News Raijintek Zofos Ultra: Großgehäuse schluckt 14 altmodische 3,5"-Festplatten

Ich persönlich finde es ein geiles Teil. Ich betreibe zurzeit 16 Festplatten in einem Fractal-Gehäuse. Da musste ich mir aber leider die ganzen Festplattenschlitten separat besorgen, was den Preis stark erhöht hat.
Sind die hier im (voraussichlichen) Preis inbegriffen?
 
Ja denke schon dass die dabei sind - so extra Käfige kaufen ist ja im "Heimbereich" auch irgendwie sehr ungewöhnlich,

hehe bei 16 in einem normalen Gehäuse - also kein 19" Storage etc - ist aber das mit der einfachen HDD Belüftung auch sicher schwerer :D


Hmmm Seagate ist hingegen bei mir aktuell die bevorzugte Marke weil bisher sehr problemlos. Vielleicht hab ich bisher auch nur grosses Glück gehabt.

Ich finde auch dass im Heimbereich mit 1 bis max 5 Nutzern wo man ja nicht 50 oder 100 User hat die irgendwo auf der HDD rumschrubben mit den Desktop HDDs solide fährt.
 
Also ich find es gut, dass es sowas noch gibt. Allein schon für 2,5'' Sata-SSDs. Das hier ist natürlich mit 14 Plätzen wirklich sehr viel, aber ein großer Teil der PC Gehäuse bietet inzwischen nicht einmal mehr 6 2,5'' Plätze.
Und ja klar gibt es NVMe SSDs, aber da werden eig. immer 4 Pcie-Lanes belegt (obwohl man auch z.B. Pcie 3.0 x4 auch per 4.0x2 realisieren könnte). (Und Pcie Lanes sind halt üblicherweise auf Mainboards - gerade abseits der High-End Chipsätze - limitiert)
In den meisten Fällen tun es die ~600 MB/s. Ich brauche jedenfalls nicht 6 NVMe SSds - Sata-SSDs allerdings könnte bzw. kann ich schon mehr als nur 2-3 verbauen (insbesondere wenn man bei Neuanschaffungen nicht immer gleich die "alten" rauswerfen will, nur weil das Gehäuse zuwenig Platz hat. Schließlich schmeißt man dann auch Speicherplatz raus).
 
pseudopseudonym schrieb:
Wie passiert dir das ständig?
Ich hatte mal eine Weile eine wahre "Glückssträhne" und da sind mir quasi im Wochentakt die Platten weggestorben.

War vermutlich baulich bedingt und der Fahrstuhl in dem damaligen Haus war der Übeltäter, weil er das Hausnetz destabilisiert hat und der damalige NAS-PC extrem empfindlich auf Spannungsschwankungen reagierte. Der normale PC war allerdings auch betroffen.
Geholfen hatte dann ein Power Conditioner - ein Gerät, dass immer für saubere Ausgangsspannung sorgt.
Bzw dann anschließend die Erneuerung der Hauselektrik.

Aber ja, in meiner "Karriere" sind mir schon viele Festplatten gestorben, aber ich hatte auch schon sehr viele. Andererseits gibt es andere, die auch nach Ewigkeiten noch laufen würden, wenn sich das in irgendeiner Form lohnen würde.
Ist ja das Tolle an mechanischen Festplatten: sie können von jetzt auf gleich sterben oder 30 Jahre unauffällig laufen.

Andererseits klar, man kommt natürlich auch ohne extra Wechselrahmen oÄ aus. Ist bei nem PC ja kein Problem, die Seite abzunehmen. Und heute funktionieren viele HDD-Rahmen im Gehäuse eh ohne Verschraubung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: GT200b
Bohnenhans schrieb:
zB. 6 onboard + 1 sata karte mit 8 Ports. Das doch nichts ungewöhnliches?
Alleine der Stromverbrauch wenn ich mal vor 5W aus geh * 14 sind das schon 70Watt alleine für die Festplatten rund um die Uhr, wer will denn sowas. I guess Festplatten sind so Arsch lahm das die Bandbreite noch reichen könnte.
Seh halt so komische Karten schon schwierig da ich natürlich auch Kein Tower will, wer hat dafür Platz.

Ich hab halt nen groesseres ITX Board für meinen Medienpc, da passen 4x 2.5 oder 1x 3,5 und glaub 2-3x 2,5" rein :D

Ich mein da kauf ich doch lieber mal eine richtig Fette Festplatte statt 14 5-10 Jahre alte billige da rein zu stecken.

Und wenn du 14 moderne Festplatten rein tun willst wer auch immer so viel Platz braucht, dann kosten die ja schon wieder 700-1400 Euro.

