Notiz Slackware 15.0: Die älteste Distribution erhält erstes Update seit Jahren

SVΞN

Redakteur a.D.
Registriert
Juni 2007
Beiträge
23.498
  • Gefällt mir
Reaktionen: TPD-Andy, linuxxer, Ritschie67 und 7 andere
Ich frage mich da immer wer das alles finanziert.
 
@klpp

Niemand, das wird in der Freizeit gemacht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: 8087, linuxxer und flo.murr
interessant, seit 1993... Debian gibt es auch schon seit 1993. Steht zumindest so auf deren Homepage.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DFFVB und crazycusti
@Raucherdackel! Ja, und ich finde auch interessant, wie sich die großen Distributionen heute noch diesen Ur-Distros zuordnen lassen:
Debian = Debian, ist klar. Und Ubuntu
Slackware: Gibts auch noch, und hat SUSE Linux -> Opensuse hervorgebracht
Und RedHat wurde nicht ganz so lange nach Slackware und Debian ins Leben gerufen.


Dass Slackware so langsam entwickelt wird, liegt halt auch daran, dass das quasi bis heute eine One-Man-Show ist. Siehe Patrick Volkerding, der bis heute "Benevolent Dictator for Life" ist ^^
Dass jemand ein Projekt alleine ohne echte Bezahlung so lange durchzieht, ist halt echt selten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Mitesser, linuxxer und Zarlak
Basiert nicht Unraid auf Slackware?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tony_mont4n4
Oh je Slackware .. Das hatte ich 1995 mit einem 28.8er runtergesaugt und dann auf über 30 Disketten gepackt. Telefonkosten astronomisch hoch aber Dual Boot mit Windows 95 funktionierte schon damals gut :-) Dann noch KDE gesaugt und fertig war der erste Linux Rechner. Hat sogar einige Zeit überlebt bevor es wieder runtergeflogen ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Caramon2
Mich würde mal interessieren, was ist sonst noch alles neu? Hoffe kein systemd oder so?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Faust II
Fortatus schrieb:
bis heute eine One-Man-Show ist.
Und genau das ist das Problem. also ich finde Slackware sehr attraktiv und finde auch gut, was da für eine Arbeit abgeliefert wird.
Gleichzeitig hat es aber halt diesen niedrigstmöglichen Bus-Faktor, was mich dann doch davon abhält das großflächig einzusetzen.
 
Ich bin gerade auf einen Test davon gestoßen:


DA passt wirklich das übliche "Linux ist zu kompliziert…", "Man muss alles im Terminal machen…", usw.

Voll die Steinzeit! :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Guasemo
Ich kenne jemanden der Slackware nutzt. MMn ist Slackware als Desktop System aber nicht wirklich geeignet. Selbst wenn man sich gut damit auskennt, frisst das Ganze einfach extrem viel Zeit. Wenn ich mit Debian, also APT Programme samt Abhängigkeiten und Kernel installiere oder aktualisiere, dauert das vielleicht ein bis zwei Minuten. Bei Slackware gehen da je nach Rechnerleistung, auch mal 1-2 Stunden drauf.

Mit slackpkg etwas zu installieren oder zu updaten geht ja noch, aber beim Kernel muss hinterher noch die initrd manuell gebaut werden und GRUB aktualisieren, sonst bootet Slackware nicht mehr. Und viele Programme müssen dann noch über sbopkg kompiliert werden und das dauert. Dazu kommt, dass viele Pakete ziemlich veraltet sind. Auch bekommt man nicht alles an Anwendungen so das vieles manuell kompiliert werden muss.

Also, wer ohne Ende Zeit hat, kann mit Slackware sicher Spaß haben. Für mich wäre das nichts, dafür fehlt mir einfach Zeit und Geduld.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TPD-Andy
Zurück
Oben