Fitness- / Krafttraining (Muskelaufbau), abnehmen? (1. Beitrag beachten)

Wer von Euch macht Fitnesstraining?

  • Das habe ich nicht nötig.

    Stimmen: 25 4,3%
  • Ist doch nur was für Machos.

    Stimmen: 17 3,0%
  • Mache ich regelmäßig.

    Stimmen: 382 66,4%
  • Ab und zu mal was Gesundes für meinen Körper.

    Stimmen: 151 26,3%

  • Umfrageteilnehmer
    575
Was ist denn deine Zielsetzung? Kraft, Muskelmasse, ...? Wie schauen deine Kraftwerte bei welchem Körpergewicht aus? Wie hast du sonst so trainiert? Trainierst du bisher mit Grundübungen wie Kniebeugen, Kreuzheben, Bankdrücken, Rudern, ...?

Edit: "Trainingseinheiten ohne Geräte nur mit Körpergewicht", das limitiert stark und viel lässt sich damit nicht rausholen da die Progression einfach schwer zu machen ist... schon mal über eine Fitnessstudio Mitgliedschaft nachgedacht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mir jetzt das Buch gekauft. Ich erwarte, daß es den Body in eine eherne Nahkampfwaffe transformiert (hätte doch zum Bund gehen sollen :D )
Danke für dein Interesse, aber viele Infos kann ich grad nicht bieten - mache seit knapp 2 Jahren keinen Sport mehr und hab dementsprechend abgebaut und auch alle Fettpolster verloren. Hab davor eine Phase lang jeden abend im Fittnessraum meines Wohnheims die Gewichte bewegt mit gutem Erfolg, hauptsächlich die Proleten-Zone. Andere Sportarten haben ergänzt.
Gegen eine Fitnessstudio-Mietgliedschaft habe ich grds nichts, allerdings sind meine Zeit- und Geldressourcen nicht unbegrenzt, daher reizen mich andere Vereine mehr.
Ich werd dem Calisthenics / Freeletics mal eine Chance geben. Danke für den Buchtipp!
 
Also mMn braucht man, wenn man lediglich etwas "fitter" werden will kein Fitnessstudio.

Ausdauer trainiert man am besten mit Joggen (Laufschuhe findet man gelegentlich günstig bei Aldi etc.) und der Großteil der Übungen die man braucht um seine Körperhaltung (Bauch, Rücken, Brust, Kreuz) zu verbessern kann man auch daheim auf einer Yogamatte und an einer Klimmzugstange machen.
Beides kostet zusammen etwa 30 - 50 Euro bei Amazon.


Wenn man das 2 - 3 Monate durchgezogen hat und dann immer noch Lust hat weiterzumachen kann man sich danach immer noch Fitnessstudio anmelden.
Nur ist es halt nun mal so, dass die meisten Leute, die im Fitnessstudio angemeldet sind, mit guten Vorsätzen ein paar mal hingehen, dann die Lust verlieren und 1 - 2 Jahre in einem entsprechenden Vertrag gefangen sind.
Daher würde ich im Zweifelsfall immer erstmal einige Wochen daheim trainieren und schauen ob es einem Spaß macht, denn ob man nun 50 oder 500 Euronen ausgibt ist nun mal ein nicht ganz kleiner Unterschied. :D


Solltest du wirklich gezielt Muskeln aufbauen wollen wirst du im übrigen (höchstwahrscheinlich) nicht um eine Ernährungsumstellung herumkommen.
Daran scheitert es spätestens bei den meisten.




Was verstehst du eigentlich unter der "Proleten-Zone"? :D
 
Ich würde mal sagen primär Oberarme (Bizeps/Trizeps) und ein wenig Brust. Umgangssprachlich eben die Diskopumper. Dicke Arme, Spaghettibeinchen und keine nennenswerte Rumpfmuskulatur.

Ansonsten kann ich dir zustimmen. Ohne Ernährungsumstellung und den festen Willen es durchzuziehen (sprich min 2-3 die Woche Fitti über Monate) braucht man nicht zwingend ein Fitnessstudio. Aber helfen kann es, zumal man in einem guten eben auch immer einen Ansprechpartner vor Ort hat der einem Übungen zeigen kann, der Hilfestellung bei der Ernährung gibt, der einem Trainingspläne macht auf das gewünschte Ziel hin. In einem MCfit und Co bekommt man das natürlich nicht.
 
