Kann man Integration für jeden erzwingen?

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Bei der aktuellen Debatte um Migration und Integration stört mich etwas. Es wird nämlich immer so getan, als ob man die Integration von Migranten weitflächlich staatlich verordnen und lenken müsse und damit den Zusammenhalt der Gesellschaft so fördern könne, dass sich die Probleme irgendwann erledigen.

Dabei wird gerne vergessen:

1. In Deutschland wandern jedes Jahr hunderttausende ein und aus. D.h. es kommen jedes Jahr viele Menschen nach Deutschland, bei denen die Integration bei 0 startet. Und auch Menschen, die gut integriert sind, wandern aus (auch nicht wenige türkische Akademiker).
2. Sehr viel von dem, auf dem Deutschland basiert, hat die Wurzeln in Tugenden, Werten, Kultur, Sitten und Gebräuche. Das "typisch deutsche" wie Disziplin, Fleiß, Lernfreude usw. liegt letztlich in Erziehungswerten der Deutschen, vielleicht auch an der komplexeren Sprache und an unausgesprochenem Konsens über Umgangsformen. So etwas lässt sich kaum staatlich verordnen.
3. Es gibt wohl keinen größeren Einflussfaktor für das Wohlergehen eines Kindes hinsichtlich Bildung, Erfolgsstreben, sozialer Umgang als die eigenen Eltern. Niemals kann der Staat - außer in Unrechtsstaaten - den familiären Einfluss signifikant aushebeln. Abmildern, ja. Aber es hat Grenzen.

Das heißt meiner Meinung nach: Der sich aktuell abzeichnende, wiedererstarkte Wille der Politik, die Integration von Migranten zu perfektionieren und mit viel Geld voranzutreiben, wird auf zahlreiche Misserfolge stoßen und daher oft nicht effektiv sein.

Statt den "deutschen Islam" zu erzwingen, jeden Migranten per Dekret in Deutschkurse zu stecken und alle Kinder unterschiedslos in die Kita zu zwingen, sollte die Politik ergebnisorientiert handeln: Es muss endlich innerhalb der Zuwanderer differenziert werden, nicht so sehr zwischen Deutschen und Zuwanderern. Das heißt: Jeder, der hierherkommt, soll alle seine Chancen bekommen, an dessen Ende die Staatsbürgerschaft stehen sollte. Wer seine Chancen nicht nutzt, sollte automatisch und ohne viel soziales Tam-Tam sein Aufenthaltsrecht verlieren. Kriterien dafür können dauerhafter Hartz4-Bezug, Straftaten oder Vernachlässigung der Schulpflicht der Kinder sein. Selbst wenn 1 Mio. Zuwanderer gehen müssen, weil sie letztlich in das falsche Land migriert sind, erspart sich Deutschland viel Geld für Integrationsmaßnahmen und die hier lebenden, gut integrierten Migranten sind genau diejenigen los, die ihnen den Ruf versauen.

Wäre das nicht viel naheliegender, als immer mehr Zwangsmittel aufzufahren, um jeden "Ali und Mohammed" zu einem "guten Deutschen" umzupolen?
 
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Integration direkt kann nicht erzwungen werden, da Integration ein Prozess ist, der von einem selbst ausgehen muss. Ähnlich wie Motivation, die auch nicht erzwungen werden kann. Integration ist also eine Bringschuld von den Migranten.
 
Hättest du das (auch wenn in Anführungszeichen) "Ali und Mohammed" weggelassen, hätte der Text noch einen etwas vernünftigeren Klang. Wie auch bei den Hartz IV-Bezügen sehe ich die Schwierigkeit der eigentlich guten Idee in der Umsetzung. In meinem Bekanntenkreis ärgern sich viele über Hartz IV-Empfänger die nebenher schwarz Geld verdienen und Ihr Auto auf den Vater angemeldet haben, oder ähnliche Tricks verwenden. Diese schwarzen Schaafe bringen dieser Gruppe einen schlechteren Ruf ein, als Sie größtenteils verdient.
Doch die Gesetze sind eigentlich aureichend um diesen "Sündern" beizukommen. Allein die staatlichen Kontrolleure handhaben dies in der Umsetzung sehr unterschiedlich. In München gehen 30% der Hartz IV-Beantragenden ohne unterschriebenen Antrag wieder raus, weil sie zu Weiterbildungen gedrängt werden. In anderen Städten lässt man sich viel leichter auf die Ausreden der schwarzen Schaafe ein und fördert damit dieses Verhalten.
Ich vermute bei den Kontrollen zur Integration wäre es ähnlich. Selbst klare Regelungen, wie "wer 2 Jahre nach seiner Einwanderung ununterbrochen Hartz IV bekommt, muss gehen", würden Ausnahmen erfordern (Krankheit, Unzumutbarkeit der Rückkehr wegen Krieg, etc.), welche dann wieder zum "Mitleid bei guten Ausreden-Effekt" führen würde.

