Einen It Beruf ohne schulabschluss ?

Ok, jetzt haben wir mal was gesehen, was du gemacht hast.

Das sind schöne Cases geworden und ja sowas zu bauen erfordert Gewissenhaftigkeit und auch ein wenig Geschick. Es hat nur nichts mit einem IT (Informations Technologie) Beruf zu tun.

Selbst als Help-Desk/First-Level-Support ist das basteln an Hardware heutzutage sehr exotisch, selbst am Server eher selten. Wenn man da Hardware anfasst sind das Tastaturen, Mäuse, Monitore Drucker und vor allem Kabel, Kabel, Kabel und Access-Point's. Die Masse der Arbeit findet aber in Software statt.

Ich glaube was zumindest zu dem was du hier bisher vorzeigst passt, ist eher ein Job in einem PC-Laden für Privatkunden und ggf. kleinst Unternehmer.

Das ist dann zu großen Teilen eher verkauf, da müsstest du sehen ob du dass kannst/willst ein Teil der Arbeit ist aber eben auch Kundenberatung und Reperatur-/Auftrags- Bastellei/Montage.
Hilfreich wäre es wenn du dafür noch ein wenig Wissen über Netzwerk-Technik mitbringst und vor allem in einer Stadt mit ausreichender junger Bevölkerung lebst, damit es ausreichend Nachfrage für diese Dienstleistungsnische gibt.

Denn schon der Desktop PC ist heute eine Seltenheit, erst recht der mit custom Wasserkühlung und und und. Die 5% der Bevölkerung die sowas wollen, sind entweder oftmals Enthusiasten die das auch selber bauen können und wollen. Oder Jugendliche die selten die finanziellen Mittel haben gut für so eine Montage zu zahlen. in einer 50.000 Seelen Stadt findet man da nicht ausreichen Kundschaft.

Wenn du sagst, dass du finanzielle Mittel hast, kann es auch sein, dass du Selbstständig mit so einem Geschäft starten kannst, aber das ist natürlich hohes Risiko und hängt vor allem davon ab wie du Kunden in dem Umfang finden kannst um überhaupt genug Aufträge zu bekommen.

Dann noch wie schon @Micha- erwähnt, Leiharbeit ist in deiner Situation eine der besseren Chancen Kontakte zu knüpfen und deine Fähigkeiten und/oder Lernbereitschaft zu beweisen. Natürlich nur, wenn die Jobs auch zumindest in der Ausrichtung in ähnlich deinem Berufswunsch sind.

Das wichtigste ist, das du aktuell den geforderten Qualifikationen arbeitest. Wenn du die Gelegenheit findest am besten bereits in einer bezahlten Tätigkeit, wenn aber eben nicht, dann in Schulungen die in einem relevanten Fähigkeiten Nachweis enden.

Wenn s langfristig wirklich in einen IT-Beruf gehen soll, dann lerne nebenbei etwas Programmieren. Das lernt man nicht wirklich in der Schule/Studium/Ausbildung sondern weil man es in einem Anwendungsfall/Projekt sich stück für stück erarbeitet hat. Da geht es dann auch nicht darum am Ende sagen zu können man könne sein eigenes Office-Programm/Spiel/Finanzbuchaltungs-System programmieren, sondern einfach in irgend einer Programmier/Skript-Sprache schon mal ein paar Zeilen Code schreiben zu können um einfache Kleinigkeiten von Software machen lassen zu können,
Jeder den ich in der IT kenne, der seinen Job wirklich gut macht und eben auch versteht wie seine Aufgaben mit dem Rest einer Unternehmen IT zusammenwirken und Verzahnt sind, hat irgendwann in seiner Laufbahn auch selbst mal Code geschrieben. Vielleicht nur Kleinigkeiten angepasst oder einige shell Skripte mit 15 Zeilen und das mag auch schon 10-15 Jahre her sein.
Aber zu verstehen wie Software grundlegend aufgebaut ist und was methodisch notwendig ist damit diese Funktioniert ist immens hilfreich um in dem Feld Arbeiten zu wollen.
 
