Sag ich doch, dass das wesentlich effizienter wäre, nur muss die Verbindung zur Stadt dann auch stehen. du kannst ja gern mal hier im Taunus mit dem Rad fahren. Mal ne Radtour von 2h einfache Strecke durch ein Mittelgebirge machen nur um mal shoppen zu gehen. Der Weg zur Bahn ist zumindest für mich nicht das Thema, liegt fußläufig. Die Zeit IN der Bahn ist das Problem bzw. die Kosten (Karte hin und zurück kostet schnell um die 20€ pro Person) sowie die Fahrzeiten. Du schwingst hier große Töne und man merkt mit jedem Wort, dass du noch nie auf dem land gewohnt hast und nicht im geringsten verstehst, warum hier OPVN kein Thema sein kann, wenn man nicht unbegrenzt Freizeit hat. Kosten, notwendig Zeit sowie Flexibilität sind so extrem im Nachteil zum eigenen Kfz, dass es niemanden mit einem Hauch Verstand wundert, dass das kaum jemand nutzt. einzig sinnvoller Einsatzzweck ist zur Arbeit und zurück in den üblichen Stoßzeiten, was dann in der Tat einige Nutzen, vor allem die, die vom AG für die Fahrkarte bezuschusst werden. Dass das in Städten, wie du es kennst, ganz anders ist, brauchst du mir nicht erzählen, ich habe lang genug in Berlin gelebt und dort stehts den OPVN genutzt.
Der Punkt ist, dass es wesentlich effektiver wäre, an dem punkt anzusetzen, wenn man tatsächlich aktiv den Co2 Haushalt positiv beeinflussen will von Staats Seite aus. Zudem würde es eben weitere punkte positiv beeinflussen. Mehr Menschen im OPVN bedeutet auch weniger Stau in der Stadt, damit nochmal weniger Co2 (stehende Autos sind mit Sicherheit das ineffizienteste was es zu dem Thema gibt), weniger Unfälle, weil weniger Verkehr, etc. pp. Die kumulativen Effekte sind mit Sicherheit erheblich höher, als ein Tempolimit es jemals erreichen könnte. Aber selbst die direkten Effekte wären weitaus besser. Auf jeden fall ließe sich so der Co2 Ausstoß erheblich mehr reduzieren (weil neben BAB Verkehr auch Stadtverkehr geringer würde), als deine in meinen Augen zu groß berechnete Einsparung von runden 10% auf BABs.