Finanzkrise, wo ist das "vernichtete" Geld ?

@Big_M°
Ich habe in Deinem Beitrag Nr. 171 den ersten Teil über CDS irgendwie verdrängt. Daher habe ich mich auf den Verkauf von Risiken bezogen, nicht auf die Kreditsicherung. An dieser Stelle habe ich an Dir vorbeigeredet.
 
@MrPssst
Die VErsicherungen verhalten sich deshalb ruhig weil sie zum Teil gar nicht betroffen sind und wenn doch in einem erheblich geringerem Umfang. Das liegt vorallem daran, dass ihr andere Maßstäbe greifen, was die Risikoeinschätzungen anbelangt. Die VErsicherungen legen Kapital in der Regel nicht in solche hochspekulativen Anlagen an oder sicheren sie voll gegen (was die Banken eigentlich auch machen sollten). Das heisst, wenn sie irgendwo auf steigende Kurse wetten, wetten sie mit jemand anderem im gleichem umfang darauf, dass sie fallen. Sie stehen also eigentlich als vermittler dar und kommen immer auf +/- 0 heraus (natürlich nicht ganz. auf beiden seiten werden gebühren fällig, die als GEwinn bleiben). Sie wetten also nicht direkt mit ihrem eigenen Geld.

Einige VErsicherungen sind überhaupt nicht betroffen (sicher weiss ich es von AXA und ING Diba), die Allianz dürfte es ebenfalls kaum kratzen, da ihre Rücklagen dermaßen hoch sind, dass sie das locker evrkraften. Wie es bei kleineren VErsicherungen aussieht weiss ich nicht sicher, aber so wie im Bankensektor dürfte das nirgendwo der Fall sein. Man muss hier den VErsicherungen lassen, dass sie weitaus vernünftiger gehandelt haben. Für die, die kaum von der KRise betroffen sind, ist die Krise sogar positiv zu sehen. Denn durch die stark gefallenen Kurse, die wieder steigen werden, können diese Unternehmen Gewinne erwirtschaften und davon profitieren auch die Kunden (Versicherungen sind im Bereich Leben dazu verpflichtet, Gewinne an die Kunden auszusschütten).
 
Wer glaubt die Versicherungen verhalten sich ruhig, der hat sich nicht genügend informiert!
Fast alle Versicherungskonzerne haben in 2008 ihr Aktienportfolio erheblich reduziert. Die Hannoversche Rückversicherung, eine der größten der Welt, hat sich z. Bsp. von all ihren Aktien getrennt und bekundet in naher Zukunft nicht wieder darin zu investieren.
Viele Versicherungen halten Aktienbeständen in der Größenordnung von 5-10 Prozent Ihrer Anlagesummen. In 2008 erfolgte davon eine Umschichtung zu Gunsten der Firmenanleihen.

Im übrigen würde ich Aktien nicht als hochspekulative Anlageform nennen und wie man sich dabei gegensichern kann, würde mich finanztechnisch sehr interessieren.
 
wer redet denn ausschließlich von Aktien? Oo Als würde die Finanzwelt nur daraus bestehen. Und was du da sagst, stimmt so auch nicht für die gesamte Branche. Viele Gesellschaften kaufen jetzt Aktien, um die steigenden Kurse, die definitiv kommen werden, mitzunehmen und als Gewinne zu verbuchen. Rückversicherungen sind hier auch ein schlechtes Beispiel. Die müssen nicht zwangsweise GEwinne erwirtschaften (zumindest nicht auf diese Weise). Bei Lebens- und Krankenversicherungen sieht das schon ganz anders. hier müssen zumindest die Garantien erwirtschaftet werden, am besten noch ein deutliches Plus, damit sowohl die Gesellschaft als auch die Kunden davon profitieren.

Wie man sich bei "Aktien" gegenfinanzieren kann habe ich bereits geschrieben. Bei Leerverkäufen beispielsweise oder Termingeschäften. BEi dem einem Partner A wette ich auf eine Menge X, dass der Kurs fällt, bei Partner B wette ich auf die selbe Menge X, dass der Kurs steigt. Verlieren kann ich hier nicht. Egal was passiert, am Ende habe ich einen Gewinn in Höhe der Gebühren, die ich beiden PArtnern abnehme.
 