Es ist wohl in beiden Fällen nicht einfach, weder auf dem "Holzhammer-Integrationsweg", noch die Umsetzung deiner Variante.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wäre für eine allgemeine Integration von schwererziehbaren Hauptschülern (ja hier tritt das Phänomen am häufigsten auf) in die Gesellschaft, da muss man nicht zwischen Abstammung trennen. :D

Allgemein hat doch niemand was dagegen wenn jemand friedlich seiner Religion nachgeht, nichtmal welche Sprache er spricht solange er einen Job hat und die Bevölkerung nicht seinen Lebensunterhalt zahlen muss.

Man muss nicht Ausländer sein, um mit einem schlechten Schulabschluss keinen Job zu bekommen.

Hartz 4 vom bisher erwirtschafteten Einkommen abhängig machen damit "Hängematte" von vornherein keine Option ist.

Schwere Straftaten müssen als Konsequenz die Abschiebung haben, nach dem büßen der Strafe.
 
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Pana schrieb:
Integration direkt kann nicht erzwungen werden, da Integration ein Prozess ist, der von einem selbst ausgehen muss. Ähnlich wie Motivation, die auch nicht erzwungen werden kann. Integration ist also eine Bringschuld von den Migranten.

das sehe ich genau so. allerdings gibt es auch einige, die sagen:"Hey, wir sind in Deutschland angekommen jetzt lassen wir uns es gut gehen!"

meine nachbarn (russlanddeutsche) haben 12 kinder. der vater ist fett (tut mir leid ist aber so). durch ein gespäch unter nachbarn kam dann heraus, dass er nicht mehr arbeitet, weil er für die familie da sein will. er hat 2 jahre als lkw-fahrer gearbeitet und später dann gekündigt. sie leben jetzt allein vom arbeitslosen geld / Hartz IV und den unmengen an KINDERGELD.

die familie spricht, obwohl sie schon seid min 13jahren in deutschland lebt nur sehr schlechts deutsch. sie sprechen häufig ein plattdeutsch o.ä. die jüngeren kinder haben jeweils DIE ERSTE KLASSE wiederhohlt. die älteren sind auf der hauptschule.

das haus in dem sie leben mittlerweile auch so 10 jahre haben sie "in ihren besitzt" genommen. die mieterin musste erst vor das gericht ziehen, damit sie ausziehen.

solche familien gibt es hier in deutschland leider viel zuviele. jeder, der nach deutschland kommt sollte sich der kultur etc. zumindest ein wenig annähern. religion spielt dabei überhaupt kein thema.

ich bin keines wegs ein rassist ö.a. ich habe selber freunde, die einen migrationshintergrund haben, aber ich bekomme immer einen dicken hals, wenn ich höre, dass wir arbeiten gehen, brav unsere steuern zahlen und andere wie "schmarotzer" davon leben.
 
Es geht bei der Diskussion auch um deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund. Daher ist es quatsch zu denken, man könne das Problem mit "abschieben" lösen. Es ist ein deutsches Problem.

Einige Kinder von Migranten sprechen zuhause fast nie deutsch, von daher ist es genau richtig Deutschkurse etc. zu verlangen. Ohne die deutsche Sprache, werden diese Kinder nur eine weitere Generation von Verlierern in unserer Gesellschaft, auf die die achso geschundene Volksseele einschlägt, wenn der nächste Populist sein Buch schreibt.

Der Schlüssel für dieses Problem ist Aufklärung und Bildung, aber die ist teuer.

Und Deutschland ist im Übrigen auch nicht das Einwanderungsparadis, als das es immer dargestellt wird. Hier werden sogar Menschen von Seite des Staates in die Illegalität getrieben, um sie abschieben zu können. Und genau die tauchen dann auch in den Statistiken der "kriminellen" Ausländer auf. Aber das interessiert eigentlich auch niemanden - es wird lieber fleissig nachgeplappert, was im Fernsehen so erzählt wird.
 
an den TE:
was du unter Integration verstehst, hört sich für mich eher nach Assimilation an. Warum sollen denn Ausländer unbedingt so werden wie Ureinwohner Deutschlands? und was ist für dich richtig integriert?

Weiß, christlich, biertrinkend, pünktlich, fleißig, mit Hawaiihemd Sandalen und Socken nach Mallorca?
Erinnert mich irgendwie an die Disskussion der CDU/CSU über die deutsche Leitkultur.

Wenn wir sowas fordern, dann haben wir keine Multikulturelle Gesellschaft, sondern braunen Einheitsbrei.
Ich persönlich mag es, wenn ich in Deutschlands Straßen viele verschiedene Sprachen höre, verschiedene Gotteshäuser sehe und es überalle neue Dinge zu entdecken gibt.

