Kaufberatung AMD Sockel AM4/ 3(+)/ FM1/ FM2(+)/ TR4 Mainboards

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Ich könnte auf eine M2 verzichten, falls die Karte nicht passt bekomme ich die 2070 vom Rechner meiner Frau die etwas kleiner ist.
 
Mordenkainen schrieb:
Ein Kumpel hat große Probleme mit seinem Gigabyte X570 Aorus Elite. Das ist defekt und geht jetzt in die RMA.
Daher braucht er da jetzt einen Ersatz dafür, das Aorus Elite wird danach verkauft.
Hardware ist eine 970 Evo, Ryzen 3900X, Palit RTX 2080 Super, 2x16GB RAM.
Preislich gehts wieder Richtung 200€.
Hat hier keiner eine Empfehlung für uns?
 
@Daihogo: wenn ein M.2-slot reicht könnte man z.b. das Gigabyte B450 I Aorus Pro WIFI nehmen.

@Mordenkainen:
ein neues Aorus Elite will er wohl nicht haben? das brett wäre im bereich ~200€ jedenfalls meine erste wahl. sonst halt ein ASRock X570 Steel Legend (x16-slot näher am sockel, breite kühler wie NH-D15 passen nicht) oder ASUS TUF Gaming X570-Plus (daueraktiver chipsatzlüfter). das MSI X570 Gaming Edge WIFI mag ich für nen 3900X nicht so recht empfehlen.
 
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@Deathangel008
Nein, von Gigabyte will er nichts mehr. Das Steel Legend sieht schon mal gut aus. Der Kühler ist ein EKL Brocken 3, macht der hier Probleme mit der Palit RTX 2080 Super GR?

Ansonsten eben das TUF X570 Plus. Was ist vom Asus Strix 270E oder einem MSI Unify zu halten? Über die beiden haben wir gestern auch geschwätzt.
 
Mordenkainen schrieb:
Was ist vom Asus Strix 270E oder einem MSI Unify zu halten? Über die beiden haben wir gestern auch geschwätzt.

MSI X570 Unify ist Top, kann man nehmen, jedoch "Neu" nicht für 200€ zu haben.
ASUS 270E ist ein Intel Sockel 1151. Wird schwer dort ein 3900X betreiben zu wollen.
 
Beides wirklich gute Boards.
Hier kommt es auf die eigenen Präferenzen an.
Ich würde Unify nehmen, andere das von ASUS.

  • Unify hätte mehr nutzbare M.2 Slots x3 insg., bei E Gaming nur 2x (wobei eigentlich 1x ansich schon ausreicht)
  • Das E Gaming besitzt Dual Lan: 1G von Intel, 2,5G von Realtek, das Unify "nur" das 2,5G von Realtek. Auch hier reicht eigentlich 1 Port, ausser man will z.b. NAS anbinden oder ähnliches.
  • Sonstige Ausstattungsmerkmale sind bei beiden als üppig zu bezeichnen, da fehlt es nahezu an nichts.
  • Ein viell. wichtiger unterschied ist RGB: ASUS X570-E Gaming hats, MSI X570 Unify hats nicht.
  • Bei der Chipsatzlüfter-Thematik sehe ich das MSI Board vorne (Akustik, Leistung, Platzierung, Steuerung)

Muss man halt abwägen was einem wichtiger ist.

  • 3x PCIe 16er Slots [eingeschränkt nutzbar], wovon PCI_E1 und PCI_E3 beide an die CPU angebunden sind und sich die Lanes teilen; PCI_E5 ist an dem X570 Chipsatz angebunden.
    • PCI_E1 (oben) - Angebunden mit max. x16 (auf x8 reduziert wenn zusammen mit PCI_E3)
    • PCI_E3 (mitte) - Angebunden mit max. x8 (auf x0 reduziert wenn in PCI_E1 mit x16 angebunden wird)
    • PCI_E5 (unten) - Angebunden mit max. x4
  • 2x PCIe 1er Slots [eingeschränkt nutzbar], beide hängen (PCI_E2 und PCI_E4) am Chipsatz und teilen sich die Lane. Es funktioniert also immer nur einer. Beide gleichzeitig geht nicht.
  • 3x M.2 Slots [uneingeschränkt nutzbar], davon ist nur der oberste M2_1 an die CPU angebunden. M2_2 und M2_3 hängen am X570 Chipsatz.
  • 4x SATA [uneingeschränkt nutzbar]
  • 3x PCIe 16er Slots [eingeschränkt nutzbar], wovon PCIEX16_1 und PCIEX16_2 beide an die CPU angebunden sind und sich die Lanes teilen; PCIEX16_3 ist an dem X570 Chipsatz angebunden und teilt sich widerum mit dem PCIE_X1_2 Slot die Lanes.
    • PCIEX16_1 (oben) - Angebunden mit max. x16 (auf x8 reduziert wenn zusammen mit PCIEX16_2)
    • PCIEX16_2 (mitte) - Angebunden mit max. x8 (auf x0 reduziert wenn in PCIEX16_1 mit x16 angebunden wird)
    • PCIEX16_3 (unten) - Angebunden mit max. x4 (prio ggnber PCIE_X1_2)
  • 2x PCIe 1er Slots [eingeschränkt nutzbar], beide hängen (PCIE_X1_1 und PCIE_X1_2) am X570 Chipsatz. Es können beide gleichzeitig verwendet werden, jedoch ist PCIE_X1_2 ohne funktion wenn der PCIEX16_3 Slot gleichzeitig verwendet wird.
  • 2x M.2 Slots [uneingeschränkt nutzbar], davon ist nur der obere M.2_1 an die CPU angebunden. M.2_2 hängt am X570 Chipsatz.
  • 8x SATA [uneingeschränkt nutzbar]
 