Die einzige Versicherungsgesellschaft die offiziell derzeit Aktien wieder ins Portfolie nimmt ist die ERGO Gruppe (früher Hamburg-Mannheimer).
Und die Gebühren nimmt ja der Versichernde vom Versicherten (in diesem Fall die Versicherung selber). Komischerweise hat z. Bsp. Hr. Merckle nichts gegenfinanziert und auch nicht die anderen Reichen Deutschlands die im letzten Jahr rund 30% Ihres Vermögens verloren haben.
Von wegen "verlieren kann ich hier nicht"!
 
mhh Da ich selber bei einer sehr grossen VErsicherung arbeite, weiss ich, dass mindestens noch eine weitere Gesellschaft neben der Ergogruppe zur Zeit ihr Aktienkapital aufstockt. ;) Du kannst mir also viel erzählen.

Privatpersonen können diese Art des Geschäfts auch kaum durchführen. Warum sollten sie ein geschäft machen, bei dem sie weder gewinnen noch verlieren können? Und gebühren für die "VErmittlung" wird denen bestimmt niemand zahlen. zumal eine Privatperson nicht einfach aktienhandel betreiben darf. Insofern ist dein Hinweis relativ belanglos. und wer glaubt an der Börse nicht verlieren zu können ist eh ein armer tropf.
 
1. Also dann erzähle mir doch mal etwas von den vielen Versicherungsgesellschaften die jetzt ihr Aktienportfolio wieder aufstocken. Her mit Namen und Zahlen / News!

2. Das zuletzt diskutierte und bezugnehmende Thema war Versicherungsgesellschaften und Abschreibungsbedarf wegen der Finanzkrise. Laut Deiner Aussage haben viele Versicherungsgesellschaften gar keinen solchen Bedarf, weil sie (stets) kostenneutrale Gegenwetten auf die Kostenentwicklung abschließen können (Deutung deines Postes #184 nach den Regeln deutscher Grammatik und deutschen Ausdruckes).

Egal was passiert, am Ende habe ich einen Gewinn in Höhe der Gebühren, die ich beiden PArtnern abnehme.
Wem nimmt die Versicherungsgesellschaft diese Wettgebühren ab und für welche Leistung?


Die ganze weiter oben geführte Diskussion betrifft doch die Rolle der Versicherungsgesellschaften als institutioneller Investor.
3. Warum sollten diese Gesellschaften also Geschäfte machen, bei denen Sie nichts gewinnen oder verlieren können (#186)?

Bitte erkläre mir deinen letzten Satz aus #186.
4. Welcher meiner Hinweise ist relativ belanglos?
5. Wo habe ich geschrieben, dass man an der Börse nicht verlieren kann?

Der einzige der so etwas geschrieben hat bist doch Du selber in #184 oder bin ich unfähig verstehend zu lesen?
Verlieren kann ich hier nicht.
 
1. Namen werd ich nicht nennen, denn damit gebe ich etwas über meine Persönlichkeit preis, die hier nicht szu suchen hat. Zahlen und News? Bitte, aber dann fang dochmal mit deiner Ergo-Gruppe an, die du fälschlicherweise auch früher Hamburg-Mannheimer betitelst, was so nicht korrekt ist. Der Markenname "Hamburg-Mannheimer" ist einer von einigen (beispielsweise noch Victoria), unter der die Ergo-Gruppe am MArkt auftritt.

2. Ich habe nicht gesagt, das sie stets und nur kostenneutrale Gegenwetten abschließen. Das kann ich nirgends lesen, da helfen auch deine Hinweise auf die deutsche Grammtik nicht weiter. Es ist eine möglichkeit von vielen, wie man mit Aktien Geld machen kann ohne direkt Verluste in Kauf nehmen zu müssen. Natürlich legen die Versicherungen auch ganz traditionell in Aktien an und kaufen diese direkt. Dort findet aber ein wesentlich schärfere Prüfung des Risikos statt. Das mit der Gegenwette hast du offenbar auch noch nicht verstanden. Das Wort Vermittler fiel bereits. Letztenendes führt die Bank lediglich Leute zusammen, die gegeneinander Wetten. Die Bank/Versicherung steht dazwischen, nimmt diese Wetten aber auch nur dann an, wenn sie eben eine Gegenwette auftreiben kann. Im Prinzip könnten die beiden Wetter auch direkt gegeneinander wetten, haben aber dann das Problem sich zu finden. Und genau hier kommt dann eben der Vermittler ins Spiel und erhebt für seinen Dienst gebühren, die er als Gewinne einstreicht. Das sollte eigentlich auch bei den Banken der Fall sein, da sie Dienstleistungen erbringen soll (beipspielsweise eben vermitteln!) und nicht mit ihrem eigenen Geld wetten.

