Deliberation schrieb:
Das stimmt. Ich weiß auch nicht, warum Du mir immer so kommst. Du scheinst mich echt nicht leiden zu können.
Keine Angst, nur die Antworten nicht. Und auch nur weil sie scheinbar immer an dem vorbeireden, was mich an deiner Meinung interessiert oder was eigentlich gerade diskutiert wurde. Ein paar mehr Worte dazu schaden einfach nicht.
Bis auf das "Possenspiel" stammt keine Behauptung von mir.
Hmm alles in Anführungszeichen ist aber von dir. Und die Direktwahl scheinst du ja zu wollen, wenn mich deine Äußerungen nicht völlig in die Irre führen. Was lege ich dir dann also bitte in den Mund? Werde mal spezifischer, so ist es auch nur eine dünne Argumentation, die etwas behauptet, aber wiederum nicht belegt.
Ich finde halt nicht, dass ein Bundespräsidenten "den Staat" vertritt, wenn nur wenige auserkoren sind, ihn zu wählen.
Dir ist aber schon klar, zu welchen Teilen und aus welchen Gründen sich die Bundesversammlung wie zusammensetzt. Ob Lieschen Müller oder Friede Springer ist dabei fast egal, denn hier wählen deine gewählten Repräsentanten (oder von ihnen Ernannte Wahlleute) ein Staatsamt. Und zwar anteilig nach den Wahlergebnissen in Bund und Länder. Das Konzept die Wahlmänner der Länder nicht direkt aus den Parlamenten zu nehmen, sondern diese gesondert zu ernennen, ist ein formaler Akt und keine Einflussnahme der ernannten, so wie du das suggerierst. Ob das nun verdiente Leute sind, kann man diskutieren, aber es ändert nichts am Prinzip der repräsentativen Demokratie. Wie gesagt, warum dann nicht auch Bundestagspräsidenten direkt wählen oder Minister oder deren Staatsekretäre? Leute mit mehr Macht und Einfluss.
Solche Günstlingsmonarchien hatten wir schon mal und ich dachte, das sei durchgestanden.
Und dieses Schlagwort rechtfertigst du wie. Das kann man doch nur wählen, wenn man keine Ahnung hat, wie die Wahlleute bestimmt werden und wofür sie stehen. Du machst es alleine an den Personen fest und behauptest dann, das höchste Staatsamt, trotz seiner Machtlosigkeit, wäre aufgrund von Günstlingswirtschaft gewählt. Sorry, aber das ist Blödsinn.
Wie gesagt, es ist ein billiges Mittel hinterher mit der Politik die man ausdrücklich gewählt hat nicht zufrieden zu sein und dann zu behaupten, das Volk müsse ja nun anders entscheiden, alles andere wäre ja am Volk vorbei. Das Volk ist aber verdammt wankelmütig, das weiß schon Tage nach der Wahl nicht mehr, warum es jemanden gewählt hat. Und gerade bei jemandem, der alles das nicht erfüllen
kann, aufgrund seines Amtes, was man ihn ihm sieht, dann zu sagen er könne nur Mann des Volkes sein, wenn er direkt gewählt werde, ist halt unrealistisch.
Von mir aus kritisiere die Kandidatenwahl, das Possenspiel in CDU und SPD, das Geheuchel um die angebliche Pflicht Gauck zu wählen, die Mann des Volkes-Chose. Aber nicht das Verfahren der Wahl, was du scheinbar nicht exakt zu kennen scheinst oder hier bewusst falsch wiedergibst.
Kann ich etwas dafür, wenn Du die Tür zum Thread aufreisst, kurz einen Blick auf Teile wirfst und mit Deinen Kommentaren dann daneben liegst?
Ja hätte ich das machen sollen. Auch noch kommentieren, wie du vom eigentlichen Thema abweichst und der Tenor ist, ist mir doch eh alles egal, dann aber immer wieder mit der selben Polemik deine Meinung in Erinnerung rufen willst. Ja alles gekauft, alles nur Spielchen. Okay, deine Meinung. Aber bitte nicht so eine lapidaren Quatsch wie das was ich kommentiert habe, der offensichtlich nichts fordert, nichts aussagt, keine Argumenten liefert nur Bashing sein soll. Selbst die Direktwahl hab ich dir in den Mund gelegt offenbar.
Was sagst du bitte in deinen Beiträge davor anderes, als es dann in dem letzten Beitrag nochmal konzentriert zum Ausdruck kommt. Dessen merkwürdige Betonung du bist jetzt nicht erläuterst.
Du behauptest der Bundespräsident solle Mann des Volkes sein und deswegen direkt gewählt werden und nicht von "VIPs" Dem habe ich konkret widersprochen, dich gefragt, wie du die Auswahl der Wahlleute ändern würdest um "das Volk" zu repräsentieren, was durch die Bundesversammlung eigentlich schon repräsentiert wird. Aber ich lese deine Beiträge nicht und lege dir Worte in den Mund?
Sorry, aber es muss doch möglich sein mal ins Detail zu gehen. Sprüche klopfen kann ich genauso gut, ich will aber eine Diskussion um die Ideen und Forderungen. Aber sobald man das fragt, kommt nichts zurück. Nichts gegen kontroverse Aussagen, aber dann sollte doch auch was dahinter stecken.
Nur aus Desinteresse heraus ein paar Phrasen zu dreschen ist doch einfach nicht angemessen und ich will dich nicht mit Akkordmetzger in einen Topf werfen, nur auch du hast Desinteresse ja schon als Argument gebracht. Ironischerweise liegen wir da vom Ansatz gar nicht so weit von einander entfernt, nur die Details warum man nicht so eine Aufriss um die Wahl machen braucht, entscheiden sich fundamental und ich halte deine Äußerungen schlicht für problematisch. Weil sie statt sich mit den Abläufen zu beschäftigen einfach zu erlangendes Wissen lieber polemisieren und sich damit den Zugang zu den Ursachen verbauen. Selbst wenn die anwendende Prominenz ein Symptom sein sollte, was ich so nicht sehe, so ignorierst du Rolle und Aufgabe in diesem politischen Vorgang und bestärkst nur die Aufmerksamkeit, die du eigentlich kritisierst.
Nicht umsonst sprach ich auch das Phänomen an, wenn auch nicht in deinem Zusammenhang , dass Äußerlichkeiten scheinbar mehr zählen als Inhalte, weil man sich gar nicht genug dafür interessiert, um das zu trennen.