Deutschland im Krieg - Raus aus Afghanistan?

Soll sich die Bundeswehr aus dem Afghanistan-Einsatz zurückziehen?


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Turbostaat schrieb:
Ja dann erzähl doch mal wie sie die Probleme (Klimawandel, Rohstoff Engpässe, Globalisierung, Nahrungsmittel Engpässe und und und ) alleine lösen wollen.

Im Prinzip sind wir zu viele um alle diese Probleme mit unserem bisherigen Lebenswandel einfach lösen zu wollen. Ich bete da zu Gott.
 
Ja deshalb wird es ja schwer

auch für uns


Aber deshalb muß der Islamische Raum sich auch weiter entwickeln, sonst ist es zu Spät
 
MrPsst schrieb:
Aber deshalb muß der Islamische Raum sich auch weiter entwickeln, sonst ist es zu Spät

Die sind zu radikal. Das ist der Punkt. Da glaubt doch keiner mehr an Besserung.
 
MrPsst schrieb:

Bin davon ausgegangen, dass Du auf die Gaslieferung nach Deutschland und die Probleme mit der Ukraine anspielen wolltest. Das Russland sich bei der Pipeline querstellt ist doch aber nichts überraschendes, sondern die Wahrung von Interessen und Sicherung von Absatzmärkten.

MrPsst schrieb:
Eine Kultur die so wie sie, Heute ist, den Anforderungen von Heute und der Zukunft nicht bewerkstelligen können.

Damit hast Du eines der besten Argumente genannt, die den Einsatz in Afghanistan obsolet machen, da man Kulturen eben nicht einfach umkrempeln kann.

drago-museweni schrieb:
Zumindest löst sie doch einige Probleme und sorgt dafür das Sie sich endlich verteidigen können im Lager, denn so schnell wie das ding feuert kommen die nicht mehr weg wennse endeckt wurden, die anderen PZH haben sie ja leider ausgeliehen an Verbündete glaub Belgien.

Aus militärtaktischen Erwägungen heraus mag die PZH sinnvoll sein, dem Ziel bringt es uns allerdings keinen Schritt näher.

MFG
 
Damit hast Du eines der besten Argumente genannt, die den Einsatz in Afghanistan obsolet machen, da man Kulturen eben nicht einfach umkrempeln kann.


... Wenn sich das betroffene Land und Volk nicht ändern will.


Hab deinem Satz noch was hinzugefügt ;)
 
Glaubst du ernsthaft man kann eine Kultur, eine Religion, Menschen, innerhalb von 20-30 Jahren umkrempeln, sie auf unser Weltverständnis bringen kann oder gar das von Nöten ist?

Das ist deren Kultur, deren Leben. Wir müssen mit ihnen, ihren Vorstellungen, ihrer Kultur leben und sie mit unserer.

Doch seit Jahrhunderten maßt sich der sogenannte Westen (vorher war es das Christentum mit den Kreuzzügen) an diese Kulturen zu zerstören oder zu unterdrücken, die eigenen Wertvorstellungen anderen aufzudrücken. Wenn sie nicht wollen, dann halt mit Gewalt.

Nicht die Taliban haben den Krieg angefangen, sondern wir - der Westen. Nicht erst nach 2001, sondern auch schon davor, schon vor der Sowjetunion.

Dann lasst sie halt in ihrer Kultur leben und versucht nicht ihnen unsere Vorstellungen eines Lebens aufs Auge zu drücken.
Medizinische Versorgung ok, Religion, Kultur etc nein.

Was wäre der Aufschrei groß wenn man versucht die letzten Indiovölker Südamerikas, die wirklich noch wie vor Jahrhunderten leben, umzuerziehen. Was würde es Aufrufe geben das man doch nicht deren Lebensart, Kultur zerstören darf. Warum maßen wir es uns also an das in Afghanistan zu versuchen? Es soll einfach nur eine Marionette als Fürhung installiert werden um die eigenen Interessen in der Region zu schützen, siehe Pakistan.