3. Ist damit bereits geklärt. Die Versicherungen treten sehr wohl auch als solche auf, ich habe nichts gegenteiliges behauptet, nur eine weitere möglichkeit benannt.

4.Belanglos ist dein hinweis deshalb, weil ein Privatmann im gegensatz zu banken oder Versicherungen immer nur als Investor auftreten kann und nicht einfahc mir nichts dir nichts solche Vermittlergeschäfte betreiben kann, da diese in DE reguliert sind und gewisse Anforderungen erfüllt sein müssen, bevor jemand oder eine Firma soetwas betreiben darf.

5. Dieser Satz bezog sich nicht auf dich. Dieser Satz bezog sich auch nicht auf das Börsengeschäft allgemein. Aus dem Kontext geht ganz klar hervor, dass sich dieser Satz rein auf die Vermittlerrolle bei Kurswetten bezieht, wenn man eine Wette immer mit einer Gegenwette absichert und somit letztenendes nur vermittelt und nicht sein eigenes Geld verzockt. Den die Vermittlergebühren/bearbeitungsgebühren fallen nicht weg, sie bleiben auf jedenfall erhalten.
 
zu 1. Mir hätten auch ein paar Namen der "vielen anderen Versicherer" genügt. Aber wie immer bei Dir, nur heiße Luft und keine Belege.
zu 2.+3. Mir ist schon bewusst wie solche Geschäfte ablaufen. Welche deutschen Versicherungen betreiben denn dieses Wettgeschäft in Deutschland. Bring mal paar Namen rüber!
zu 4. So so, Adolf Merckle trat also als Privatman auf. Hhm, komisch weshalb er dann die ganzen Beteiligungsgessellschaften hatte die für ihn die Geschäfte ausführten und sein Firmenimperium hielten. Völlig unklever sich nicht nach deiner Weisheit "verlustneutral" abzusichern. So ein dummer Marktteilnehmer aber auch...
zu 5. Dann schreib doch bitte zukünftig auch dazu, wenn Du Dich urplötzlich auf Sachbehalte beziehst die vorher kein anderer hier in den letzten Tagen zur Diskussion gebracht hat und Du Dich im ersten Teil des Satzes auf meine Aussagen beziehst. Das ist ganz schlechter Stil.
 
^^ Ich finde es sehr unpassend wie du hier über Herrn Merckle schreibst. Und du unterstellst anderen "schlechten Stil"
 
apropos schlechter Stil. Wo schreibe ich von vielen anderen versicherungen zu Punkt 1? Ich erwähne ganz klar, dass ich mindestens eine weitere kenne. Also nichts mit Namen und dergelichen sondern im Prinzip ertsmal nur einer. Heisse luft sehe ihr primär bei dir, denn einen Beleg für deine these mit der ergogruppe hast du bsiher auch nicht gebracht. Warum soll ich etwas liefern, was du selber nicht anbietest?
zu punkt. 4 Du hast doch plötzlich von privatmännern angefangen. irgendwie drehst du es dir auch mal wies de grad passt.

mir wird das jetzt hier auch zu blöd. Deine anmachen von der Seite kannst du lassen. bleib sachlich oder lass es.
 
ThomasK_7 schrieb:
Komischerweise hat z. Bsp. Hr. Merckle nichts gegenfinanziert und auch nicht die anderen Reichen Deutschlands die im letzten Jahr rund 30% Ihres Vermögens verloren haben.
Von wegen "verlieren kann ich hier nicht"!

Ich finds immer schön, wenn die "Reichen" über ihre hohen Verluste "klagen". Ich muss mir nur den Kurs vom DAX von 2003 bis 2009 anschauen und weiß, dass diesen "hohen Verlusten" immer noch locker ein Gewinn von 100 Prozent gegenüber stehen.