Also ich bin bei easysports (liegt hier direkt neben der Uni) und habe einen persönlichen Trainingsplan, Ernährungstipps etc. bekommen und kenne die Leute, die da arbeiten auch.

Aber gut, das ist auch etwas kleiner. :D




Was die Proleten-Zone betrifft:
Anfangs sollte man alle Körperpartien (Brust, Kreuz, Rücken, Bauch, Beine - die restlichen Körperpartien trainiert man da sekundär automatisch mit) mit gleicher Regelmäßigkeit trainieren, nach einigen Monaten kann man sich bei den Beinen, dem Rücken und dem Bauch auf einmal Training pro Woche beschränken.
Die Arme direkt trainieren braucht man auch nicht, durch das Brust-/Kreuztraining werden die automatisch (wenn auch nicht in der gleichen Intensität) mittrainiert.

Wer nur Brust und Arme trainiert riskiert imho auf Dauer Rücken-, Kreuz- und Nackenschmerzen, da der Körper keine "Gegenpartien" aufbauen kann.
 
Allein die Buchvorschau bei amazon:
vorne: Ami, der vom Militär erzählt
hinten: Werbung für andere coole Bücher

Für Body Weight Training gibts immer noch YouTube: Da sieht man auch in bewegten(!!!) Bildern, wie Sachen ausgeführt werden.
Apps halte ich für kompletten Überfluss...
 
Moin,
Knerdi hat ein paar Beiträge vorher etwas gepostet, was ich nicht unbeantwortet lassen kann.

Generell sind Verallgemeinerungen ziemlich schlecht, in manchen Fällen können diese sogar gefährlich werden.
Ich gebe dir Recht, dass es kein Fitnesstudio bedarf um Fit zu werden, allerdings zu sagen man solle Joggen gehen und sich bei Aldi Schuhe kaufen ist leicht gesagt kann aber massive Folgen haben, für jemanden, der Ahnungslos ist und deinen Beitrag liest.

Würdest du ernsthaft einem 140kg Burschen auf Aldi Schuhen Joggen schicken? Das wäre mehr als fahrlässig.
Man darf nicht vergessen, dass beim Joggen, umso schwerer man ist, umso größere Kräfte auf die Gelenke wirken. Wenn du dazu deinen beiden Füßen, die die einzige Kontaktfläche zum Boden sind, mit Schuhen bestückst, die nicht abgestimmt sind, dann kannst du mehr kaputt machen als helfen.

Jeder, der Fit werden will muss sich erst einmal kennen. Jemand mit 70kg kann zum Ausdaueraufbau gerne joggen gehen, wenn Muskeln und Sehnen etc. nicht besonders mürbe oder ähnliches. Anfänger die 100 oder 120 oder 140kg wiegen und nicht Fit sind sollten eher Fahrrad fahren, Schwimmen oder Rudern um die Ausdauer aufzubauen.

Eigentlich kann man keinen generellen Tipp geben, außer das man wirklich mal checken lässt wie stehe ich im Fitnesslevel, was tut mir gut und was tut mir nicht gut.

Ich bspw. wiege 140kg, spiele seit 26 Jahren Handball, Football 5 Jahre zwischendrin und gehe regelmäßig ins Studio. Auch ich würde einen Teufel tun und mal eben Joggen gehen, das wäre Gift für mich. Dafür rudere ich, fahre Rad, geh aufs Airbike etc.

Drei Studios habe ich probiert.
McFit: Ging gar nicht, einfach viel zu sehr auf sich selber. Keiner der mal schaut ob man es richtig macht.
privates Studio: Viele alt eingesessene, schwer zu integrieren. Die kannten nur ihr Programm und konnten auf keine Fragen antworten oder Tipps für neues geben.
Uni Studio: War in Ordnung auf ca. 20 kam ein "Aufpasser" leider waren die Öffnungszeiten miserabel