Mainboards mit CPU gekoppelt (socs) und 6 SATA Ports kosten ja auch ab 340 Euro und das ist schwer lieferbar.

Welche Privatmensch soll sowas kaufen?
 
Bohnenhans schrieb:
Ja denke schon dass die dabei sind - so extra Käfige kaufen ist ja im "Heimbereich" auch irgendwie sehr ungewöhnlich,
Sieht aber witzig aus:

210851_20190326_222515.jpg
(Beispiel, nicht meins.)
 
Das sind aber ja keine Käfige sondere einfach klassische universell nutzbare 5,25 HDD Wechselrahmen als 4 HDD in 3 Schächte Ausführung. Solche ähnliche hatte ich auch im Einsatz in verschiedernen Gehäusen.

Fractal lässt sich ja die internen modellspezifischen zahlen teilweise, die man nirgends anders nutzen kann.

also die hier z.B. https://www.amazon.de/Fractal-Design-FD-A-CAGE-001-Festplattenkäfig-Set-Schwarz/dp/B0857MQ3VG


Ergänzung ()

blackiwid schrieb:
Ich mein da kauf ich doch lieber mal eine richtig Fette Festplatte statt 14 5-10 Jahre alte billige da rein zu stecken.

Und wenn du 14 moderne Festplatten rein tun willst wer auch immer so viel Platz braucht, dann kosten die ja schon wieder 700-1400 Euro.

Mainboards mit CPU gekoppelt (socs) und 6 SATA Ports kosten ja auch ab 340 Euro und das ist schwer lieferbar.

Welche Privatmensch soll sowas kaufen?

Den Teil muss man doch nicht neu kaufen ausreichend gute Ex Workstation / Serverboards die für so einen Heimserver ausreichen bekommt man für 150 Euro mit CPU und RAM - mein letztes hat unter 100 gekostet mit 16 GByte ECC Ram, 4 Kern Xeon und einem sehr soliden Serverboard - alt aber mehr als ausreichend und günstig.

Natürlich kosten das dann mit aktuellen HDDs zu füllen gut Geld - das halt so.

Man muss den doch nicht 24/7 laufen lassen? Die meisten Nutzer haben doch maximal 10 GBit Netzwerke viele sogar "nur" 2,5 Gbit oder 1 Gbit - dafür reichen Raids mit klassischen HDDs.

40 GBit oder schneller wird sicher noch 5 Jahre dauern im Heimnutzermarkt - denke ich mal.
 
Zuletzt bearbeitet:
blackiwid schrieb:
Welche Privatmensch soll sowas kaufen?
Ich glaube eh, dass sich das aufgesplittet hat. Vor Streaming hatte ja sicher jeder Festplatten mit Sammlungen für Musik, Videos und Konsorten.

Und selbst da gab es schon Unterschiede, weil einer fand 64kbit .wma Audiodateien toll und andere speicherten prinzipiell nur .wav. Manche schrumpften die Videos auf VCD zurecht und andere ließen sie unberührt.
Meine damalige Hauppauge TV-Karte zeichnete in mpeg2 auf - so schnell konnte man gar nicht schneiden, wie die Festplatten gefüllt waren.

Heute kann man theoretisch alles hören und gucken was man möchte, ohne eine einzige Audio/Filmdatei auf dem PC gespeichert haben zu müssen.

Insofern ist viel Speicherbedarf heute ja vermutlich schon per se ein Spezialbedürfnis. Sei es Hobby-bedingt (Videofilmer/Tuber/Twitcher, Musiker, Fotografen) oder durch Überwachungskameras, digitale Videoaufzeichnung, spezielle Datenbanken oder eben Archive für Musik und Videos, um kein Streaming nutzen zu müssen.
Oder weil die Rechner Dreh- und Angelpunkt für die Hausautomation oder alle andere Rechner im Haushalt sind; etwa zentrales Backup-Repositorium mit diversen Vollbackups.

Die allermeisten Privat-User, die hier neue PCs zusammengestellt haben möchten, fragen nach überhaupt keiner mechanischen Festplatte mehr und die SSD dient primär den Spielen, weil sonst keine großen Datenmengen anfallen.

Und wer dann eben Bedarf hat, der ist sicher bereit, auch was auszugeben. Gerade wenn dann Virtualisierung dazukommt.
 
