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NewsIm Test vor 15 Jahren: Superlativ-Mäuse mit mangelnder Ergonomie von Razer
Mit der Razer Diamondback 3G und Lachesis (Test) standen vor 15 Jahren zwei Mäuse des Herstellers Razer im ComputerBase-Test, die viele Stärken hatten. Nur mit einem konnten die beidhändigen Eingabegeräte nicht überzeugen: guter Ergonomie.
Ich hatte damals eine Razer Krait. Die fand ich anfangs toll. Allerdings löste sich die Beschichtung der Tasten nach nur einem Jahr ab, und nach nur zwei Jahren war der linke Taster defekt. Das war dann mein erstes und letztes Stück Hardware von Razer.
Hatte mal eine Diamondback, war eigentlich eine gute Maus, allerdings kurz nach Garantieablauf defekt. Und die Razer Software hab ich als ziemlich mies und nervig in Erinnerung.
Die einzige wirklich alte Maus, die ich noch habe ist eine Logitech MX510, mitlerweile mit einem zum dritten Mal reparierten Kabel.
War bei meiner Diamondback 3G Plasma von 2005 auch so. Die Beschichtung habe ich dann abgekratzt und der Taster klickt nach einer Öffnung und Reinigung auch heute noch wie am ersten Tag. Die Maus hatte ich 13 Jahre (!) im täglichen Einsatz. Letztendlich wurde sie durch die Logitech G Pro getauscht, aber auch nur weil das Mausrad ausgeleiert ist und zu kleben angefangen hat.
Spoiler: die G Pro fing nach 2 Jahren auch das Doppelklicken an. Auch hier den Microschalter geöffnet/gereinigt und zack, wieder Ruhe.
Ich hatte sogar zwei der Lachesis. Die Normale und die Refresh und beide haben mir gefallen.
Bei der Normalen ging nach ca. 3 Jahren die Beschichtung ab, was ich bisher bei keiner anderen Maus hatte. Bei diesem Modell muss es wohl ein Produktionsfehler gewesen sein. Daraufhin habe ich mich dazu entschlossen, die Beschichtung einfach abzuschleifen und hatte damit ein milchig durchsichtiges Gehäuse.
Leider wurde das Bild dazu gelöscht (26. Februar 2011 Beitrag #6).
Bis heute wurden beide Mäuse zumindest nicht entsorgt und funktionieren weiterhin.
Ich hatte, mehrfach und auch lange im Gebrauch, die Diamondback 3G sogar als special Edition aber auch ne Copperhead im Einsatz.
Die Diamondback war tatsächlich das EINZIGE was Razer jemals gut entworfen hat. Alles danach, Konzeption, Qualität und Preis, war Dreck und unverschämt.
Alle drei verschiedenen Diamondback 3G hab ich vor ca. 4 Jahren für mehr als stattliche Preise gebraucht verkaufen können.
Trotzdem - nie wieder Razer.
Ergänzung ()
Wompe schrieb:
Die Diamondback-ergonomie ist mMn. immer noch unerreicht, k.A. warum man die nicht einfach wieder aufsetzt.
Weil Absätze und Gewinn in Zahlen ausgedrückt werden können und diese Zahlen vielleicht nicht gut genug waren.
Früher hat man sich gewünscht, jede Maus mit der persönlichen Form haben zu können.
Heute ist genau das möglich... mit 3D Druckern!
Wenn dir die Form so sehr gefällt, kannst du eine technisch ähnliche oder bessere Maus kaufen und das Gehäuse einfach ausdrucken (lassen).
Ich wette sogar auf ComputerBase dürfte es einige Nutzer mit einem 3D Drucker geben.
Unter Umständen musst du aber bereit sein, dein handwerkliches Geschick selbst ein wenig zu fördern.
Ich kann nicht nachvollziehen, dass die Lachesis hier als gute Maus dargestellt wird.
Sie hatte mit dermaßen vielen Software- und Hardwareproblemen zu kämpfen, die Razer selbst nach Jahren nicht in den Griff bekam.
Bei mir sprang der Cursor beim Klicken jedesmal auf und ab, weil das Gehäuse nachgab und der Sensor dabei näher Richtung Oberfläche wanderte. Der war viel zu empfindlich und kurze Zeit nach Ablauf der Garantie bzw. Gewährleistung gab die Maus bei mir den Geist auf.
Das Razer-Forum war voll mit beschwerden bezüglich des Sensor.
Ich habe mal mit "Nein, aber ich hatte mal eine" geantwortet, aber in Prinzip habe ich sie noch und kann sie auch nutzen.
Ich hatte vor einigen Jahren mal das sch**ss Softtouch mit Nagellack Entferner behandelt. (echt eine Pest das Zeug) Seitdem ist sie wueder benutzbar. Aber eigentlich habe ich sie nur noch aus Nostalgie.
Mein Hauptgrund damals zur Razer Imperator zu wechseln, war das abgelöste Gummi vom Mausrad. War einfach nicht mehr zu benutzen und es hat auch meinen Klebeversuchen standgehalten, hat alles nicht gebracht.
Hatte selbst nie eine Razer Maus im Einsatz , dafür waren sie gerade damals im Freundeskreis stark vertreten.
Jedes mal wenn ich dann eine in der Hand hatte, konnte ich nicht nachvollziehen was daran jetz genau der Shit sein soll.
Das einzige was ich mit deren Mäusen jedoch verbinden konnte war eine ganz schön hohe Ausfallquote.
Wurde schon damals von Kumpels wie der heilige Kral hochgelobt das Zeug, aber kaum eine Marke wurde so oft getauscht wie der Razer kram.
Wobei hier andere Hersteller sich irgendwann auch nicht mehr mit Ruhm bekleckert haben.
Und heute sowieso nicht mehr, ich schiele da mal zu Roccat rüber 😑
Hatte auch die erste Diamondback von 2005. Habe nur beste Erinnerungen an sie, top Ergonomie, hat ewig gehalten und sie hat mich bist heute auf diese Art Maus festgelegt. Also Fingertip, klein und heutzutage auch Gott sei Dank leicht. Ob ich sie jetzt im Nachhinein aus der Erinnerung besser finde als eine FK oder O- kann ich gar nicht sagen, damals war sie einfach super und im Vergleich zu unergonomischen Mäusen wie der MX518 oder so auch relativ alternativlos.
Heute gibts Gott sei Dank genug Konkurrenz, sodass man auf Razer nicht mehr angewiesen ist.