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Ich liebäugle zur Zeit mit dem Ryzen 7 3700X und suche noch ein passendes Mainboard dazu.

Aktuell habe ich ein ASUS Prime B350-Plus. "Lohnt" es sich in irgendeiner Weise auf ein 450er oder 570er Mainboard upzugraden? Oder kann ich bedenkenlos ohne Leistungseinbußungen den 3700X auf das 350er Board packen? (BIOS ist aktuell)
 
Aber vorher ein Bios Update machen!
 
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Für einen 3700X +,das B450 Pro Carbon AC oder ein >200€ X570 MB?
 
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@Windell
Wenn es darum geht ob ein 3700X ein ">200€ X570 MB" benötigen würde, lautet die antwort: Nein.
3700X ist eine 65W CPU und kann problemlos auf X370/B450/X470 buchsiert werden, sofern man denn will/möchte.
Eine (klare) Trennung wie bei den Z/H-Boards bei Intel gibts es bei AM4 nicht.
 
@DJ2000 Es ging u. A. darum ob man 50-60€ mehr investieren sollte für ein X570 Board wenn man einen 3700x nutzen möchte oder in Zukunft auf mehr Kerne umsteigen...
Ein solides B450 Board reicht ja sonst locker aus.
 
Windell schrieb:
1. ...ob man 50-60€ mehr investieren sollte für ein X570 Board wenn man einen 3700x nutzen möchte...
2. ...oder in Zukunft auf mehr Kerne umsteigen...
3. Ein solides B450 Board reicht ja sonst locker aus.
1. Nur aufgrund der CPU würde ich eher zu einem "Nein" tendieren, sofern es nicht um PCIe 4.0 geht..
2. 105W ist die grenze bei AM4. Sofern man nicht 16+ Kerne auf ein altes Board schnallen will, dürfte es da auch in Zukunft (AM4 Plattform nähert sich dem Ende) kein Problem darstellen für den normalen "Stock-Betrieb".
3. Ja.

Ist immer eine Frage was man genau machen will, womit man in Zukunft planen/arbeiten möchte etc. etc.
Ich hab schon für einen Arbeitskollegen ein 3950X (auf 65W) auf ein B320 gepackt, funktioniert ohne Probleme seit anfang Januar zu seiner vollen Zufriedenheit. Ich hatte da so meine Bedenken und wirklich gut hielt ich die Aktion nicht, aber es geht.
3900X auf B450 Boards gibts ebenfalls zuhaufe.
Zumal man bedenken muss, das die B450 Boards ein 2700X (105W) CPU Problemlos beherbergen konnten, also warum sollten diese den 3700X "nicht schaffen".
 
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Moin,

auch bei mir steht so langsam mal ein Update der Hardware an.
Geplant war noch bis Ryzen 4000 zu warten, dies ist nun leider nicht mehr möglich da mein altes Z68 Board vermehrt rum spinnt und ich mich auf einen stabilen Betrieb nicht mehr verlassen kann.

Meine Überlegungen daher gehen aktuell in die Richtung mir ein Board mit X570 Chipsatz zuzulegen um später auch einen der größeren 4000er betreiben zu können.
Im Speziellen spricht mich hier das MSI MEG X570 Unify an, da ich den Fakt der Semi-passiven Chipsatzkühlung und die Kühlleistung im allgemeinen gut finde, zumindest was ich bis jetzt so gelesen habe.