Das Dies natürlich auch viele Probleme mit sich zieht, ist mir durchaus bewußt. Für Intergration sind BEIDE Seiten in der Bringeschuld. Die immigranten, indem sie die Sprache annehmbar lernen und das Rechtssystem, in dem sie leben akzeptieren. Die Deutschen, indem sie sich offen für andere Kulturen und Religionen zeigen und willens sind, Immigranten mit offenen Armen zu empfangen/einzustellen und nicht mit Argwohn zu betrachten.
Leider haben beide Seiten noch viel Arbeit vor sich.
 
Searinox schrieb:
aber ich bekomme immer einen dicken hals, wenn ich höre, dass wir arbeiten gehen, brav unsere steuern zahlen und andere wie "schmarotzer" davon leben.
Du solltest dich nicht darüber aufregen. Diese Leute, die du "Schmarotzer" nennst, kosten den Staat nur einen Bruchteil dessen, was durch Korruption und Ineffizienz verschleudert wird.

Wenn "der Staat" (Steuerzahler) in diese Familie für 12 Kinder 8000 EUR pro Monat investiert, damit die Kinder in Kursen Deutschunterricht bzw. Bildung allgemein erhalten und sich gekümmert würde, dass die eben nicht zum Sozialfall werden, so ist das gut angelegtes Geld. Wenn die Kinder in 5-10 Jahren straffällig werden oder dem Staat auf der Tasche liegen, kostet das bedeutend mehr.
 
ich find eure Ansätze ja nicht schlecht, aber es gibt hier ein paar grundlegende Dinge, die kaum jemand anspricht, was aber mal sich jeder Fragen sollte:

Was versteht die Politik unter Integration? So wie die Politik das vermittelt, befürchten die meisten Migranten, dass sie assimiliert werden sollten. Man kann niemanden zwingen, alle Werte und die Kultur einer vorherrschenden Gesellschaft zu übernehmen. Menschen, die in einer Doppel-Kultur leben, haben es doppelt schwer, sich überhaupt zu beweisen, weil sie manchmal selbst nciht wissen, wohin sie gehören.

Wollen sie sich als deutsche zu erkennen geben, wird ihnen auch zu desöfteren zu verstehen geben, dass sie es nicht sind, gehen sie in das Land, woher ihre Eltern abstammen, wird ihnen das Gefühl gegeben, Deutsche zu sein. Meistens sind es genau diese Leute dann, die unter den Migranten negativ auffallen.

Wenn die Alis und Mohammeds in der Schule untereinander sich in ihrer Heimatsprache unterhalten, gibt es negative Resonanz, redet 50% der Klasse aber eine Ost-Europäishce Sprache, hat keiner ein Problem damit.

Jeder redet von Intergration, aber niemand von dem definitiv vorhanden -wenn auch geringen - Fremdenhass oder der Diskriminierung der Migranten, weil sie nur Migranten sind. Dass die rechte Szene in DEutschland immer größer wird, scheint hier niemanden zu interessieren.

Wenn man von einer Demokratie redet - und in Deutschland gibt es sie - dann darf man die Migranten nicht zur Íntegration zwingen. MAn darf sie nur Unterstützen und ihnen klar machen, dass es das beste für sie ist.

ES gibt genug Migranten der 2. GEneration, deren Eltern kaum deutsch sprechen und selbst die Grundschule nicht mal beendet haben, die hier einen Uniabschluss haben. Es geht also auch ohne die Leute zu etwas zu zwingen. Es liegt meiner Meinung auch tatsächlich an der Erziehung im Elternhaus und an den Eltern selbst, um aus ihren Kindern etwas zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich mag es, wenn ich in Deutschlands Straßen viele verschiedene Sprachen höre, verschiedene Gotteshäuser sehe und es überalle neue Dinge zu entdecken gibt.

Solange die Menschen auch verständlich deutsch reden und schreiben können stimme ich dir vollkommen zu, leider gibt es aber auch genug Leute die leider nur ihre Muttersprache sprechen und nicht daran interessiert sind Deutsch zu lernen.
Assimilation ist sicher nicht der richtige Weg, aber ein gewisses Maß an Integration muss einfach für ein harmonisches Zusammenleben da sein und dazu gehört in aller erster Linie die Landessprache zu beherrschen !
Ohne diese Grundlage wird es extrem schwer einen gut bezahlten Beruf zu erlangen oder sich mit neuen Menschen anzufreunden und zu integrieren.

