Nachdem ich das Thema jetzt seit geraumer Zeit als stiller Mitleser verfolge, meine knappe Meinung dazu:
Weitermachen: Wenn du es als Gerechtigkeits-Vendetta machen "musst", mach weiter. Aber dann zieh es smart und konsequent durch. Kein Rumgeeiere a la "Aber der Support wird beim 300 Mal vielleicht doch endlich noch einknicken ...." - Such dir eine kompetente Anwältin und schreib exakt nichts mehr selbst.
Abschliessen: Gibt es keinen Bedarf für eine Vendetta: Lass gut sein. Nicht, weil man einen Kampf nicht kämpfen sollte oder "Weil der kleine Mann halt klein beigeben muss". Sondern, weil du einfach deutlich zu spät dran bist. 556 Beiträge, 9 Monate. Was da allein an Zeit und Nerven reingeflossen ist ... mal gezählt, wie viele Mails du dafür geschrieben hast? Überschlagen wie viel bewusste und unbewusste Stunden da reingeflossen sind?
Und nur weil du es endlich smart und konsequent angehen würdest, heisst es noch lange nicht, dass es binnen kürzester oder zumindest sinnvoller Zeit erfolgreich sein wird.
Da manch ein Kommentar von dir in eine Richtung ging, manch einer kommentierenden Person die Berechtigung hier zu kommentieren abzusprechen bzw. keine / wenig Empathie für das dir entgegengebrachte Unverständnis zeigt: Ich befinde mich in einer Auseinandersetzung mit einer Versicherung.
Der Auslöser datiert auf Anfang 2023 zurück. Die Klageeinreichung liegt nun bereits sieben Monate zurück.
Bis heute wurden nur allerlei Schriftsätze ausgetauscht. Es gab bis heute keinen einzigen Verhandlungstag.
Für mich ist das absolut in Ordnung. Weil es der Anlass und Streitwert rechtfertigt.
Würde ich das bei der Mischung aus Anlass, Gerechtigkeitsbedarf und Streitwert heute wieder machen? Ja.
Bei 350€, neun vergangenen Monaten und einem Laptop? Definitiv Nein.