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Keylan schrieb:
Wenn du sagst, dass du finanzielle Mittel hast, kann es auch sein, dass du Selbstständig mit so einem Geschäft starten kannst, aber das ist natürlich hohes Risiko und hängt vor allem davon ab wie du Kunden in dem Umfang finden kannst um überhaupt genug Aufträge zu bekommen.
Er hatte ja schon erwähnt, dass sein 'Kleinanzeigen Geschäft' das in genau die Richtung ging immer unprofitabler geworden ist, daher dieser Thread...
 
Was spricht eigentlich dagegen zumindest die Mittlere Reife nachzuholen? Das ist auch als externer möglich, wo du nur in die Prüfungen musst. Das würde dir eine gute Grundlage geben und zeigt gleichzeitig, dass du eine Veränderung durchlebst bzw. anstrebst.

Schwer ist der Inhaltlich nicht. Man muss eben diszipliniert hinsetzen und sich den Stoff aneignen.
 
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In Deutschland geht alles über den Abschluss und das Alter, zumindest dann wenn man sich nicht selbsständig machen will.

Es ist quasi ein selbstherbeigeführter Fachkräftemangel durch die Arbeitgeber und leider sehen sie ihre Fehler nicht ein. Ist wie mit dem Lohn, Hungerlohn zahlen und sich wundern das keiner will.

Folglich gibt es für dich zwei Möglichkeiten abseits des Arbeitsamtes.

Du machst Abschlüsse, das geht online oder als Präsenz. Es gibt viele Fernunis wo man auch ohne Abitur studieren kann, diese sind aber mit Einstufungstests und müssen selber bezahlt werden. Im IT Bereich spielt der Ausbildungsort weniger eine Rolle, anders wäre es bei Jura und Medizin.

Wenn du unter 25 bist, hast du auch eine sehr gute Möglichkeit im Dualen Arbeitsmarkt einzusteigen, das bedeutet Lehre oder Studium mit anschließender Übernahme. Dort zahlt dann der Arbeitgeber deine Ausbildungskosten für dich, im IT Bereich sollte es da denke ich viele Angebote geben.

Die Idee mit der "jungen" Stadt ist gut, hat aber auch den Nacheil der großen Konkurrenz, da viele Studenten in der IT Branche während der Ausbildung arbeiten.

Hierbei wirst du aber mit anderen Menschen in Kontakt kommen, sei es in der Schule oder auf Arbeit, wäre das ein Problem?

Je Älter du bist um so schwerer wird es aber einen Arbeitgeber / Partner zu finden und dein Einstieg wäre wohl auch frühestens 26/27, wobei es vielleicht auch noch offene Lehrstellen geben könnte.

Solltest du nichts finden, wäre es durchaus sinnvoll, an einer Abendschule den Schulabschluss nachzuholen, um so mehr Möglichkeiten zu bekommen. Ich will dir da aber auch nicht zu viel Hoffnung machen, je nach Alter bist du dann trotz Abschlüssen nicht mehr gefragt, denn neben Abchlüssen ist auch das Alter und der Lebenslauf ein Extrem auf dem Arbeitsmarkt.

Gehen wir mal davon aus, das du ggf. mit 30 Jahren fertig bist, also Schulabschluss und Bachelor, dann kannst du fast davon ausgehen, hunderte Bewerbungen schreiben zu müssen, bis du eine Chance bekommst welche dann vermutlich nicht in deinem Heimatort oder gar Bundesland sein wird.

Personaler wollen Berufseinsteiger um die 20-25, wer da älter ist, wird oft schon aussortiert und Medien aber auch IT sind da brutal weil viele mit 20-21 von der Uni abgehen und nicht erst mit 30 oder später.

Du musst also auch finanziell diese Zeit überbrücken, Bafög wäre eine Möglichkeit, aber je nach Bundesland ist das Armutsgrenze.

Bzgl. Arbeitsamt

Erst einmal kann dich kein Sachbearbeiter in etwas zwingen, was du nicht willst oder kannst. Zeitarbeit ist eine harte Schule und oft mit hohen Kosten sowie Stress verbunden was bei deinem Krankheitsbild durchaus nachteilig sein könnte.

Man spricht hierbei von der Zumutbarkeit und je nach Behinderungsgrad sowie vorliegenden Gutachten, nimmt diese ab.

Hast du denn schon einen Schwerbehindertenausweis? Wie ist der Grad der Behinderung, was sagen die Gutachten?

