Eure Lieblings-TV Serien

gerade mit Elementary angefangen. Gefällt mir, auch wenn ich es doof finde, dass der Hauptdarsteller Sherlock Holmes heißt...
 
Man wird es vielleicht nicht glauben, aber ich gucke das erste mal "Lost" und bin aktuell bei Staffel 2. Obwohl ich immer gehört habe das die Serie richtig gut sein soll, hatte ich nie den Elan und die Zeit gehabt es zu gucken.

Nun habe ich mir die komplette Staffel gekauft und muss sagen... richtig tolle Serie :D
 
Sabr schrieb:
Natürlich störe ich mich daran, weil ich ein Mensch bin, der im Real Life kaum vulgär spricht. Von daher ist es für mich ein Kritikpunkt, kann natürlich jeder anders sehen.

Ich meine, wenn mal geflucht wird, ist ja ok, aber pausenlos, ne muss nicht sein.


Btw, warst du schonmal in einem schwarzen blue-collar-Bezirk in einer wirtschaftlich schwach aufgestellten Stadt in den USA?

Ich spreche auch 'irl' kaum vulgär, das Argument zählt also nicht. Ich bin auch ein Mensch, der selbst eher selten Zombies mit Kettensägen zerlegt, täglich wechselnde Sexualpartner hat oder mit einer Hamdfeuerwaffe aus Fahrzeugen schießt, komisch, dass das in Serien dennoch eine Anziehung hat. Da liegt ja glatt die Vermutung nahe, dass das nicht miteinander zusammenhängt.

Du kannst natürlich so puritanisch sein, wie du magst, nur ist weder 'Realismus' ein Argument, noch Moral. D.h. wenn du sagst "für mein zartes Gefühl von Sittlichkeit wrd da zuviel geflucht" ist das okay, aber mehr ist das auch nicht...

Ja, ich war bereits in Boston und Detroit, lese und sehe täglich amerikanische Medien. Die Frage hab ich aber ja dir gestellt. Und?
Ergänzung ()

NoD.sunrise schrieb:
Warum sollte das bitte unvermeidlich sein? Dann hätten wir in Kriegsgebieten wohl auch fast nur noch Psychopathen.

Es ist natürlich ein wenig hanebüchen, vom Fersehsessel aus zu beurteilen, wie Menschen sich in dieser fiktiven postapokalyptischen Welt verhielten; dieses Kriterium der unangemessenen psychischen Anpassung ist also bereits murks.
Was du eigentlich meinst: Dir ist das zu viel Psychokram und dramaturgisch nicht originell. Du kannst dir als Mensch nicht vorstellen, wie es ist, eine Fledermaus zu sein, sondern lediglich, wie es ist, als Mensch eine Fledermaus zu sein. Das ist eine Binse der Kognitionspsychologie.

Der Vergleich mit den Kriegsgebieten trägt ein wenig, da kann ich dir (als Psychotherapeut, der in der Krisenintervention und Notfallpsychologie tätig ist) versichern, dass das empirisch gesehen sogar tragischerweise 'realistisch' ist. Da werden alle so 'psychopathisch', wie es dargestellt wird. Wenn du magst, kann ich dir dazu ein wenig Material zukommen lassen...
 
Dass sich die Leute in einer solchen Welt verändern, das ist ja irgendwie schon klar. Haben ja alle schon viel durchmachen müssen, siehe der Gouverner (schreibt man den so?). Aber wie gesagt ich finde es trotzdem ein wenig schade, dass die Beißer einfach kaum noch eine Bedrohung sind. Nur im Chaos oder in einem Verhältnis von 10:1 überlegen, kann es sein, dass mal einer an die Untoten verloren geht. Das stellt ja schon gar keine Bedrohung mehr da.

Die große Bedrohung sind eben andere Menschengruppen. Und wie gesagt Veränderungen sind klar, jeder kämpft ums eigene Überleben, da bleibt meist kein Platz für Mitgefühl o.Ä.. Aber dann hätte man es auch fast schon Mad-Max-mäßig oder so aufziehen können. Postapokalyptisch wegen Atomkriegen oder Meteoriteneinschlag o.Ä., die Beißer sind doch nur noch Randwerk. Und genau dadurch wird die Serie vorhersehbar. Die Gruppe rennt irgendwo durch die Gegend, murkst dabei Beißer um Beißer ab (die sind ja Kanonenfutter) und dann beginnt das, was NoD gesagt hat: Misstrauen, Annäherung, Erkenntnis, Kampf und Flucht.
Staffel 3 mit Woodbury war das so, Staffel 4 zu Beginn mit den Resten des Gouverners, und danach mit Terminus. Da war Staffel 2 noch halbwegs interessant, wo man Randalls Gruppe nur kurz zu Gesicht bekam und die Farm von Beißern überrannt wurde. Staffel 5 habe ich nur zur Hälfte gesehen, da hat man es ein wenig anders gemacht mit dem Krankenhaus, da waren die nicht komplett durch, aber trotzdem war klar, dass wieder irgendwas schief geht.
 