Wir Menschen haben einfach das Problem das wir nicht tollerant gegen über anderen Menschen sein können oder wollen. Immer wieder sind einige der Meinung anderen ihre Vorstellungen aufzwingen zu müssen.
Das fängt schon bei so simplen Sachen wie Musik an. Da gibt es dann Leute die tatsächlich, tut mir leid, so dumm sind und anderen erzählen wollen das ihre Musik ja besser ist, weil.... [Begründung] oder andere Geschmäcker nicht zu tollerieren.

Genau das gleiche passiert in diesen Ländern auch - nur mit Gewalt. Ich wüßte nicht das die afghanische Bevölkerung jemals nach Groß Britannien oder in die USA gegangen sind um den Briten / Amerikanern zu sagen das sie sich jetzt zu fügen hätten und ihren Vorstellungen leben müssten.
Und fangt jetzt bitte nicht mit Osama bin Laden und irgendwelchen Anschlägen an. Vorher haben die USA in anderer Form versucht die islamischen Länder zu unterwandern und ihren Vorstellungen anzupassen, sei es der Iran oder andere Länder.
 
Können sie alles machen wie sie wollen

aber ich als Steuerzahler bin dann auch nicht bereit einen Cent für die Probleme da unten zu zahlen.

Dann sollen sie alleine zurecht kommen

Wir müssen uns ja nicht Anmaßen ihnen unsere Entwicklungshilfe aufzudrücken

Geld gespart


Glaubst du ernsthaft man kann eine Kultur, eine Religion, Menschen, innerhalb von 20-30 Jahren umkrempeln, sie auf unser Weltverständnis bringen kann oder gar das von Nöten ist?

Ich glaube schon

Beispiele hab ich auch genannt Asien Süd Korea zB vom Entwicklungsland zum Industrie Land. Es ist nur eine Einstellung-, Willens- Sache. Vielleicht dauert es in Afghanistan länger
Oder schau dir die Türkei an, mit Attatürk.

Nur dieser Wille für Veränderung sehe ich nicht

Ich bin kein Befürworter dieses Einsatzes, aber die Schuld für dieses Versagen schreibe ich nicht zu 100% dem Westen oder NATO zu.
 
Hat Afghanistan vorher die Bundesrepublik Deutschland um Entwicklungshilfe angefleht? Nein.
Haben die Afghanen dem Westen den Krieg erklärt? Nein.
Alles was vorher floß waren Hilfsgüter u.ä. - wenn überhaupt.

Erst seitdem dort der Westen einmarschiert ist fließen plötzlich Gelder ( die Größtenteils in dunklen Kanälen verschwinden), bezahlst du als Steuerzahler den Bundeswehr- und NATO Einsatz. Es hat uns niemand gebeten (jaja die Amis) da unten Krieg zu spielen. :rolleyes:

Deine Länder die du da als Beispiele bringst wie (Süd-) Korea oder die Türkei sind mit Afghanistan überhaupt nicht vergleichbar. Korea und die Türkei sind / waren wirtschaftlich und industriell gesehen Schwellenländer und politisch, sowie religiös gemäßigt. Das ist ein Apfel - Birnen Vergleich den du hier bringst.
Afghanistan ist auf dem Entwicklungsstand des späten Mittelalters, dort gibt es keine typische Industralisierung o.ä. Vielleicht weißt du ja wie lange Europa gebraucht hat um sich zu dem zu entwickeln was es jetzt ist.

Aber du kannst ja mal versuchen den Jemen, was am ehsten Afghanistan ähnelt, in 20-30 Jahren umzukrempeln. Wirst du nicht schaffen.
Genauso siehe hier Deutschland und den Mauerfall, seit 20 Jahren ist die Mauer weg und es gibt immer noch gewisse Unterschiede, sei es Lohn / Gehälter oder andere Dinge.
Es wird sogar noch immer zwischen Ost und West unterschieden und gesprochen.
 
Aber du kannst ja mal versuchen den Jemen, was am ehsten Afghanistan ähnelt, in 20-30 Jahren umzukrempeln.


