen mussten sich nur laxen Bestimmungen halten. Die heimischen Bauern dagegen nicht. Die heimische Landwirtschaft ließ man kaputt machen, für Interessen von außen.
Richtig schön krank ist folgender Artikel: How food and water are driving a 21st-century African land grab.
Wir und andere reichen Länder kaufen großflächig Boden in Afrika um unseren Lebensmittelstandard- und Wachstum aufrecht erhalten zu können. Böden die afrikanischen Bauern gehörten, das bedeutet noch weniger Ackerfläche um Afrika für sich aus ernähren zu können.


MrPsst schrieb:
Das mit Monsanto, EU Norm Bananen usw mag schon stimmen, aber aus diesen Fehlern kann man ja lernen sie müssen es ja nicht so Kopieren.

Die Kopieren es gar nicht, es ist Monsanto selbst der in Indien, Südamerika, Mexico und dergleichen der große Spieler ist. Den Schwellenländern geht es um Fortschritt und da werden negative Folgen gern mal nicht bedacht und nicht vergessen darf man das solche Giganten auch eine Horde an netten Agenten und Lobbys in der Tasche haben und eben gut zu reden können.

In Mexico ist das Problem schon durch den Monsanto Genmais angerichtet, die heimischen Maissorten sind größtenteils kontaminiert und unbrauchbar. Ein Teil von Mexicos Kultur, hunderte Maissorten zu haben zerstört, in wenigen Jahren - erstklassige Leistung!
 
Zuletzt bearbeitet:
Standen in Japan heimische Dinge vor wirtschaftlichen Interessen? Gut Japan ist noch ein gutes Beispiel in Asien, in China sieht es anders aus. Da werden aus wirtschaftlichen Interessen historische Gebiete oder Wälder platt gemacht um ein neues Werk oder Kohlekraftwerk hochzuziehen oder man flutet gleich ganze Landstriche (Dreischluchten-Damm).
Und erst langsam geht die Dämmerung aus das man kulturelle Geschichte des Geldes wegen zerstört hat, das kann man nicht mehr zurückbringen.


Drei Schluchten Staudamm

Selbst das nehmen die Chinesen als Fortschrittliches- Muss in Kauf

Das man in seinem Modernisierungs Wahn oft kulturelle Errungenschaften verdrängt ist ein anderes Problem

Was aber einen Wirtschaftlichen und Gesellschaftlichen Aufschwung nicht verhindern sollte.

Also ich bin Architekt, und ich empfinde auch viele Sachen die sie im Moment in China Bauen als Kitsch und Kulturlos.

Ich bekomme einen :kotz: Reiz wenn ich vom Speer das German Village sehe was er dort hoch gezogen hat.

Da hat er Einfach ein Projekt aus Deutschland aus der Schublade gezogen und stopft jetzt Chinesen in eine Wohnung mit Deutschem Grundriss.

Na ja

Dann hatten wir letztes Jahr einen Chinesen bei uns im Büro mit dem hab ich auch viel darüber geredet, das die Chinesen nicht den fehler machen sollen, alles im Modernisierungs-Wahn abzureisen. Und diese durch eine Las Vegas Walt Disney Architektur zu ersetzen.

Ich habe im das auch so erklärt das wenn ich zB als Tourist nach China gehe, will ich Land und Leute sehen, und vor allem ihre Kultur.

so was wollen sie ja auch wenn sie nach Europa kommen. Da schauen sie sich dann Schlösser, Burgen, Altstädte, Kirchen usw an.

Mich interessieren keine Coop Himmelblau Monster Bauwerke mit Glasfassaden die haben wir hier auch.
 
Am Ende bleibt der Witz, dass die westliche Welt irgendwie behauptet sie sei besser Organisiert, und habe mehr Weitblick.
 
Von meiner Cousine der Freund ist Afghane. Paschtune. Er wohnt seit seiner jüngsten Kindheit hier in Deutschland. Seine Meinung zu Afghanistan:

- du bekommst nur Ruhe rein wenn man Afghanistan entvölkert
- die Stämme bekommst du nie alle unter einen Hut
- Frieden wird nicht möglich sein
- der Einsatz der Bw/NATO ist zwar gut gemeint aber umsonst

Er ist im übrigen der Moslem wie ich ihn mir vorstelle. Er ist Schweinefleisch und trinkt Alk.
Und studiert hat er auch noch. :-)

Letztens hatte ich bei ner LAN-Party den afghanischen Pizzaboten gefragt ob er jemals wieder zurück gehen würde - seine Antwort : NEIN/NIEMALS

Noch Fragen ???
 
Isarlokist schrieb:
Er ist im übrigen der Moslem wie ich ihn mir vorstelle. Er ist Schweinefleisch und trinkt Alk.
Und studiert hat er auch noch. :-)

Er hat studiert, und hat vermutlich einiges mitgemacht. Damit kann er ja nicht mehr zurechnungsfähig sein und ist vom Glauben abgefallen. Gottes Wort.

Die CIA halt ich im übrigen auch nicht für heilig.
 
http://www.welt.de/politik/deutschl...ent-der-Deutschen-fuer-Afghanistan-Abzug.html

Laut Umfragen sind 62% aller Deutschen für einen Abzug der deutschen Truppen.
Aber puh!! Zum Glück leben wir nicht in einer Demokratie

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http://www.sueddeutsche.de/bayern/742/431493/text/

Ebenso wie schon das G8 Gymnasium, da war laut Umfragen auch die Mehrheit für das G9.

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http://www.focus.de/finanzen/banken/umfrage_aid_121372.html

Die D-Mark, 55 % für die Wiedereinführung unserer alten Währung.



Fällt euch was auf? Die Politiker scheißen auf die Meinung ihres Volkes...
 
FactionSkill schrieb:
Laut Umfragen sind 62% aller Deutschen für einen Abzug der deutschen Truppen.
Aber puh!! Zum Glück leben wir nicht in einer Demokratie

Aus diesem Grunde gehen wir alle 4 Jahre zum wählen. Wenn sich die Regierung nach der aktuellen Tagesstimmung der Bevölkerung richten müßte, dann wäre sie schlichtweg nicht handlungsfähig. Denn die Bevölkerung denkt heute so, morgen anders.
 
Kann man so von Geschlossenheit in Deutschland reden, wie es Westerwelle u.a. ?taten? Das war doch dann Verblendung?

Wer schreit hier um die gefallenen Soldaten?
 
@jhoech

Tut mir Leid, aber ich verstehen nicht was du uns immer sagen willst in deinen Zwei-Zeilern
 
@ Faction Skill - Die Geschichte hat gezeigt dass imperative Mandate nicht wirklich funktionieren da es nun mal Sinn macht, dass unsere Abgeordneten im Bedarfsfall gegen die aktuelle Meinung der Bevölkerung entscheiden können um z.B. eine langfristig posivitve Entwicklung in die Wege zu leiten bzw. unbequeme aber alternativlose Entscheidungen zu fällen.

Mit Demokratie oder nicht Demokratie hat deine Aussage also rein gar nichts zu tun.

Aber wenn´s nicht gefällt - Gründe eine Partei, suche dir Leute die genau so wie Du denken und versuch in unsere Parlamente zu kommen und mitzuentscheiden - Das ist Demokratie, und das ist möglich!
 
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