Das is ja so typisch und was bkommt ein Politiker (MdB) als Lohn (Pension) etcpp..egal was Die machen und nicht verantworten.. zzZ

Das wäre zB. ein Grund sich aufzuregen oder zig wichtigere Themen (Probs) als sowas.. zzZ

Das eine hat mit dem anderen garnichts am Hut und sollte getrennt voneinander diskutiert werden.
Integration ist ein Sozialer Aspekt unserer Gesellschaft wogegen unfähige oder anderweitig kritikwürdige Poliktiker eher einem anderen Themenbereich angehören.
Ich will damit nicht sagen das diese Themen von geringerer Bedeutung sind, aber das Thema Integration ist ein extrem wichtiges Thema in einem Land das eine hohe Immigrationsrate hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
casul schrieb:
der letzte deutsche Staat war die DDR.

Bist du dir da sicher? Soweit ich mich erinnern kann gabs da auch Immigranten, wie die Vietnamesen.

http://www.tag-des-herrn.de/artikel/2551.php
Ergänzung ()

R1c3 schrieb:
Assimilation ist sicher nicht der richtige Weg, aber ein gewisses Maß an Integration muss einfach für ein harmonisches Zusammenleben da sein und dazu gehört in aller erster Linie die Landessprache zu beherrschen! Ohne diese Grundlage wird es extrem schwer einen gut bezahlten Beruf zu erlangen oder sich mit neuen Menschen anzufreunden und zu integrieren..

Da hast du vollkommen Recht! In Norwegen oder Schweden klappt es doch auch. Und da ist die Devise. Sprache lernen dann haste auch Arbeit. Und das gilt da für Jeden der da Immgiriert. Was ich auch richtig finde.
 
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Bounceback schrieb:
Das heißt: Jeder, der hierherkommt, soll alle seine Chancen bekommen, an dessen Ende die Staatsbürgerschaft stehen sollte. Wer seine Chancen nicht nutzt, sollte automatisch und ohne viel soziales Tam-Tam sein Aufenthaltsrecht verlieren.

Klingt im Prinzip ganz vernünftig.
Die Frage ist, wie man sowas realisieren könnte.
Das Problem ist da, wie schon angesprochen, ausreichend harte Regelungen die auch tatsächlich durchgesetzt werden.


R1c3 schrieb:
Assimilation ist sicher nicht der richtige Weg, aber ein gewisses Maß an Integration muss einfach für ein harmonisches Zusammenleben da sein


Assimilation ist erstmal ein schrecklich klingendes Wort, aber letztendlich läuft Integration zu einem erheblich Teil darauf hinaus.
Was ich von Jemandem der hier herkommt VERLANGE, nicht erwarte, ist, dass er grundlegende Werte unserer Gesellschaft wie Menschenrechte(und damit meine ich nicht nur Gleichberechtigung) annimmt und auch an seine Kinder weitergibt.
Wenn so jemand dann feststellt, dass diese Werte inkompatibel mit seiner Kultur sind kann ich für mich von ganzem Herzen sagen, das solche Leute in meinem Land nicht willkommen sind.
Wenn das als inakzeptable 'Assimilation' verstanden wird ist das schlicht Pech, diese Posten sind nicht verhandelbar.

Problem ist, dass offenbar eine zunehmende Anzahl Immigranten oder ex-Immigranten ihre Kinder dazu anhalten 'traditionsbewusst' zu sein, was gleichbedeutend mit der Ablehnung unserer Kultur ist.
( interessant vielleicht an der Stelle die Doku "Kampf im Klassenzimmer" (http://www.youtube.com/watch?v=PDRga3vykHk&feature=related), die sicher auch ihre Schwächen hat aber trotzdem ganz interessant ist.)

Dagegen vorzugehen ist vermutlich das sowohl Schwierigste als auch Wichtigste.

Insgesamt eine schwierige Situation.
Integration wird sich kaum erzwingen lassen.
Man sollte es den Leuten durch entsprechendes Angebot an Fortbildung so einfach wie möglich machen.
Ausserdem ist ein gewisses Maß an Intoleranz gegenüber nicht passenden gesellschaftlichen Vorstellungen nötig, auf keinen Fall darf man da entgegenkommend sein wie es jetzt mitunter gehandhabt wird.
Wer z.B. glaubt, seine Frau sei nur halb so viel wer wie er selbst, muss einen erheblichen gesellschaftlichen Druck spüren der ihn wissen lässt, dass das inakzeptabel ist, ja verachtenswert, aber ganz sicher kein schützenswerter Teil einer Kultur.

Es ist immer wie der seltsam wenn ich bei Kommilitonen mit Migrationshintergrund zu besuch bin und die inkl. ihrer Familie sicher nicht vollständig assimiliert, sehr wohl aber gut integriert sich während sich Nachbarsfamilien mit im Prinzip sehr ähnlicher Ausgangssituation bestenfalls im Mittelalter befinden.
Gibt sicher interessante Studien zu dem Thema. Wenn ich mal zu viel Zeit habe . . .




Hawk1980 schrieb:
Schweden klappt es doch auch [...]
Sprache lernen dann haste auch Arbeit.