Dann habe ich etwas mehr Geld genommen 50€ im Monat und bin zu einem Personal Trainer in das eigene kleine Studio.
Ich kann jedem nur empfehlen ein Studio zu suchen, wo Mitarbeiter mit Kompetenz unterwegs sind und sich auskennen.
Der Personal Trainer betreut eine Bundesliga Handballmannschaft und hat einfach viel Wissen. Nicht nur Physiologisch auch Psychologisch. Sobald ich eine Übung falsch durchführe kommt ein kurzer Anpfiff oder ein Hinweis. Es sind keine Einzelstunden gebucht sondern das wird bei jedem der trainiert gemacht und es wird wirklich drauf geachtet.
Egal wie sicher man sich fühlt und die Übung schon zig mal gemacht hat, es kommen immer wieder Unsauberkeiten rein und wenn man so immer weiter trainiert merkt sich dein Körper die falschen Bewegungsabläufe.
Mittlerweile gehen meine Eltern 60+ auch dorthin und sind hell auf begeistert. Ihnen fällt das Durchführen der Übungen noch einmal schwerer und sie sind froh das immer jemand drüber schaut. In ihrem alten Studio gab es das nicht.

Daher kann ich jedem nur raten wirklich einen Ort zu suchen wo jemand ist, der dich im Auge hat. Wer einfach nur so Spaß haben will findet im Netz sehr viel geiles und super Übung für draußen. Wer wirklich Geld für eine Studio zahlen will sollte was anständiges nehmen.
 
Millkaa schrieb:
Moin,
Knerdi hat ein paar Beiträge vorher etwas gepostet, was ich nicht unbeantwortet lassen kann.

Generell sind Verallgemeinerungen ziemlich schlecht, in manchen Fällen können diese sogar gefährlich werden.
Ich gebe dir Recht, dass es kein Fitnesstudio bedarf um Fit zu werden, allerdings zu sagen man solle Joggen gehen und sich bei Aldi Schuhe kaufen ist leicht gesagt kann aber massive Folgen haben, für jemanden, der Ahnungslos ist und deinen Beitrag liest.

Würdest du ernsthaft einem 140kg Burschen auf Aldi Schuhen Joggen schicken? Das wäre mehr als fahrlässig.
Man darf nicht vergessen, dass beim Joggen, umso schwerer man ist, umso größere Kräfte auf die Gelenke wirken. Wenn du dazu deinen beiden Füßen, die die einzige Kontaktfläche zum Boden sind, mit Schuhen bestückst, die nicht abgestimmt sind, dann kannst du mehr kaputt machen als helfen.

Jeder, der Fit werden will muss sich erst einmal kennen. Jemand mit 70kg kann zum Ausdaueraufbau gerne joggen gehen, wenn Muskeln und Sehnen etc. nicht besonders mürbe oder ähnliches. Anfänger die 100 oder 120 oder 140kg wiegen und nicht Fit sind sollten eher Fahrrad fahren, Schwimmen oder Rudern um die Ausdauer aufzubauen.

Eigentlich kann man keinen generellen Tipp geben, außer das man wirklich mal checken lässt wie stehe ich im Fitnesslevel, was tut mir gut und was tut mir nicht gut.

Ich bspw. wiege 140kg, spiele seit 26 Jahren Handball, Football 5 Jahre zwischendrin und gehe regelmäßig ins Studio. Auch ich würde einen Teufel tun und mal eben Joggen gehen, das wäre Gift für mich. Dafür rudere ich, fahre Rad, geh aufs Airbike etc.
War ja auch nicht auf jeden bezogen, der zwischen 50 und 150kg wiegt, sondern auf den Fragesteller, der meinte, dass er seit 2 Jahren kein Sport mehr gemacht hat und auch geschrieben hat, dass er seine Fettpolster verloren hat.
Sprich: Er wird wohl kaum 140kg wiegen, sonst hätte er seine Frage eher anders formuliert.

Jemand, der 140kg wiegt würde i.Ü. normalerweise gar nicht erst auf die Idee kommen mit Laufen anzufangen, sondern erst auf einfachere Dinge wie Crosstrainer und Fahrrad zurückgreifen.
Soviel realistische Selbsteinschätzung muss jeder Mensch von sich aus haben.



Ich bleibe dennoch dabei:
Wenn man nicht wirklich in möglichst kurzer Zeit gezielt Muskeln aufbauen will reicht auch das Hometraining mit Yogamatte und Klimzustange.