Du Kapierst es nicht

Ich will gar nichts Umkrempeln, sie sollen es machen

Weil wir keine Interesse haben, ihre Probleme lösen zu müssen

Das ist ein Apfel - Birnen Vergleich den du hier bringst.
Afghanistan ist auf dem Entwicklungsstand des späten Mittelalters, dort gibt es keine typische Industralisierung o.ä. Vielleicht weißt du ja wie lange Europa gebraucht hat um sich zu dem zu entwickeln was es jetzt ist.

Ja und wann deiner Meinung sollen sie damit anfangen ?

Beantworte doch mal das
Ja dann erzähl doch mal wie sie die Probleme (Klimawandel, Rohstoff Engpässe, Globalisierung, Nahrungsmittel Engpässe und und und ) alleine lösen wollen.


Wir wissen doch selber nicht was dabei auf uns zu kommt, und haben jetzt schon ein Riesen Haushaltsdefizit.
 
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Was der wir möchten ist nur leider unbedeutend wenn die Könige der Welt (Weltsicherheitsrat) und Westerwelle bzw. Gutenberg o.ä. etwas von sich geben, auch wenn wir die gewählt haben....
 
Zitat MrPssst: "Ich will gar nichts Umkrempeln, sie sollen es machen. Weil wir keine Interesse haben, ihre Probleme lösen zu müssen. Ja und wann deiner Meinung sollen sie damit anfangen?"

Zitat: "Ja dann erzähl doch mal wie sie die Probleme (Klimawandel, Rohstoff Engpässe, Globalisierung, Nahrungsmittel Engpässe und und und ) alleine lösen wollen."

Du konstruierst lauter Probleme, die 'die Welt' zu bewältigen hat. Aber woher kommen denn diese 'Probleme'? Und warum 'müssen' gerade 'wir' deren Probleme 'lösen'? Die Afghanen haben bestimmt zu den Problemen am wenigsten beigetragen.

Die Welt hat - wenn überhaupt - nur ein Problem: In der losgelassenen Konkurrenz der (mächtigen) Staaten um den (Geld)Reichtum und die (letzten) Ressourcen dieser Welt, stossen sie an einem Ordnungsdefizit: 1. Die maßgeblichen Akteure - die westliche 'demokratische' Welt mit USA voran - treten sich zunehmend auf die Füße, müssen aber die Enscheidung in ihrer Konkurrenz auf dieser Seite für später verschieben. 2. weil sie ebenfalls zunehmend Schwierigkeiten bekommen mit Russland, China und den 'Newcomers'. 3. und nicht zuletzt all die 'failed and failing States', die diese Konkurrenz selbst produziert hat, mit ihrer Rolle nicht zurecht kommen, ihre Bevölkerung nicht unter 'demokratischer' Kontrolle hat - sonst wären sie nicht 'failed and failing States'! - und vor allem sie auch nicht mehr ernähren können, nachdem sie ihre Lebensgrundlagen, wie bescheiden und rückständig sie auch immer waren, für ihre Geldvermehrung zerstört haben.

Kein Wunder also, dass 'die Afghanen', aber auch viele anderen, eine Menge Probleme haben, und 'wir' für deren Lösung zuständig sind. Sie sollen natürlich alles alleine machen, daher sind sie doch 'frei'. 'Wir' sagen denen aber schon, was uns passt.
 
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Worum geht es? Um Krieg. Was sind die Probleme: Bombenattentate. Ein Teufelskreis.

Der Andere soll aufhören, Bitte, Bitte...

Konsequenterweise enthalte mich einer Meinung sollen die doch machen... jetzt gibts endlich viel Geld und Tote. Bringt alles was fürs Ego.

Afghanen die in Terrorcamps dahinsiechen, gefoltert werden und dann sterben.
 
Du konstruierst lauter Probleme, die 'die Welt' zu bewältigen hat. Aber woher kommen denn diese 'Probleme'? Und warum 'müssen' gerade 'wir' deren Probleme 'lösen'? Die Afghanen haben bestimmt zu den Problemen am wenigsten beigetragen.

...

