News Mini Cooper E und SE: Neuer elektrischer Mini startet bei 32.900 Euro

Also du hast keine Antwort. Da weiß dann jeder wie viel von solchen Kommentaren zu halten ist.
 
SavageSkull schrieb:
Audi A4 als Limousine in der absoluten Basisausstattung 40.450,00 EUR
https://www.audi.de/de/brand/de/neuwagen/a4/a4-limousine/zusammenfassung.html

7000€ teurer als der hier vorgestellte Mini, keine Förderung, keine Steuerbefreiung, höhere laufende Kosten...

Löst euch mal von dem Gedanken, dass 30000€ viel für ein Auto wären. Das ist seit ein paar Jahren das der untere Einstieg, wenn man sich die Listenpreise für Neuwagen anschaut.
Künstliche Subventionen habe ich mal außen vor gelassen, die wird es auch nicht ewig geben. Ansonsten ist es aber auch Käse, dass man annehmen soll, dass 30.000€ nicht viel für ein Auto wären. Ich habe vor knapp 2 Jahren den Mazda 3 neu gekauft für 23.000€ mit 0km, komplett volle Hütte, da ist alles drin vom Bose Soundsystem über Matrix LED zu 360° Kamera und Head Up Display, ACC swieso, die Spur halten kann er auch alleine und Keyless Entry ist auch dabei. Noch dazu ist alles beledert bis auf das Handschuhfach und die Türtaschen etc. Vollgetankt locker 800km machbar.

Also sorry, das sehe ich nicht ein, warum ich für so einen Elektroeimer so viel Kohle zahlen soll.
 
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Der immer noch nicht behobene Nachteil von Elektroautos (neben dem hohen Kaufpreis) ist der, dass sie für Langstrecken ungeeignet sind. Wenn man öfters 500-1500 km am Stück fährt, kann man Elektroautos vergessen (vor allem wenn man zügig fahren will, also 200 und mehr, was übrigens nachts überhaupt kein Problem ist, weil dann kaum Verkehr ist). Da ist jeder Kleinwagen besser geeignet, weil der eben in 5 Minuten wieder vollgetankt ist, während man beim Elektroauto abwarten muss, bis es geladen ist.

SavageSkull schrieb:
Nachts sind die Energieversorger sogar froh wenn der Strom abgenommen wird. Schonmal was von Nachttarifen gehört?
Nochmal: https://app.electricitymaps.com/zone/DE

Da kannst du unten links die Zeitachse verschieben. Jetzt gerade hat D 225 g/kWh, weil 55% des Stroms aus Solar kommen. Gestern um 22 Uhr waren es 548 g/kWh, weil 40% des Stroms aus Kohle stammten (und 15% aus Erdgas, Windkraft übrigens nur 5%, und Solar logischerweise 0%, weil es dunkel war wie jede Nacht).

Dass der Strom nachts günstiger ist, steht dem nicht entgegen, weil Braunkohlestrom nämlich die günstigste aller Stromerzeugungsmethoden ist (das liegt daran, dass Braunkohle in riesigen Mengen abgebaut wird - hast du mal bei Köln oder in der Lausitz gesehen, wie riesig die Schaufelradbagger sind und die Braunkohletagebaue? Dadurch sind die Kosten pro Tonne Braunkohle sehr niedrig, weil diese in großen Mengen vorhanden ist und sehr günstig abgebaut werden kann).

Der Effekt, dass es nachts "zu viel" Strom gibt (also dass mehr erzeugt werden kann als benötigt wird), das kannst du auch auf derselben Seite ansehen, tritt vor allem in Frankreich und der Schweiz auf - hauptsächlich wegen der Atomkraftwerke, die man je nach Modell des Reaktors immer mit mindestens 20%-50% betreiben muss (ganz herunterfahren geht natürlich auch, wird aber lieber vermieden, weil es dann länger braucht die Leistung zu erhöhen).

Btw frage ich mich in dem Zusammenhang immer wieder, wieso man die Atomkraftwerke nicht zur Erzeugung grünen Wasserstoffs, Gases, oder Benzins (E-Fuel) nutzt. Denn bei denen hat man Strom im Überfluss, die Kosten für Brennelemente fallen kaum ins Gewicht (also im Vergleich zum erzeugten Strom) und vor allem hat Frankreich sowieso massive Überkapazitäten. Denn als man in dort in den 70ern die Atomkraftwerke geplant hat, ging man von einem stetig steigenden Stromverbrauch aus, der dann aber nicht eintrat, wodurch die Kapazität in dem Land heute für 140% des Maximalen Stromverbrauchs ausreicht.