Wenn man gezielt und schnell Muskelmasse aufbauen will sollte man sich erstmal für 1 Jahr eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio genehmigen.
Dort kann man dann erstmal ausprobieren ob es einem gefällt (Also das Gesamtpaket aus Training und Ernährung) und hat dann, wenn es einem nicht zusagt, nachher keine teuren Geräte zuhause stehen.
Sollte man das dennoch durchziehen und konstant 12 Monate 2 - 3 Mal die Woche in Fitnesstudio gehen, seine Ernährung anpassen und so das Level eines Erfahrenen erreichen, kann man anfangen das Training nach Hause zu verlegen und sich dort ein Set für das Hometraining anzuschaffen.

Dazu gehören:
- Yogamatte
- Klimzugstange
- Hantelbank (inklusive Langhantel mit diversen Gewichten natürlich)
- Ein Set mit Kurzhanteln (mit verschiedenen Gewichten)
- 1 - 2 Stepper (also diese Bänke, nicht diese komischen elektrischen Geräte)
- Schrägbank (sollte die Hantelbank nicht variabel verstellbar sein)
- Bisschen Krimskrams wie Springseil etc.
--> Wenn man dann aufsteigt einfach Gewichte nachkaufen

Damit kann man 90% der Übungen, die man auch im Fitnesstudio auf diesem Level machen würde auch daheim machen.
Wenn man es ganz edel will und wer den Platz hat, kann sich auch so eine ominöse Kraftstation für 500 - 1000 Euro zulegen, die ersetzt das Fitnessstudio dann komplett.



Natürlich ist es immer besser, wenn man jemanden hat, der bei einem drüberschaut, aber selbst in einem kleineren Fitnessstudio kann der Betreuer nicht überall gleichzeitig sein und somit auch nur sporadisch drüber schauen.
Ansonsten sollte es eigentlich jedes Fitnessstudio dir anbieten einen Trainingsplan speziell für dich zu entwerfen und den auch min. 1x mit der durchzugehen, bestenfalls 2 Wochen später nochmals.

Dieser Mythos: "Wenn ich keinen persönlichen Trainer habe mache ich persönlich vielleicht was falsch und schade meinem Körper dauerhaft" ist doch an den Haaren herbeigezogen und nur eine Ausrede, wenn übergewichtige Leute keinen Bock haben abzunehmen.
Muskelverletzungen sind bei Anfängern quasi ausgeschlossen, da die es idR gar nicht erst fertig bringen wirklich schwere Gewichte, bei denen man sich was reißen/zerren kann, überhaupt zu bewegen.
Und hier sollte auch jeder Mensch genügend Intelligenz besitzen, dass man aufhört wenn es beginnt richtig zu schmerzen.

Falsch zu trainieren bedeutet übrigens nicht die Übungen falsch auszuführen (denn das gibt man normalerweise eh recht schnell auf, weil es schmerzt oder man keinen Fortschritt spürt), sondern ins Fitnessstudio zu gehen, dort nur Bankdrücken und Hantelübungen zu machen, sowie danach zum Mäc zu fahren und sich ein paar fettige Burger reinzupfeifen.
Da bringt es dir auch nichts, wenn du einen im Studio hast, der dir die Übungen zeigt, denn für das was anschließend kommt ist man zu 100% selbst verantwortlich.



Und wenn man das eigene Training wirklich optimieren will, muss man sich zwangsläufig irgendwann mal spezielle Bücher zu dem Thema kaufen, denn bei wirklich speziellen Fragen helfen die einem im Studio normalerweise auch nicht weiter.
 
Moin,
der Anfang deines Postings liest sich echt gut. Danach fällt dieser aber rapide ab und du disqualifizierst dich selber.

Den Mythos den du beschriebst ist kein Mythos. Es geht hier auch nicht um direkte Muskelverletzungen oder Risse. Es geht um falsche Bleastung und die falsche Körperhaltung, die auf Dauer, Schäden verursachen.
Das dies als Ausrede von Übergewichtigen genommen wird ist mal ein richtig unqualifizierter Beitrag. Dann noch die McDonalds Thematik einbauen und du bist mit einem Vorurteilpaket der Oberklasse am Start. Leider kann ich dich so nicht ernst nehmen.

Grüße
 
Aha, und wie viele Leute kennst du, die tatsächlich Langzeitschäden davongetragen haben, weil sie die Übungen falsch ausgeführt haben?