Kein Wunder also, dass 'die Afghanen', aber auch viele anderen, eine Menge Probleme haben, und 'wir' für deren Lösung zuständig sind. Sie sollen natürlich alles alleine machen, daher sind sie doch 'frei'. 'Wir' sagen denen aber schon, was uns passt.

Ich Konstruiere diese Probleme nicht, es ist Leider so
Vielleicht ist auch der Westen mit dran schuld an der Sache, aber Pauschal die ganze Schuld dem Westen zuzuschieben, ist auch Falsch.

Vor allem bringt das doch nichts ständig über die Schuldigen zu sprechen und zu warten bis was passiert, Ich fordere nur Eigeninitiative.

Das ist so ähnlich wie mit einem Alkohol-Kranken, der Arzt kann diesem Patienten auch nicht von seiner Alkoholsucht heilen, wenn dieser nicht mit machen will.

Wir können doch nichts dafür das diese Länder hoffnungslos Überbevölkert sind. Und nicht selber Fähig sind diese Masse von Menschen zu ernähren oder zu beschäftigen.

das geht halt nicht mit einer Landwirtschaft wie noch vor 2000 Jahren. Die kann so Schwankungen in den Erträgen, die durch Umweltbedingungen (Dürren, Naturkatastrophen) entstehen, nicht kompensieren.

Das können wir zB mit unserer Überproduktion

Der Ertrag der Deutschen Landwirtschaft ist 1900-2010 um das 35Fache gestiegen
also "Um 1900 erzeugte ein Landwirt Nahrungsmittel für 4 weitere Personen, 1950 ernährte er 10 Personen, 2004 waren es 143."



Diese Probleme haben wir nicht verursacht.

Und diese Probleme werden sich in Zukunft noch verstärken

Und deshalb ist es Wichtig das sie langsam mal anfangen, sich diesen Veränderungen zu Stellen


Ja die Armen, wir haben sie zu dem gemacht was sie sind, alles klar immer die Schuld beim anderen Suchen.

Wir sind ja bereit zu Helfen, wer die Hilfe aber nicht will soll , dann aber auch nicht rum jammern.

Und du gehst davon aus das der Westen ihnen immer Helfen kann

Ahh ja und was ist wenn der Westen auch nichts mehr zahlen kann ???


Dann müssen sie sich selber Helfen, und das wird schwer mit dem was sie können oder wissen.


Und Eigenständigkeit eines Staats ist immer noch die Größe Freiheit die sie haben können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Platte mit 'dem Westen die Schuld zuschieben' kannst du ruhig lassen. Keiner hat es hier gesagt und wenn du meine Argumente darauf reduzierst, dann liegst du falsch. Wenn du in den Problemen Afghanistans einen Grund siehst, da zu 'helfen', dann identifizierst du dich mit 'dem Westen', obwohl der Westen ganz andere Gründe hat als du. Sonst würde er nicht den armen Ländern helfen, gleichzeitig aber bei sich zuhause die Leute ohne Arbeit lassen und noch ein bisschen ärmer machen.

Du könntest dich auch mal fragen, warum konkurrieren all diese reichen Länder um die Hilfe, wenn das nur als Hilfe gedacht ist, dass den Geholfenen es besser geht. Den Grund kennst du nicht, aber wohl alle Politiker: es geht um die Einflußnahme auf diese Länder oder, wenn das nichts an Vorteilen bringt, purer Ordnung und Überwachung, damit diese Länder und die verarmte Bevölkerung durch Flucht, Vertreibung, Hunger und Katastrophen den Geschäftsgang nicht stören.

Genau so könntest du dir überlegen, warum mit "unserer Überproduktion" die "Schwankungen in den Erträgen, die durch Umweltbedingungen (Dürren, Naturkatastrophen) entstehen", nicht kompensieren konnten. Weil sie einfach nicht dafür gedacht war, sondern um Geld, Reichtum und Macht zu vermehren.

Zitat: "Und Eigenständigkeit eines Staats ist immer noch die Größe Freiheit die sie haben können."

Der Traum dieser "Größen Freiheit" ist bereits ausgeträumt. All die Länder, die sie geträumt haben, sind bis auf ganz wenige (weil sie so groß waren) failed and failing states. Das kann nicht anders sein, wenn die Freiheit Konkurrenz heißt.
 
