News Microsoft Event im Stream: Jetzt wird die Zukunft von Windows (11) enthüllt

Gorasuhl schrieb:
Mein Vater weiß auch noch nichts von seinem Glück. Dem habe ich vor fast 3 Jahren ein neues Setup mit i3 aus der 7000er Reihe verpasst. Vielleicht bekomme ich in der Bucht günstig mal einen aus der 8000er. Vielleicht kann man auch über den TMP Sockel am Board auch ein passendes Modul nutzen.
Wenn Du auf CoffeeLake wchseln willst, musst auch das Mainboard mit wechseln. Die CoffeeLake-Chipsätze haben zwar sichtlich den selben Sockel 1151 aber der ist anders angebunden. Daher nannten sie sich dann Sockel 1151 v2 ab den 3000er Boards, soweit ich das noch weiß.

Die 7000er Intel-CPU's gingen nur bis zum 270er Chipsatz.
Ab den 300er Chipsätzen gingen dann die 8000er los. Hier laufen aber die 7000er nicht mehr.

Fazit: bei Wechsel auf 8000er Serie -> auch neues Mainboard.
Ergänzung ()

T670i schrieb:
Ist das so? Macht die geleakte Build das schon?
so wie ich das bisher gelesen (bei Deskmodder.de) habe, ist eine Clean-Install auf so machen älteren System mit nicht mehr unterstützter CPU, aber vorhandenen TPM und SecureBoot trotzdem gescheitert.

Es gibt zwar einen Workaround um das zu umgehen, aber das immer so machbar ist, weiß ich nicht.
 
inge70 schrieb:
Wenn Du auf CoffeeLake wchseln willst, musst auch das Mainboard mit wechseln. Die CoffeeLake-Chipsätze haben zwar sichtlich den selben Sockel 1151 aber der ist anders angebunden. Daher nannten sie sich dann Sockel 1151 v2 ab den 3000er Boards, soweit ich das noch weiß.

Die 7000er Intel-CPU's gingen nur bis zum 270er Chipsatz.
Ab den 300er Chipsätzen gingen dann die 8000er los. Hier laufen aber die 7000er nicht mehr.

Fazit: bei Wechsel auf 8000er Serie -> auch neues Mainboard.
Hab sicherheitshalber nochmal geschaut und es ist kein i3, sondern Pentium verbaut (immerhin ein G5400 aus der CofeeLake Serie). Das ganze ist auch schon paar Jahre her. Kann sein, dass die i3 zum Kaufzeitpunkt nicht verfügbar waren und ich dann auf einen Pentium ausweichen musste. Ich kann mich nur dran errinern, dass die Preise für Arbeitsspeicher exorbitant hoch waren.


Wie sieht das eigentlich mit dem Verbtriebsmodell aus? Windows 10 ist ja SaaS, bzw. MS nennt das WaaS. Ich vermute einfach mal ja, aber wird das bei 11 genau so weitergeführt?
 
Gorasuhl schrieb:
Mein Vater weiß auch noch nichts von seinem Glück. Dem habe ich vor rund 3 Jahren ein neues Setup mit i3 aus der 7000er Reihe verpasst. Vielleicht bekomme ich in der Bucht günstig mal einen aus der 8000er. Vielleicht kann man auch über den TMP Sockel am Board auch ein passendes Modul nutzen.

Warum muss dein Vater zwingend auf Win11 wechseln? Wenn Win10 wirklich noch bis 2025 mit Patches versorgt wird, muss man nichts überstürzen.
Bis Win11 seine Kinderkrankheiten abgelegt hat, wird es sicherlich Ende 2022. Vorher würde ich einen Wechsel auf Win11 übernicht nicht in Erwägung ziehen, es sei denn man will unbezahlter Betatester für Microsoft werden.
 
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Carrera124 schrieb:
Ende 2022. Vorher würde ich einen Wechsel auf Win11 übernicht nicht in Erwägung ziehen, es sei denn man will unbezahlter Betatester für Microsoft werden.
Ende 2021 kommt schon das Release raus. Betatesten geht schon naechste Woche los, nur zur Info
 
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KitKat::new() schrieb:
Ende 2021 kommt schon das Release raus. Betatesten geht schon naechste Woche los, nur zur Info
Ich weiß, aber wir wissen doch alle, welche Qualität die ersten Releases haben... das sind weitere verkappte Betas.
 
