Finanzkrise, wo ist das "vernichtete" Geld ?

Ach, nicht?
Ich bin mir sogar 100% sicher, daß es genauso ist wie in der Affengeschichte.
Ist doch völlig egal, ob damit Subventionen für die Transportmafia oder sonstwas beschrieben wird.
Glaubst du nicht auch, daß die ganzen Milliardenhilfen einfach verpuffen?
Von den 700 Milliarden sind ganz offiziell nur für Managergehälter/Boni 70 Milliarden draufgegangen...

Es ist doch völlig klar, daß die USA auf ihren faulen Krediten sitzen bleiben...wussten die Verantwortlichen aber auch vorher.

Genaus werden sie auch in der Autoindustrie völlig wirkungslos versickern.
Nur, damit es noch ein paar Monate genauso sinnlos weiterläuft wie die letzten Jahre.
GM/Chrysler/Ford sind ja nicht erst seit gestern in der Krise!
 
Zuletzt bearbeitet:
walter08 schrieb:
Deutschland ist komplett vom Export abhängig. Der bricht jetzt weg, und schon stecken wir bis zum Hals im Mist.

Wer hat uns das eigentlich eingebrockt? es waren die "Ökonomen", die die Politiker beraten haben: mehr Privatvorsorge, niedrigere Löhne und alles würde gut werden. Der totale Schwachsinn, wie wir jetzt sehen können.

Und warum sind wir so vom Ausland abhängig? Na weil deutsche Produkte bei uns im eigenen Land total abgehobene Preise haben - nimm nur die Autoindustrie. Im EU-Vergleich haben wir mit die höchsten netto und brutto Preise bei PKW!!

Statt jetzt einmal seine eigene Preiskalkulation zu überdenken und gerechtere Preise aufzurufen schließen sich die Auto-zusammenbauer zusammen und jammern, um Milliarden in den Allerwertesten geschoben zu bekommen..... nur um ihre Hochpreisstrategie nicht ändern zu müssen. Welcher Familienvater mit normaler Ausbildung und normalem Beruf kann es sich denn noch leisten einen Neuwagen zu kaufen??

Und wer unterstützt eigentlich die noch viel wichtigeren Zulieferer, welche sowieso meistens schon am Hungertuch nagen, da sie vertraglich verpflichtet sind jährlich ihre Preise nach unten zu korrigieren nur um weiterhin den Big-Boss beliefern zu dürfen??


Was wir brauchen ist ein Umdenken an der pochenden Zahnwurzel und kein Zuschütten mit Schmerzmitteln. Wenn die Regierung jetzt 500 € Konsumgutscheine verteilt rennen die Leute trotzdem nicht Morgen zum Händler und bestellen sich einen neuen OPEL, BMW oder VW. Viel mehr würde da bringen einmal die Preislisten auf ein Normalmaß anzupassen, damit sich auch Otto-Normal-Verdiener es wieder leisten kann überhaupt nach einem Neuwagen Ausschau zu halten.

Wenn ich mir die Presse in den letzten Wochen so ansehen frage ich mich sowieso "haben wir nur noch Banken und Autobauer?" weil von anderen Industriezweigen hört und liest man so gut wie garnix.
 
@Mustis:
Das Menschliche Gehirn ist nicht dazu gemacht solch komplexen Konstrukte zu verstehen, weswegen es auf ein verstaendliches Mass reduziert wird. Analogien sind jedenfalls aus dem Beispiel zu ziehen, egal wie absurd du das haeltst.

Das ist dann der Punkt wo ich mir denke, dass das absichtlich so gemacht wurde, damit das normale Steuerzahler Opfer nicht durchblickt, damit ihm diejenigen das Geld aus der Tasche ziehen koennen, die das verstehen.


@NewUser: Sehr gut gesprochen, ganz genauso siehts aus.
Wie meinte mein Auftraggeber letztens zu mir? Ein ausgelernter KFZ Mechatroniker verdient bei uns (Bayern - hochpreisland) ~750 Euro netto.
Bei Wohnungspreisen um die ~400 - 500 Euro frag ich mal in die Runde wie derjenige sich ueberhaupt irgendwas leisten kann. Aber das sind ja nicht die Kunden unserer Deutschen Premiumfahrzeughersteller - Die sitzen irgendwo im Ausland.