Übrigens hat Frankreich dadurch bereits seit Jahrzehnten deutlich niedrigere Co2-Emissionen als D, nicht nur bei der Stromerzeugung, sondern auch beim Heizen, da dort viele Leute elektrisch heizen. Nicht via Wärmepumpe, die ja fünfstellige Summen kostet, sondern mit normalen Elektroheizern, die pro Stück ein eine niedrige dreistellige Summe kosten (und man braucht keine Heizungswasserleitungen). Das ist zwar in der Tat weniger effektiv als ne Wärmepumpe - aber wenn man sowieso Strom im Überfluss hat, kann man eben direkt elektrisch heizen und so den Menschen viel Geld sparen, weil sie gar keine Zentralheizung einbauen müssen (Strompreis übrigens ca. 18 ct/kWh).
 
j-d-s schrieb:
Der immer noch nicht behobene Nachteil von Elektroautos (neben dem hohen Kaufpreis) ist der, dass sie für Langstrecken ungeeignet sind. Wenn man öfters 500-1500 km am Stück fährt, kann man Elektroautos vergessen (vor allem wenn man zügig fahren will, also 200 und mehr, was übrigens nachts überhaupt kein Problem ist, weil dann kaum Verkehr ist).
Ein Nachteil der kaum jemanden betrifft, aber Aufbauschen kann man das natürlich immer, irgendwer wird sich schon finden, der zustimmt.
Wie oft fährst du denn durchgehend 500km mit 200 Sachen, welche Strecke, welche Uhrzeit?
Ist dir klar wie teuer das ist und wieviel man im Verbrenner damit an Energie benötigt?

Ich fahre übrigens 55.000km/Jahr mit dem eAuto, und nicht mit einem teuren Schlitten.
 
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@Iconoclast , zwingt Dich ja keiner im Moment ein Elektroauto zu kaufen? Sofern man überhaupt noch kauft und nicht andere Modelle nutzt um an ein Auto zu kommen.

Andere Aspekte, die das fahren betreffen, können einen schon zur Elektromobilität bewegen. Ich gebe zu, ich fahre eher selten 800km am Stück, aber immer wenn ich Auto fahre, dann genieße ich im Elektroauto die Ruhe und das instant Pedalgefühl. Dabei noch keine Vibrationen und kein Gestank. Da kommt mir ein Verbrenner wie ein Dino vor.
 
Nacho_Man schrieb:
Ein Nachteil der kaum jemanden betrifft, aber Aufbauschen kann man das natürlich immer, irgendwer wird sich schon finden, der zustimmt.
Wie oft fährst du denn durchgehend 500km mit 200 Sachen, welche Strecke, welche Uhrzeit?
Ist dir klar wie teuer das ist und wieviel man im Verbrenner damit an Energie benötigt?

Ich fahre übrigens 55.000km/Jahr mit dem eAuto, und nicht mit einem teuren Schlitten.
Da alle Elektroautos teuer sind, ist das ein Widerspruch in sich (ich finde alles ab 35.000 Euro für Neuwagen teuer), aber lass mich raten, das ist ein Firmenwagen, den du gar nicht selbst bezahlt hast.

Es geht übrigens nicht darum, wie oft man das macht, sondern darum, dass man es mit einem Elektroauto schlicht nicht kann. Selbst wenn man nur einmal im Jahr Langstrecke fährt, hat man ein Elektroauto, geht das einfach nicht.
 
j-d-s schrieb:
Selbst wenn man nur einmal im Jahr Langstrecke fährt, hat man ein Elektroauto, geht das einfach nicht.
Noch nicht gemerkt dass es Schnell-Ladestationen gibt?
Hast du noch mehr solche Brüller? :p
j-d-s schrieb:
Da alle Elektroautos teuer sind, ist das ein Widerspruch in sich (ich finde alles ab 35.000 Euro für Neuwagen teuer), aber lass mich raten, das ist ein Firmenwagen, den du gar nicht selbst bezahlt hast.
Doch, den habe ich selbst bezahlt, gekostet hat er unter 35.000€.
Deine Vorurteile wirken "leicht" retortenhaft und peinlich.
 
