Können wir uns Beamte noch leisten?

Metzlor

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Hallo,

können wir uns in Zukunft noch Beamte leisten? Nicht im Bezug auf die direkten kosten, sondern im Bezug auf deren Pension?

Die Pensionen sind 3 x so hoch wie die Renten.
Die Mindestpension nach 5 Jahren Staatsdienst beträgt 1400 €, ein durchschnittsverdiener bekommt nach 45 Jahren gerade mal 1224 € Rente.

Weiterhin ist kaum noch ein Inflationsausgleich für die Rentner vorgesehen.

http://www.bild.de/politik/wirtschaft/reich/die-sieben-wahrheiten-11168704.bild.html

Desweiteren wird zur Berechnung einer Beamtenpension 72,97 % des Gehalts, aus den letzten 3 Berufsjahren angesetzt, während bei einem Rentner das ganze Arbeitsleben eingerechnet wird.

http://www.bild.de/news/wirtschaft/...l-mehr-bekommen-als-rentner-5529268.bild.html

Die Kosten tragen die Steuerzahler. Ich finde die Beamtenpensionen sollen sich an den Renten angleichen, denn wenn ein Arbeiter privat vorsorgen soll, dann Beamter auch.

Was haltet ihr von dieser Entwicklung.

Können wir uns diese Beamtenpensionen in Zukunft noch leisten?

Mit freundlichen Grüßen
Metzlor

nachgereichte Quelle:
http://altersvorsorge-rente.t-onlin...chland-droht-pensionslawine/id_43965664/index
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja ein Beamter trägt eine menge Verantwortung.
Jeder Beamte könnte sein Amt ausnutzen und der Gesellschaft weit mehr schaden.
Ausserdem kostet ein Streik weit mehr, dieser währe unausweichlich wenn man an Kürzungen/Angleichungen denkt.

Und Links vom Ketzerblatt sind nicht wirklich Repräsentativ.
 
Auch andere Berufe könnten der Gesellschaft Schaden zufügen.
Auf den ersten Blick würde ich nicht sagen, dass Beamte übermäßig viel Verantwortung haben.

Treffen sich zwei Beamte morgen um 11 Uhr auf dem Behördenflur. Fragt der eine den anderen: Kannst du auch nicht schlafen? :D

Auch gut:
Der eine Beamte zum anderen: "Weißt du schon das neueste?! Die wollen unsere Gehälter kürzen!" - "Wieso, wir haben doch garnix gemacht!" :D

:evillol::evillol:
 
Ach die liebe Bildzeitung, wir schauen uns mal an, was man mit Statistik so alles anstellen kann ...

"Die Pensionen sind 3 x so hoch wie die Renten."
-> hier sollte man die Rentner rausrechnen, die kaum oder gar nicht gearbeitet haben ... die ziehen den Ø gut nach unten
-> weiterhin bekommen die meisten heutigen Rentner von ihrer Firma ebenfalls noch Pensionen ... jaja, sowas gibts und dass nicht zu knapp, sollte man ebenfalls bei den Ø Einnahmen eines Rentners mit dazu zählen
-> Beamte müssen immer bis zur vorgeschriebenden Renteneintrittsalter arbeiten, die "normalen" Rentner dürfen sich früher in Rente schicken lassen und nehmen damit Abschläge in Kauf

"Die Mindestpension nach 5 Jahren Staatsdienst beträgt 1400 €, ein durchschnittsverdiener bekommt nach 45 Jahren gerade mal 1224 € Rente."
-> okay, aber auch ein Beamter muss im normalen Staatsdienst seine 45 Jahre leisten ... dass er schon nach 5 Jahren diesen Anspruch hat, heißt noch lange nicht, dass er nach 5 Jahren in Rente gehen kann, Beamte können sich nicht früher verrenten lassen (sie Kommentar oben)

"Desweiteren wird zur Berechnung einer Beamtenpension 72,97 % des Gehalts, aus den letzten 3 Berufsjahren angesetzt, während bei einem Rentner das ganze Arbeitsleben eingerechnet wird."
-> berechtigte Kritik, vor allem im Hintergrund des sinkenden Rentenniveaus bei dennoch vollem Berufsjahren

