Kann man Integration für jeden erzwingen?

Wiggum schrieb:
Während die Deutschen ihre nationale Identität immer weiter aufgeben und das Christentum auf dem Rückzug ist wird der Nationalismus der Araber und Türken sowie der Islam immer stärker und dominanter.
Das absurde daran ist das es von der Politik anscheinend so gewollt ist.
Die latente Deutschenfeindlichkeit unter muslimischen Migranten sollte inzwischen auch dem letzten linksgrünen Multi-Kulti Anhänger bekannt sein.

Der deutsche Pass ist doch nur ein Stück Papier das einem viele Vorteile bringt.
Viele Moslems fassen es als Beleidigung auf wenn man sie als Deutsche bezeichnet, obwohl sie hier geboren sind. Sie sind in erster Linie Moslems, dann Türken (oder Libanesen ect.) aber garantiert keine Deutsche !
Und das liegt nicht daran das die deutsche Gesellschaft nicht bereit ist diese Menschen zu integrieren (wie viele Milliarden wurden ausgegeben, wie viele Schritte ist man ihnen entgegengekommen ?).
Es liegt daran das diese Menschen oft garnicht Teil der deutsche Gesellschaft werden wollen.

Ein Kamerad bei der Bundeswehr (mit libanesischen Wurzeln) lief 2006 während des Libanonkrieges mit einem Hisbollah T-Shirt rum...
Oder man denke nur and die Rede Erdogans in Köln vor 16.000 Türken...oder an die Übergriffe auf Feuerwehrleute nach dem Wohnungsbrand in Ludwigshafen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,533784,00.html

Auch die Türkisch-Islamische Union (DITIB) als eine Art "verlängerter Arm" des türkischen Ministerpräsidenten muss man kritisch betrachten.
http://www.jf-archiv.de/online-arch...201015040906.htm&STR1=ditib&STR2=&STR3=&STR4=

Man braucht sich nur die Geburtenraten anschauen, dann sollte man erkennen das Leute die vor einem Bürgerkrieg warnen vielleicht garnicht so falsch liegen (auch wenn sie möglicherweise etwas übertreiben).
http://www.jf-archiv.de/online-arch...03031.htm&STR1=geburtenrate&STR2=&STR3=&STR4=

Kann man Integration für jeden erzwingen ?

- Nein !

Schafft sich Deutschland ab ?

- Ja !

So schwarzweiß wie ist du es gerne siehst ist es nicht.

Du kannst mich gerne als deutschen Bezeichnen und ich bin dir nicht böse.
Ich bin sogar froh das Özil gestern ein Tor geschossen hat, nach dem er immer wieder ausgebuht wurde von einigen Fans.

Hauptproblem der Deutschen bleibt, das sie zuwenig Kinder kriegen Punkt.
Die Ausländer kriegen nicht mehr Kinder als vor 10-20 Jahren tendenziell sogar eher weniger. Standard dürfte so im Schnitt 2-2,5 sein. Klar gibts auch die einen oder anderen mit viel mehr, aber auch das ist eher die Ausnahme.

Der zweite Punkt ist anständig bezahlte Arbeit. Die wenigsten Arbeitslosen (sei es Deutsche oder Ausländer) sind gerne arbeitslos. Arbeitslosigkeit ist einer der grundauslöser vieler Probleme.
Da hilft natürlich nicht mehr Hartz4 sondern, Arbeit , anständig entlohnte Arbeit.

würde man diese beiden Punkte angehen würden sich viele Probleme schon von alleine lösen.
 
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Fairy Ultra schrieb:
Hauptproblem der Deutschen bleibt, das sie zuwenig Kinder kriegen Punkt.
Ich sehe das angesichts unserer Arbeitslosenzahlen und Rückgang der Industrieproduktion nicht unbedingt als Problem an.
Produktion in unser Sozialsystem und in die Unterschicht und daraus auf einen geschätzten Anteil Aufsteiger zu spekulieren, wird das Problem nicht lösen.
Und auch nicht unserem Rentensystem genügen können. Das ist eine Milchmädchenrechnung und diese Denke hat doch erst die Schieflage erzeugt.
Durch Globalisierung wird der Bedarf für gering qualifizierte Stellen nicht wieder steigen.

Gesund schrumpfen, statt Mehrbelastung. Klasse statt Masse.
Das, was wir bereits haben, besser bilden, um dem entgegen zu wirken! Integration mit aller Entschlossenheit durchsetzen und bei Zuwiderhandlung spürbarer sanktionieren.
Flächendeckende Angebote selbstverständlich vorausgesetzt. Auch die Firmen müssen zur Ausbildung stärker herangezogen werden! Aber dann auch hop oder top!

Die Kinderanzahl ansich hat damit am wenigsten zu tun. Sondern eben viel mehr die durchschnittliche marktgerechte Qualifikation selbiger.
Schließlich werden hochspezialisierte Fachkräfte gesucht, bei allen anderen besteht auf dem Markt bekanntlich kein Mangel, so hart wie es klingen mag.
 
Die Meisten der Ausländer wollen sich ja Integrieren, und mit unseren Werten leben. Das Problem ist das die kleine Gruppe jener die sich nicht in die Gesellschaft integrieren will, so auffällig aus der Maße ragt, das es zum Problem wird. Vorallem schaden sie die anderen Migranten, weil dann verallgemeinert wird.