Selbst Handwerker (zB. Maurer) arbeiten mehrere Jahre (teils Jahrzehnte) fünf Tage die Woche 8 - 10 Stunden bis erste Langzeitverletzungen in den Bereichen Hals, oberer bzw. unterer Rücken auftreten.
Jemand der nur "ein wenig fitter" werden will und lediglich die, von mir beschriebenen, Anfängerübungen mit Klimzugstange und Yogamatte ausführt kann gar keine Langzeitverletzungen erleiden, dafür muss man sich schon im Bereich des Leistungssports bewegen und das dann auch für 10 - 15 Jahre.

Und ganz ehrlich, selbst wenn du 2,10m groß wärst, hättest du mit 140kg immer noch immenses Übergewicht.
Das ist ein Gewicht, dass im American Football selbst einige Defensivspieler nicht auf die Waage bekommen.

Nicht vom falschen Ausführen der Übungen erhält man da Langzeitschäden, sondern von einem Körpergewicht, dass in keiner gesunden Relation zur Muskulatur steht und daher Langzeitschäden an den Gelenken verursacht.
 
Das ist doch ziemlicher Blödsinn, das man sich bei falscher Ausführung entweder nur unmittelbar verletzt oder nur Langzeitschäden bei Leistungssportniveau auftreten können. Je nachdem wie falsch bzw. unpassend die Ausführung ist, wie viel man davon macht und wie oft, wie man regeneriert oder wie viel an ab kann, können Schäden, wie Entzündungen oder Verschleiß, schon nach wenigen Trainingseinheiten, einem Jahr oder erst nach einigen Jahren auftreten.

Muskelverletzungen sind bei Anfängern quasi ausgeschlossen, da die es idR gar nicht erst fertig bringen wirklich schwere Gewichte, bei denen man sich was reißen/zerren kann, überhaupt zu bewegen.
Halte ich für eine ziemlich gewagte Aussage! Grad als motivierter Anfänger kann man seine Kraft noch nicht richtig einschätzen und man eher dazu zu viel Gewicht zu nehmen bzw. doch noch eine Wiederholung raus holen zu wollen. Die Bewegung sitzt noch nicht richtig und der passive Bewegungsapparat hat nicht auch noch nicht angepasst. 200 kg Kreuzheben richtig ausgeführt ist für den Rücken schonender als total falsch einen Bleistift aufzuheben.
Und schwer ist relativ 50 kg als Anfänger können schwerer sein als 100 kg nach einigen Jahren Training.

Ich kann jedem nur empfehlen ein Studio zu suchen, wo Mitarbeiter mit Kompetenz unterwegs sind und sich auskennen.

Das Problem ist: Wie soll man erkennen, dass jemand kompetent ist, wenn man selbst gar keine Ahnung hat?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch ziemlicher Blödsinn, das man sich bei falscher Ausführung entweder nur unmittelbar verletzt oder nur Langzeitschäden bei Leistungssportniveau auftreten können.
Habe ich auch nicht behauptet. :p

Nur um bei den einfachsten Übungen, die man als Anfänger mit dem eigenen Körpergewicht und evtl. mit Hantleln und der Klimzustange macht sind Verletzungen schlichtweg ausgeschlossen.
Im Zweifelsfall wächst da nicht der gewünschte, sondern ein anderer Muskel, der dann (unwissentlich bzw. versehentlich) beansprucht wird.

Und die meisten Verletzungen, die man sich direkt beim Training zufügt, kann man auch im Alltag bekommen.

Außerdem bedeutet ein superduper Fitnessstudio, in dem auf jeden Kunden ein Trainer kommt nicht, dass man sich nicht verletzen kann.
Im Leistungssport werden jedes Jahr Milliarden in die medizinische Überwachung von Sportlern gesteckt und trotzdem werden sich die meisten in ihrer Laufbahn mindestens einmal zB. in Form eines Muskelfaserrisses verletzen.

Halte ich für eine ziemlich gewagte Aussage! Grad als motivierter Anfänger kann man seine Kraft noch nicht richtig einschätzen und man eher dazu zu viel Gewicht zu nehmen bzw. doch noch eine Wiederholung raus holen zu wollen. Die Bewegung sitzt noch nicht richtig und der passive Bewegungsapparat hat nicht auch noch nicht angepasst. 200 kg Kreuzheben richtig ausgeführt ist für den Rücken schonender als total falsch einen Bleistift aufzuheben.
Und schwer ist relativ 50 kg als Anfänger können schwerer sein als 100 kg nach einigen Jahren Training.
Meiner Erfahrung nach schätzen sich Anfänger komplett falsch ein und nehmen eher zu wenig Gewicht, bzw. hören zu früh mit einer Übung auf (zB. beim Stützstand, Kniebeugen oder Liegesetütze) weil sie Angst haben, dass sie sich verletzen.