Hey - Diese Krise ist was gutes, zeigt sie den oberen x-tausend doch mal das es so nicht weitergeht, denn: Autos kaufen keine Autos.



mfg
 
@MrWeedster

dann sollte man zusehen, dass die Analogien auch korrket sind. Kindermärchen bleibt Kindermärchen und deinen Vorwurf geb ich gerne mal zurück. Demagogen und Wahrheitsverdreher, die ihre Propaganda loswerden wollen, machen das noch viel eher (Fabianvideos). Da wird genau das selbe Deckmäntelchen genutzt (der arme Ottonormalo muss echt bescheuert sein) um Propaganda als "Aufklärung" zu verkaufen.

@NewUser
Prinzipiell hast du recht. Die Autobauer haben teilweise ein Problem (vornehmlich Opel) und sind nicht bereit einzusehen, das ihre Misere selbstverschuldet ist und wenig mit der Finanzkrise zu tun hat. Aber erstens trifft es nicht alle, sondern eigentlich nur Opel im Moment. BMW,Mercedes, Porsche und VW haben noch nicht in dem Umfang gebettelt wie Opel. 2. sind die Fahrzeuge nicht wirklich zu teuer, auch im VErgleich nicht. Schau mal bitte was ein BMW im Ausland oft kostet. Und nimm ja nicht den Listenpreis, wer den zahlt, der hat eh nicht alle im Oberstübchen. Ich frage mal wieder, wieso seht ihr es quasi als "Grundrecht" das jeder dahergelaufene Arbeitnehmer einen Neuwagen sich leisten sollte? Ich kapiers einfach nicht woher diese Meinung stammt. Zumal sich jeder mit bisschen sparen einen Fox oder Smart NEuwagen leisten könnte, aber es muss ja am besten der neue Golf oder der neue Audi A3 sein. Und das kanns irgendwie nicht sein. Hier liegen die Maßstäbe doch irgendwie arg verzerrt bei den meisten vor.

Weedster: Wie lange arbeitet der Mechatroniker denn schon? seit 10 Jahren oder grade neu angefangen? Wenn er grade neu anfängt ist das völlig normal und gerechtfertigt. Wenn er 10 Jahre oder so schon dort arbeitet glaube ich dir das nicht ganz, denn das wäre vollkommen unterhalb des durchschnittes. Du beschwerst dich hier über irgendein Einzelbeispiel, gibst dazu keinerlei Hintergrundinfos und verlässt dich rein aufs höresagen. Keine stabile Argumentationsbasis in meinen Augen. Denn vom Hörensagen kenn ich auch jede Menge Sachen.

Deine Aussage, dass die Kunden der deutschen Premiumfahrzeughersteller im Ausland sitzen ist Bullshit. BMW und Mercedes würden ohne den deutschen Markt untergehen, denn diese Fahrzeuge gelten beispielsweise in den USA als Luxusfahrzeuge und sind deutlich teurer als hier (was eine weiter oben getätigte Ausage von NewUser schonmal widerlegt). Natürlich verkaufen sie auch ins Ausland. Wieso auch nicht? Das sichert Arbeitsplätze in DE. Den der deutsche Markt ist längst gesättigt. Autos halten immer länger und werden entsprechend auch immer länger gefahren. vorallem Autos in privater Hand. Allein dadurch ist der MArkt "kleiner" geworden. Auch sind besonders asiatische Fahrzeuge bei gleicher Qualität deutlich günstiger. Das trifft besonders die HErsteller kleinere Wagen, eben Opel und VW. Opel hat vorallem das Problem, dass sie vorallem sich auf den deutschen MArkt verlassen müssen und kein 2. Standbein im Export haben wie BMW, Porsche und Mercedes. Dann ist zudem die Krise nicht nur von Opel gemacht, sondern vielmehr durch den Mutterkonzern GM. Und deren Probleme haben wenig mit dem Einkommen deutscher Väter zu tun. Dieses Neidgeblubbere, dass alles zu teuer ist, muss endlich mal aufhören wenn man eine vernünftige Diskussion führen möchte. Ein A3 wird für einen durchschnittlchen Familienvater immer ein Luxus bleiben und das ist auch gut so. Denn die MArgen bei Fahrzeugen ist ziemlich gering. Preissenkungen wären nur realisierbar, wenn die Einkommen der Mitarbeiter sowohl beim Hersteller selbst als auch bei den Zulieferern drastisch sinken. Oder aber die Fahrzeuge qualitativ deutlich schlechter werden.