In der Regel müsste deine Sachbearbeiterin ein ärztliches Gutachten in Auftrag geben ggf. auch psychologisch bevor sie überhaupt weiter macht. Habt ihr über deine Krankheit schon gesprochen?

Ich würde dir empfehlen das du dich bei einem sozialen Verband meldest und zum nächsten Termin einen Sozialarbeiter mitnimmst. Die kennen die Gesetze und Möglichkeiten genau. Die können dich dann auch an Sozialanwälte verweisen, wenn es Probleme gibt.

Anhand deiner Ausführungen ist ja ersichtlich, das du arbeiten willst und auch eine gewisse Selbständigkeit bereits ausgeführt hast. Es wäre daher klug, wenn man darauf aufbaut und dir nicht sofort jegliche Lust auf Arbeit mit Zeitarbeit nimmt und ggf. das Krankheitsbild damit verschlechtert.

Leider ist es so, das viele Arbeitslose mit Behinderung sich nicht trauen und damit ihre Situation verschlimmern, denn die Vermittler sind auch nur kleine Tiere ohne große Kompetenzen im sozialen, juristischen bzw. medizinischen Bereich.

Deshalb müssen sie bei Zweifeln die Kunden an weitere Stellen vermitteln und das ist der Punkt wo ich dich aktuell sehe. Die Sachbearbeiterin hat vielleicht noch nie etwas von Autismus gehört und wenn du wie du sagst verprügelt wurdest, stellt sich mir auch spontan die Frage ob da etwas zurückgeblieben ist, was zunächst therapiert werden sollte.

Wenn alles bzgl. deiner Erkrankung geklärt wurde, müsst ihr zusammen einen Weg finden, wie man dich in Arbeit vermitteln kann oder ggf. ein Ausbildungsverhältnis. Die Zeitarbeit ist halt bequem für den SB, aber für dich als Kunde, eher fraglich.

Viel Erfolg!
 
Ich habe einen Arbeitskollegen mit ADHS und ohne seine Tabletten, fällt es ihm sehr schwer seinen Arbeitsalltag zu bewältigen. Ihm fällt es vor allem schwer, wenn er mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen soll bzw. wenn Druck kommt. Deswegen versuchen wir ihn da auch etwas zu schützen und nicht zu überfordern, man merkt aber schon das ADHS und IT nicht die beste Kombination ist.

Ich sehe das mit den jungen ITlern übrigens nicht so kritisch. Das kann natürlich mit meiner ländlichen Region zu tun haben, aber wir stellen vermehrt ITler der Kategorie 30+ ein oder auch Menschen, die Bock haben und umschulen wollen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele jüngere Mitarbeiter, einfach nicht mehr so zuverlässig sind. Die sind halt nach der Ausbildung direkt weg, weil große Unternehmen einfach mehr bezahlen, als ein kleineres Systemhaus oder aber sie stört die viele Arbeit etc. Kann sein, dass ich hier ein völlig falsches Bild habe, aber ich glaube nicht, dass die Unternehmen unbedingt den 20 jährigen ITler wollen, wenn sie auch den 30 jährigen ITler haben können.

Kommt denn eine Ausbildung für dich überhaupt in Frage? Ich kenne inzwischen so einige Unternehmen, die Schwierigkeiten haben einen Azubi zu finden und deshalb um jede Bewerbung froh sind, auch um die die keinen Schulabschluss haben, das heisst ja nicht das man dumm ist. Ich habe selbst keinen Schulabschluss damals bekommen und bin trotzdem von der Bürokaufmannsausbildung zum Fachwirt durch und hätte damit jetzt sogar Unizugang. Kein Schulabschluss ist in Deutschland definitiv kein KO Kriterium, wird aber häufig so verkauft. Wichtig ist nur, dass man offen ist. Wenn man sich gegen viele Optionen verweigert, steht man sich halt selbst in den Füßen. Mit Schulabschluss ist es natürlich leichter vorwärts zu kommen, das steht außer Frage, aber ein Schulabschluss ist keine gesetzliche Voraussetzung für eine Ausbildung.

Man stirbt ja außerdem auch nicht vom Bewerbungen schreiben, im schlimmsten Fall kriegt man keine Antwort, im besten Fall sogar einen Job. Ich glaube wenn man die Situation plausibel erklärt, wird sich auch jemand finden, der dir eine Chance gibt.
 