Aktien steigen eben nicht immer. Und wenn Versicherungen JETZT anfangen ihre AKtienbestände zu verkaufen, dann weiß man, warum sie keine gute Rendite für die Versicherten erwirtschaften. Besser wäre, wenn sie jetzt freies Kapital investieren würden... aber das wurde ja in den guten Zeiten als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet. *über.das.geldbündel.streichelt*
 
interessant ist auch der faktor des sale and lease back...

gab in den usa mal ein gesetz das es unternehmen ermöglichte, mit staatlichen subventionen zumbeispiel schwimmbäder oder ähnliches zu kaufen und dann an den früheren eigentümer zurückzu leasen (sale and backlease...). Die Subventionen waren jedoch so hoch, dass sie a die kosten für den kauf abgedeckt haben und b die unternehmen ein angebot machen konnten was ungefähr so lautete... wir zahlen 10mio$ jetzt für das schwimmbad dann least ihr es zurück für monatlich 10k$ und wir zahlen euch noch 11k$ (das sind dann x% der staatlichen subvention) von den staatlichen subventionen. was natürlich auf den ersten blick wie ein "win win" angebot aussieht...

der spaß ist dann oft so gelaufen, das Mr Smith der CEO von firma XY in deutschland in ein kleines kaff gekommen ist und dem bürgermeister das angebot unterbreitet hat. der hat dann natürlich auf die zahlen geschaut und ist fast erblindet. das unternehmen hat ihn dan eingeladen zur vertrags unterzeichnung zum firmensitz zu kommen. der bürgermeister war darüber natürlich total froh hat sich nen 1te klasse flug genommen und is aber in die usa. dort wurde ihm dann einfach der Vertrag der 100Seiten auf englisch umfasst vorgelegt. der bürgermeister hat dann oft nicht nachgedacht und das teil einfach unterzeichnet, statt mal einen anwalt drüberschauen zu lassen.

dieses szenario hat sich massenhaft ereignet weshalb die US regierung plötzlich gemerkt hat, dass ihre subventionen viel zu hoch wahren... logische konsequenz sie drehen den geldhahn zu...
den firmen hat das nicht groß geschadet... sie hatten die objekte ja schon vom subventionierten geld gekauft. doch die dörfer hatten plötzlich ein großes problem... den x% von 0$ sind leider 0$ also mussten sie jetzt doch bezahlen und das nicht zu knapp.

die leasing verträge sind alle langfristig angelegt gewesen, was bedeutet, dass sie a) lange zeit geld an die firma bezahlen müssen, b) in dieser zeit keinerlei einnahmen durch das verkaufte objekt haben bis sie es zurückgeleast haben und c) sobald das objekt zurückgeleast ist, es total runtergewirtschaftet ist und sie nochmal tonnenweiße geld in die sanierung stecken müssen...


da sieht man malwieder, wie toll uns der große nachbar in die scheiße geritten hat... ich sage nur "can we make it any worse? - YES we CAN!":evillol:
 
Hi all,

genau die Frage von Aspuros

wollte ich gerade einbringen lol, ja- wo sind die

schätzungsweise 2 Billionen € geblieben (Weltweit), einfach weg, so mir nichts dir nichts

entschwunden und frage mich ausserdem, wie man als Bankern so lebt, wenn man bedenkt,
daß nicht jeder eben mal ein paar Millionen abschreibt und dann Selbstmord macht......


CYA

TS
 
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SamSemilia schrieb:
da sieht man malwieder, wie toll uns der große nachbar in die scheiße geritten hat... ich sage nur "can we make it any worse? - YES we CAN!":evillol:
Das ist natürlich schon was dran, aber - und das hast du ja auch schon geschrieben - ist das nur eine Seite der Goldmünze, auf die scheinbar alle Menschen so scharf sind.

Denn wie hirnverbrannt müssen wohl diejenigen gewesen sein, die sich an diesem Spiel beteiligt haben?

Auch wenn ein Politiker ein Politiker ist, so sollte er oder einer seiner Berater dazu im Stande sein, logisch zu denken. Denn es muss doch wohl klar sein, dass so etwas gar nicht funktionieren kann, aber Politiker denken ja eh höchstens bis zu nächsten Wahl. Großunternehmen bis zum nächsten Quartal...