"Die Kosten tragen die Steuerzahler. Ich finde die Beamtenpensionen sollen sich an den Renten angleichen, denn wenn ein Arbeiter privat vorsorgen soll, dann Beamter auch."
-> mal anders argumentiert:
-> früher waren die Renten steuerfrei und die Beamten mussten die Pensionen versteuern, die Rentner zahlten somit während der Berufsjahre ihren Beitrag und die Beamten in der Rentenzeit
-> aktuell werden Renten ebenfalls zu 100% (unter Berücksichtigung des Freibetrags) versteuert, somit die Forderung: Beamte müssen ebenfalls schon in die Rentenkasse mit dem gleichem %-Satz einzahlen

"Können wir uns diese Beamtenpensionen in Zukunft noch leisten?"
-> bezahlen können wir die immer, sind nämlich noch günstiger als die griechischen Beamten ;-)
-> die Frage ist, wo muss gespart werden, damit die Beamtenpensionen weiterhin so bestehen bleiben
 
Die Bild-Zeitung als Ausgangspunkt für ein Thema zu nehmen ist recht dürftig.
Das sollte aber keinen daran hindern ernsthaft über das Thema zu diskutieren.
Ich bitte jedoch darum, dass der TE Quellen nachlegt, welche nicht der Springer AG entnommen sein sollten.



---

Wir können uns so vieles eigentlich nicht leisten und haben es dennoch.

Hier noch ein paar wahre Worte vom Volker.
 
Zuletzt bearbeitet:
_killy_ schrieb:
Ach die liebe Bildzeitung, wir schauen uns mal an, was man mit Statistik so alles anstellen kann ...

"Die Pensionen sind 3 x so hoch wie die Renten."
-> hier sollte man die Rentner rausrechnen, die kaum oder gar nicht gearbeitet haben ... die ziehen den Ø gut nach unten

Die Ziehen zwar den Durchschnitt nach unten, aber doppelt so hoch ist schon genug!
_killy_ schrieb:
-> weiterhin bekommen die meisten heutigen Rentner von ihrer Firma ebenfalls noch Pensionen ... jaja, sowas gibts und dass nicht zu knapp, sollte man ebenfalls bei den Ø Einnahmen eines Rentners mit dazu zählen
Die meisten? Das sind ausnahmen, es sei denn du rechnest die ein, die ein Teil ihres Gehaltes dafür eingekürzt haben.

_killy_ schrieb:
-> Beamte müssen immer bis zur vorgeschriebenden Renteneintrittsalter arbeiten, die "normalen" Rentner dürfen sich früher in Rente schicken lassen und nehmen damit Abschläge in Kauf

Es gibt die Vorruhestandsregelung und es gibt Altersteilzeit und aus gesundheitlichen Gründen ...

_killy_ schrieb:
"Die Mindestpension nach 5 Jahren Staatsdienst beträgt 1400 €, ein durchschnittsverdiener bekommt nach 45 Jahren gerade mal 1224 € Rente."
-> okay, aber auch ein Beamter muss im normalen Staatsdienst seine 45 Jahre leisten ... dass er schon nach 5 Jahren diesen Anspruch hat, heißt noch lange nicht, dass er nach 5 Jahren in Rente gehen kann

Nach 5 Jahren
- nur noch Teilzeit arbeite bzw. gar nicht mehr (gerade bei Frauen, die Kinder kriegen)
- in die Privatwirtschaft wechsle

Will damit jetzt keine Frauen diskriminieren, aber passiert häufiger das Frauen, wenn sie Kinder kriegen teilzeit nur noch arbeiten, bzw. gar nicht mehr.

Desweiteren wird man heutzutage frühestens 27 Jahren verbeamtet (Beamter auf Lebenszeit), dann habe ich max. 40 Jahre als Beamter gearbeitet, falls ich nicht noch später verbeamtet werde.
_killy_ schrieb:
, Beamte können sich nicht früher verrenten lassen (sie Kommentar oben)
Siehe oben,

_killy_ schrieb:
"Desweiteren wird zur Berechnung einer Beamtenpension 72,97 % des Gehalts, aus den letzten 3 Berufsjahren angesetzt, während bei einem Rentner das ganze Arbeitsleben eingerechnet wird."
-> berechtigte Kritik, vor allem im Hintergrund des sinkenden Rentenniveaus bei dennoch vollem Berufsjahren

