.Sentinel.
Admiral
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@all
Ist ja eine ziemlich hitzige Diskussion hier
Generell bin ich der Meinung, dass durch den großen Einfluss des Geldroulettes (Börse) inzwischen sehr schwer vorherzusehen ist, in welche Richtung sich die Wirtschaft entwickeln wird.
Es ist wahnsinnig viel "virtuelles Geld" im Umlauf. Man kann es schnell verheizen, aber man kann es ebenso schnell wieder verdoppeln und verdreifachen.
Früher war eine Voraussage noch einfacher, da sich die Wirtschaft mehr im Realwährungsbereich abgespielt hat.
Auch das Kreditwesen war eines, bei dem sich mehr auf die Kenntnis und das Gefühl des Sachbearbeiters bezüglich des Kreditnehmers verlassen wurde.
Die große und unrühmliche Zeit der Rating- Agenturen und die Abkehr der Banken von ihrem Hauptgeschäft (Kredite zu vermitteln, an Bürger, Unternehmer), haben auch hier zwar die Rendite erhöht, aber das zu Lasten der Risikoabsicherung.
Durch die große Menge des virtuellen Geldes und die Abhängigkeit davon, machen daher einen absolut unkontrollierbaren Faktor zu einem ganz Entscheidenden: Die Psychologie.
Wieso steuern wir auf eine Wirtschaftskrise zu?
Weil wir gebetsmühlenartig und fast mit dem Presslufthammer von den Medien, Politikern etc. ins Gehirn geprügelt bekommen, dass der Untergang nahe steht, um die Unsummen an Steuergeldern zu rechtfertigen, die jetzt in die Hochfinanz gepumpt werden.
Wenn der Untergang unausweichlich ist, frage ich mich: Wozu das ganze?
Um nochmals mehr Geld in den Umlauf zu bringen, welches sowieso verheizt wird?
Wie wäre die Lage, wenn die Medien und die Politik die Bankenkrise verheimlicht hätten?
Dem Bürger und den Unternehmern erzählt würde, dass die Wirtschaftsaussichten so gut wie nie seien,
die Arbeitslosigkeit weiter sinke, vermehrt investiert würde?
Würden wir dann auf die absolute Krise zusteuern, die durch die Hetze der Medien und der Politik mit aller Gewalt herbeigeredet wird? Es sind doch genau die Horrorszenarien, die Angst schüren, die Investitionen und den Konsum gefährden. Das müsste unsere Führungselite doch wissen?
Es ist mir schon fast unheimlich mit welcher Vehemenz die Wirtschaft schlechtgeredet wird, obwohl derzeit "noch" alle Indikatoren in eine andere Richtung zeigen. Die Politik und die Medien wissen doch genau um die Psychologische Wirkung solcher Aussagen und schüren das Feuer unter dem Kessel der Weltfinanzkrise doch erst richtig an?
Auch auf eine Deflation muss nicht zwangsläufig eine Hyperinflation folgen....
Ist ja eine ziemlich hitzige Diskussion hier
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Generell bin ich der Meinung, dass durch den großen Einfluss des Geldroulettes (Börse) inzwischen sehr schwer vorherzusehen ist, in welche Richtung sich die Wirtschaft entwickeln wird.
Es ist wahnsinnig viel "virtuelles Geld" im Umlauf. Man kann es schnell verheizen, aber man kann es ebenso schnell wieder verdoppeln und verdreifachen.
Früher war eine Voraussage noch einfacher, da sich die Wirtschaft mehr im Realwährungsbereich abgespielt hat.
Auch das Kreditwesen war eines, bei dem sich mehr auf die Kenntnis und das Gefühl des Sachbearbeiters bezüglich des Kreditnehmers verlassen wurde.
Die große und unrühmliche Zeit der Rating- Agenturen und die Abkehr der Banken von ihrem Hauptgeschäft (Kredite zu vermitteln, an Bürger, Unternehmer), haben auch hier zwar die Rendite erhöht, aber das zu Lasten der Risikoabsicherung.
Durch die große Menge des virtuellen Geldes und die Abhängigkeit davon, machen daher einen absolut unkontrollierbaren Faktor zu einem ganz Entscheidenden: Die Psychologie.
Wieso steuern wir auf eine Wirtschaftskrise zu?
Weil wir gebetsmühlenartig und fast mit dem Presslufthammer von den Medien, Politikern etc. ins Gehirn geprügelt bekommen, dass der Untergang nahe steht, um die Unsummen an Steuergeldern zu rechtfertigen, die jetzt in die Hochfinanz gepumpt werden.
Wenn der Untergang unausweichlich ist, frage ich mich: Wozu das ganze?
Um nochmals mehr Geld in den Umlauf zu bringen, welches sowieso verheizt wird?
Wie wäre die Lage, wenn die Medien und die Politik die Bankenkrise verheimlicht hätten?
Dem Bürger und den Unternehmern erzählt würde, dass die Wirtschaftsaussichten so gut wie nie seien,
die Arbeitslosigkeit weiter sinke, vermehrt investiert würde?
Würden wir dann auf die absolute Krise zusteuern, die durch die Hetze der Medien und der Politik mit aller Gewalt herbeigeredet wird? Es sind doch genau die Horrorszenarien, die Angst schüren, die Investitionen und den Konsum gefährden. Das müsste unsere Führungselite doch wissen?
Es ist mir schon fast unheimlich mit welcher Vehemenz die Wirtschaft schlechtgeredet wird, obwohl derzeit "noch" alle Indikatoren in eine andere Richtung zeigen. Die Politik und die Medien wissen doch genau um die Psychologische Wirkung solcher Aussagen und schüren das Feuer unter dem Kessel der Weltfinanzkrise doch erst richtig an?
Auch auf eine Deflation muss nicht zwangsläufig eine Hyperinflation folgen....
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