Aber Fakt ist, dass sie Privat sind. Ich habe mich erst auch aus diesem Thread herausgehalten, ich wollte erstmal gucken in welche Richtung er geht.
Für mich war aber schon die Fragestellung ein wenig schwammig in der Überschrift. Es sind nämlich nicht die Beamten, gegen die man hier wettern will, es sind die Politiker, die daraufhin zu Pensionären werden.
Ist das hier denn haltlos oder belegbar?
Die Pensionen sind 3 x so hoch wie die Renten.
Die Mindestpension nach 5 Jahren Staatsdienst beträgt 1400 €, ein durchschnittsverdiener bekommt nach 45 Jahren gerade mal 1224 € Rente.
Ich stimme nämlich meinen Vorrednern zu. Wir brauchen Beamte, sogar mehr als wir jetzt haben, wir brauchen nur keine "sinnlosen" Beamten. Ich finde es auch richtig, sofern dies denn stimmen würde, dass Beamte mehr Geld bekommen. In einem Unternehmen muss jemand, der für mehr Leute im Unternehmen steht auch eine höhere Verantwortung tragen. Leider haben wir einen gravierenden Punkt der immer wieder ausgeschöpft und ausgenutzt wird. Und zwar ist das die haftbar Machung dieser Personen. Ich möchte nicht pauschalisieren, ich möchte nur ein paar Beispiele einwerfen und so im Raum stehen lassen damit man darüber nachdenkt.
"Die Angeklagten standen unter dem Verdacht, den Düsseldorfer Konzern im Rahmen der Übernahme durch Vodafone im Februar 2000 durch überhöhte Prämienzahlungen an Esser und weitere Manager um rund 110 Millionen Mark (ca. 58 Millionen Euro) geschädigt zu haben."
"Der zweite Prozess vor dem Landgericht Düsseldorf endete im November 2006 mit einer Einstellung des Verfahrens gegen Geldauflagen gemäß § 153a Abs. 2 StPO."
"Von den Geldauflagen in Höhe von insgesamt 5,8 Millionen Euro hatte Ackermann 3,2 Millionen Euro zu zahlen. Bei Verurteilung zu einer Geldstrafe wäre die höchstmögliche Strafe 3,6 Millionen Euro gewesen (720 Tagessätze à 5.000 Euro) und Ackermann wäre damit vorbestraft gewesen. Für diesen Fall hatte Ackermann seinen Rücktritt angekündigt."
"Im März 2010 fand ein Verkauf von 26 Prozent der familieneigenen Stammaktien des Klinikum statt und soll rund 260 Millionen Euro erbracht haben"
"Ab dem 16. Februar 2011 wurden erste Vorwürfe öffentlich, Guttenberg habe mehrere Passagen in seiner Dissertation nahezu wörtlich, ohne Kennzeichnung als Zitate und ohne Angabe von Quellen, aus anderen Publikationen übernommen.Guttenberg wies die Vorwürfe zunächst als "abstrus" zurück. Zahlreiche weitere Fundstellen von Plagiaten in der Dissertation, vor allem identifiziert durch das GuttenPlag Wiki, führten dazu, dass Guttenberg erklärte, auf die Führung des Doktorgrades zunächst "vorübergehend", zwei Tage später dann dauerhaft zu verzichten. Er gestand schwere Fehler in der Arbeit ein, wies aber den Vorwurf vorsätzlicher Täuschung von sich."
"Einen Rücktritt als Verteidigungsminister schloss Guttenberg damals noch vehement aus, gestützt wurde er dabei sowohl von Bundeskanzlerin Angela Merkel als auch vom CSU-Parteivorsitzenden Horst Seehofer sowie vom überwiegenden Teil der Regierungskoalition."
"Am 23. November 2011 gab die Staatsanwaltschaft Hof bekannt, dass bei 23 Textpassagen strafrechtlich relevante Urheberrechtsverletzungen festgestellt wurden und dass sie nach § 153a StPO das Ermittlungsverfahren gegen Zahlung einer Auflage von 20.000 Euro an die Stiftung Deutsche KinderKrebshilfe eingestellt hat."
"Des Weiteren hielt Guttenberg der Universität Bayreuth Parteilichkeit vor, wies den Vorwurf einer „rechtlich relevanten vorsätzlichen Täuschung“ von sich[178] und unterstellte außerdem finanzielle Motive bei der Entscheidung über die Aberkennung des Doktorgrades."
Was sich jeder daraus strickt ist seine Sache. Ich finde, dass Lügen in einem politischen Amt, und damit verallgemeiner ich eben nicht auf alle Beamten runter, zu einer sofortigen Entlassung führen. Nicht weil ich auf jemanden neidisch bin. Sondern, weil diese Personen im öffentlichen Rampenlicht des Landes stehen und von uns gewählt für uns sprechen sollen. Ja, sie tragen eine hohe Verantwortung, und deswegen sollten sie auch ein entsprechendes Gehalt bekommen. Gegen Korruption vorzugehen indem man mehr Geld bezahlt halte ich jedoch für eine schlechte Idee. Um mal einfach ein Beispiel fern des Themas zu nennen: Ein Fahrscheinkontrolleur wird doch nicht von einem entdeckten Schwarzfahrer 20€ als Bestechung nehmen anstatt 60€ für das Busunternehmen, nur weil er weniger Gehalt hat. Wenn man ihm im Monat 500€ Zuschlag "zur Korruptionsvorbeugung" gibt, macht einen Menschen das nicht weniger zu dem, was er ist. Wenn er korrupt ist wird er dann ebenso Geld unterschlagen, ist er ein ehrlicher Mensch wird er dies nicht tun, auch wenn er weniger Geld verdient.
Ebenso sollte es sich in höheren Positionen etablieren, entweder die Wahrheit, oder aber lieber erstmal GARNICHTS zu sagen, und abwarten was passiert.
Ebenso denke ich, dass z.B. Pflegepersonal nicht mit mehr Gehalt, ich denke eher mit mehr Freizeit gesegnet werden sollte. Denn diese Berufe haben eine sehr hohe Belastung des Gemütszustandes zur Folge. Das kann hier wahrscheinlich nur jemand abschätzen der Pfleger oder Krankenschwester ist. Ich will nicht wissen, wieviele Überstunden die machen müssen und mit welchen Patienten und auch Ärzten man tagtäglich zu tun hat. Wir bräuchten sicherlich das doppelte an Leuten um das zu tragen, dann wäre ja auch die Bezahlung fair, weil man ja weniger arbeitet. Auf der anderen Seite hätten mehr Leute eine Beschäftigung.
Mehr kann ich momentan nicht schreiben, mir fehlt etwas die Zeit. Evtl. schreibe ich heute nachmittag noch etwas dazu.