Das gilt zumindest für die, die arbeiten wollen.
Es gibt da auch Gruppen die z.T. problematisch sind und Ärger machen.
Solche Meldungen liest man die letzten 6-7 Jahre recht häufig:
(i.d.R. auch in 'richtigen' Zeitungen, wer Interesse hat kann ja mal auf die Suche gehen.)
http://fjordman.blogspot.com/2005/02/muslim-rape-epidemic-in-sweden-and.html
 
zitat aus einer dokumentation(meine es war fakt):

es wurde ein afroamerikanischer junger mann, der für eine freundin übersetzt gefragt, wie wichtig die sprache ist um arbeit zu bekommen.
seine antwort:
"die sprache ist sehr wichtig. ohne sprache läuft gar nichts. das wäre dann wie ein motor ohne benzin!"

ich finde, dass dieser satz sehr gut passt. wer die deutsche sprache nicht beherrscht versagt in der schule, wer in der schule versagt, bekommt keinen job, wer keinen job hat ist zu allem bereit um geld zu verdienen auch wenn der weg meist nicht ganz rechten ist.

ergebnis: wer die sprache beherrscht kann sich integrieren und etwas aus seinem leben machen.
 
"Kann man Integration für jeden erzwingen?" Nein, da kaum 20 Menschen zu finden sind, die den Begriff identisch definieren.

Absehen davon: Nehmen wir mal die Kinder. Das deutsche Bildungssystem ist im Moment so angelegt, dass es völlig undurchlässig ist, und es wird von oben alles getan, damit das so bleibt. Herr Schramm bringt das mal wieder auf den Punkt: http://www.youtube.com/watch?v=C-HjyJzly_g&feature=related und http://www.youtube.com/watch?v=LSTf3VLhm8w Dieses Problem spricht man nicht an. Stattdessen hetzt man in Boulevard-Zeitungen über die Unterschicht und Migranten, während die Leser gar nicht verstehen, was Unterschicht heißt (auch wenn sie ihr oft selbst angehören). Aber vll. liegt die Art der Diskussion auch an der Tatsache, dass die große Teile der Medien von Menschen geführt werden, die ein Milliarden-Vermögen besitzen.
Klar, dass man da nicht darüber sprechen will, dass die soziale Spaltung in diesem Land das Problem noch verschärft und natürlich auch nicht darüber, dass wir auch in der Oberschicht eine Parallelgesellschaft haben. Nur wird das nicht als Problem gesehen.
Warum eigentlich nicht?
 
Nur wird das nicht als Problem gesehen.
Warum eigentlich nicht?

Weil diejenigen denen sowas auffällt meist nicht zur Sozialen Problemschicht gehören und sich daher wenig Gedanken darüber machen müssen und es viele einfach nicht interessiert.
Der Mensch ist nunmal im Grunde sehr egoistisch veranlagt und solange es einem selbst und seiner unmittelbaren Umgebung nicht schlecht geht wird das Leid anderer gerne ignoriert.
Außerdem könnte man sich ja nicht mehr überlegen gegenüber anderen fühlen wenn jeder eine anständige Bildung genießen würde und in Wohlstand lebt.
 
badday schrieb:
Nur wird das nicht als Problem gesehen.
Warum eigentlich nicht?

Das Problem wird schon gesehen und es wird auch in der Politik daran gearbeitet. Aber was bringt die beste Politik, wenn ihre Vorschläge nicht von den Betroffenen angenommen werden?

Das beste Beispiel war doch der Bürgerentscheid vor kurzem, als es daraum ging ob man nun die Grundschulzeit verlängern soll oder nicht. Also eine Sache die vor allem (aber natürlich nicht nur) Kindern aus bildungsfernen Schichten helfen sollte.
Aber wer ging zur Wahl? Praktisch nur die "Bildungselite", während es die Bürger aus bildungsfernen Schichten überwiegend nicht für nötig hielten zu einer Wahl zu gehen um die Zukunft ihrer Kinder zu verbessern. Dabei wäre es so einfach gewesen an einem Sonntag ein kleines Kreuzchen zu machen um die eigene Situation mittel- bis langfristig zu verbessern. Wenn ich über sowas nachdenke könnte ich verzweifeln...

Und genau das selbe Problem haben wir mit der Integration. Es gibt genügend Angebote um sich als Ausländer hier relativ schnell und einfach zu integrieren, aber es fehlt an Migranten die diese Angebote annehmen. Sicher, einige nutzen dies und sind auch dementsprechend erfolgreich, aber bei weitem nicht alle.
Wie oben schon erwähnt: Integration ist eine Bringschuld der Einwanderer. Natürlich muss man sie dabei unterstützten, was auch gemacht wird. Aber zwingen kann man sie nur schwer dazu.
 