"Die Kosten tragen die Steuerzahler. Ich finde die Beamtenpensionen sollen sich an den Renten angleichen, denn wenn ein Arbeiter privat vorsorgen soll, dann Beamter auch."
-> mal anders argumentiert:
-> früher waren die Renten steuerfrei und die Beamten mussten die Pensionen versteuern, die Rentner zahlten somit während der Berufsjahre ihren Beitrag und die Beamten in der Rentenzeit
-> aktuell werden Renten ebenfalls zu 100% (unter Berücksichtigung des Freibetrags) versteuert, somit die Forderung: Beamte müssen ebenfalls schon in die Rentenkasse mit dem gleichem %-Satz einzahlen

"Können wir uns diese Beamtenpensionen in Zukunft noch leisten?"
-> bezahlen können wir die immer, sind nämlich noch günstiger als die griechischen Beamten ;-)
-> die Frage ist, wo muss gespart werden, damit die Beamtenpensionen weiterhin so bestehen bleiben

Ein Arbeiter der 45 Jahre lang arbeitet und 2500 € Brutto verdient hat etwas mehr als 1 Mio. € verdient, davon gehen direkt fast 100.000 an die Rentenversicherungen (durch den AN Anteil) + fast 100.000 (AG Anteil) ergibt 200.000 €, das über 45 Jahre verzinst, ergibt ein ordentliche Summe, wovon man eine ordentliche Rente zahlen kann.

Ist es da Gerecht, wenn ein Beamter mehr bekommt und direkt nicht mal etwas einzahlt?
 
@ _killy_
Meine Güte, da hast Du aber ein paar Komplett-Ausfälle gepostet:
Beamte müssen immer bis zur vorgeschriebenden Renteneintrittsalter arbeiten, die "normalen" Rentner dürfen sich früher in Rente schicken lassen und nehmen damit Abschläge in Kauf
Im Jahr 2000 betrug das durchschnittliche Rentenalter bei Beamten 57 Jahre und für Versicherte der gesetzlichen Rentenversicherung (hauptsächlich Angestellte) 60,2 Jahre (59,8 Jahre für Männer, 60,5 Jahre für Frauen).
http://www.bionetonline.org/deutsch/content/ll_leg2.htm
Soweit ich weiß, ist das durchschnittliche Renteneintrittsalter in den letzten Jahren gerade bei Beamten radikal gesunken!
hier sollte man die Rentner rausrechnen, die kaum oder gar nicht gearbeitet haben ... die ziehen den Ø gut nach unten
wieso, die Kurzzeitbeamten, die danach noch in die Wirtschaft wechseln aber dennoch Rentenanspruch als Beamter haben, werden ja auch nicht rausgerechnet!
weiterhin bekommen die meisten heutigen Rentner von ihrer Firma ebenfalls noch Pensionen
Ja, wenn Du bei VW, BMW oder der Großindustrie arbeitest - tun aber die wenigsten!
Ich bekomme auch keine Zusatzrente! Übrigens auch keinen Zuschuss zu Riester oder vergleichbar!
Nebenbei, ich bekomme auch nicht jedes Jahr eine Gehaltsanpassung oder automatische Beförderungen wenn man keine goldenen Löffel klaut!

Es bleibt festzuhalten, wer Beamter ist, jammert zwar oft gerne, das aber ultra hohem Niveau! Ich würde echt viel dafür geben, wenn ich jetzt schon wüßte, dass mein Auskommen im Alter gesichert wäre! Ein wenig Sicherheit und Planbarkeit für die Zukunft ist doch das, was das Leben lebenswert macht!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Grund dafür, das Pensionen höher sein müssen, damit Pensionäre und Renter am Ende gleich viel Geld in der Tasche haben ist die Krankenkasse.

Beamte sind privat versichert und müssen auch in ihrem Ruhestand in der privaten Kasse bleiben. Während ein Rentner (in d. Regel) in der GKV ist und somit keine Beiträge mehr zahlen muss. Was er auf seinem Konto hat, das hat er, der Beamte muss die PKV noch bezahlen. Und die Kosten für die PKV steigen im Alter.
Das sehe ich zumindest als einen Grund, für tendenziell höhere Pensionen, als Renten.

Ein zweiter Grund dürfte sein, dass Beamte (heute mehr als früher) in d. Regel studiert haben oder eine höherer Schulform besucht haben. Das Bildungsniveau bei Beamten dürfte (wie ich vermute) tendenziell höher sein, als bei Rentnern. Geringverdiener, mit schlechter oder keiner Schulbildung ziehen die durchschnittlichen Renten erheblich nach unten, da sie am Ende nur eine minimale Rente (evtl. sogar unter dem Existenzminimum) erhalten. Ich sehe daher die durchschnittlichen Renten als nicht sehr Aussagekräftig an

Ich denke, die beiden Punkte sollten das Renten-Pensionen-Verhältnis leicht revidieren. Ein anderes Thema ist natürlich, warum wir überhaupt zwischen Rente und Pension, sowie PKV und GKV unterscheiden.
 
