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Standlautsprecher Stereo Empfehlungen bis 1300 € (Paar)

BillDerbuch

Lieutenant
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Jan. 2009
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Hallo!

Da ich nächste Woche Urlaub habe und ich endlich Zeit habe ein paar Hifi Läden aufzusuchen, dacht ich mir euch erstmal zu fragen welche Standlautsprecher ich mir anhören sollte.

Meine Daten:

Yamaha R-N500:
https://de.yamaha.com/de/products/audio_visual/hifi_components/r-n500/index.html
Yamaha CD-S300:
https://de.yamaha.com/de/products/audio_visual/hifi_components/cd-s300/index.html

Raumgrösse: 35m² mit Laminat und ca. 4m zur Decke.... die Lautsprecher werden seitlich neben einem Lowboard(TV) stehen und haben so 1m Abstand nach Hinten zur Wand.....links/rechts ist Freiraum.

Ich Suche Standlautsprecher das Paar für max. 1300€ (Stereo) und ohne Subwoofer.


Ich höre meist Blues-Rock, Acid-Jazz, Jazz
Meine Freundin viel R&B (Beyonce, usw.) oder Adele, Jessie Ware so Female-Vocals halt


Braucht Ihr noch irgendwelche Daten?

Mein Bauchgefühl tendiert momentan stark zu KEF Q750

Ich finde aber auch die Teufel Theater 500 oder Dali Zensor 7 interessant.

Was meint Ihr?




.
 
Nicht was wir meinen ist wichtig sondern DEINE OHREN! Geh vor Ort Probehören bzw. bestell die Lautsprecher im Fall der Teufel , du hast 8 Wochen Zeit diese dann zuhause gegen andere die du derweil Probehören gehst zu vergleichen. Und kannst dann entscheiden ob du andere kaufst bzw. die Teufel weider zurück sendest. Hier wirst du Primär nur subjektive Persönliche Meinungen hören. Da passive Lautsprecher Jahrzehnte halten sofern sie nicht mutwillig zerstört werden, benötigst du keine vergleichenden Erfahrungswerte wie bei anderen (Elektronik) Geräten von anderen Besitzern, es geht es hier nur um den subjektiven Klang bzw. die Optik welche dir am meisten zusagt. In Beiden Fällen musst aber DU , nicht andere Entscheiden!
 
@TE:
Vielleicht solltest du auf diese auch noch ein Auge werfe!
 
Wie immer höre so viel Probe wie es geht. In dem Preisbereich wären z.b. auch die B&W CM8 S2 die es für 1147€ als Paar gibt, da vor kurzem das Nachfolgemodell raus kam und es so die alten recht günstig gibt oder hier z.b. für 1599€ https://www.sg-akustik.de/shop/HiFi-Schnaeppchen/B-W-CM8-S2-Musical-Fidelity-M3i , dann aber mit dem Musical Fidelity M3i den man für 600-650€ verkauft bekommt, ergo man bei 1.000€ für das Paar rauskommen würde, aber wie Gamefaq schon schrieb, es kommt nur darauf an was deinen Ohren gefällt.
 
Ihr habt ja alle völlig recht. Ja natürlich müssen sie meinen Ohren gefallen, aber mir ging es halt nur um ein paar Lautsprechertips die ich mir mal anhören sollte.
Mein Händler hat so ziemlich viele Lautsprecher und ich hab halt das Gefühl da geht es im Verkauf auch oft um Provision von Herstellern, so das ich vielleicht die eine oder andere Box übersehe bzw. mir der Händler gar nicht erst vorstellt.