Das größte Problem der Politik ist vielleicht auch darin zu sehen, dass sich Entscheidungen ewig hinziehen. Selbst wenn man solche Geschichten, den CDS-Irrsinn, Leerverkäufe etc. rechtzeitig unterbunden hätte, hätten sich findige Leute schon wieder etwas neues einfallen lassen... wobei ich bisher auch nur von der Absicht gehört, habe strengere Regeln einzuführen. Niederstwertprinzip war ja auch schlimm für die Banken. Toll!
 
Wo das Geld hin ist :rolleyes: ... na da wo es keiner findet und das mit List und Bertügerischen Tricks vorbeigeschleust!



Würde Geld nicht so viel ansehen haben in dieser Welt und die Moral und Wertschätzung der Werte höher gehandelt werden. Dann Könnte sich eine linke Zecke die Geld ergaunert hat sich nicht andere Menschen Kaufen die ihn/sie dan schützen.

Es sollten endlich Straffen für die richtigen Gauner geben und die sollten in den Knast für lange! Das würde abschrecken! Und nicht wie der Post Futzi... ergaunert Millionen. und bekommt eine Bewehrungsstraffe.. LoooL ... auf so ein System kackt doch nach einer Zeit jeden und macht was er will. Und wenn eine Chance da ist dann zockt man wo man kann und sagt sich.. auch die anderen sind noch schlimmer :freak:
 
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Der "Postfuzzi" hat seine Steuern, die er hinterzogen hat, nachgezahlt und war auch sonst sehr kooperativ. Zudem kommt eine Haftstrafe bei Steuerhinterziehung erst ab einer Höhe von 2 Millionen in Frage soweit ich weiss.

Wo siehst du hier also eine unfaire Behandlung?
 
Also ich will es einfach nicht Glauben ;) und das kann mir keiner weissmachen .. dass er nur ein MIll unterzogen hat.. das ist was rausgekommen ist ;)

Und dann ist es echt auf deusch gesagt " scheiss egal" ob er kooperatiev war! er hat es gestanden weil die polizei in sein haus einspaizert ist. also da bin ich auch kooperatiev. das hat nichts mit einsehen seine fehler zu tun das hat mit einem guten anwalt zu tun!

und es geht ums prinzip!!! vor den augen des gesetzes ist jeder gleich :freak:

wenn einer aus dem forum hier den statt 10 000 euro schuldet egal ob eingenverschulden oder nicht.. der wird da nicht so nett behandelt. wie manch anderer der die lücken des rechtssystems kennt.

das system ist ungerecht.. und schützt die falschen

also ich hab vor diesem recht keine achtung mehr ! aber vor der moral was richtig und falsch ist!!!
 
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@Mustis
weil es garkeine Abschreckung hat wenn man nur die Steuern nachzahlt plus einer Geldstrafe die in diesen Kreisen eh aus der Portokasse bezahlt werden. Es bleibt ein kalkulierbares Risiko Steuern zu hinterziehen. Geldstrafen schrecken diese Damen und Herren doch nicht im ernst ab. Nur Knast würde einen gewissen Abschreckungseffekt haben.

Es ist leider so das man sehr schnell dabei ist Hartz IV Beziehern immer eine Tendenz des Betrügens zu unterstellen und bei diesen schärfere Kontrollen und Sanktionen fordert. Bei den Herren in Nadelstreifen jedoch gelten andere Maßstäbe. Hier unterstellt man oft eine integre Gesinnung, entsprechend fallen dann die "Strafen" aus. Ganz davon abgesehen das viele insgeheim die Steuerhinterzierhung bewundern nach dem Motto "würde ich genau so machen". Das sind dann die Selben die schärfere Kontrollen bei Hartz IV Empfängern fordern. Nach oben buckeln nach unten treten.

Für mich ist ganz klar: Ich habe mehr Verständniss für jemanden der aus einer Notlage z.B. im Harz IV Bezug fieleich nebenbei beim Pizza Taxi ein paar Euro dazuverdient und das nicht angibt, als für jemanden der im absoluten Überfluss meint seine Steuern nicht bezahlen zu müssen.

Aber ich glaube wir schweifen wieder ab. Hat mit dem eigentlichen Thema weniger zu tun.
 
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