Und Weedster lass dochmal bitte die Polemik, dass angeblich die oberen x-tausend die schuldigen sind und denen gezeigt werden muss, dass es so angeblich nicht geht. Die haben sich nicht gegen dich verschworen und wollen die auch nicht unterdrücken.... Ich wette, die kennen dich nichtmal...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du tust dich schon einfach immer alles zu widerlegen, gelle Mustis.
Aber jetzt mal andersrum: Mach doch du mal irgendnen Konstruktiven Vorschlag?

Weedster: Wie lange arbeitet der Mechatroniker denn schon? seit 10 Jahren oder grade neu angefangen? Wenn er grade neu anfängt ist das völlig normal und gerechtfertigt. Wenn er 10 Jahre oder so schon dort arbeitet glaube ich dir das nicht ganz, denn das wäre vollkommen unterhalb des durchschnittes. Du beschwerst dich hier über irgendein Einzelbeispiel, gibst dazu keinerlei Hintergrundinfos und verlässt dich rein aufs höresagen. Keine stabile Argumentationsbasis in meinen Augen. Denn vom Hörensagen kenn ich auch jede Menge Sachen.

Ja, gerade erst ausgelernt, das ist richtig.
Ich beschwer mich ueberhaupt nicht. Ich habe nur gefragt wer sich mit diesem Lohn (welcher im laufe des Arbeitslebens nicht signifikant steigt) ein Deutsches Fahrzeug leisten soll?
Ich frage dich: Wer soll sich bei solchen Loehnen (das zieht sich durch die meisten Lernberufe, dieser niedrige Lohn) ueberhaupt irgendwas leisten koennen? Geschweige denn eine Familie gruenden, etc?
Du kannst nicht leugnen, dass seit Euro einfuehrung alles doppelt so teuer geworden ist, die Loehne aber gleich geblieben sind.
Und das haben wir jetzt davon - Die Firmen bestellen immer weniger Fahrzeuge (>70% (ich glaub noch mehr) Deutsche Fahrzeuge werden in Deutschland nur ueber Firmenleasing 'verkauft'), Privathaushalte kaufen eh keine Neufahrzeuge und somit: Feierabend.

Das sind halt die Fakten, aber du tust so als ob alles ganz toll ist.
Gut, aber bring du halt mal irgendwas hier, ausser nur unsere nicht richtigen Aussagen zu korrigieren - Wo ist dein Weg "aus der Krise"? Wo ist dein "richtiger" Weg? Was willst du ueberhaupt?


Und Weedster lass dochmal bitte die Polemik, dass angeblich die oberen x-tausend die schuldigen sind und denen gezeigt werden muss, dass es so angeblich nicht geht. Die haben sich nicht gegen dich verschworen und wollen die auch nicht unterdrücken.... Ich wette, die kennen dich nichtmal...

Jup, die wollen nur mein bestes, gelle? Meine Kohle, oder die Macht ueber mich und dich. Was sonst wuerden die wollen? Sags mir?
Achja, und noch was: Woher willst DU wissen, dass es NICHT so ist?


mfg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sach ma wie kommst du darauf, dass man Anspruch auf ein Fahrzeug und zudem deutsch und neu hat? Wo verdammt nochmal nimmst du das recht dafür her, das einfach so zu fordernd? Ich willn Ferrari, kann ihn mir aber nicht leisten, deswegen ist alles scheisse? Denn wenn LEute als Mechatroniker ein "Anrecht" Auf einen niegelnagelneuen Golf oder so ähnlich haben sollten, warum sollte ich mich dann als Mehrverdiener und Mehrleister mit dem selben Fahrzeug zufrieden geben?