Nacho_Man schrieb:
Noch nicht gemerkt dass es Schnell-Ladestationen gibt?
Hast du noch mehr solche Brüller? :p
Und wie schnell sind die karren dann damit voll aufgeladen? und wie Flächendeckend sind diese Stationen aufgebaut, oder muß ich dafür ne Route planen?
 
Komisch, du sagtest doch, "ein Elektroauto geht nicht", selbst wenn man "nur einmal im Jahr Langstrecke fährt" wofür brauchst du jetzt Rückfragen? Geht anscheinend doch, oder? :p
 
mattberlin schrieb:
@Iconoclast , zwingt Dich ja keiner im Moment ein Elektroauto zu kaufen? Sofern man überhaupt noch kauft und nicht andere Modelle nutzt um an ein Auto zu kommen.

Andere Aspekte, die das fahren betreffen, können einen schon zur Elektromobilität bewegen. Ich gebe zu, ich fahre eher selten 800km am Stück, aber immer wenn ich Auto fahre, dann genieße ich im Elektroauto die Ruhe und das instant Pedalgefühl. Dabei noch keine Vibrationen und kein Gestank. Da kommt mir ein Verbrenner wie ein Dino vor.
Am Stück mache ich das auch eher selten, aber 100-200km durchaus mehrmals im Monat. Und da ist es mir lieber einmal in 3 Minuten zu tanken, dank App muss man ja nicht mal mehr in die Tankstelle rein, als da ständig an einer Säule zu stehen.
 
Iconoclast schrieb:
Ansonsten ist es aber auch Käse, dass man annehmen soll, dass 30.000€ nicht viel für ein Auto wären. Ich habe vor knapp 2 Jahren den Mazda 3 neu gekauft für 23.000€ mit 0km, komplett volle Hütte, da ist alles drin vom Bose Soundsystem über Matrix LED zu 360° Kamera und Head Up Display, ACC swieso, die Spur halten kann er auch alleine und Keyless Entry ist auch dabei. Noch dazu ist alles beledert bis auf das Handschuhfach und die Türtaschen etc. Vollgetankt locker 800km machbar.
Hier steht 27190€ für die Basisausstattung. Volle Hütte ist auch bei einem Mazda 3 oberhalb von 30000€
https://www.mazda.de/modelle/
 

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jackii schrieb:
Weil Mini immer schon ein runden Tacho in der Mitte hatte.
https://www.google.de/search?q=mini+cooper+innenraum&tbm=isch

Das mag vielleicht bei den frühen Serien des alten Mini tatsächlich zutreffen, aber nach dem was ich finden konnte, hatte der MK VI in den 90ern dann Tacho, Drehzahlmesser und noch ein drittes Instrument hinterm Lenkrad und wohl optional noch eine Uhr, Batteriespannung und Wassertemperatur (oder vielleicht Öldruck).

AncapDude schrieb:
Erstens mal das, aber fast noch schlimmer finde ich diese 90er Jahre Textur auf diesem Stoff-Amarturenbrett dahinter. Briten alter, glaubste nich...

Für die erste Generation des A1 gabs auch so ein Paket namen "Union Square":
https://www.speedheads.de/auto-news...er-kleinkarierte-premium-flitzer-0006020.html
Auch außen mit diesen gekreuzten Streifen u.a. als Folie auf dem Dachbogen, Heckklappe und Spiegelkappen.

Besagtes Hahnentrittmuster habe ich auch vor gut 10 Jahren in einer Werbeanzeige für ich meine ein Sondermodell des Citroen C3 oder des Peugeot 208 gesehen zusammen mit einer Sängerin die damals gerade in den Charts war (könnte Lykke Li gewesen sein).