Cotom schrieb:
Ein Grund dafür, das Pensionen höher sein müssen, damit Pensionäre und Renter am Ende gleich viel Geld in der Tasche haben ist die Krankenkasse.

Beamte sind privat versichert und müssen auch in ihrem Ruhestand in der privaten Kasse bleiben. Während ein Rentner (in d. Regel) in der GKV ist und somit keine Beiträge mehr zahlen muss. Was er auf seinem Konto hat, das hat er, der Beamte muss die PKV noch bezahlen. Und die Kosten für die PKV steigen im Alter.
Das sehe ich zumindest als einen Grund, für tendenziell höhere Pensionen, als Renten.

Ein Beamter muß nicht in die Private Krankenkasse, er kann es sich aussuchen, was ein ganz anderes ungerechtes Thema ist! Desweiteren steigen die Kosten für die PKV nur, wenn man zusatzleistungen haben will. Die PKV muß nämlich einen Tarif anbieten der die gleichen Leistungen bietet wie die GKV zum gleichen Preis! In der PKV spart man dadurch nur doppelt, einmal in Jungen Jahren, niedrigere Beiträge und bessere Versorgung.

Ein zweiter Grund dürfte sein, dass Beamte (heute mehr als früher) in d. Regel studiert haben oder eine höherer Schulform besucht haben. Das Bildungsniveau bei Beamten dürfte (wie ich vermute) tendenziell höher sein, als bei Rentnern. Geringverdiener, mit schlechter oder keiner Schulbildung ziehen die durchschnittlichen Renten erheblich nach unten, da sie am Ende nur eine minimale Rente (evtl. sogar unter dem Existenzminimum) erhalten. Ich sehe daher die durchschnittlichen Renten als nicht sehr Aussagekräftig an

Ich denke, die beiden Punkte sollten das Renten-Pensionen-Verhältnis leicht revidieren. Ein anderes Thema ist natürlich, warum wir überhaupt zwischen Rente und Pension, sowie PKV und GKV unterscheiden.

Das revidiert das Verhältnis vlt. von 1:3 auf 1:2, mehr aber auch nicht, was immer noch ein riesenunterschied darstellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Metzlor schrieb:
Desweiteren steigen die Kosten für die PKV nur, wenn man zusatzleistungen haben will.
Das ist einfach falsch! Nur soviel dazu.

An diesen leidigen Neiddiskussionen über Beamte beteilige ich mich jetzt aber nicht weiter.
Dass dieses leidige Thema wieder mal von dem Revolverblatt Bild angestoßen wird, wundert mich nicht.
Schmuddeljournalismus pur und ich wundere mich nur immer darüber, dass diesem Hetzblatt ständig eine öffentliche Plattform geboten wird.
 
@Micha45
Schau einfach mal nach Standard bzw. Basistarif siehe

http://de.wikipedia.org/wiki/Private_Krankenversicherung


An diesen leidigen Neiddiskussionen über Beamte beteilige ich mich jetzt aber nicht weiter.
Dass dieses leidige Thema wieder mal von dem Revolverblatt Bild angestoßen wird, wundert mich nicht.
Schmuddeljournalismus pur und ich wundere mich nur immer darüber, dass diesem Hetzblatt ständig eine öffentliche Plattform geboten wird.

Das ist einfach falsch! Nur soviel dazu. Es ist keine Neiddiskussionen!

Schaue dir mal die Nachgereichte Quelle an!
 
Zuletzt bearbeitet:
@Metzlor
Wenn du schon wikipedia als Quelle hernimmst, dann lies doch bitte den Abschnitt unter "Beitragssteigerung".
Es gibt da unter anderem eine "Allgemeine Kostensteigerung" bei den PV, die die Beiträge der Versicherten steigern können. Es gibt aber noch eine ganze Menge anderer Faktoren, die die Beiträge steigen lassen können.

Somit ist also deine oben gemachte Aussage mit den Zusatzleistungen falsch.

