Neuer Bundespräsident - Wer soll's werden?

Wer soll neuer Bundespräsident werden?

  • Christian Wulff

    Stimmen: 22 27,2%
  • Joachim Gauck

    Stimmen: 51 63,0%
  • Luc Jochimsen

    Stimmen: 8 9,9%

  • Umfrageteilnehmer
    81
  • Umfrage geschlossen .
Schade, hab gehofft das es Gauck schafft, wesentlich sympathischer und eher unabhängig, nicht so wie der Wulff und die von den Linken.

In meinem Umfeld waren eigentlich alle für Gauck, der kam in der Bevölkerung wesentlich besser an. Aber bei sowas wird halt nicht danach gegangen was die Bevölkerung lieber hat.

Auf jeden Fall hat die SPD und die Grünen heute bei mir ein dicken Pluspunkt bekommen indem man sich doch deutlich von den Linken abgegrenzt hat, das lässt hoffen das es in naher Zukunft kein rot-dunkelstarkrot-grün gibt. Für mich sind die dadurch wieder wählbar geworden.

Aber auch die CDU/FDP fande ich teilweise gut, halt deshalb weil die auch den Gauck gewählt haben und nicht ihren Kandidaten unterstützt haben.
 
Basti87 schrieb:
Schade, hab gehofft das es Gauck schafft, wesentlich sympathischer und eher unabhängig, nicht so wie der Wulff und die von den Linken.
Gauck war auch der einzige der vier Kandidaten, der parteilos ist ...
 
Schade... ein Bundespräsident der alles unterschreibt und durchwinkt was Tante Angela & Co ihm auf den Tisch knallt... :rolleyes::
 
Tut mir leid, konnte mir soeinen Kommentar nicht verkneifen :D

Letztendlich wären wohl beide Kandidaten für Deutschland gleichermaßen gut bzw. gewinnbringend gewesen.

Die Tatsache, dass es Wulff dann doch mit einer absoluten Mehrheit geschafft hat, unterstreicht für mich nur, dass es vorallem darum ging Merkel aufzuzeigen, dass ihre Politik nicht oder nur begrenzt funktioniert.

Wäre Gauck oder ein Alternativkandidat der SPD/Grünen, aus welchen Gründen auch immer, gewählt worden, so hätte dies denke ich doch Neuwahlen ausgelöst, was für die FDP zur Zeit todbringend ist.

Besser so? :P
 
Wäre Gauck oder ein Alternativkandidat der SPD/Grünen, aus welchen Gründen auch immer, gewählt worden, so hätte dies denke ich doch Neuwahlen ausgelöst, was für die FDP zur Zeit todbringend ist.

JA, diese Einschätzung teile ich, doch so hat es leider nur gereicht Merkel etwas zu ärgern -sehr schade.

Was bleibt ist ein Bundespräsident dritter Wahl,
eine derbe Schlappe für Mutter Blamage und ein amüsanter, fußballfreier Tag.

Zitat von Basti87
Auf jeden Fall hat die SPD und die Grünen heute bei mir ein dicken Pluspunkt bekommen indem man sich doch deutlich von den Linken abgegrenzt hat, das lässt hoffen das es in naher Zukunft kein rot-dunkelstarkrot-grün gibt.

Mit den 120 Enthaltungen hat sich doch wohl eher die Linke abgegrenzt oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit den 120 Enthaltungen hat sich doch wohl eher die Linke abgegrenzt oder?
Sehe ich auch so. Die Linke hat als ein zigste geschlossene Partei agiert. Zudem verstehe ich nicht, was man an einer cduSPD so toll findet. Wir haben doch schon FDP, CDU/CSU, Grüne und nun auch die SPD die sich doch ziemlich gleich sind.

Ich finde gut, das die linke sich da distanziert...
 
Die linke distanziert sich weil sie eine Protestpartei ist und auch bleiben wird. Den Gauck konnten sie ja schließlich nicht wählen weil so mancher noch nicht mit der DDR abgeschlossen hat.
Ja man muss ihnen lassen dass war wirklich geschlossen, die Gründe aber mal wieder die Falschen.
 