Wie ich schon geschrieben habe muss jeder Mensch auch ein wenig Selbstreflexion besitzen und an eine Übung nicht mit der Mentalität "Ich bin besser als ein Profisportler, obwohl ich die Übung noch nie gemacht habe" rangehen.

Das Problem ist: Wie soll man erkennen, dass jemand kompetent ist, wenn man selbst gar keine Ahnung hat?
Das ist doch der Knackpunkt.
Nur weil man im Monat 70 Euro für ein Fitnessstudio ausgibt bedeutet das nicht, dass die Leute dort auch Ahnung haben.
Gerade im Bereich der Ernährung haben die teilweise erschreckend wenig Ahnung, da würde ich mich im Zweifelsfall eher auf ein Fachbuch verlassen.
 
Nur um bei den einfachsten Übungen, die man als Anfänger mit dem eigenen Körpergewicht und evtl. mit Hantleln und der Klimzustange macht sind Verletzungen schlichtweg ausgeschlossen.
Wie schon geschrieben, ist das ganz und gar nicht so!
Vor ein paar Wochen erst erlebt, dass sich jmd. bei Liegestützen im Rahmen des allg. Aufwärmens (nicht Fitnessstudio) verletzt hat.

Im Leistungssport werden jedes Jahr Milliarden in die medizinische Überwachung von Sportlern gesteckt und trotzdem werden sich die meisten in ihrer Laufbahn mindestens einmal zB. in Form eines Muskelfaserrisses verletzen.
Naja, zwischen einem Hobbysportler, der dreimal die Wochen zum Spaß trainiert, und einem Leistungssportler sind die Unterschiede bzgl. Belastung für den Körper doch schon etwas anders.

Meiner Erfahrung nach schätzen sich Anfänger komplett falsch ein und nehmen eher zu wenig Gewicht, bzw. hören zu früh mit einer Übung auf (zB. beim Stützstand, Kniebeugen oder Liegesetütze) weil sie Angst haben, dass sie sich verletzen.
Kommt drauf an wen man als typischen Anfänger ansieht. Meiner Erfahrung nach ist der männlich und ~18 Jahre alt. Selbstreflexion ist da oft noch nicht so gut entwickelt.
Bei Frauen oder allgemein Anfängern Ü 30 sieht es da anders aus. Die machen da meist viel zu wenig, um dauerhaft Fortschritte zu machen.

Gerade im Bereich der Ernährung haben die teilweise erschreckend wenig Ahnung, da würde ich mich im Zweifelsfall eher auf ein Fachbuch verlassen.
Meiner Meinung und Erfahrung nach ist Ernährung, wenn es um "Fitness" geht, Supp Industrie sei dank, eh eher überbewertet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schon geschrieben, ist das ganz und gar nicht so!
Und welche Langzeitschäden können dann dabei auftreten? ;)
Kommt drauf an wen man als typischen Anfänger ansieht. Meiner Erfahrung nach ist der männlich und ~18 Jahre alt. Selbstreflexion ist da oft noch nicht so gut entwickelt.
Bei Frauen oder allgemein Anfängern Ü 30 sieht es da anders aus. Die machen da meist viel zu wenig, um dauerhaft Fortschritte zu machen.
Anfänger können zwischen 14 und 65 Jahren alt sein, dass der Großteil u20 ist, ist nur eine subjektive Wahrnehmung.
Meiner Meinung und Erfahrung nach ist Ernährung, wenn es um "Fitness" geht, Supp Industrie sei dank, eh eher überbewertet.
Sehe ich absolut nicht so.

Imho bedeutet "richtige Ernährung" auch nicht dass massenweise Einwerfen von Supps, sondern die Umstellung der gesamten zugeführten Nahrung.
Also zB. gute Kohlenhydrate (zB. Vollkornprodukte), statt schlechten Kohlenhydraten (zB. Zucker).
Ungesättigte Fettsäuren in Form von pflanzlichen Öl und Nüssen, anstatt gesättigte Fettsäuren in Form von Butter und Fast Food.
Wasser und Tee, statt Bier und Jackie Cola.