Und doch ich "leugne" das alles seit Euro doppelt so teuer ist. Das ist pure Polemik und die fakten sprechen verdammt nochmal eine andere Sprache! Genauso dass die Löhne angeblich keinen Cent seitdem gestiegen sind. Das redest du dir ein, aber es sieht nunmal völlig anders aus. Genauso blödsinnig ist deine Behauptung, dass nur per firmenleasing neue Fahrzeuge gekauft. Es stimmt einfach nicht! Du biegst die Wahrheit so zurecht wie du meinst, dass es richtig ist, weil du gegen das System bist und sowieso alles mist ist. So nicht Freundchen. Wir können auf Faktenbasis gerne diskutieren, aber deine eingebildete Realität diskutiere ich nicht mit dir.

Und zum letzten Satz: Herr Gott, geh zum Psychiater! Du bist echt paranoid....

Thema Lehrberufe: Also ich kenne zig Fachberufe, die als Einstiegsgehalt deutlich höher liegen und bei denen der Lohn auch deutlich ansteigt. Zufälligerweise ist in meinem bekanntenkreis ein mechatroniker. Daher war mir ziemlich klar, dass es hier ums Eintiegsgehalt geht. Und genau deshalb weiss ich, dass das GEhalt auch netto die 1000er Marke sprengen wird und zwar deutlich. Vll haben wir verschiedene Meinungen darüber, wieviel signifikant mehr in reellen Zahlen ist. Zudem steht jedem Menschen frei, sich weiter zu bilden, weitere Nachweise zu machen und entpsrechend besser bezahlte Jobs sich zu suchen.

@Keshkau
Danke für die Tabelle. Bitte aber beachten, dass Weedster von netto spricht und ich gehe mal von aus, dass in deinem Zitat Brutto Gehälter gemeint sind. Dennoch sieht man die deutlich Abweichung und auch die Behauptung, dass das Gehalt nicht signifikant steigt, ist widerlegt.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich möchte nur kurz einen Punkt in der Diskussion zurechtrücken, nämlich die Gehälter der Mechatroniker.

Durchschnittsgehalt in Euro (Brutto)*:

Vergütung während der Ausbildung nach Tarif:
726, 772, 834, 891 Euro im 1., 2., 3., 4. Jahr im Westen
719, 765, 813, 858 Euro im 1., 2., 3., 4. Jahr im Osten

Das Einkommen ist wesentlich von den jeweils spezifischen Arbeits- und Qualifikationsanforderungen abhängig. Daneben werden in der Regel Berufserfahrung, Lebensalter, Verantwortlichkeit und die Wichtigkeit der Arbeit berücksichtigt.

Man verdient nach abgeschlossener Ausbildung, laut Tarif in der Gruppe E7 im Westen 2.099 bis 2.295 Euro pro Monat.

Alternativ: http://www.gehalts-check.de/Gehaltsfuehrer/Gehalt-Technik/BERUFE/BG_8/GR_389/ANFANG.HTM
Im Osten dagegen 1.904 -1.959 Euro.

Im Osten verdient man nach Tarif zwischen 1.936 und 1.888 Euro.

http://www.sueddeutsche.de/jobkarri...=305&searchAction=abisz&dynt=Mechatroniker/in

Was stand dagegen oben im Text? "Ein ausgelernter KFZ Mechatroniker verdient bei uns (Bayern - hochpreisland) ~750 Euro netto."
 
Zuletzt bearbeitet:
Mustis schrieb:
Sach ma wie kommst du darauf, dass man Anspruch auf ein Fahrzeug und zudem deutsch und neu hat? Wo verdammt nochmal nimmst du das recht dafür her, das einfach so zu fordernd? Ich willn Ferrari, kann ihn mir aber nicht leisten, deswegen ist alles scheisse? Denn wenn LEute als Mechatroniker ein "Anrecht" Auf einen niegelnagelneuen Golf oder so ähnlich haben sollten, warum sollte ich mich dann als Mehrverdiener und Mehrleister mit dem selben Fahrzeug zufrieden geben?

Alter, liest du was ich schreibe oder erwiderst du im Beissreflex einfach alles zu grunde was ich sage? Hast du irgendein Problem?
Wo hab ich geschrieben das man ein Anrecht auf irgendwas hat?
Meine Aussage solle folgendes aussagen, falls dir das nicht klar ist: Die Deutschen Authersteller sind selbst schuld wenn sie nichts mehr verkaufen koennen, eben wegen den Punkten die ich angefuehrt habe.