Die Linke aber auch die SPD müssen sich verständigen/einigen und entgegenkommen, und schon ist die Linke auch keine "Protestpartei" mehr, und die SPD würde nicht noch mehr stimmen an die Linke verlieren.

Aber das ist ein anderes Thema :)
 
Zuletzt bearbeitet:
-=|Vegeto|=- schrieb:
Die linke distanziert sich weil sie eine Protestpartei ist und auch bleiben wird. Den Gauck konnten sie ja schließlich nicht wählen weil so mancher noch nicht mit der DDR abgeschlossen hat.
Ja man muss ihnen lassen dass war wirklich geschlossen, die Gründe aber mal wieder die Falschen.
sehe ich ganz genauso. wäre mal interessant, was passiert, wenn man alle forderungen der linken erfüllen würde. quasi appeasementpolitik zwei punkt null. das erinnert doch dann sehr an eine gewisse braune (wie sch***e) vergangenheit...

so long and greetz
 
Turbostaat schrieb:
Schade... ein Bundespräsident der alles unterschreibt und durchwinkt was Tante Angela & Co ihm auf den Tisch knallt... :rolleyes::

Sowas ist genau der Quatsch, warum ich weiter oben diesen Hype kritisch gesehen habe.

Zunächst mal prüft weder Horst, noch Christian, noch Joachim, bevor er seinen Otto drunter setzt, das macht wenn überhaupt das Bundespräsidialamt. Zweitens ist selbst dann nur in den seltensten Ausnahmefällen, nämlich wenn ein Gesetz klar gegen die Verfassung verstößt eine Ablehnung der Unterschrift möglich. Wenn auf dem Gesetz so bestanden wird, landet es ohnehin vor dem Bundesverfassungsgericht, wie andersherum sowieso.

Es ist keineswegs die Aufgabe des Bundespräsidenten Politik zu machen. Seine Aufgabe ist es unter anderem durchzuwinken, nach dem man geprüft hat. Ob das Wulff oder Gauck ist, ist nahezu irrelevant für die Gesetzgebung. Das ist eine populistische Hoffnung und an der Realität vorbei.

Man wollte keinen starken Präsidenten als Staatsoberhaupt und genau das hat man erreicht und von daher ist es falsch so zu tun, als ob er die Macht hätte Gesetze zu verhindern. Selbst vermeintlich (also in den Augen des Bundespräsidenten) verfassungswidrige Gesetze können durchgedrückt werden, wenn das Bundesverfassungsgericht dies anders sieht.

Hier wird einem Repräsentanten etwas angedichtet, was faktisch nie eine Rolle spielte.
 
Fakt ist, das wir einen farblosen Präsidenten haben der zu feige war seinen Ministerpräsidentposten aufzugeben, aus Angst vielleicht doch nicht gewählt zu werden. Statt einen überparteilichen, haben wir einen Karrieristen. Und es ist egal in wie weit er die Legislative beeinflussen kann oder wird, er ist das Gesicht von Deutschland im Ausland. Furchtbar genug, dass es der Westerwelle zum Teil ist. Jetzt noch der Wulff.

Gauck bleibt aber trotzdem der Gewinner in Herzen vieler, die heute für besseren Präsidenten gefiebert haben.

Die PDS, und das ist die immer noch geblieben, PDS und nicht Die Linke, hat eine historische Chance verpasst. Damit machten sie sich keinen Gefallen. Ich hätte von ihnen mehr erwartet. Sehr schade.
 
Turbostaat schrieb:
Schade... ein Bundespräsident der alles unterschreibt und durchwinkt was Tante Angela & Co ihm auf den Tisch knallt... :rolleyes::

Das haben bisher fast alle Bundespräsidenten gemacht. Der Bundespräsident hat da zu Recht auch kaum Möglichkeiten, in den Gesetzgebungsprozess einzugreifen. Bei uns beschließt ja zum Glück immer noch der Bundestag Gesetze, selbst wenn einem die Parteien die gerade an der Regierung sind, nicht gefallen.
 
Das stimmt, allerdings hat ein Präsident die Verantwortung in kritisch-politischen und brisanten Fragen, die Stimme der Vernunft zu erheben und die Politiker an ihr Gewissen zu appellieren. Sowas erwarte ich kaum vom Herrn Wulff. Genau so wenig bzw. selten wie Herr Köhler es gemacht hat.
 