Mit der richtigen Ernährung kann man so schon richtig viel erreichen, ich rede hier nicht nur vom Sport, sondern in Bezug auf den Körper allgemein (wie zB. Hautkrankheiten (und seien es nur Pickel) oder Übergewicht).
 
Und welche Langzeitschäden können dann dabei auftreten?
Langzeitschäden können natürlich bei Anfängern nicht auftreten, da der-/diejenige ja kein Anfänger mehr ist bis die Schäden zum tragen kommen. ;)
Schäden durch beispielsweise Unfallverletzungen, Entzündungen (z.B. Schleimbeutel) oder auch Bandscheibenvorfälle können wie geschrieben durch falsche Ausführung auch bei Eigengewichtsübungen oder bei Übungen mit wenig Gewicht auftreten oder begünstigt werden. Das ist erstmal unabhängig vom Trainingszustand oder wie die falsche Belastung zustande kommt.
Wobei zu sagen ist, dass es da weit gefährlichere sportliche Tätigkeiten als Fitness- / Krafttraining gibt und ich die Wahrscheinlichkeit für Verletzungen und Schäden hierdurch für eher verhältnismäßig einschätze, wenn man auf ein paar Dinge achtet.

Anfänger können zwischen 14 und 65 Jahren alt sein, dass der Großteil u20 ist, ist nur eine subjektive Wahrnehmung.
Und wie ist es objektiv?
Und wir reden von Anfängern. Auch der 40 Jährige Anfänger hat nicht unbedingt die nötige Selbstreflexion bzgl. körperlicher Belastung, da er diese bis jetzt noch nicht erlernt hat oder schon wieder verlernt hat.


Zum Thema Ernährung:
Ich habe nicht gemeint, dass Ernährung unwichtig ist. Allerdings hängt es vom Ziel ab wie wichtig diese ist.
Durch eine Ernährungsumstellung oder gesunde Ernährung allein wird man nicht fitter oder weil man dadurch 10 kg abgenommen hat (auch wenn einem Treppensteigen leichter fällt). Auch muss nicht jeder seine Ernährung komplett umstellen. Vieles ist beim Thema gesunde Ernährung auch noch stark umstritten (z.B. gesättigte vs. ungesättigte Fettsäuren(Omega 3 / Omega 6), wird übertrieben dargestellt (functional food) oder ist mit Vorsicht zu genießen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Langzeitschäden können natürlich bei Anfängern nicht auftreten, da der-/diejenige ja kein Anfänger mehr ist bis die Schäden zum tragen kommen.
Schäden durch beispielsweise Unfallverletzungen, Entzündungen (z.B. Schleimbeutel) oder auch Bandscheibenvorfälle können wie geschrieben durch falsche Ausführung bei Eigengewichtsübungen oder bei Übungen mit wenig Gewicht auftreten oder begünstigt werden. Das erstmal ist unabhängig vom Trainingszustand.
Um Langzeitverletzungen zu erhalten muss man eine Übung dann aber auch erstmal eine längere Zeit ausführen.
Bevor da was langfristig zerstört wird meldet sich der Körper in Form von Schmerzen.

Ich wiederhole mich:
Wenn man nicht Adipositas und gleichzeitig Glasknochen hat kann bei Körpergewichtsübungen nichts passieren.
Da kannst du zu jedem Sportmediziner gehen,die werden dir alle das Gleiche sagen.


Und Verletzungen können immer passieren, egal ob man einen Trainer hat oder nicht.
Einer meiner Schuldfreunde hat sich im Alter von 17 eine Schleimbeutelentzündung beim Kugelstoßen im Sportleistungskurs zugezogen.
Der Sportlehrer hat nichts bemerkt und auch der zu behandelnde Arzt meinte, es sei nichts Schlimmes.
--> Anschließend ist er mit der Entzündung mehrere Monate komplett ausgefallen.

Das ist doch das perfekte Beispiel, dass selbst unter der Aufsicht von "ausgebildeten" Leuten etwas passieren kann.