Was holst du eigentlich für total blödsinnige und schwachsinnige Vergleiche raus?
Das ist so ähnlich wie mit einem Alkohol-Kranken, der Arzt kann diesem Patienten auch nicht von seiner Alkoholsucht heilen, wenn dieser nicht mit machen will.
Afghanistan war kein Land das geheilt werden musste.

Dazu noch
Wir können doch nichts dafür das diese Länder hoffnungslos Überbevölkert sind. Und nicht selber Fähig sind diese Masse von Menschen zu ernähren oder zu beschäftigen.
Afghanistan ist nicht überbevölkert und haben keine Masse an Menschen... das Problem in Afghanistan ist nicht die Lebensmittelversorgung o.ä. Hilfsgüter können ganz andere Sachen sein.

Du glänzt hier mit national auftretenden Stolz, gepaart mit Stammtisch "Meine Steuergelder" und Halbwissen.

Wir haben ihnen den Krieg erklärt, wir haben dadurch die Bevölkerung in dieses Dilemma gebracht, die Afghanen haben uns nicht um Hilfe gebeten.
Ebenso haben sie der Sowjetunion nicht den Krieg erklärt, sondern die UdSSR ist da einmarschiert und dachten sie könnten Krieg spielen. Davor haben die Briten jahrezehnte lang versucht Afghanistan zu unterdrücken. Und seit fast einem Jahrzehnt versuchen die USA + Verbündete jetzt das gleiche

Die USA haben auch lediglich der Nordallianz geholfen, weil sie Feinde der Regierung, der Taliban waren. Das ist auch der einzige Grund. Aus Sicht des Westens war die Nordallianz einfach nur eine nützliche Landezone und Leute die sich im Land auskannten.


Zudem sind "wir" mit daran Schuld das Afghanistan sich nicht weiterentwickeln konnte
- Jahrzehnte lange britische Unterdrückung mit Gewalt und Ausbeutung des Landes (1839-42, dann wieder 1878 Kriegserklärung bis 1919(!!!) durch die dipl. Verhandlungen seitens GB der Krieg zu Ende war.
- dann war kurz Pause, aber das Land war vom Krieg geschunden, es musste wieder aufgebaut werden und es gab keine westliche Aufbauhilfe. Davon mal abgesehen das es zu der Zeit auch mit der Entwicklung gar nicht so weit war.
- dann nach "kurzer Zeit" (1978/79 - davor musste Europa sich vom 2. WK erholen, die USA mussten Korea, Vietnam, Kambodscha etc einäschern) kamen die Sowjets an und mussten wieder Krieg spielen. Wieder 10 Jahre Krieg (da waren die Afghanen dann doch so toll das sie Waffenlieferungen der USA bekommen haben)
- danach, durch den Krieg, und sich nicht einig werdende Warlords, ein Bürgerkrieg, keiner hat sich dafür interessiert. Dadurch kamen die radikalen Taliban an die Macht.
Seit 1995 ging es mit ihnen bergauf, 1996 hatten sie schon die größten Städte erobert, 2001 waren es dann 90% des Landes. Die Nordallianz war quasi schon am Arsch und am verlieren.
Dann die Anschläge, USA mischen sich ein, den Rest kennen wir ja schon.

Du willst dann also dich hinstellen und sagen das die Taliban, die gerade mal 7 Jahre "an der Macht" waren (und erst am Ende hin 90% des Landes kontrollierten) an dem Zustand in Afghanistan Schuld sind? :rolleyes:
 
Keiner hat es hier gesagt und wenn du meine Argumente darauf reduzierst,

Dein Unterton sagt es aber so


Ich weis auch das dieses Wirtschaftssystem Probleme verursacht, aber nicht nur bei ihnen sondern auch bei uns.

Ich hab hier auch schon über die Globalisierung gemeckert und ihre Probleme, aber das kann ich nicht in jeden Thread schreiben, da wäre ich ja nur noch am Schreiben.