Es liegt eben daran, dass solche Kleinwagen eben auf Leute in ihren 20ern und 30ern abzielen und das mitunter deren erster Neuwagen wird, deshalb bringt man eben zahlreiche Individualisierungsoptionen, beim A1 und auch beim Mini kann man eine andere Dachfarbe wählen (beim A1 der 1. Generation auch noch die Dachbögen, sprich A- und C-Säule, sowie die Seite überm Fenster, beim jetzigen ist es die A-Säule und das Dach) und im Innenraum gibts eben etwas Dekor, z.B. Zierblenden, was an den Ausströmern, im A1 die Schale um den Schaltknauf/Wählhebel herum.
Und dazu gibts eben auch solche Stoffmuster, die auf modebewusste Damen abzielen, zum Augleich für Herren mit Stil fordere ich Nadelstreifen! :daumen:

Hab gerade nochmal zum Vergleich in den Konfigurator eines Seat Ibiza und VW Polo reingeschaut und da gibt es keine Farboptionen für irgendwelche Dekorelemente im Innenraum.

Ach ja, viel Spaß in der Sitzmusterhölle: https://www.sitzmusterdestodes.com/
 
SavageSkull schrieb:
Löst euch mal von dem Gedanken, dass 30000€ viel für ein Auto wären. Das ist seit ein paar Jahren das der untere Einstieg, wenn man sich die Listenpreise für Neuwagen anschaut.
Solange das Einkommen der Leute nicht steigt, sollten sich dann aber die Autohersteller von der Vorstellung lösen zu dem Preispunkt Millionen Fahrzeuge verkaufen zu können.
Das sind allesamt die "Corona/Schiff steht quer/keiner hat kommen sehen dass wir für Autos Halbleiter einkaufen müssen"-Preise.
Klar gewöhnt man sich als Hersteller daran. Aber irgendwann sind externe Hilfsmittel wie die Staatsfinanzierung eben durch. Dann bleibt alleine ein hoher Preis welcher mit gleichbleibenden Löhnen und gestiegenen Haltungskosten kollidiert.
 
@TenDance
Es wäre schön, wenn es so wäre. Die Realität sieht aber so aus, das auch hier in Deutschland massenhaft teure Autos geleast werden und der Ton nicht von den paar Deutschen angegeben wird, sondern von China, Amerika und bald Indien.
Wenn du dir früher einen Neuwagen leisten konntest und jetzt nicht mehr, ist das ein Anzeichen, das du von deinem Stand abrutschst. Ein Autohersteller wird ganz sicher nicht Samariter spielen und dir entgegen kommen, solange er genug Abnehmer hat, die den Preis bezahlen.
 
audiogenießer schrieb:
Für diese Summen bekommt man schon 88 Mercedes.

Ja, so eine "gute" gebrauchte C/E/S-Klasse möchte ich unbedingt... :D

"Das Beste oder nichts" - dann lieber "nichts"

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Sven Hansen schrieb:
Ok, was ist denn an der Ausstattung weniger, und bei 7000 Fahrzeugen ist das schon ein Fakt und keine Behauptung, ist ja nicht so das hier 3 an Langjährige VW Kunden verlost wurden.

Steht doch alles in dem Zitat drin, was ich gepostet habe?!?

  • die Batteriekapazität ist geringer
  • die Leistung ist geringer
  • es fehlen Assistenzsysteme, die in Europa Pflicht sind, wie der Spurhalteassistent
  • der reduzierte Preis galt nur für das alte Modell vor Facelift, die sollten anscheinend auch abverkauft werden
  • 7000 Fahrzeuge in China sind so, als wenn der lokale Händler hier 3 Fahrzeuge verbilligt anbietet :D

j-d-s schrieb:
Es geht übrigens nicht darum, wie oft man das macht, sondern darum, dass man es mit einem Elektroauto schlicht nicht kann. Selbst wenn man nur einmal im Jahr Langstrecke fährt, hat man ein Elektroauto, geht das einfach nicht.

Wieso "kann man das nicht" oder "geht das einfach nicht"? Man kann zwischendurch laden, das dauert dann eben nur etwas länger als tanken, aber das kann man planen. 🤷‍♂️

DrSeltsam95 schrieb:
Das mag vielleicht bei den frühen Serien des alten Mini tatsächlich zutreffen, aber nach dem was ich finden konnte, hatte der MK VI in den 90ern dann Tacho, Drehzahlmesser und noch ein drittes Instrument hinterm Lenkrad und wohl optional noch eine Uhr, Batteriespannung und Wassertemperatur (oder vielleicht Öldruck).

Habe ich doch hier schon gepostet, der Tacho war immer in der Mitte...
 
Danke für die Info. Habe ich noch nie so gesehen.
 
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