Fear the Walking Dead ist bis jetzt (Episode 4) ziemlich zäh, viel zwischenmenschliches Geplänkel und kaum Handlung.
Scheint mir schon von anfang an viel mehr auf den Konflikt zwischen Menschen als den mit den Zombies abzuzielen.

Abe81 schrieb:
Was du eigentlich meinst: Dir ist das zu viel Psychokram und dramaturgisch nicht originell.

Nein. Es ist dramaturgisch nicht originell, ja aber das hab ich auch extra aufgegriffen und das ist nicht alles was ich sage.

Du kannst dich hinstellen und behaupten was du willst aber die Wahrscheinlichkeit dass selbst in einer solchen Welt praktisch nur noch komplett durchgedrehte existieren geht gegen Null - allein schon weil die Überlebenschance für rational handelnde Personen bzw. Gruppen definitiv höher läge.

Dein Argument dass keiner weiß wie genau eine solche Welt aussähe macht den Schwachsinn nicht plausibler oder wahrscheinlicher.
Ergänzung ()

Chris_S04 schrieb:
Aber wie gesagt ich finde es trotzdem ein wenig schade, dass die Beißer einfach kaum noch eine Bedrohung sind. Nur im Chaos oder in einem Verhältnis von 10:1 überlegen, kann es sein, dass mal einer an die Untoten verloren geht. Das stellt ja schon gar keine Bedrohung mehr da.

Ja und ich hätte mir ein bisschen Einsicht ins große Ganze gewünscht, was sind die Hintergründe des Ausbruchs, gibt es irgendwelche Drahtzieher, gibt es mal irgend einen Plan etwas dagegen zu unternehmen....
Statt dessen gibts immer und immer wieder die psycho Gruppe des Tages/Monats...
 
Wurde doch zum ende der Staffel 1 gesagt
Es war ein Experiment das schief gegangen ist und Fear the Walking Dead soll ja genau das aufklären

PS: Das die Beißer nun nicht mehr so "gefährlich" sind wie noch zu Anfang wurde damit begründet, das denen das "Futter" ausgeht und sie somit geschwächter sind.
Anfangs konnten die Beißer auch noch rennen was sie nun nicht mehr können
 
...komplett durchgedrehte existieren geht gegen Null - allein schon weil die Überlebenschance für rational handelnde Personen bzw. Gruppen definitiv höher läge.

Die Frage ist, was in einer solchen Welt als durchgedreht oder rational gilt. Ich fände es in der Situation sehr wohl rational nicht jeden zu retten und Kranke, Behinderte und Schwache sich selbst zu überlassen.
Ebenso sind da Dinge wie Kannibalismus und Hinterlistigkeit dem eigenen Überleben womöglich förderlich. In unserer Welt ist das verächtlich und wider jeder Moral und Menschlichkeit.

Das dass ganze bei TWD, und vermutlich auch bei FTWD, oft nach Schema F verläuft ist natürlich eine andere nervige Geschichte.
Ich könnte auch jedes mal kotzen, wenn die Protagonisten wieder die dümmstmögliche Handlung ausüben, aber irgendwas muss man tun, damit es weiter geht.
 
<NeoN> schrieb:
Die Frage ist, was in einer solchen Welt als durchgedreht oder rational gilt. Ich fände es in der Situation sehr wohl rational nicht jeden zu retten und Kranke, Behinderte und Schwache sich selbst zu überlassen.
Ebenso sind da Dinge wie Kannibalismus und Hinterlistigkeit dem eigenen Überleben womöglich förderlich.

Also abgesehen vom Kannibalismus meine ich das auch nicht mit verrückt, die Leute in TWD sind doch weit jenseits von gefühlskalt, abgestumpft oder so. Die verhalten sich völlig irrational, leben in irgendeiner Wahnvorstellung, morden völlig sinnlos usw. usf.