Alex8 schrieb:
Personaler wollen Berufseinsteiger um die 20-25, wer da älter ist, wird oft schon aussortiert und Medien aber auch IT sind da brutal weil viele mit 20-21 von der Uni abgehen und nicht erst mit 30 oder später.
Naja. Meinen Uniabschluss hatte ich mit 30/31 und habe glaub 4 oder 5 Bewerbungen geschrieben und eine oder zwei Zusagen und zwei offene Bewerbungen gehabt als ich dann abgesagt habe. Und mein Abschluss war jetzt wirklich nicht herausragend...

Klar bekomme ich auch mal ne Absage hier und da, aber im großen und ganzen hab ich binnen drei Monaten nen neuen gut bezahlten Job wenn ich es drauf anlegen würde.

Alter ist also bei weitem kein so krasses Thema mehr wie früher zu Zeiten der Massenarbeitslosigkeit.

Man sollte sich aber schon klar darüber sein, das man in der IT doch öfters mit Mathe zu tun hat und wenn man mit Boolscher Algebra oder der O Notation nichts anfangen kann wird es im Zweifel ganz schön eng.

Und ja gibt genug Leute die das alles nicht können. Ich finde man merkt das aber auch oft genug an der grottigen Software Qualität...
 
Alex8 schrieb:
weil viele mit 20-21 von der Uni abgehen

Also wer mit 20 von der Uni abgeht mit Bachelor ist wirklich ein totaler Überflieger und hat wohl in der Schule mehrere Klassen übersprungen und das Studium in weniger als der Regelstudienzeit geschafft. Hier in Bayern macht man mit 19 Abitur (weil das Gymnasium bis zur 13. Klasse geht), fängt dann mit 19-20 an zu studieren und ist, wenn man das Studium in der Regelstudienzeit schafft, frühestens mit 23 fertig. Den Informatik-Bachelor in Regelstudienzeit schaffen normalerweise auch nur die Besten. Wer dann noch den Master dranhängt ist erst mit 25-26 fertig.
 
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Hier wird auch wieder recht viel IT mit Programmieren gleichgesetzt.
Kleinere Skripte sollte man wohl in jeder IT Richtung hinbekommen, aber ein z.B. Netzwerker muss nun wirklich keine Software schreiben können.
 
Alex8 schrieb:
In Deutschland geht alles über den Abschluss und das Alter, zumindest dann wenn man sich nicht selbsständig machen will.
Grade in der IT eher nicht... praktisch jede Position hat ein 'oder ähnliche Erfahrung' mit dran stehen, man kann sich prima hocharbeiten.

Die meisten fangen dann doch zumindestens mit einem Fachinformatiker Systemintegration oder einem bestandenen Bachelor an, aber ich kenne auch einige Quereinsteiger, die sich die Kompetenz komplett außerhalb einem formellen Bildungsgang angeeignet haben. Sag also niemals nie.

Alex8 schrieb:
Je Älter du bist um so schwerer wird es aber einen Arbeitgeber / Partner zu finden und dein Einstieg wäre wohl auch frühestens 26/27, wobei es vielleicht auch noch offene Lehrstellen geben könnte.
Mein Arbeitgeber bevorzugt explizit die Studienabbrecher oder Quereinsteiger, die noch ein paar Jahre mehr an mentaler und emotionaler Reife haben...
Was nicht heißt, dass wir keine Azubis mit frischem Schulabschluss haben, aber nicht nur.
 
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Skysnake schrieb:
Man sollte sich aber schon klar darüber sein, das man in der IT doch öfters mit Mathe zu tun hat und wenn man mit Boolscher Algebra oder der O Notation nichts anfangen kann wird es im Zweifel ganz schön eng.

??? Bin jetzt rund 12 Jahre in "der IT" (3J FISI Ausbildung, 3J Helpdesk, 6J Win Sys-Admin) und habe absolut keinen Schimmer jenseits grundlegender Mathematik. Als Fachinformatiker absolut nicht die Norm. Als studierter Informatiker - okay.