Gorasuhl schrieb:
Hab sicherheitshalber nochmal geschaut und es ist kein i3, sondern Pentium verbaut (immerhin ein G5400 aus der CofeeLake Serie). Das ganze ist auch schon paar Jahre her.
Na dann dürfte eigentlich Win11 ja nix im Wege stehen, da TPM, UEFI mit SecureBoot usw. an Bord sind. :daumen:
 
Wenn die Featureupdates bei Windows 10 eingestellt werden, werde ich es bis zum Schluss nutzen. Das ist dann so, wie die letzten 5 Jahre mit Windows 7, wo es auch keine Experimente mehr gab.
MS wird sicher Windows 11 promoten, wie einst Windows 10. Also wird man auch noch nach 2022 kostenlos upgraden können. Sie kündigen viel an, halten dann aber vieles nicht ein.
Sie tun am Ende doch das Zweckmäßige, um ihre Marktstellung nicht zu verlieren.
 
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Carrera124 schrieb:
Warum muss dein Vater zwingend auf Win11 wechseln? Wenn Win10 wirklich noch bis 2025 mit Patches versorgt wird, muss man nichts überstürzen.
Bis Win11 seine Kinderkrankheiten abgelegt hat, wird es sicherlich Ende 2022. Vorher würde ich einen Wechsel auf Win11 übernicht nicht in Erwägung ziehen, es sei denn man will unbezahlter Betatester für Microsoft werden.
Muss er ja auch nicht direkt, aber sobald der Softwarehersteller der Bankingsoftware seine neuen Versionen nur für Win11 ausrollt kann er die letzte Win10 version nur noch bis zum Ende des LTS nutzen. 1 Jahr nach Release von Win10 gab es noch eine Version für 7 und 10. Ab 2017 gab's die Version nur noch für 10 und Anfang 18 ist der LTS der Win7 Version abgelaufen. Da bringen dir die Sicherheitspatches von 7 bis 2020 auch nichts mehr.

Das Gleiche damals mit der Spieleindustrie. Viele Entwickler haben 1 Jahr nach Release von Win10 DX12 vorausgesetzt. Dafür brauchte man Win10 und so war man auch da gezwungen upzugraden und ggf. muss man dafür dann auch noch seine Basiskomponenten (CPU + Board + ggf. RAM) tauschen. Da damals, wie jetzt auch wieder, Hardware die älter als ein paar Jahre ist einfach keinen Support erhält und umgekehrt wird wahrscheinlich wieder neuere Hardware keinen Support für 10 erhalten und geblockt werden.
Suche einfach mal nach "Skylake Windows 7". Die CPU Generation kam zu Win 10 Release auf den Markt und Windows hat dann den Treibersupport für Win7 untersagt. Es sind aber doch irgendwelche Treiber durchgesickert und dann hat Microsoft mit einem Update da einen Softwareseitigen Riegel über Windows vorgeschoben, sodass Win7 mit der Hardware nicht mehr oder nur noch eingeschränkt Funktioniert hat. Wie das ganze ausgegangen ist weiß ist nicht, also jemand Beschwerde eingereicht hat und die den Schutz evtl. wieder entfernen mussten.
 
Gorasuhl schrieb:
Muss er ja auch nicht direkt, aber sobald der Softwarehersteller der Bankingsoftware seine neuen Versionen nur für Win11 ausrollt kann er die letzte Win10 version nur noch bis zum Ende des LTS nutzen. 1 Jahr nach Release von Win10 gab es noch eine Version für 7 und 10. Ab 2017 gab's die Version nur noch für 10 und Anfang 18 ist der LTS der Win7 Version abgelaufen. Da bringen dir die Sicherheitspatches von 7 bis 2020 auch nichts mehr.
Was ist das denn für eine seltsame Bank bzw. Bankingsoftware? Da würde ich mir eher diesbezüglich eine Alternative suchen, als mir vorschreiben zu lassen welches Betriebssystem ich verwenden muss.
 
Scheint also, daß die OG Ryzens (1600, 1700...) bei Windows 11 ausgeschissen haben. Frage mich schon etwas, warum, denn die Liste hat ja noch Athlons mit drauf. Schade, der Rechner meiner Frau hat nen 2200G drin, und aufrüsten will ich den eigentlich nicht. Ich weis nichtmal, ob die Hauptplatine einen neueren Prozessor unterstützt. Blah.
 
Die ersten Ryzen hatten auch noch wie die Intel Core i Sicherheitslücken(meltdown, spectre).
Die Athlon kamen später und waren schon bereinigt.
 