Da werden dann immer Özils und Ranga Yogeshwar vorgeschoben in dieser Diskussionsrunden , ja das sind gute Beispiele von guter Integration, aber über die Redet man doch gar nicht oder sie sind gar nicht gemeint.

warum lädt man nicht mal so ein Vater, Bruder oder Mann ein die gerade einen Ehrenmord hinter sich hat.

Und fragt ihn warum er in Deutschland seine Tochter erschiessen lässt

http://www.ehrenmord.de/doku/doku.php



Aber vor solchen Fällen ist unsere Justiz irgendwie machtlos

Es muss einfach auch Möglichkeiten geben diese Problem-migranten auch schnell wieder aus dem Land zuwerfen.

Es gibt genug die auf eine Chance in Europa warten
 
Fairy Ultra schrieb:
Der zweite Punkt ist anständig bezahlte Arbeit. Die wenigsten Arbeitslosen (sei es Deutsche oder Ausländer) sind gerne arbeitslos. Arbeitslosigkeit ist einer der grundauslöser vieler Probleme.
Da hilft natürlich nicht mehr Hartz4 sondern, Arbeit , anständig entlohnte Arbeit.

würde man diese beiden Punkte angehen würden sich viele Probleme schon von alleine lösen.

Das Problem der Arbeitslosigkeit ist von zwei Themen nicht zu trennen: Bildung und Migration/Integration. Wobei auch die wieder miteinander verwoben sind.

Die Kurve für die Arbeitslosenquote von Menschen ohne Hauptschulabschluss steigt seit 20 Jahren nach oben, liegt bei ca. 30%. Die Kurve für die Arbeitslosenquote von Menschen mit akademischem Abschluss liegt seit 20 Jahren fast konstant, ca. 5%. Arbeitslosigkeit ist also primär ein Bildungsproblem, sekundär ein allgemeines Problem.

Die Migration nach Deutschland hat in den letzten 40 Jahren vorwiegend durch bildungsferne Schichten stattgefunden. Sie war qualitativ und quantitativ fehlgesteuert.

Wir haben deshalb ein massives Überangebot an schlecht ausgebildeten und unqualifizierten Arbeitskräften. Und wo ein Überangebot herrscht, sind gute Preise nicht durchzusetzen. Was ist z.B. ein Migrant als Arbeitskraft für einen Unternehmer wert, der kaum deutsch kann und noch nicht mal einen Schulabschluss hat? Alleine der Einarbeitungs- und Fortbildungsaufwand könnte einen theoretisch fairen Stundenlohn jenseits aller Schmerzgrenzen zur Folge haben. Ökonomie ist eben nicht gutmenschlich.

Strukturell betrachtet gibt es also zwei naheliegende Schlussfolgerungen:
- Bildungsanstrengungen erhöhen, Leistungsprinzip an Schulen erhalten.
- Migrations- und Integrationspolitik betreiben, die Bildungsferne fernthält und Bildungsnahe fördert

Im ersten Punkt sind durchaus Anstrengungen zu beobachten. Im zweiten Punkt sehe ich bis auf den leicht reduzierten Familiennachzug wenig überzeugendes Engagement in der Politik. Im Gegenteil, ins Auge fallen immer wieder Parteien und Politiker, die genau die Fehler wiederholen wollen, die in den letzten Jahrzehnten passiert sind. Die das große Bild nicht im Auge haben, das heißt "Nutzen der hiesigen Gesellschaft".

Ergänzen lassen sich die obigen Punkte noch durch rechtliche Bedingungen, die die Schaffung von Arbeitsplätzen begünstigen (Abschaffung teurer und unkalkulierbarer Abfindungsprozesse etwa, weniger Bürokratie bei Lohnabrechnung usw).
 
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Integration kann man icht wirklich bei allen "erzwingen". Aber man kann sie, wie einige andere hier auch schon geschrieben haben, fördern und fordern.
Dazu gehören allerdings auch klare Grenzen, die gesetzt werden müssen.

Vor ein paar Wochen habe ich z.B. mal eine Reportage über einen ca. 25-jährigen türkischstämmigen Immigranten gesehen.
Der hatte gerade seine letzte Haftentlassung hinter sich und sagte im Interview wortwörtlich:"Wir Ausländer sind nicht nach Deutschland gekommen um zu ackern. Wir sind hier, weil wir unseren Traum leben wollen. Und das heißt, ganz oben anzukommen, egal wie."
Solche und ähnliche Aussagen habe ich schon mehrfach (auch in persönlichen Gesprächen) zu hören bekommen.
Weil es diese Art von Immigranten auch gibt, bin ich der Meinung, dass wir (neben Bildungsförderung etc.) auch ganz klare Aufenthaltsbedingungen festlegen sollten, die da lauten: Arbeitsbereitschaft und Gesetzestreue.
Ich bin mir sicher: Hätten wir solche Auflagen schon vor 40 Jahren eingeführt und uns konsequent daran gehalten, würden wir heute solche Problemhärtefälle wie Berlin-Kreuzberg u.a. nicht haben.
 
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