Ich will halt mit ein paar Modellen schon zum Händler und halt Probehören......am Ende entscheide ICH :)
 
Statt den KEF Q750 könntest du mal schauen, ob der oder ein anderer Händler noch die KEF Q700 oder Q900 hat zum Probehören. Kef hat die Q Reihe vor kurzem erst erneuert. Klanglich sehr sehr ähnlich wie die Vorgänger. Der größte Unterschied ist, dass das Frontgitter jetzt magnetisch ist und man nicht mehr diese Löcher hat, wenn kein Gitter vorne dran ist. Solltest du eh vorhaben die Gitter dran zu lassen, dann schaue mal nach den Vorgängern. Da wäre eine Q900 durch Abverkauf z.b. günstiger als eine Q750, falls sie dir klanglich zusagt.
 
Würde noch die Dali Zensor 7 in den Raum werfen. Liegen unter deinem Budget (Paarpreis ~850€). Wenn es auch Hornlautsprecher sein dürfen, kannst du mal noch die Klipsch RP 280F (Paarpreis ~1000€) anhören. Die müsstest du allerdings wirklich bestellen und bei nichtgefallen zurück senden. Ausser du findest einen Klipschhändler in deiner Umgebung. Ansonsten wie sapere schon sagte, die KEF Q700/Q900 probehören.
 
GameFaq hat prinzipiell recht: jeder hört anders und empfindet klang anders. Daher: auf jeden Fall selbst testen mit deiner Lieblingsmusik, idealerweise nicht als Rip mit 64 kbps...

Davon abgesehen finde ich Empfehlungen dennoch fair:
1. KEF Q700 - bei den Hifi Profis in Darmstadt für € 800.- das Paar (auch top für das Geld)
2. Dynaudio DM3/7 - auch dort für € 700.-
3. Dali Zensor 5 oder 7, Elac Debut 5 oder Uni Fi FS U5 oder FS147 / 247, Wharfdale Diamond 240 oder 250; Q Acoustics Concept 40, Dali Opticon 5 - alle bei http://csmusiksysteme.net/
4. Focal Chorus 716, Sonus Faber Principa 5, B&W CM8 S2 (Kracher für das Geld!) - alle bei SG Akustik in Karlsruhe
 
Bei 1300€ würde ich mir so was gebraucht holen, macht auch jeden Subwoofer überflüssig....
 
Blueline56 schrieb:
Bei 1300€ würde ich mir so was gebraucht holen, macht auch jeden Subwoofer überflüssig....

So etwas ist immer eine gute Idee (sofern einem die Optik je nach Alter/Version zusagt), erfordert allerdings das Grundwissen nach was man denn da ausschau halten sollte. Wobei ich da weniger Ebay. Und besser Ebay-Kleinanzeigen für empfehlen würde. Man kann in Ruhe stöbern, sich etwas Aussuchen und einen Termin für eine Hörprobe vereinbaren. Denn jemand der solche Lautsprecher verkauft hat die in der Regel noch angeschlossen bzw. kann sie anklemmen. Und wer das von vornherein ausschließt den hakt man unter hat sich erledigt ab...
 
Wer gebrauchte Lautsprecher kauft sollte unbedingt die Sicken und die Zentrierspinnen überprüfen.

Schleifende Spulen sind auch sehr teuer in der Aufarbeitung ;)
 
Ich könnte hier sehr gute Werbung für die KEF Q700 machen :)

Die KEF Q sind in meiner ähnlich großen Bude super und füllen den Raum mit Sound. Ich habe viele große Fenster und Möbel mit Glasscheiben und Sitzmöbel mit Lederbezug.

In einem Raum mit einer derart harten Ausstattung klingen die Boxen super. Andere Foristen mit Teppichen und Veloursmöbeln haben sich darüber beklagt das die KEF klingen als wenn eine Decke vor dem Hochtöner hängt.

Von daher solltest du Boxen lieber auf Probe kaufen.
 
Da ich den Yamaha hatte und jetzt das Nachfolgemodell, kann ich Focal Chorus und Bowers & Wilkens empfehlen. Diese Boxenhersteller passen von Ihrer Philosophie gut zum warmen, analogen Klang der Yamaha.