Auch wir müssen uns auf diese Veränderungen einstellen, wir werden es wahrscheinlich leichter haben, weil wir uns besser Vorbereitet haben.

Und nicht immer nur da sitzen und mit dem Finger auf andere zeigen, sondern wir versuchen dann Wege zu finden diese Probleme zu lösen.

Und das mit einer Rechtsstaatlichkeit die für alle Gleich ist.



Aber im Grunde läuft die Welt halt so Angebot und Nachfrage, Dienstleistung und Gegenleistung.

es geht um die Einflußnahme auf diese Länder oder,

Dieser Unterton, ist doch ein Vorwurf an den Westen

Ich sehe das nicht so negativ, weil wir keine Einflussnahme haben wollen, sondern einen verlässlichen Partner, der sich auch an Abmachungen und Verträge hält.

Das ist im Einfachen Sinn, auch hier bei uns eine der Wichtigsten Grundlagen des Handels.

wenn du dir was bei einem Laden bestellst erwartest du auch das er dir diese Ware zu dem vereinbarten Konditionen gibt.


So ist das halt auch mit diesen Ländern

Im Falle von Afghanistan ist das so, das man gern eine Pipeline durch afghanistan bauen würde. Nur diese Investition ist nicht Sicher weil dieses Land Strukturen hat, die die funktionalität dieser Pipeline nicht garantieren kann.

weil irgendein Taliban oder Warlord das aus unterschiedlichen Gründen nicht will

Der eine will es nicht weil er es für den Teufel hält der andere nicht weil sein Konkurrent (Warlord 2) dafür Geld bekommt das die Pipeline durch sein Gebiet führt.
Und Warlord 2 dadurch mehr Geld hat und vielleicht auch mehr Macht.

Es ist nicht unser Problem das diese Länder keine Strukturen schaffen können um diese Investitionen auch Sinnvoll für ihr Land zu nutzen.



Afghanistan war kein Land das geheilt werden musste.

Die Kolonialzeiten sind vorbei wo man sich einfach was nimmt

Der Öl Preis wird nicht von uns bestimmt der kommt von den ÖPEC Staaten und die regeln das über Förderquoten.

Es ist doch nicht unser Problem wenn es diese Menschen es zulassen das diese Scheichs, dieses Geld in ihre Taschen stecken und sich damit Fussball Clubs in Europa kaufen. Anstatt dieses Geld aus den Öl Geschäften als Staatskapital zusehen, welches in den Haushalt des Staates gehört und nicht aufs Konto der Scheichs wandert.

Für diese Geselschaftlichen Missstände können wir nichts

Sie können es aber von uns abgucken und lernen wie es anders gehen kann (Französische Revolution)

Sie müssen es ja nicht so machen wie wir, aber das sie so nicht weiter machen können ist doch klar.

Turbostaat
Afghanistan war kein Land das geheilt werden musste.

Ja dann ist ja alles klar

Dann komm mir aber nicht mit so Sachen die Leute Hungern da und sie Sterben weil sie keine Medikamente haben.

Wenn es ihnen so gut geht wie du meinst, können sie sich ja diese Sachen kaufen zum Markt üblichen Preis.

Afghanistan ist nicht überbevölkert und haben keine Masse an Menschen

In dem Fall rede ich von der Gesamten Region da sich diese Gesellschaftlichen Problem alle ähneln.

Du glänzt hier mit national auftretenden Stolz, gepaart mit Stammtisch "Meine Steuergelder" und Halbwissen.
Na ja

So wie dein Sozial Romantisches Antifa Gesabel


Die Rechnung muss aber leider der Steuerzahler zahlen

Und diese Kosten für die ganzen Asylanten die ,wegen diesen Problemen zu Tausenden nach Europa strömen wollen, tragen auch die Bürger.

Damit will ich jetzt nicht sagen das ich keine Asylanten will, aber das sind auch Kosten die wir nicht aus den Augen verlieren dürfen.


Ohh Man jetzt kommen auch noch diese Kolonial Geschichten die vor 150 Jahren statt fanden.