Und Kannibalismus an sich ist auch unlogisch - wir haben nur noch sehr wenige Menschen das an sich ist schon mal ungünstig für Kannibalen und umgekehrt ist damit eigentlich genug vorhanden was die Natur anbietet. Jeder Mensch der jetzt noch lebt, ist außerdem garantiert bewaffnet und weiß wie man damit umgeht, also mit Abstand die gefährlichste Beute die man sich aussuchen kann.

Es wäre ja noch erträglich wenns viele gestörte gibt, aber wenn halt fast jeder einzelne auf den man trifft in die Klapse gehört dann ist es einfach nur noch nervig, vorhersehbar und langweilig.


CyberdyneSystem schrieb:
Wurde doch zum ende der Staffel 1 gesagt
Es war ein Experiment das schief gegangen ist und Fear the Walking Dead soll ja genau das aufklären

Naja es wurde kurz in 2 Episoden oder so angerissen und dann nie wieder aufgegriffen. Ich hätte da gerne nen roten Faden, da hätte man doch was spannendes draus machen können.
 
Da ist ein Experiment schief gegangen? Das hab ich wohl schon wieder vergessen. Hoffentlich erfahren wir durch FTWD mehr davon, das würde mich auch interessieren.

Aber ob Menschen die schwerste Beute wären? Also erstens wissen viele in der Serie ja nicht, wodurch die Krankheit übertragen wird. Also klar alle sind infiziert, aber wann sie ausbricht und zum Ableben führt, wie bei einem Biss. Und deshalb meiden manche eventuell Beute aus dem Wald, weil da vorher evtl ein Beißer schon dran war oder so. Könnte man evtl so erklären. Auf der anderen Seite kann man ja Menschen durch Versprechungen o.Ä. gut einfangen, so gesehen in Terminus. Es muss also nicht schwer sein.

Aber trotzdem bleibe ich dabei, dass es eben ein wenig vorhersehbar wird. Menschen sind böse, Zombies Kanonenfutter und ab geht's.

Von FTWD habe ich jetzt auch die dritte Episode gesehen. Das Zwischenmenschliche nimmt eben eine sehr starke Komponente ein bisher, was ich auch ok so finde. Aber ich finde trotzdem, dass die Serie langsam an Fahrt aufnimmt und interessant wird.
Die Schließung der Krankenhäuser und Erschießung einiger "Patienten" und auch die Abriegelung der Bezirke durch das Militär bringt da einen interessanten Aspekt mit rein, bzgl Notstand und evtl Polizeigewalt etc. (die ja schon vorher aufkam bei der Demo in E02).
 
Ich denke das dies noch kommen wird. Die wollen die Serie in die Länge ziehen. Vielleicht nicht so ausführlich aber deswegen gibt es ja jetzt Fear The Walking Dead das wohl angeblich im Krankenhaus wo Rick aufwachte anknüpfen soll

Nachtrag:
Wo schaut ihr eigentlich Fear The Waking Dead?
Ich gucke es über Amazon Prime und da gibt es bereits die Vierte Episode seid Dienstag
Montags ist die US-Ausstrahlung und Dienstags bekommt man die Folge dann auf Deutsch über Amazon zu sehen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ne Pause von nun insgesamt 4 Staffeln zu dem Thema ist aber ein bisschen hart oder :)

Zunächst war da ja noch der Weg nach DC und der eine schlaue Kopf als Rahmenhandlung, aber das wurde dann ja auf einen Schlag als Fake abgesägt - bin mir auch nicht so ganz sicher ob das von Anfang an nur als Fake geplant war.
 
Ne Pause von nun insgesamt 4 Staffeln zu dem Thema ist aber ein bisschen hart oder
Ja für uns Zuschauer sicherlich und kann dich da verstehen.
Andererseits kann man es auch anders sehen. Die Vierte Staffel spielt sich zeitlich ja erst wenige Tagen nachdem sie im Forschungsinstitut waren. Sie haben also erst vor kurzem erfahren das alle Infiziert sind und nicht nur der Biss der alleinige schuldige für die Mutation ist. Wer weiß, könnte mir gut vorstellen das es nun langsam it Staffel 5 und gegebenenfalls Staffel 6 dem Endspurt nähert und wir dann deutlich mehr Erfahren werden. Laut diversen Berichten soll sich nun mit der neuen Staffel einiges tun. Auch was Rick betrifft und darauf bin ich mega gespannt :)
 
Soviel Wald wie ich in den letzten Staffeln gesehen habe ... Da muss auch was passieren.
Ich denke das die Macher der Serie die ganze Sache nicht aufklären werden, eben um den Zuschauer im unklaren zu lassen über ein Ende der Serie.
Wenn man diese Serie beendet kann man das ja nicht in einem Happy End bewerkstelligen. Es gibt, bis auf aus wenige Ausnahmen, nichts mehr positives in der Welt von Rick und Co.