Gebrauchte kann man gut kriegen, z. B. diese B&W CDM9NT.
 
also erstmal sollte man solche Dinge wie "warmer, analoger Klang von Yamaha" ausblenden.
das ist meiner Meinung nach kompletter Blödsinn. Ein Verstärker "klingt nicht" sondern verstärkt.
vielleicht kommen solche Ammenmärchen (Yamaha = warm) noch aus der Zeit, als die Yamaha AVR standardmäßig ihre PEQ auf "natürlich" eingestellt haben aber das wurde schon vor langer Zeit auf "linear" (ohne Höhenabsenkung) geändert (konnte man aber schon immer manuell umstellen).

dann ist es auch eine Frage wieviel Abstand die LS speziell zu den Seitenwänden haben und wie die beschaffen sind.
unterschiedlicher als bei KEF und B&W können die Konzepte nicht sein!
während sich ja der Hochtöner bei den KEF "im" Mitteltöner befindet, der damit so eine Art "Horn" bildet und sich so eine sehr gerichtete Abstrahlung gerade im Hochton ergibt, ist es bei B&W genau anders herum. Dort befindet sich der HT ja in diesem "Dödel" und die Richtcharakteristik bricht zum sehr hoch getrennten MT (der da schon stark bündelt) zum HT schlagartig auf.
aus diesem Grund klingt eine B&W nach meinem Geschmack nie besonders gut, aber wenn sie keinen Meter rundum Platz hat, dann kann man sie komplett vergessen...
"hallige" Räume machen das dann noch schlimmer.
dagegen kann man mit den KEF eigentlich wenig falsch machen. Die klingen dann auch noch in Räumen, in denen andere versagen.
das gilt natürlich alles in erster Linie für Dinge wie "Bühnendarstellung" und "Lokalisierungsschärfe", wie das mit der eigentlichen "Klangfarbe" aussieht, muss jeder eh selber entscheiden.
 
Mickey Mouse schrieb:
!
während sich ja der Hochtöner bei den KEF "im" Mitteltöner befindet, der damit so eine Art "Horn" bildet und sich so eine sehr gerichtete Abstrahlung gerade im Hochton ergibt, ist es bei B&W genau anders herum.

Das ist so nicht ganz zutreffend. Es verhält sich bei KEF und anderen Anbietern von Coax genau anders herum als du vermutest.

Durch die Position der Hochtöner im Zentrum der Mitteltöner entsteht eine Punktschallquelle. Als Ergebnis ist der Abstrahlwinkel größer als der von klassischen Designs mit getrennten Chassis.

Siehe

Da bei einem herkömmlichen Zwei-, Drei- oder auch Vierwege-Lautsprecher entsprechend viel schallerzeugende Orte bestehen, haben unterschiedliche Frequenzen, die über verschiedene Chassis abgestrahlt werden, auch differierende Laufzeiten zum Ohr des Zuhörers. Je unterschiedlicher die Wegstrecke einer Schallwelle ist, desto größere Phasenverschiebungen gibt es im Klangbild. Schlussfolgernd daraus ergibt sich bei einem koaxial aufgebauten Lautsprecher auch eine nahezu perfekte Abstrahlcharakteristik, da die Laufzeiten verschiedener Schallwellen zu jedem Punkt im Raum gleich lang sind. Ein optimales, naturgetreues Ortungsvermögen mit erheblich vergrößertem Sweet-Spot sind die positiven, akustischen Folgen dieses Konstrukts.

http://www.av-magazin.de/Chassis_KEF_XQ5_Lautsprecher.1094.0.html

Hier noch etwas mehr Theorie dazu: https://www.fairaudio.de/lexikon/punktschallquelle/

Wie dem auch sei, man kann dem TE nur empfehlen mit dem Händler zu vereinbaren die Boxen bei nicht gefallen zurück zu geben. Niemand kann wissen wie Lautsprecher im eigenen Wohnzimmer klingen. Probehören beim Händler kann immer nur ein Anhaltspunkt dafür sein wie die Boxen klingen können. Wenn man das Glück hat und ein Hörstudio ähnlich wie das eigene Wohnzimmer eingerichtet ist, kann eine Session beim Händler Sinn machen.
 