Und wie ist es objektiv?
Da musst du in ein Fitnessstudio gehen und nach den Zahlen fragen. ;)



Aber ernsthaft:
Schüler, die bereits in jungen "unreifen" Jahren ausschließlich mit dem Kraftsport beginnen, sind eine absolute Seltenheit.
Wenn überhaupt gehen Schüler neben ihrem normalen Sport (meistens Mannschaftssport) noch ins Fitnessstudio.

Oder wie viele Jungs im Alter zwischen 16 - 19 sind in deiner Stufe ausschließlich pumpen gegangen?
Also bei mir gab es da niemanden.
Ergänzung ()

Zum Thema Ernährung:
Ich habe nicht gemeint, dass Ernährung unwichtig ist. Allerdings hängt es vom Ziel ab wie wichtig diese ist.
Durch eine Ernährungsumstellung oder gesunde Ernährung allein wird man nicht fitter oder weil man dadurch 10 kg abgenommen hat (auch wenn einem Treppensteigen leichter fällt). Auch muss nicht jeder seine Ernährung komplett umstellen. Vieles ist beim Thema gesunde Ernährung auch noch stark umstritten (z.B. gesättigte vs. ungesättigte Fettsäuren(Omega 3 / Omega 6), wird übertrieben dargestellt (functional food) oder ist mit Vorsicht zu genießen.
Klar wird der körperliche Zustand durch eine Ernährungsumstellung besser.

Sieh dir zB. mal Patrik Baboumian, dessen Stoffwechsel wurde schlagartig besser, als er begann sich vegan zu ernähren und erhöhte somit die Körperfettreduktion.
Schon mal nen übergewichtigen Vegetarier/Veganer gesehen? Also ich nicht.

Sport kann helfen überschüssige Pfunde abzubauen. aber nur wenn man seine Ernährung konsequent umstellt wird man sein Gewicht auch halten können.
 
Natürlich kann man sich bei Eigengewichtsübungen verletzen. Man denke an Klimmzüge. Wenn die technisch unsauber ausgeführt werden, kann dabei sehr wohl etwas bei kaputtgehen.
 
Nur um bei den einfachsten Übungen, die man als Anfänger mit dem eigenen Körpergewicht und evtl. mit Hantleln und der Klimzustange macht sind Verletzungen schlichtweg ausgeschlossen.

Und Verletzungen können immer passieren, egal ob man einen Trainer hat oder nicht.

Was jetzt?

Um Langzeitverletzungen zu erhalten muss man eine Übung dann aber auch erstmal eine längere Zeit ausführen.
Bevor da was langfristig zerstört wird meldet sich der Körper in Form von Schmerzen.
Es ist falsch, dass man immer rechtzeitig Schmerzen hat.

Beispielsweise hatte ich vor drei Jahren eine Schleimbeutelentzündung im Bereich Oberschenkel-Hüfte. Schmerzen waren auf einmal da und es hat fast ein Jahr gedauert bis es wieder halbwegs in Ordnung war.

Schüler, die bereits in jungen "unreifen" Jahren ausschließlich mit dem Kraftsport beginnen, sind eine absolute Seltenheit.
Wenn überhaupt gehen Schüler neben ihrem normalen Sport (meistens Mannschaftssport) noch ins Fitnessstudio.
In allen Studios in denen ich bisher trainiert haben, waren die U25 Jährigen, die größte Gruppe die halbwegs ernsthaft Muskelaufbau-/Krafttraining betrieben haben. Viele machen das nicht nur nebenher, sondern als Hauptsport.

Oder wie viele Jungs im Alter zwischen 16 - 19 sind in deiner Stufe ausschließlich pumpen gegangen?
Also bei mir gab es da niemanden
Zumindest einer ;)
Ne ernsthaft, waren damals schon mehrere.

Edit:
Sieh dir zB. mal Patrik Baboumian, dessen Stoffwechsel wurde schlagartig besser, als er begann sich vegan zu ernähren und erhöhte somit die Körperfettreduktion.
Schon mal nen übergewichtigen Vegetarier/Veganer gesehen? Also ich nicht.
Ja. Hast du ja selbst verlinkt.

Klar wenn man sich vorher total scheiße ernährt hat, kann eine Umstellung schon was bringen. Das vegan so gesund bezweifel ich aber.
Es muss aber nicht jeder seine Ernährung umstellen. Es ist abhängig vom Ziel, Ausgangszustand und wie man sich bisher ernährt hat.

Fit aussehen und fit sein sind außerdem zwei Paar Schuhe.
 
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