Was die Armut mit den Steuern allgemein oder mit 'Schlupflöchern' zu tun hat, geht es um mehrere Ecken und ist kaum der Rede Wert.
Aber die Frage, ob eine Regierung Armut bekämpfen kann, hat mit eine andere Frage zu tun: Warum und wie entsteht Armut?
Dass niemand die Armut will oder bezweckt, da sind offensichtlich alle einig. Dass man Armut mindestens in Kauf nimmt, ist es aber auch geläufig: Man lebt doch seit geraumer Zeit in dieser reichen Gesellschaft damit.
Damit es keine Armut gibt, braucht diese Gesellschaft Arbeit. Und zwar nicht einfach Arbeit, sondern nur von den Arbeitnehmern billig angebotene und für die Arbeitgeber gewinnbringende Arbeit. Es gibt kein Arbeitgeber, der sein Geschäft aufmacht und Leute bezahlt, der kein Gewinn machen will. Der Gewinn steht ihm in dieser auf Geld festgelegte Wirtschaft schon vom Staatswegen zu. Er ist eigentlich dazu verpflichtet: Macht er nach einem Gnadenfrist keinen Gewinn, macht der Staat sein Geschäft dicht.
Also, es ist schon der Staat, der jeden auf seine Aufgabe festlegt: Der Mann mit dem vielen Geld, der sein Geld vermehren will, muss Gewinn erwirtschaften, der Mann, der Geld für sein Lebensunterhalt braucht, muss sich billig genug anbieten. Dabei wird der eine immer reicher, und der andere – nicht immer – aber unter Umstände ärmer.
(Dass der Staat den einen darauf zwingt, worauf er halt auch will, aber den anderen darauf zwingt, worauf er halt nicht will, soll hier nur eine kleine Anmerkung wert sein.)
Man liest alle Jahre wieder, spätestens mit der Veröffentlichung des entsprechenden Berichts der staatlichen Stellen: Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Das ist – auch von mir – keine Kritik an diese Wirtschaft oder Gesellschaft. Nehmen wir es, genau wie der Staat es auch nimmt: das ist ein Fakt. Aus seiner Sicht weißt der Staat auch die Lösung des Problems: das Wachstum.
Wenn 'unser' Wachstum hoch genug wäre, würden die Reichen immer reicher, sei es drum, aber mindestens würden die Armen nicht ärmer. Na ja, das würden schon viele Arme sehr gut finden.
Aber, alles leichter gesagt als getan: In ihrer Konkurrenz in der Weltwirtschaft kämpfen alle Gottesländer um Gewinne und Wachstum und beschränken und beschädigen sich gegenseitig.
Also: Der Staat (die Regierung) könnte die Armut bekämpfen, aber das will er gar nicht. Weil dann wäre er ein 'sozialer' oder gar ein 'sozialistischer' Staat.
Wie geht dann Wachstum? Entweder hier die Leute ärmer machen oder halt anderswo. Oder beides. Und dann schaut man sich die hiesigen Wachstumsraten und begreift: Wir haben es noch nicht geschafft, wir müssen sie noch ärmer machen.
Aber die Frage, ob eine Regierung Armut bekämpfen kann, hat mit eine andere Frage zu tun: Warum und wie entsteht Armut?
Dass niemand die Armut will oder bezweckt, da sind offensichtlich alle einig. Dass man Armut mindestens in Kauf nimmt, ist es aber auch geläufig: Man lebt doch seit geraumer Zeit in dieser reichen Gesellschaft damit.
Damit es keine Armut gibt, braucht diese Gesellschaft Arbeit. Und zwar nicht einfach Arbeit, sondern nur von den Arbeitnehmern billig angebotene und für die Arbeitgeber gewinnbringende Arbeit. Es gibt kein Arbeitgeber, der sein Geschäft aufmacht und Leute bezahlt, der kein Gewinn machen will. Der Gewinn steht ihm in dieser auf Geld festgelegte Wirtschaft schon vom Staatswegen zu. Er ist eigentlich dazu verpflichtet: Macht er nach einem Gnadenfrist keinen Gewinn, macht der Staat sein Geschäft dicht.
Also, es ist schon der Staat, der jeden auf seine Aufgabe festlegt: Der Mann mit dem vielen Geld, der sein Geld vermehren will, muss Gewinn erwirtschaften, der Mann, der Geld für sein Lebensunterhalt braucht, muss sich billig genug anbieten. Dabei wird der eine immer reicher, und der andere – nicht immer – aber unter Umstände ärmer.
(Dass der Staat den einen darauf zwingt, worauf er halt auch will, aber den anderen darauf zwingt, worauf er halt nicht will, soll hier nur eine kleine Anmerkung wert sein.)
Man liest alle Jahre wieder, spätestens mit der Veröffentlichung des entsprechenden Berichts der staatlichen Stellen: Die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer. Das ist – auch von mir – keine Kritik an diese Wirtschaft oder Gesellschaft. Nehmen wir es, genau wie der Staat es auch nimmt: das ist ein Fakt. Aus seiner Sicht weißt der Staat auch die Lösung des Problems: das Wachstum.
Wenn 'unser' Wachstum hoch genug wäre, würden die Reichen immer reicher, sei es drum, aber mindestens würden die Armen nicht ärmer. Na ja, das würden schon viele Arme sehr gut finden.
Aber, alles leichter gesagt als getan: In ihrer Konkurrenz in der Weltwirtschaft kämpfen alle Gottesländer um Gewinne und Wachstum und beschränken und beschädigen sich gegenseitig.
Also: Der Staat (die Regierung) könnte die Armut bekämpfen, aber das will er gar nicht. Weil dann wäre er ein 'sozialer' oder gar ein 'sozialistischer' Staat.
Wie geht dann Wachstum? Entweder hier die Leute ärmer machen oder halt anderswo. Oder beides. Und dann schaut man sich die hiesigen Wachstumsraten und begreift: Wir haben es noch nicht geschafft, wir müssen sie noch ärmer machen.
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