Aber wer ging zur Wahl? Praktisch nur die "Bildungselite", während es die Bürger aus bildungsfernen Schichten überwiegend nicht für nötig hielten zu einer Wahl zu gehen um die Zukunft ihrer Kinder zu verbessern. Dabei wäre es so einfach gewesen an einem Sonntag ein kleines Kreuzchen zu machen um die eigene Situation mittel- bis langfristig zu verbessern. Wenn ich über sowas nachdenke könnte ich verzweifeln...
Ich stimme dir da zu 100% zu, dieses Verhalten der Eltern ist unverantwortlich und zu kritisieren. Nur: Was können die Kinder dafür?

Wie oben schon erwähnt: Integration ist eine Bringschuld der Einwanderer. Natürlich muss man sie dabei unterstützten, was auch gemacht wird. Aber zwingen kann man sie nur schwer dazu.
Auch hier stimme ich zu. Aber anstatt hysterisch zu schreien (damit meine ich nicht dich) sollte man analysieren und handeln. D. h. dann auch ggf. Sanktionen (die heute schon möglich sind, aber wohl kaum genutzt werden).

Und wir müssen das Bildungssystem nunmal umstellen. Hin zu frühkindlicher Bildung und umfassender Betreuung. Anders wird es nicht gehen. Aber das betrifft nur die künftige Generation, bei der aktuellen müssen wir diese Bringschuld einfordern. Einverstanden.
 
Buddy83 schrieb:
Es geht bei der Diskussion auch um deutsche Staatsbürger mit Migrationshintergrund. Daher ist es quatsch zu denken, man könne das Problem mit "abschieben" lösen. Es ist ein deutsches Problem.
Es ist ein Problem in Deutschland und daher müssen es die Deutschen lösen, richtig.
Aber fast 7 Millionen Zuwanderer haben nicht die deutsche Staatsbürgerschaft.
Aufenthaltsbedingungen zu erstellen ist daher kein Quatsch, sondern naheliegend.
Und man sollte darüber nachdenken (für die Zukunft), ob nicht in manchen Fällen die deutsche Staatsbürgerschaft vorschnell vergeben wurde - und in anderen Fällen vielleicht nicht zu langsam.

Buddy83 schrieb:
Hier werden sogar Menschen von Seite des Staates in die Illegalität getrieben, um sie abschieben zu können.

Das ist Unsinn. Niemand wird zur Illegalität gezwungen. Ein Mensch hat immer die Wahl, legal zu handeln oder nicht. Das gilt vor allem für die Überlegung, Deutschland zu betreten.

JeanLuc Bizarre schrieb:
an den TE:
was du unter Integration verstehst, hört sich für mich eher nach Assimilation an. Warum sollen denn Ausländer unbedingt so werden wie Ureinwohner Deutschlands? und was ist für dich richtig integriert?

Weiß, christlich, biertrinkend, pünktlich, fleißig, mit Hawaiihemd Sandalen und Socken nach Mallorca?
Erinnert mich irgendwie an die Disskussion der CDU/CSU über die deutsche Leitkultur.

Wenn wir sowas fordern, dann haben wir keine Multikulturelle Gesellschaft, sondern braunen Einheitsbrei.

Du bringst da sehr viele Sachen durcheinander, Hautfarbe, Kleidungsklischees und Tugenden. Es geht nicht ums "Klonen". Assimilation ist ein Prozess, der sich von alleine einstellen wird, da Menschen sich anpassen. Ich finde es zudem sehr unsachlich, die Abwesenheit eines Multikulti-Staates mit "braun" gleichzusetzen. Das ist aber typisch für solche Diskussionen.

JeanLuc Bizarre schrieb:
Ich persönlich mag es, wenn ich in Deutschlands Straßen viele verschiedene Sprachen höre, verschiedene Gotteshäuser sehe und es überalle neue Dinge zu entdecken gibt.
Das hätten wir alles auch ohne Zuwanderer (Dialekte, katholisch, jüdisch, evangelisch und ein großes Land, das es zu erkunden gilt). Vielfalt hat nicht unbedingt etwas mit ethnischer Vielfalt zu tun.
Allerdings steht es für mich auch gar nicht zur Diskussion, Menschen verschiedener Herkunft zu begegnen oder nicht. So etwas ist erstmal ganz normal in einer Vielvölkerwelt.

Mit der Sprache kann ich allerdings nicht ganz folgen: Ich erwarte, dass jeder, der hier länger lebt, die deutsche Sprache beherrscht und auch anwenden kann. Ansonsten wird eine Gesellschaft nicht funktionieren, da Kommunikation das A und O jeder modernen Gesellschaft ist. Aber diese Einsicht sollte von selbst kommen. Wenn nicht - und gleichzeitig großzügige Sozialleistungen und sonstige deutsche Standards erwartet werden, weil Arbeitgeber keine Lust auf Kommunikationsverweigerer haben - dann tschüs.

Wenn Integration nicht von selbst geschieht, stimmt etwas mit der Einstellung nicht.