Und ganz nebenbei:
Beamte zahlen ihre Versicherungsbeiträge vom Netto-Gehalt.
Anderen Arbeitnehmern wird der Beitrag zur KV vom Bruttogehalt, das in der Regel weitaus höher als das der Beamten ist, einbehalten.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Also. Da wird mir schlecht. Da nimmt jemand als Quelle die Bild und will damit eine der unsäglichen "Beamten" Diskussionen starten?
Die Bild lügt wieder und wieder in ihren Tabellen. Wissentlich und bestätigt.

Aber gut. Also. Beginnen wir mit den 1400€ Mindespension:
Davon wird direkt erstmal die PKV abgezogen. Im Gegensatz zur GKV steigen hier die Beiträge seit Jahren ziemlich heftig.
Ich bin 25, männlich, kein Risikozuschlag. Zahle 180€. Im Rentenalter liegt es bei ca 300€.

Die größte Problematik ist aber, dass in den letzten Jahren wieder und wieder die Pensionsrückstellungen verzockt wurden. Sprich, zurückgelegtes Geld für kommende Pensionäre wurde verspekuliert.
Super, nech?! Was war die Konsequenz (vor allem genau dieser Kommunen) Man hat sich über die hohe Zahl der Pensionäre beschwert.
Aber nun gut.

Ein weiteres Problem ist. Die Pensionen sind alles, aber nicht sicher. So kann es mir passieren, dass ich später mit 30% Pension im Alter dastehe und muss dann halt damit leben. (und wenn man sich die Pensionsanspruchsentwicklung anschaut, dürfte es ca. in diese Richtung gehen).

@Metzlor:
So ganz verstehe ich dich nicht. Die PKV (was übrigens erstmal nichts mit Beamten zu tun hat) ist lediglich dafür da, die Beihilfeergänzung darzustellen.
Bedeutet: Ich bekomme derzeit 50% Beihilfe auf meine Arztkosten (nein nicht auf alles...). Die anderen 50% werden freiwillig versichert. Ca. mit dem Betrag wie in der GKV. Da kommen dann Zusatzleistungen hinzu (die aber auch JEDER der in einer GKV ist privat absicher lassen kann).

Interessant wird es dann, wenn irgendwas vom Standard abweicht. So zahlt meine Frau (ebenfalls Beamtin, Risikozuschlag aufgrund Erkrankung) mal schnell 90€ mehr im Monat (ohne das die Erkrankung akut wäre). Nicht schlecht, was?

Dazu können die PKV ihre Beiträge erhöhen wie sie möchten (was auch mit der Bürgerversicherung zu einer neuen Sportart geworden ist).

Zur Altersteilzeit: Diese wurde fast überall abgeschafft. Davon ab: Hier kann man nun wirklich nicht von einem finanziellen Verlust für die Gesellschaft sprechen.


Aber um zu deiner Forderung zurückzukommen:
Gerne, gleichen wir die Zahlungen PKV/GKV alle an.
DANN aber bitte auch den Lohn. Das wäre eine Gewinnsituation für mich. Sogar ne dicke!
Denn günstige Fachleute findet man nur im öffentlichen Dienst!
 
Zuletzt bearbeitet:
Die müssen wir uns leisten es gibt Bereiche wo es um Datenschutz und verdauliche Dinge geht Polizei, Richter, Rechtepfleger usw.
Beamte unterliegen einen bestimmen Kodex Unbestechlichkeit Datenschutz
dürfen auch keine Geschenke annehmen.

Hier ein Beispiel:
was mit der Abschaffung von Beamten bei der Post die Ex Staatlichen Post passiert ist muss ich ja wohl nicht sagen, früher kamen Briefe/Parke immer zuverlässig an,
heute ist es Privat und die Post wird geklaut oder einfach nicht zugestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
am3000 schrieb:
Die müssen wir uns leisten es gibt Bereiche wo es um Datenschutz und verdauliche Dinge geht Polizei, Richter, Rechtepfleger usw.
Beamte unterliegen einen bestimmen Kodex Unbestechlichkeit Datenschutz
dürfen auch keine Geschenke annehmen.

Was aber noch lange kein Garant dafür ist dass es die auch interessiert... von daher sind Beamte auch nur Menschen. Und das mit der Verantwortung sei mal dahingestellt. Auch privat angestellte können viel Einfluss haben. Udn auch dort wirds missbraucht wos nur geht. Warum sollte das im Staatsdienst anders sein?