Eher OT:
Weiter stellt sich mir nun die Frage ob ich mir zeitgleich mit dem Board schon ordentlichen RAM zulegen sollte oder mit diesem auch warte bis die endgültige CPU verbaut wird.
Als Übergangslösung sollte erstmal ein Ryzen der 1000er Generation dienen um meinen Rechner überhaupt lauffähig zu halten.

Danke im Voraus für Eure Tipps und Ideen zu meinem Anliegen.
 
Frank|Der|Punk schrieb:
Eher OT:
Weiter stellt sich mir nun die Frage ob ich mir zeitgleich mit dem Board schon ordentlichen RAM zulegen sollte oder mit diesem auch warte bis die endgültige CPU verbaut wird.
Als Übergangslösung sollte erstmal ein Ryzen der 1000er Generation dienen um meinen Rechner überhaupt lauffähig zu halten.
RAM OC bei Ryzen "lohnt" wirklich erst ab Ryzen3000. Das gesamte Paket mit und rund um den Memorycontroller der der ersten beiden Generationen ist als schwach zu bezeichnen.
Man kann natürlich trotzdem "guten" RAM kaufen um dann mit einem Ryzen4000 auch mal etwas am Takt schrauben zu können.
Sich heute ein 1600[12nm] auf ein Unify zu packen, um dann später kostengünstig auf Ryzen4000 zu wechseln ist ansich keine schlechte Idee.
Bedeutet aber auch das dies nur für die CPU gilt, denn neue (vielleicht bessere) MB/RAM/SSD/etc. die man für den "gleichen Preis" dann später hätte Kaufen können, bleiben einem verwehrt. Hätte wenn und aber...
Wer wartet bis es was besseres gibt, der kann ewig warten, da es immer irgendwas "besseres" geben wird.
Dein Vorhaben ist ok.
 
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Frank|Der|Punk schrieb:
Eher OT:
Weiter stellt sich mir nun die Frage ob ich mir zeitgleich mit dem Board schon ordentlichen RAM zulegen sollte oder mit diesem auch warte bis die endgültige CPU verbaut wird.
Als Übergangslösung sollte erstmal ein Ryzen der 1000er Generation dienen um meinen Rechner überhaupt lauffähig zu halten

Ich finde diese Idee nicht so gut. Denn bis du später dann die richtige CPU einbaust,sei es ein 3xxx oder 4xxx,sind die bisherigen Preise auch wieder niedriger oder/und es wird neue Chipsätze geben.

Daher macht es in meinen Augen wenig Sinn,jetzt 300€ für ein Mainboard auszugeben und darauf dann "nur" einen 1xxx draufzupacken.

Wenn dein System jetzt schlapp macht,hol dir einfach einen 3600+B450 Tomahawk Max und fertig. Da sollte auch wie @DJ2000 angemerkt hat,auch ein 4xxx drauf laufen später,falls du es brauchst.

Würde den Aufpreis am MB sparen und später ggf. in die neue CPU investieren.
 
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Danke an @DJ2000 und @Windell für eure Antworten

Bezüglich der Preise für Ram habe ich zumindest so gedacht, dass wenn ich jetzt schon ordentlich ausbaue ich mir später den zweiten Kauf spare und mich auch nicht darum kümmern muss meinen jetzt günstig gekauften Ram vermutlich mit Verlust wieder abzustoßen.
Klar ist dies bei einer 1000er CPU auch der Fall aber so würde ich Teile welche ich ein zweites Mal tauschen müsste minimieren.

Wo hat @DJ2000 das B450 denn erwähnt?
 
Habe es ähnlich gemacht. Brauche (aktuell) keine enorme CPU Leistung im Hauptrechner. Im Hinblick auf ein CPU-Upgrade sind anständige VRMs nicht verkehrt - hier passt dann auch das Preis/Leistungsverhältnis bei einigen X570 Brettern. Die Features nimmt man eben mit - ob man sie braucht oder nicht. Beim RAM bist du beispielsweise mit Micron Rev. E gut dabei - kostet auch kaum Aufpreis zu den günstigsten Riegeln, reizt aber den 3000er IMC gut aus.

Wenn es wirklich maximal günstig werden soll, dann würde ich wohl den 1600 12nm nehmen - wie empfohlen. Bei mir ist es zur "Überbrückung" ein 3600 geworden mit knapp über 150 Euro. Die paar Euro mehr (auch wenn wir hier von 50% Aufpreis reden) wären es mir Wert: Der um Welten bessere Speichercontroller, die deutlich bessere Effizienz und die paar 3000-Features. Wiederverkaufswert ist natürlich ebenfalls etwas höher.
 
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