JeanLuc Bizarre schrieb:
Für Intergration sind BEIDE Seiten in der Bringeschuld. Die immigranten, indem sie die Sprache annehmbar lernen und das Rechtssystem, in dem sie leben akzeptieren.
Für mich liegt die "Bringschuld" oder besser "Initiativschuld" eindeutig bei den Migranten. Wird sie nicht eingelöst (am Ergebnis messen!), muss es Konsequenzen haben.
Das gilt m.E. auf jeden Fall für die ersten beiden Punkte:
Rechtssystem verinnerlichen: Absolute Selbstverständlichkeit.
Sprache, Bildungsorientierung: Wichtig für das wirtschaftliche Vorankommen.
Werte, Einstellung zum Aufnahmeland: Wichtig für die gesellschaftliche Harmonie.

Der dritte Punkt ist schwerer messbar und kaum sanktionierbar, aber er kommt hinzu und ist für die Gesellschaft eminent: Wenn ich in ein anderes Land einwandern würde (z.B. Kanda), so wäre es für mich normal, dass ich nicht meinen Kindern ausrede, Kanadier zu heiraten oder die kanadische Lebensweise abwerten, wie es nach Studien des BFM aus 2007 50% (Frage nach Schwiegersohn) oder 25-30% (Frage nach westlichem Lebensstil) der Muslime für Deutschland tun.
Ich würde meine Kinder auf die Schule vorbereiten (Kindergarten etc.), damit sie folgen können, sie auf Klassenfahrt schicken, zu Elternabenden gehen, mich freuen, wenn sie andere kanadische Kinder kennenlernen, sie ggf. in Sportvereinen anmelden. Jedenfalls, wenn ich das Land als meine neue Heimat sehe.

Es wäre für mich auch wenig überraschend, dass ich mich vielleicht bei der Jobsuche anfangs etwas mehr anstrengen muss als Stammkanadier, weil überall auf der Welt Einheimische erstmal anderen Einheimischen vertrauter sind. Aber deshalb würde ich mich nicht in Selbstmitleid oder Diskriminierungsklagen flüchten. Und wenn ich so ein Land als unter dem Strich fremden-unfreundlich betrachten würde, dann würde ich wieder gehen.

Ich würde Verständnis haben, wenn Deutsche in Kanada überproportional durch Gewalttaten auffallen würden, und sich deshalb viele Kanadier über deutsche Ausländer aufregen. Und wenn sie fordern, dass solche Deutsche wieder in ihre Heimat sollen (auf eigene Kosten), würde ich das begrüßen, denn die Kanadier werden aus dem Auftritt der Deutschen in Kanada ihre Schlüsse ziehen, da nützt es wenig, wenn es in Deutschland strukturell anders zugeht.

Noch mal zum Rechtssystem: Es kann für einen Staat langfristig auch gefährlich werden, wenn Zuwanderergruppen zwar die Rechtsordnung notgedrungen akzeptieren, allerdings ganz andere Werte verinnerlicht haben - dann werden sie genau diese Rechtsordnung nämlich irgendwann beseitigen oder stark modifizieren, wenn sie genug Einfluss haben. Das aber als theoretischer Einschub, soweit sind wir ja nicht.

Allerdings: Alles, was wir an Rechten, einschließlich Grundgesetz haben, ist nicht vom Himmel geschickt, sondern in Worte geformter Ausdruck von Werten und dem Bild, das wir von Menschen haben.

Etwas Selbsthauptungswillen sollte jede Nation, jedes Volk haben. Und dazu gehört auch, vgl. 3. Punkt von oben, Zuwanderung quantitativ moderat zu halten und zu erkennen, dass nicht jede Kultur gut zur eigenen passen muss. Zuzug muss außerdem auch qualitativ gesteuert sein (Punkt 2). Das Sozialsystem darf nie der Anreiz sein, Materielles nur, wenn es der Wirtschaft etwas nützt.

Ich finde das alles und die Orientierung am Integrationsergebnis jedenfalls besser, als jeden krampfhaft hierbehalten zu wollen, ihm seine Religion zu diktieren, ihn zwangsweise in "Integrationskurse" zu stecken und alle deutschen Kinder in die Kita zu zwingen, weil genau in Berlin-Neukölln das eine sinnvolle Idee wäre.

JeanLuc Bizarre schrieb:
Die Deutschen, indem sie sich offen für andere Kulturen und Religionen zeigen und willens sind, Immigranten mit offenen Armen zu empfangen/einzustellen und nicht mit Argwohn zu betrachten.
Leider haben beide Seiten noch viel Arbeit vor sich.
Das klingt zwar erstmal einleuchtend, aber offene Arme erwarte ich noch mehr von denen, die zuwandern. Die tun das nämlich aus freien Stücken.
Die Deutschen hingegegen wurde nie gefragt, ob sie möchten, dass in ihrem Land 4 Mio. Muslime wohnen werden und überall große Moscheen errichtet werden.
Sie waren mehrheitlich gegen Gastarbeiter, wollten Rückführungen, fühlen sich oft überfremdet und beklagen die zu hohe Zahl von Ausländern. Sicher nicht immer aus rationalen Gründen, ja. Aber ist es bei Fragen wie Kultur, Heimat, Werte nicht normal, dass auch eine emotionale Sichtweise eine Rolle spielt?