Obwohl ich immer noch drauf warte, daß Rick aus dem Koma aufwacht und bei Lost ins Flugzeug steigt. ;-)
 
Zwischen dem Seuchenkontrollzentrum in Atlanta und Terminus liegen doch mehr als ein paar Tage oder nicht? Da war ja schließlich noch die Farm, wo Carl ja auch nicht innerhalb von ein paar Minuten genesen ist. Danach noch der Knast und Woodbury, die Flucht aus dem Knast und die Ankunft in Terminus. Ich glaube nicht, dass die das innerhalb weniger Tage durchgemacht haben.
Staffel 5 habe ich nur bis zur Hälfte gesehen, da gab es aber bisher auch keine Anzeichen, dass man auf ein Ende zusteuert.

Ich habe aber mal gehört, dass Andrew Lincoln, der Rick spielt, die Macher darum gebeten hätte seinen Charakter sterben zu lassen, da es ihm zu stressig ist als Brite immer mit der ganzen Familie zu den Dreharbeiten für mehrere Monate in die USA zu ziehen und anschließend wieder zurück. Weiß da jemand mehr? Außerdem könnte ich mir TWD ohne Rick kaum vorstellen. Wer soll dann den Anführer machen? Ich sehe da kaum einen Charakter, der das übernehmen könnte. Höchstens noch Daryl oder Glenn, wobei das zu ersterem nicht passen würde.

Dass FTWD an TWD anknüpfen soll, habe ich auch mal gelesen. Bin mal gespannt, wie sie das machen. Eine zweite Staffel ist ja schon in der Mache afaik. Wie gesagt ich hoffe, dass man dadurch mehr über die Hintergründe der Seuche und den Ausbruchsverlauf, etc erfährt und man dann auch eine vernünftige Zusammenführung schafft.
 
Ja die ziehen das ziemlich in die Länge
Ich habe auch mal gelesen das anfänglich nur zwei Staffeln geplant waren und immer irgendwann mitten in den Dreharbeiten eine weitere Staffel Genehmigt und finanziert wurde. Gut möglich das es daher alles so ein wenig aus dem Konzept kommt. Nicht zu vernachlässigen das es mittendrin mind. einmal einen regisseur wechsel gab. Zumindest wurde die Staffel 1 von einem ganz anderen geleitet.

Zeitlich hast du nicht unrecht.
Hatte vergessen das es ja noch die Farm gab und Carl seine zeit brauchte zum heilen. Hmmm
Ja, alles schon sehr verwirrend. Lassen wir uns überraschen :)

Das mit Rick habe ich auch gehört
Sollte er wirklich das zeitliche Segnen ist für mich The Walking Dead vorbei. Ohne ihm oder Daryl kann ich mir die Serie einfach nicht vorstellen. Und Glen ist wirklich kein Anführer. Dann hätte man Shane lieber überleben lassen sollen der dann Rick ersetzt.

Hätte Shane gerne deutlich länger gesehen. Der hat den Charakter echt gut gespielt und passt hervorragend in die Serie
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe letztes Wochenende in einem Vormittag die ganze erste Staffel Silicon Valley gesehn, wirklich gut finde ich. Weiß jemand wann die 2. Staffel auf Deutsch kommt und hat jemand die 1. schon gesehen?

Übrigens:
Ich habe auf bs.to bzw. mit Streamcloud geschaut. Verzeiht mir, aber ich will nicht 3€ pro Folge zahlen. Naja, wie dem auch sei: Ich habe am Mittwoch nochmal geschaut, doch siehe da: Alle Folgen wurden von SC entfernt. Löschen das die von SC, der Uploader? AUf anderen Seiten geht es zwar noch, aber SC ist mit HTML-Player und ohne Lade-Laggs am besten ;)
 
Einfach Amazon Prime für ca. 50€uro im Jahr kaufen
Da hast du Instant Video mit bei und somit haufenweise Filme/Serien "Kostenlos"
 
Ich _habe_ Amazon Prime, aber ausgerechnet Silicon Valley kostet da entw. 20€/Staffel od. 3€/Folge
Achja, The IT Crowd hab ich jetzt auch bald die 1. Staffel durch. ("Hallo, IT, schon mit Ein und Ausschalten versucht?")
Und bei "Betas", anscheinend Amazon-Produktion werde ich auch mal bei Zeiten reinschaun.
 
Zurück
Oben