Der TE sollte unbedingt einen Schulabschluss nachholen, sich initiativ und in Persona bei (lokalen) Firmen bewerben/vorstellen, Praktikas machen und langsam in eine Ausbildung/Einstellung rutschen. Konventionell über Qualifikationen wird das sonst nichts. Später mit einigen Jahren Berufserfahrung fragt niemand mehr nach der Schullaufbahn oder trivialen Zeugnissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wäre nicht direkt eine Ausbildung sinnvoller, da bekommt man doch direkt einen Abschluss mit und ich Spar mir ein Jahr oder liege ich da falsch?
 
Wenn du sowieso beim Arbeitsamt/Jobcenter bist und besondere gesundheitliche Bedingungen hast, frag doch mal nach, ob du bei einem Bildungswerk oder ähnlichem einen Gesundheits- und Eignungstest machen kannst. Die gehen eine Woche, dabei werden verschiedene Fähigkeiten abgeklopft, Tests gemacht und es gibt auch ein Gespräch mit einem Amtsarzt. Danach wird ein Bericht geschrieben und eine Empfehlung abgegeben. Normalerweise wird dabei auch auf Berufswünsche eingegangen und eine grundlegende Eignung festgestellt (oder der Mangel daran).
Danach (oder alternativ davor schon, wenn du da keinen Bock drauf hast) frag bei deinem Amt nach, ob sie solche Programme anbieten, bei denen du bei einem Betrieb eine Art Praktikum machst, was bei Erfolg direkt in eine Ausbildung übergeht (die für den Arbeitgeber vom Amt gefördert wird). So etwas ist für schwer vermittelbare Arbeitnehmer oft eine Möglichkeit, in eine richtige Ausbildung zu kommen.

Ich hab auch öfter die Erfahrung gemacht (aus erster und zweiter Hand) dass öffentliche Arbeitgeber (Stadtverwaltung, etc.) eher bereit sind, "Problemmenschen" oder Ältere auszubilden, da sie bei den jungen Menschen oft nicht so hoch im Kurs sind. Unser Rathaus hätte mich vor wenigen Jahren (Mitte 30, keinerlei praktische Berufserfahrung bis dahin) sofort als Auszubildender für den Fachinformatiker genommen.
 
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Easy1991 schrieb:
Wäre nicht direkt eine Ausbildung sinnvoller, da bekommt man doch direkt einen Abschluss mit
Wie es genau aussieht, kann ich dir nicht sagen. Aber sich bezüglich eines Abschlusses bemühen und gleichzeitig nach einer Ausbildung umzuschauen, ist alles anderes als verkehrt. Wenn es mit der Ausbildung klappt, dann top, ansonsten eben den Abschluss nachholen. Der Abschluss ist halt in den meisten Fällen der Tür Öffner.

Wenn ich fragen darf: Welche Schulart (Gymnasium, Real, Haupt-/Mittelschule) hast du besucht und wann bist du runter gegangen? Mit Gymnasium 8 Klasse sollte man mit ein wenig Reinfuchsen die Mittlere Reife über die Mittelschule ohne Probleme schaffen.
 
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Schau mal ins IT-Handwerk. Also sowas wie (Glasfaser-)Kabel verbinden/messen. Wärst nicht der erste Quereinsteiger.

Allerdings kann ich schlecht beurteilen, wie sich das mit ADHS und Autismus verträgt. Mustererkennung und logisches Denken sind definitiv von Vorteil.
 
Bei sowas sind Autisten und Leute mit ADHS oft sehr gut.
Kann aus persönlicher Betroffenheit von ADHS sagen.
 
@Easy1991

Würdest du bei mir um die Ecke wohnen, würde ich dir eine Chance geben!

Ich hatte vor 8 Jahren auch jemanden bei mir als Prädikant,
auch mit gesundheitlichem Hintergrund, wie bei dir.
Spastiken und Tourette-Syndrom waren es bei ihm.

Um es kurz zu machen, ich hab ihn viele Jahre unterstützt und unter die Arme gegriffen!
Heute ist er ein "Partner" von mir, mit seiner eigenen IT-Firma.
Aber man muss auch ganz klar sagen, er hatte sehr viele Ups und Down während der Zeit
und nicht nur einmal wollte er alle liegen lassen.

Man braucht eine Person, die einen auf die Dauer unterstützen kann
und nicht loslässt bei den ersten Problemen,
ich glaube, das war der Schlüssel bei uns beiden.

Gruß
Mehlstau
b
 
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