Das ist Mittlerweile kein Argument mehr für mich. Ich hab dir Süd Korea als Beispiel genannt die haben es vor gemacht wie man in 30-40 Jahren von einem Entwicklungsland zur Industrienation wird. Und Süd Korea war kein Schwellenland wie du behauptest

Zitat aus dem Buch: Südkorea: Vom Entwicklungsland zum Industriestaat von Engelhard Karl

Anfang der 1960er Jahre zählte das aus der Teilung Koreas (1948) hervorgegangene Südkorea mit einem Pro-Kopf-BSP von 80 US Dollar zu den ärmsten Ländern der Erde. Trotz nachteiligen Entwicklungsbedingungen – nur 22% der Landfläche sind landwirtschaftlich nutzbar, nennenswerte Bodenschätze fehlen, militärische Bedrohung durch Nordkorea, Überbevölkerung und starkes Bevölkerungswachstum – konnte der junge Staat sich in nur vier Jahrzehnten aus der Armut befreien und zu einem modernen Industrieland aufsteigen. In manchen Bereichen der Weltwirtschaft ist das kleine Land in die Spitzengruppe aufgerückt und gehört heute zu den bedeutendsten Welthandelsnationen.


Du willst dann also dich hinstellen und sagen das die Taliban, die gerade mal 7 Jahre "an der Macht" waren (und erst am Ende hin 90% des Landes kontrollierten) an dem Zustand in Afghanistan Schuld sind?


Ich sage nicht das die Taliban allein dran schuld ist, ich sehe da auch noch andere Schuldige. Auch der Westen ist daran Mitschuld.

aber den mahe ich nicht zum Haupt-schuldigen, sondern ich mache der Islamischen Weltanschauung den Vorwurf, sich nicht an die Umwelt anzupassen.
Ich übernehme nicht die Verantwortung dafür das sich diese Kultur nicht weiterentwickelt oder zumindest den Willen dazu zeigt.

Und das sollte mein Beispiel mit dem Alkohol-Kranken ziegen. Es gibt bestimmt Gründe warum einer Alkohol Süchtig geworden ist . Es bringt ja nichts für diese Person sich immer nur mit den Schuldigen zu beschäftigen, sondern er muss selber den Willen aufbringen sich ändern zu Wollen, nur dann kann ihm geholfen werden.

Anders geht es nicht


Und zum jetzigen Zeitpunkt, ist mir eigentlich auch egal wer und wie dieser Krieg begonnen wurde.

Ich sehe nur das der Islam auf der ganzen Welt, aneckt und ich mich frage warum ?
Ist es eine Religionssache wie sie es immer hinstellen, ich glaube kaum
Denn eigentlich interessiert es uns doch nicht an welche Religion unser Nachbar glaubt, ich habe noch nie irgendjemand gefragt wenn ich ihn kennengelernt habe was er für einen Glauben hat.
Das wird bei uns keinem aufgedrückt, nur sie Thematisieren es immer wieder in unserer Gesellschaft, vorauf wir keine Lust haben. Uns immer wieder mit so Sachen wie Burka, Ehrenmord, Zwangsheirat, Kopftuchstreit, Minarette die Rolle der Frauen in einer Islamischen Ehe usw auseinandersetzen müssen.

Was ja eigentlich auch banal ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Geschichte und Kultur Afghanistans (sowie vieler anderer Schwellen - und Dritte Welt Länder) sind den meisten von uns, im Detail, wohl überhaupt nicht bekannt.
Leider herrscht diese Unwissenheit auch bei den politischen Entscheidungsträgern im Westen vor.

Mal im ernst; was wissen wir denn von diesen Ländern?
Außer, das seit dem 2. WK Russland und die USA dort abwechselnd, erfolglos um die Vorherrschaft kämpfen; dass in diesen Regionen immer wieder Stellvertreter Kriege geführt werden (USA oder Russland, rüsten irgendwelche Splittergruppen auf um irgendwelche Strategischen Vorteile zu erkämpfen).

Diese Länder sind aber in der Tat um einiges Rückschrittlicher als wir - zumindest in den letzten 50 Jahren, kann man hier eine Teilschuld auf den Westen abschieben.