Und zum Beispiel nen Polizist muss überhaupt nedd Beamter sein (und sind es in D glaub auch immer weniger). Der kann auch mittels nem ganz normalen Arbeitsvertrag zum schweigen gebracht werden.
 
Doch doch. Polizisten im Außendienst sind ausschließlich verbeamtet.

Alleine schon aufgrund der freien Heilfürsorge und der Dienstpflicht.

So kannst du als Beamter eben überall eingesetzt werden. Ein Beschäftigter könnte sich durchaus gegen sein Einsatzgebiet wären.
 
je nach beamtengruppe hast du recht viele hochschulabgänger. im prozentualen verhältnis deutlich mehr als bei dem "einfachen" arbeitgeber
im durchschnitt haben beamte einen höheren schulabschluss als der "einfache" arbeitgeber
und dass, ich nenne mal ein beispiele - nicht böse sein - ein müllman den rentenschnitt nach unten zieht, ist wohl klar

pensionen werden voll versteuert.

beamte dürfen nicht streiken!

polizei und feuerwehr stehen in vorderster front bei bränden, schlägereien, schießereien etc.
also sollte man bei dieser diskussion vielleicht auch zwischen "bürobeamten" und beamten unterscheiden, die ihre gesundheit riskieren
Ergänzung ()

Kuhprah schrieb:
Was aber noch lange kein Garant dafür ist dass es die auch interessiert... von daher sind Beamte auch nur Menschen. Und das mit der Verantwortung sei mal dahingestellt. Auch privat angestellte können viel Einfluss haben. Udn auch dort wirds missbraucht wos nur geht. Warum sollte das im Staatsdienst anders sein?

Und zum Beispiel nen Polizist muss überhaupt nedd Beamter sein (und sind es in D glaub auch immer weniger). Der kann auch mittels nem ganz normalen Arbeitsvertrag zum schweigen gebracht werden.

polizeibeamte sind ausschließlich!! beamte!
zum ersten absatz: missbrauch im staatsdienst hat viel weitere auswirkungen als missbrauch in einem privatunternehmen:

ein richter entscheidet über lebenslang und freiheit!
der staat greift massiv in die grundrechte der bürger ein!




http://www.vers-berater.de/text/Studie_Beamtenpensionen.pdf
Beamtenpensionen - Fakten und Wahrheiten
 
Zuletzt bearbeitet:
Was wir noch vergessen haben, jeder Beamte bekommt Versicherungen günstiger - was da alles zusammen kommt ist nicht zu verachten!
Kredite bekommt er ebenfalls leichter und bei geringerer Verzinsung!

Und was die Intelligenz betrifft, ich wage mal zu bezweifeln, dass die meisten Hochintelligenten Menschen eine Karriere als Beamter einschlagen - somit fällt oben auch was runter und gleicht
dan unteren Bereich aus!
Ach ja Müllfahrer, bei der Müllabfuhr gibt es übrigens auch eine Menge Beamte .....
http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/beamter-muellabfuhr-vertickt-dienst-handys-1418358.html
 
Ja ja die Bild, ich warte noch immer auf die Schlagzeile "Bild muss für jede Falschaussage 100€ in den Staats Topf zahlen, Deutschland innerhalb eines Jahres ohne Schulden" :D

Hier wird einfach viel zu viel Verallgemeinert.
Zumal man bei der Diskussion auch noch dazu fügen sollte, dass in diesem Bereich der Pensionen viel Spekuliert wurde ... unter anderem auch mit den Pensionen selbst. Das ganze ist dann halt für die Kommunen nach hinten los gegangen :)
Man wollte 1 oder 2% mehr Gewinn machen, hat aber dann am Ende Minus gemacht.
-> Meiner Meinung nach Fehlt hier eine Eindeutige Regelung
==> Keine Spekulationen mit Steuergeldern egal welcher Art.
 
Lars_SHG schrieb:
überflüssiges Zitat entfernt *klick*

als ich habe weder eine rechtsschutzversicherung noch eine diensthaftplficht.
edit: nicht zu vergessen eine berufsunfähigkeitsversicherung mit beamtenklausel
edit: anwartschaftsversicherung!
im ausland greift nicht die oben genannte "heilfürsorge" der beamten

könnte sich vielleicht ausgleichen.
ich kann mir aber schwerlich vorstellen, dass du eine kfz haftpflicht oder hausratv günstiger bekommst, weil du beamter bist.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt. Bitte Regeln beachten.)
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