Und doch ich "leugne" das alles seit Euro doppelt so teuer ist. Das ist pure Polemik und die fakten sprechen verdammt nochmal eine andere Sprache! Genauso dass die Löhne angeblich keinen Cent seitdem gestiegen sind.

Red mal mit normalen Leuten, die fuer ihr Geld noch mit den Haenden arbeiten muessen, was dir die erzaehlen.
Klar sind die Loehne gestiegen, aber nicht in dem Masse wie die Preise.


Das redest du dir ein, aber es sieht nunmal völlig anders aus. Genauso blödsinnig ist deine Behauptung, dass nur per firmenleasing neue Fahrzeuge gekauft. Es stimmt einfach nicht! Du biegst die Wahrheit so zurecht wie du meinst, dass es richtig ist, weil du gegen das System bist und sowieso alles mist ist. So nicht Freundchen. Wir können auf Faktenbasis gerne diskutieren, aber deine eingebildete Realität diskutiere ich nicht mit dir.

Das ist der beweis dass du meine Posts nicht liest - Ich habe geschrieben >70%.
Wo steht da, Autoverkaeufe gehen NUR an Firmen? Lern Lesen.


Und zum letzten Satz: Herr Gott, geh zum Psychiater! Du bist echt paranoid....

Nur weil du nicht paranoid bist, heisst das noch lange nicht dass sie nicht hinter dir her sind.


Thema Lehrberufe: Also ich kenne zig Fachberufe, die als Einstiegsgehalt deutlich höher liegen und bei denen der Lohn auch deutlich ansteigt. Zufälligerweise ist in meinem bekanntenkreis ein mechatroniker. Daher war mir ziemlich klar, dass es hier ums Eintiegsgehalt geht. Und genau deshalb weiss ich, dass das GEhalt auch netto die 1000er Marke sprengen wird und zwar deutlich. Vll haben wir verschiedene Meinungen darüber, wieviel signifikant mehr in reellen Zahlen ist. Zudem steht jedem Menschen frei, sich weiter zu bilden, weitere Nachweise zu machen und entpsrechend besser bezahlte Jobs sich zu suchen.

Jup. Aber mit ~1000 Euro kann man in diesem Land nichts reissen, und daher kommen auch die Absatzprobleme. Hey, wie gesagt, ich beanspruche nicht dass sich jemand mit diesem Lohn einen deutschen Karrn leisten kann, aber dann solle sich die Deutsche Autoindustrie verdammt nochmal nicht beschweren dass sie keine Autos verkauft.


@Cashcow: Ich habs nicht ueberprueft, ich hab mich da auf die Aussage verlassen, und so weit hergeholt ist die nicht - Obs jetzt n tausi netto ist, oder 750 ist im Endeffekt scheissegal - So oder so ist es verdammt wenig Geld.



mfg
 
zitat weedster

Ich habs nicht ueberprueft, ich hab mich da auf die Aussage verlassen, und so weit hergeholt ist die nicht - Obs jetzt n tausi netto ist, oder 750 ist im Endeffekt scheissegal - So oder so ist es verdammt wenig Geld.

Also es ist offensichtlich ein Einzelfall, trotzdem ziehst du dann den großen Bogen.

zitat weedster

Wer soll sich bei solchen Loehnen (das zieht sich durch die meisten Lernberufe, dieser niedrige Lohn) ueberhaupt irgendwas leisten koennen? Geschweige denn eine Familie gruenden, etc

Alle die, die nach normalem Tarif entlohnt werden und nicht unter "hören sagen" Einzelbeispiele fallen.
 
Also Weedster, nach deiner Formulierung und aus dem zusammenhang heraus lese ich, dass die Preise gefälligst sinken sollen. Denn deine Aussage ist, dass sie nichts verkaufen weil zu teuer. Meine Erklärungen siehst du demnach nicht als Möglichkeit an, bei dir gibts nur zu teuer. Zu teuer heisst aber im Umkehrschluss, dass du billigere Autos forderst. Ich lese da also klar eine Forderung.

"Red mal mit normalen Leuten, die fuer ihr Geld noch mit den Haenden arbeiten muessen, was dir die erzaehlen.
Klar sind die Loehne gestiegen, aber nicht in dem Masse wie die Preise." Also ich verdien mein Geld nicht mit den Füßen...