Das ist sicherlich zu vermuten. Der Feststellung zum Ministerpräsidentenposten kann ich mich durchaus anschließen. Leider gar nicht mal so unüblich, wie man meint.

Ob Wulff einen guten Präsidenten abgeben kann, wird man sehen, ich glaube nicht fest daran, bei Gauck werden wir es nicht erfahren. Denn die SPD wird ihn kaum mehr aufstellen, wenn sie die Chance hat einen Kandidaten auch durchzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
SunnyboyXP0 schrieb:
Christian Wulff wäre sicher ein Kandidat, [...] Ich tippe trotzdem auf ihn.

Richtig getippt! Konnte man darauf eigentlich auch spekulieren? :D

Ich bin gespannt, wie sich Herr Wulff als neuer Präsident machen wird. Sein Amt dient ja eh fast ausschließlich der Präsentation. :o
 
HappyMutant schrieb:
Inwiefern? Sogar einer von "Den Prinzen", ja das ist wirklich ein Zeichen für gekaufte Politik und übermäßige Einflussnahme durch die Konzerne. Oder wie oder was?...

Eher "oder was". Wieso schreibe ich a und Du antwortest, dass ich b geschrieben habe?

HappyMutant schrieb:
Wozu jemanden direkt wählen, der gar keinen Wähler vertritt, sondern vor allem repräsentiert?

Der Satz ist lustig. Wen repräsentiert ein Bundespräsident denn, wenn nicht die Wähler?
 
Wen repräsentiert ein Bundespräsident denn, wenn nicht die Wähler?

Den Staat, der nicht zwingend nur die Wähler darstellt.
 
Die Luc Jochimsen sicher nicht;
die soll lieber mal einen anständigen Haarstylisten ( Paul Mitchel ) suchen. Läuft rumm wie eine Vogelscheuche und will President werden?

Die Linken sind nicht für Gauck, weil diese in der Vergangenheit von diesem kompromittiert wurden, bzw. die Bekannten + Verwandten der PDS-Funktionäre noch regen Kontakt zu ehemaligen SED-Funktionären haben.

Mich wundert es nur, dass man von 12 Uhr Mittag bis um 22 Uhr die Zeit verschwenden muss. Haben die Regierrer nix besseres zu tun?
Aktuell ist Fussball am Start, morgen eine Überschwemmung, übermorgen Bürgerkriegsunruhen in Afrika usw.
Deutschland hat sicher andere Sorgen, als die Wahl einer passiven Repräsentanten-Marionette fürs Ausland?
Das normale Fussvolk hätte am Sonntag wählen sollen?

Wenn es nach dem Volk gegangen wäre, wäre Hr. Dr. Gauck nun Präsident. Aber ein schmieriger Wulf passt besser in dieses CDU-Westerwelle-Geklüngelsystem.

Die Demokratie in D, ist längst verkauft. Es regieren prinzipiell Großindustrie, Banken/Versicherungen.

Der ferngesteuerte Hosenanzug ( Merkel ) ist nur eine Marionette im System. Demokratie wird reduziert, alle 4 Jahre wählen zu dürfen. 3 Monate später denken sich die Volksvertreter ätsch, bätsch...ausgeschmiert! Steuererhöhung!


ps. es wird Zeit, die Koffer zu packen! Deutschland ist heute schon fertig, was kommt morgen?
Die Präsidentenwahl ist nur ein Großveranstaltung, vergleichbar dem Nockerberg. Prinzipiell wurde der Spiegel davorgehalten ( sozusagen, derbleckt )



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Zuletzt bearbeitet:
CrazyIwan schrieb:
Die Linke, hat eine historische Chance verpasst. Damit machten sie sich keinen Gefallen. Ich hätte von ihnen mehr erwartet. Sehr schade.

Die Aufstellung Gaucks war doch ein rein taktisches Manöver von Rot-Grün.
Die Linkspartei hat sich völlig zu Recht bis zum Schluss geweigert Gauck zu unterstützen.
Respekt!

Die SPD hat sich mit der Nominierung Gaucks ein Eigentor geschossen.
 
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