Dass man diese "Volksmeinung" in der Politik so lange und geflissentlich ignoriert hat, stellt sich jedenfalls immer mehr als gravierender Fehler dar. Und kann das Zusammenleben zwischen Deutschen und Migranten nachhaltig stören.

Ein Konsens innerhalb der Bevölkerung und zwischen Bevölkerung und Politik wäre äußerst wünschenswert. Der ist aber mit den jetzigen Zuständen und Bedingungen nicht zu haben. Erst wenn sich das durchsetzt, was naheliegt, und nicht das, was ideologisch wünschenswert ist, kann auch von "Willkommenskultur" und "Aufnahmebereitschaft" gesprochen werden. Alles andere ist nur Toleranz im Sinne von "ertragen".
 
Zuletzt bearbeitet:
badday schrieb:
Ich stimme dir da zu 100% zu, dieses Verhalten der Eltern ist unverantwortlich und zu kritisieren. Nur: Was können die Kinder dafür?

Nichts, aber was willst du dagegen machen? Ganztagsschulen für alle um den Einfluss der Eltern gering zu halten? Das trifft dann wieder diejenigen, die ihre Kinder gerne auch selbst erziehen und das auch können. Ein sehr heikles und privates Thema wie ich finde, auf das es keine einfache Antwort gibt.

Eine Halbtagskindergartenpflich ab z. B. 3 Jahren wäre vllt. eine Möglichkeit, die zumindest ich als vertretbar ansehen würde. Aber alles andere? Ich denke es gibt da keine so einfache Lösung, die für alle Kinder das Beste wäre und gleichzeitig die Freiheit des Einzelnen nicht zu sehr einschränkt.

Vielleicht wären individuelle Pflichtnachhilfestunden für schwächere Schüler eine Lösung. Wobei das dann wieder Ungleichheiten schafft (ich sehs schon vor mir auf den Schulhöfen: "Schau mal, der Idiot muss heute Nachmittag noch in die Schule..."). Oder die Schulpflicht schärfer kontrollieren und sanktionieren und, und, und...

Aber letztendlich hilft das Alles nichts, wenn die Eltern nicht zur Vernunft kommen. Und um das ganze wieder auf die Einwanderung zu beziehen: Im Gegensatz zur Schulpolitik haben wir hier meiner Meinung nach eine letzte Möglichkeit, wenn es mit der Integration nicht klappt: Ausweisung. Von diesem Mittel sollte in Zukunft mehr Gebrauch gemacht werden, wenn offensichtliche alle Angebote zur Integration nicht wahrgenommen werden. Das behebt natürlich nicht die Probleme, die wir jetzt mit nicht integrationswilligen Migranten haben, aber es wäre zumindest für die Zukunft eine Lösung. Auch wenn es immer die allerletzte sein sollte.
 
Bounceback schrieb:
Das ist Unsinn. Niemand wird zur Illegalität gezwungen. Ein Mensch hat immer die Wahl, legal zu handeln oder nicht. Das gilt vor allem für die Überlegung, Deutschland zu betreten.

Sorry, aber das ist KEIN Unsinn. Ich kenne selbst genügend Asylbewerber, die absolut unmenschlich in unserem Land behandelt worden sind. Vielleicht sollte man auch mal bedenken, dass viele Migranten sich hier unerwünscht fühlen und sich deshalb nicht integrieren.

Hier mal ein wenig Lektüre für dich, falls dich wirklich interessiert wie die staatlich geförderte Illegalität funktioniert:

http://www.chipkartenini.squat.net/...0-%20Materialien/Motardstrasse-Broschuere.pdf

Einer meiner besten Freunde ist Sohn eines kurdischen Migranten und einer deutschen Mutter, er hat NUR die deutsche Sprache gelernt, die er auch perfekt beherscht - du kannst dir gar nicht vorstellen wie oft ihm hier zu verstehen gegeben wurde, dass er in seinem Heimatland nicht erwünscht ist und das NUR, weil er aussieht wie ein Türke.

Die Migranten sind doch nach der Wiedervereinigung vergessen worden - schlimmer noch - Ihre Häuser wurde in Brand gesetzt anfang der 90er Jahre. Auch diesen Fakt werde ich nie vergessen, da die halbe Familie eines anderen Freundes dabei ermordet wurde. Wie erwünscht fühlt man sich da noch?
 
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