Ich habe kein Rezept für dieses Land - ich weiß nicht ob es gut ist, dass wir dort Truppen stationieren - ich weiß es deshalb nicht, weil ich die verschiedenen Kulturen, die unterschiedlichen Ethnien und deren Geschichte im einzelnen nicht kenne.
Problematisch wird die Sache nur, wenn andere Länder (die evtl. mit noch größerer Unwissenheit gesegnet sind) schwerwiegende Entscheidungen im Bezug auf diese Länder treffen.

Zitat Mr. Psst

Es ist nicht unser Problem das diese Länder keine Strukturen schaffen können um diese Investitionen auch Sinnvoll für ihr Land zu nutzen.

Aber es wird zu unserem Problem, wenn wir unsere Pipeline nicht bauen können? schreibst du einen Satz vorher.

Weil du ja soviel Wert auf "Untertöne" legst. Ich erkläre dir mal was ich aus deinem Post rauslese:

Diese anderen Länder sind arm und dort herrscht Krieg; was bilden die sich eigentlich ein; wir wollen gefälligst unsere Waren an sie verkaufen und unsere Pipelines durch ihre Länder bauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo hatten die Taliban ihre Waffen her? Aus Israel, gesponsert von den Amis, damit die Russen mit 100.000 flüchten müssen. Sollen wir wieder so denken? Es gab in der Geschichte Afghanistans so so viele krummen Dinge.
 
@DugDanger
Aber es wird zu unserem Problem, wenn wir unsere Pipeline nicht bauen können? schreibst du einen Satz vorher.

Weil du ja soviel Wert auf "Untertöne" legst. Ich erkläre dir mal was ich aus deinem Post rauslese:

Diese anderen Länder sind arm und dort herrscht Krieg; was bilden die sich eigentlich ein; wir wollen gefälligst unsere Waren an sie verkaufen und unsere Pipelines durch ihre Länder bauen.


Nee meine antwort geht eher in die Richtung

Aber im Grunde läuft die Welt halt so Angebot und Nachfrage, Dienstleistung und Gegenleistung.

Das ist halt so wenn ich ein Neues Mac Book will muss ich Geld verdienen um es mir zu Kaufen.

Und so ist es mit einem Land auch wenn es Medizin haben will muss sie was Erwirtschaften mit dem sie dann diese Waren kaufen können .

Nur das in dem Fall die Verantwortlichen(Taliban, Warlord) nicht das richtige Aushandeln und das was Ausgehandelt wurde kommt nicht dem Staat und der Bevölkerung zu Gute, sondern wandet wahrscheinlich in die Krieskasse dieser Typen.


Nur Fordern geht nicht so läuft die Welt nicht

Und ich habe nirgendwo geschrieben das ich diese Gegenleistung (Pipelinewegerecht) umsonst haben will.

Das müssen die Afghanen aushandeln was sie für Transitgebühren verlangen wollen. Das ist in Ihrem Fall ihr Kapital Leistung und Gegenleistung.
 
Zitat Mr Psst

Aber im Grunde läuft die Welt halt so Angebot und Nachfrage, Dienstleistung und Gegenleistung.



So kann mans natürlich auch sehen; so läuft es halt. Richtig, so läuft es auch, bei uns zumindest.


Du willst also, dass ein Land, welches nie ein echter Staat war (im westlichen Sinne - so mit Staatsführung, Demokratie und Handel, sowie Eigentums - und Menschenrechte) - dieser Staat also, besser gesagt, die mit Opium und russisch / amerikanischen Waffen aufgepumpten "Warlords" sollen irgendwelche Pipeline Verträge aushandeln?

Ähhm? ach so...so läuft es halt.

Merkst du nicht, dass sich keiner unserer westlichen Maastäbe hier anwenden lässt. Diese Länder versinken seit Jahrzehnten (Jahrhunderten?) in irgendwelchen Bürgerkriegen z.T. vom Westen gesponsort.
Die Leute sind froh wenn sie Morgen nicht vom nächsten WArlord gekillt werden.
 
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