Das heb ich zu der TMP geschichte auf Wikipedia gefunden

...Rüdiger Weis, Diplom-Mathematiker und Kryptograph, sowohl auf dem 31C3 als auch 32C3 an. Er kritisiert im Besonderen die Abhängigkeit bei Secure Boot von Microsoft und die fehlende „internationale Kontrolle des TPM-Herstellungsprozess“. Er fordert konkret die Offenlegung von Zertifizierungs-Boot-Codes nach Kartellrecht, da die „ganze Computerhardware jenseits der Apple-Welt auf Windows angepasst“ sei. Zudem bezeichnete er das TPM als „Traumchip für die NSA“, da der Schlüssel außerhalb staatlicher Stellen erzeugt würde.[8][11][12]

Wie jeder mit dieser Info umgeht, sei ihm/Ihr überlassen :D
 
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Heise hat sich in einem aktuellen Artikel Win11 und TPM gewidmet und geht auch auf die teilweise auch hier erzählten Märchen (bspw. hinsichtlich Secure Boot) ein.
 
hans_meiser schrieb:
Scheint also, daß die OG Ryzens (1600, 1700...) bei Windows 11 ausgeschissen haben. Frage mich schon etwas, warum, denn die Liste hat ja noch Athlons mit drauf. Schade, der Rechner meiner Frau hat nen 2200G drin, und aufrüsten will ich den eigentlich nicht. Ich weis nichtmal, ob die Hauptplatine einen neueren Prozessor unterstützt. Blah.
Linux ist die Lösung!
 
Gorasuhl schrieb:
Das Gleiche damals mit der Spieleindustrie. Viele Entwickler haben 1 Jahr nach Release von Win10 DX12 vorausgesetzt. Dafür brauchte man Win10 und so war man auch da gezwungen upzugraden und ggf. muss man dafür dann auch noch seine Basiskomponenten (CPU + Board + ggf. RAM) tauschen.
Welche Entwickler waren das und was ist für dich "viele"? Das mit der Bankingsoftware is aber in der Tat ärgerlich - da sehe ich aber eher den Anbieter der Software in der Verantwortung den Support für "ältere" Windowsversionen aufrechtzuerhalten, als MS.
Ergänzung ()

RAMSoße schrieb:
Das heb ich zu der TMP geschichte auf Wikipedia gefunden
Und inwiefern inst ein schlüssel im TPM jetzt für die NSA besser, als ein Schlüssel der von MS erzeugt wird und in Windows hitnerlegt wird? Alle werfen mit diesem Wikipediazitat um sich, aber keiner erklärt, warum das nun konkret ein Nachteil gegenüber dem Status Quo sein soll.
 
Ich bin mir bei zwei Sachen sicher:
  1. Mit etwas Gefummel lässt sich Win11 auch ohne TPM, DX12 usw installieren, ist beim Leak auch so.
  2. Mit Tools wie NTLite werden lokale Konten auch in der Homeversion gehen.
 
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Vielleicht habe ich es überlesen, aber hat Windows 11 jetzt eigentlich auch irgendwelche Vorteile für Otto Normaluser? Bislang habe ich praktisch nur von Einschränkungen und Nachteilen gelesen: weniger kompatible Hardware als bei Win10, Onlinezwang bei der Homeversion, etc.
Die optischen Änderungen sind m.E. Kosmetik und nicht grundsätzlicher Natur. Bleiben als einziger kleiner Vorteil die angeblich bis zu 40% kleineren (und/oder schnelleren) Updates. Aber da die nicht jeden Tag kommen sondern nur 1-2x pro Monat, kann man das bei Win10 mMn weiterhin gut aushalten.
 
@Carrera124
Wer ist für dich Otto Normaluser?
Für Leute mit Ultrawide-Screens und sonstigen großen Monitoren jenseits der 30 Zoll ist das mittige Startmenu definitiv keine schlechte Idee. Für Leute, die mit vielen Fenstern gleichzeitig arbeiten und ihren Rechner vielleicht auch für völlig unabhängige Sachen gleichzeitig nutzen, ist der überarbeitete Fenstermanager definitiv ein Segen.
Für Leute, die mal Mails checken und Webseiten durchscrollen, bringt Windows 11 wenig. Vielleicht noch der Store, wenn der endlich mal vernünftig ausgebaut ist, sodass man sich nicht mehr selbst ne setup.exe für Anwendungen holen muss.
 
pseudopseudonym schrieb:
@Carrera124
Für Leute mit Ultrawide-Screens und sonstigen großen Monitoren jenseits der 30 Zoll ist das mittige Startmenu definitiv keine schlechte Idee.
Also wenn diese Leute nicht totale Chaoten sind, haben die ihre am häufigsten benutzen Programme längst in der Taskleiste oder auf dem Desktop abgelegt. Das Startmenü selbst braucht man i.d.R. ja nur noch für die seltener genutzten Programme.
 
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