Die LEute erzählen viel wenn der Tag lang ist. Der Wahrheit entspricht davon oft nur ein erschreckend kleiner Teil. Beweise deine Aussage mit Statistiken und keinen subjektiven Wahrnehmungen.

"Das ist der beweis dass du meine Posts nicht liest - Ich habe geschrieben >70%.
Wo steht da, Autoverkaeufe gehen NUR an Firmen? Lern Lesen."

Stimmt, da habe ich mich verlesen. Wo das jetzt nun ein Beweis sein soll, dass ich nicht lesen kann oder deine Beiträge generell nicht ordentlich lese weiss nicht. Im Endeffekt bleibt, wenn man keine Argumente mehr hat, greife zu Polemik und mache deinen Gegner mit nebensächlichem fertig. Ein einfacher Hinweis wäre ausreichend.

"Nur weil du nicht paranoid bist, heisst das noch lange nicht dass sie nicht hinter dir her sind."
Rein theoretisch richtig. Leider hab ich bei dir das GEfühl, dass du das nicht als Scherz ansiehst.

Also wer mit 1000 Euro als Einsteiger nicht klar kommt, ist selbst schuld. Davon kann man schon recht gut leben und man ist ja auch erstmal nur Einsteiger, ich glaube nicht, dass er sein leben lang davon leben muss.... Er muss seinen Wert auch erstmal beweisen.

Mal wieder typisch bei dir. Blind aussagen ungeprüft als Fakt darstellen und darüber lamentieren. Wenigstens gibst du es zu. Aber erschreckend finde ich nun wiederum, dass du 250 Eruo haben oder nicht haben als "scheissegal" abtust. Zeugt meiner Meinung nach davon, wie verzerrt deine Wertvorstellung ist.
 
Mustis schrieb:
Also Weedster, nach deiner Formulierung und aus dem zusammenhang heraus lese ich, dass die Preise gefälligst sinken sollen. Denn deine Aussage ist, dass sie nichts verkaufen weil zu teuer. Meine Erklärungen siehst du demnach nicht als Möglichkeit an, bei dir gibts nur zu teuer. Zu teuer heisst aber im Umkehrschluss, dass du billigere Autos forderst. Ich lese da also klar eine Forderung.

Ganz genau. Aber ich meine damit nicht, Audi soll mir einen A4 schenken, sondern ich meine eher: Audi (oder ein x-beliebiger anderer Deutscher Hersteller) soll endlich (wieder) bezahlbare Autos bauen.
Und ich meine damit: Die Autoabsatzkrise der Deutschen hersteller ist selbstgemacht, da nur auf das Premiumsegment abgezielt wurde.


Stimmt, da habe ich mich verlesen. Wo das jetzt nun ein Beweis sein soll, dass ich nicht lesen kann oder deine Beiträge generell nicht ordentlich lese weiss nicht. Im Endeffekt bleibt, wenn man keine Argumente mehr hat, greife zu Polemik und mache deinen Gegner mit nebensächlichem fertig. Ein einfacher Hinweis wäre ausreichend.

Hey sorry - Du schlaegst hier wild um dich und verlangst von mir ich soll ruecksicht nehmen?

"Nur weil du nicht paranoid bist, heisst das noch lange nicht dass sie nicht hinter dir her sind."
Rein theoretisch richtig. Leider hab ich bei dir das GEfühl, dass du das nicht als Scherz ansiehst.

Die LEute erzählen viel wenn der Tag lang ist. Der Wahrheit entspricht davon oft nur ein erschreckend kleiner Teil. Beweise deine Aussage mit Statistiken und keinen subjektiven Wahrnehmungen.

Soso, du denkst das waeren Scherze? Gut, im ersteren Fall (Paranoia) schon eher, aber der andere, immer wieder gern Zitierte Spruch kommt garantiert nicht von ungefaehr: "Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefaelscht hast". Und genau deswegen gebe ich auf Statistiken einen feuchten S*****dreck, ich hoffe du verstehst.

Mal wieder typisch bei dir. Blind aussagen ungeprüft als Fakt darstellen und darüber lamentieren. Wenigstens gibst du es zu. Aber erschreckend finde ich nun wiederum, dass du 250 Eruo haben oder nicht haben als "scheissegal" abtust. Zeugt meiner Meinung nach davon, wie verzerrt deine Wertvorstellung ist.