Ich hab meine NAS auch so ähnlich gebaut mit dem Fractal Node 304, da passen auch 6 3,5" Laufwerke rein und Mini-ITX:
NODE-304-WH_8.jpg
Wird jetzt aber von einer Mini-AMD Mobile Lösung mit 3 SSDs abgelöst. Zum Glück hab ich die 6TB nie voll gemacht.
 
daknoll schrieb:
Irgendwie lese ich in diesem Thread einen Generationenkonflikt heraus: Einerseits die (vermutlich älteren) Leute die terabyte-weise ihre Mediensammlung horten und andererseits die (vermutlich jüngeren) die sowieso alles streamen und denen deshalb eine 1 TB SSD für System und Steam völlig ausreicht.
 
Niemand brauch ja auch wirklich eine 4090er zum Zocken und trotzdem verkauft die sich,

Andere haben halt grössere Server - und manche dann auch "4090" grosse

Und jetzt wer Spass an aktueller IT hat wie AI und z.B. selber Netze trainert oder auch verfeinert da sind 50 oder 100 TByte halt auch mal nicht so viel.

Macht natürlich nur Sinn wenn man auch PV Überschussstrom nutzten kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: akuma84, MalWiederIch und gustlegga
Ganz schön populistisch verfasst. Dem Autor würde etwas mehr Neutralität gut tun!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Munkman, Gnarfoz und gustlegga
Bohnenhans schrieb:
Den Teil muss man doch nicht neu kaufen ausreichend gute Ex Workstation / Serverboards die für so einen Heimserver ausreichen bekommt man für 150 Euro mit CPU und RAM - mein letztes hat unter 100 gekostet mit 16 GByte ECC Ram, 4 Kern Xeon und einem sehr soliden Serverboard - alt aber mehr als ausreichend und günstig.

Natürlich kosten das dann mit aktuellen HDDs zu füllen gut Geld - das halt so.
Solche Monstermaschinen verbrauchen dann ja noch mehr Geld. Wer will sowas egal ob 12h oder 24h am Tag anschaffen habt ihr alle 5 Balkone mit Solaranlagen voll oder zahlt ihr auch die normalen Wucherstromkosten.

Selbst wenn ich 12h am Tag und 100Watt rechne sind das 175 Euro pro Jahr bei 40 Cent. Aber gut macht bei den 4 stelligen Anschaffungskosten vielleicht auch nimmer Fett.

Was muss man denn Privat Speichern das 200-400TB groß ist? Ausserdem ist das ja zumindest bevor man soviel Geld investiert mindestens ein guter Nebenberuf wenn nicht der Hauptberuf hab ja gefragt wer das PRIVAT braucht nicht irgendwelche professionellen Influencer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Macht das ding ohne Glas und mit schallgedämmt und man hat ein Gehäuse für einen Home-Server . .
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: user324543 und angband1
TriceO schrieb:
Insofern ist viel Speicherbedarf heute ja vermutlich schon per se ein Spezialbedürfnis. Sei es Hobby-bedingt (Videofilmer/Tuber/Twitcher, Musiker, Fotografen) oder durch Überwachungskameras,
Klar wenn Stinkreich bist und 10 Überwachungskameras im Haus hast, dann sure.

Ansonsten seh ich Youtuber die sich per Handy aufzeichnen und per app ihre Videos hoch laden. Das ist sicher der Extremfall, aber das man da jetzt 200-400TB platz braucht halte ich trotzdem bisschen weit her geholt :D
 
Kosten sind halt relativ. Die Ausgaben müssen nur in gesunder Relation zu den Einnahmen sein.

Wer "braucht" denn iphones, Markenklamotten Luxusuhren, Thermomixe und Co? und alles geht trotzdem weg wie geschnitten Brot :)

Niemand braucht einen grossen Heimserver und trotzdem gönnen sich den halt welche, weil die Kosten halt nicht so relevant sind dass man sich einschränken müsste oder das halt als Hobby sieht und dafür was ausgibt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bohnenhans schrieb:
Ein NAS sollte so gut laufen dass man Hotswap nicht braucht :)
True, da weiß jemand was Qualität bedeutet 💪🏼 ich bin auch ein großer fan von dem gehäuse allein schon weil extrem viel platz, ich würde mir das system als server auch bauen und durch das seitenfenster auch zu show stellen in mein Wohnzimmer. Ist aber natürlich geschmackssache :)
 
HorstSan schrieb:
Packt man sowas nicht in ein NAS in irgendeinem Ecke im hintersten Raum den keiner nutzt? Die Geräuschkulisse, wenn man das im Rechner hat :o
Hast Recht - von HDDs sollen Menschen schon taub geworden sein... Sorry wenn du deine Platten hörst - hast du was falsch gemacht...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: daknoll
Zurück
Oben