Sorry, ich gebe nur das weiter, was mir mein Auftraggeber gesagt hat - Ich kann ihm ja mal sagen, dass die CB Foren user es besser wissen. Mal schaun was er darauf sagt :>



mfg
 
Ich mach mal ´nen Vorschlag: back to topic please
 
Na, dieses ewige Gejammer das seid dem Euro alles doppelt so teuer geworden sei kann ich auch nicht nachvollziehen, und es stimmt einfach nicht. Aber es ist schon so das die Lohnsteigerungen in den letzten Jahren an vielen einfach vorbei gegangen sind.

In den Medien wird immer groß von den Tarifverhandlungen gesprochen und deren Abschlüsse, nur wird verschwiegen für wen das heute überhaupt noch Anwendung findet. Es sind nur noch knapp über 50% der Arbeitnehmer die überhaupt in einem Betrieb mit Tarifbindung arbeiten, der Rest arbeitet ohne jeden Tarif und dort wurde in den letzten 10 Jahren so gut wie garnichts erhöt. Leider ist es in Deutschland so das sich der Arbeitgeber sehr leicht der Tarifpflich entziehen kann in dem er einfach keinem Arbeitgeberverband angehört.

Das ist auch der Grund warum gerade immer die Kreise die den Gerwerkschaften nicht gerade freundlich gesinnt sind, das Hohe Lied auf die "Tarifautonomie" singen, weil sie ganz genau wissen das es hier in Deutschland ganz leicht ist überhaupt keinen Tariflohn zu zahlen.

Das alles sollte man auch in die Diskussion einbeziehen wenn von den statistischen "Lohnsteigerungen" die Rede ist. Nur leider ist das wohl ein anderes Thema ;)
 
In den Medien wird immer groß von den Tarifverhandlungen gesprochen und deren Abschlüsse, nur wird verschwiegen für wen das heute überhaupt noch Anwendung findet. Es sind nur noch knapp über 50% der Arbeitnehmer die überhaupt in einem Betrieb mit Tarifbindung arbeiten

Dass die 50 Prozent flächendeckend für alle Arbeitnehmer in Deutschland gelten, glaube ich nicht ohne Beleg. Ich schätze die Quote höher ein. Wichtig ist folgende Einschränkung.

Arbeitnehmer müssen für die Tarifbindung Mitglied der tarifvertragschließenden Gewerkschaft sein.
http://de.wikipedia.org/wiki/Tarifbindung

So, jetzt passt es wieder. Denn wenn sich die Arbeitnehmer nicht organisieren, dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie vom Tarif ausgeschlossen werden. Das ist eine kleine, aber feine Nebenbedingung.
 
Das stimmt zwar theoretisch das der Tariflohn nur für die Mitglieder einer Gewerkschaft gelten, jedoch ist es in der Praxis so das tarifgebundene Arbeitgeber den Tariflohn auch nicht organisierten Arbeitnehmer bezahlen. Es liegt ja auch nicht in ihrem Interesse das ihre Mitarbeiter wegen dem höheren Lohn massenweise in die Gerwerkschaft eintreten.

Nein, das Problem liegt nicht bei unorganisierten Arbeitnehmern, sondern an den Betrieben die nicht dem Arbeitgeberverband angehören oder ausgetreten sind.
 
Wieso denn? Die Mitarbeiter solcher Betriebe brauchen doch nur den Gewerkschaften beitreten und schon können sie tarifliches Gehalt verlangen. Dazu müssen die Betriebe (Arbeitgeber) nicht in einem Arbeitgeberverband Mitglied sein.
 
Nein, so einfach ist es leider nicht. Der Arbeitgeber muss auch tarifgebunden sein um einem Gerwerkschaftsmitglied den Tarif bezahlen zu müssen.
 
Mustis schrieb:
@NewUser
Ich frage mal wieder, wieso seht ihr es quasi als "Grundrecht" das jeder dahergelaufene Arbeitnehmer einen Neuwagen sich leisten sollte? Ich kapiers einfach nicht woher diese Meinung stammt. Zumal sich jeder mit bisschen sparen einen Fox oder Smart NEuwagen leisten könnte, aber es muss ja am besten der neue Golf oder der neue Audi A3 sein.

Sieh es mal so: wenn sich der Statistisches-Bundesamt-Otto-Normal-Bürger keinen Normalo-Volkswagen-Golf mehr leisten kann.... ja wer bitte soll dann die Binnennachfrage der großen deutschen Autobauer aufrecht erhalten??

Das ist nämlich der Widerspruch in sich. Auf der einen Seite will man haben, dass z. B. der Audi, BMW oder seit einiger Zeit auch der VW ein Premium PKW ist, aber auf der anderen Seite jammern die Konzern rum, dass die Nachfrage am Boden ist. Nur wer bitte soll die (überteuerten) deutschen Kisten denn bitte kaufen wenn die Gruppe der "Besserverdiener" durch Gehaltseinbußen immer kleiner wird? Und wenn dann den Personen mit weniger Gehalt als der "Besserverdiener" sogar schon der Wunsch nach einem Neuwagen abgesprochen wird -> ja wer soll dann überhaupt noch einen Neuwagen kaufen?? Vom Gebrauchtwagen-Tausch innerhalb der Bevölkerung kann kein Autokonzern seine zig Tausenden Mitarbeiter bezahlen, denn von den Erlösen sieht er nichts mehr, da er nur ein einziges Mal beim Verkauf des Neuwagen Geld verdient!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Aspuros schrieb:
Nein, so einfach ist es leider nicht. Der Arbeitgeber muss auch tarifgebunden sein um einem Gerwerkschaftsmitglied den Tarif bezahlen zu müssen.

Das sind aber viele, der da Arbeitgeber nicht zwangsweise in einem Arbeitgeberverband sein muss, um Tarifgebunden szu sein. Tarifverträge können als allgemeingültig für eine Branche erklärt werden und dann ist es ziemlich schnuppe, ob der Arbeitgeber im VErband ist oder nicht. Bei den Gehältern muss er dann dennoch sich auf den Tariflohn beziehen. Wäre ja sonst auch absurd, da die ganze idee der TArife ad absurdum geführt wäre, wenn die Arbeitgeber schlicht nur keinen VErband angehören müssten, um das zu umgehen.

Deutsche Autos sind nicht zu teuer.... nenn mir eine Automarke mit einem Modell der Golf- oder A3 Klasse, dass deutlich günstiger ist. Slebst die asiatischen Marken sind nicht deutlich billiger, außer die absoluten billigmarken wo das aber auch sehr heftig auf kosten der Qualität und sicherheit geht. Desweiteren ist ein Polo heute qualitativ und auch vom Platz her vom Niveau sogar höher als ein Golf 2 oder 3. Es gibt also gar keine notwendigkeit mehr, einen Golf zu kaufen. Die klassen haben sich verschoben, die Stelle des alten Corsas hat der Fox eingenommen. Und jeder durchschnittliche Bürger sollte in der Lage sein sich alle 5-6 Jahre einen neuen Polo mit 90 PS leisten zu können, wenn dass den notig sein sollte. ICh wiederhol auch nochmal, das die zurük gegangene Nachfrage NICHTS mit den Preisen zu tun hat! Der Markt ist einfach übersättigt. Die Fahrzeuge halten heute deutlich länger als noch von vor 10 Jahren. Sie werden also auch länger gefahren, Ersatzinvestitionen kommen damit immer später, der Markt "schrumpft". Deutlich sichtbar wird dies an der Zahl der zugelassenen Fahrzeuge, die seit Jahren sinken. Darauf haben sich die Authersteller nicht eingestellt und munter weiter produziert, bis auch das letzte Lager voll war. Auch günstigere Preise ändern daran nichts wie man bereits in Amerika sieht, wo trotz Aktionen wie "Buy one, get one free" den Umsatz auch nicht ankurbeln können. Ebenso lassen sich die Preise nicht einfach mal so eben verringern. Die MArgen sind bereits niedrig, Preissenkungen wirken sich somit automatisch auf die Qualität oder die Mitarbeiterlöhne aus. Das hatte ich breits geschrieben, aber irgendwie geht keiner der "zu teuer!" schreier mal darauf ein. Das die Konzerne raffgierig sind, kann ja irgendwie schlecht sein, wenn sie finanziell so schlecht dastehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück
Oben