Sorry, wenn ich Euch da beide korrigieren muss:


tek9 schrieb:
Das ist so nicht ganz zutreffend. Es verhält sich bei KEF und anderen Anbietern von Coax genau anders herum als du vermutest.

Durch die Position der Hochtöner im Zentrum der Mitteltöner entsteht eine Punktschallquelle. Als Ergebnis ist der Abstrahlwinkel größer als der von klassischen Designs mit getrennten Chassis.

Das trifft leider auf die KEF nicht so ganz zu, auch wenn deren Werbeaussagen dies suggerieren mögen, welche das av-magazin 1:1 übernommen hat. Zwar stimmen die Laufzeiten, was bei einer Punktschallquelle ideal ist, aber leider sitzt der Hochtöner so tief im Tiefmitteltöner drin, dass tatsächlich die von Mickey Mouse angesprochene Richtcharakteristik entsteht. Um dies zu vermeiden, sollte der HT möglichst mit der Front abschließen oder sogar vorgelagert sitzen, was aber für Coaxe wie von KEF i.d.R. nicht zutrifft.



Mickey Mouse schrieb:
während sich ja der Hochtöner bei den KEF "im" Mitteltöner befindet, der damit so eine Art "Horn" bildet und sich so eine sehr gerichtete Abstrahlung gerade im Hochton ergibt, ist es bei B&W genau anders herum. Dort befindet sich der HT ja in diesem "Dödel" und die Richtcharakteristik bricht zum sehr hoch getrennten MT (der da schon stark bündelt) zum HT schlagartig auf.

Der "Dödel" im Tiefmitteltöner der B&W ist nicht der Hochtöner, sondern ein Phaseplug, welcher auch bei div. Breitbändern verwendet wird und lediglich Resonanzen vermeiden und die Kühlung optimieren soll. Mit dem bei (den hier genannten) B&W separat ausgeführten HT hat der aber nix zu tun!
 
Nichts desto trotz strahlen die KEF Q relativ breit ab, was ich bestätigen kann. Hornartig gerichtet ist anders. In diversen Reviews wird daher berichtet das es besser ist diese Lautsprecher nicht zu nah an den Seitenwänden aufzustellen, weil ansonsten zu viel indirekter Schall am Hörplatz ankommt.

Das sollte der TE auf jeden Fall beachten wenn er diese Boxen auf seine Shortlist nimmt.
 
da wird einiges verwechselt...

ich rede nicht von Phase-Plug, sondern der "aufgesetzten" Kalotte!
und Abstrahl-Charakter und Phase/Punktschallquelle sind zwei verschiedene Dinge, darauf wollte ich gar nicht hinaus.

da hier offensichtlich reichlich Unwissen herrscht, muss ich das wohl etwas genauer erklären. Am einfachsten an Beispielen/Messungen.
bei Stereophile gibt es z.B. Messungen zu KEF R700 und B&W 804 die (hoffentlich) verdeutlichen was ich eigentlich meine.

B&W: 913B804fig5.jpg
KEF: 914KEFfig5.jpg

daran kann man hoffentlich erkennen, wie "schön" gleichmäßig die KEF zum Hochton immer stärker bündeln und was das bei den B&W für eine "Katastrophe" ist.

natürlich sollte für optimale Bedingungen jeder LS mehr als 85cm von jeder Wand entfernt stehen um frühe Reflexionen zu vermeiden. Aber wenn man das nicht einhalten kann, dann hat man mit LS wie den KEF auch "gleichmäßige" Reflexionen und bei den B&W eben auch die Berg und Talbahn.

wenn man diese LS in einen "schalltoten" Raum stellt, dann unterscheiden die sich vielleicht gar nicht so sehr. Je mehr Reflexionen es im Raum gibt, desto mehr unterscheiden sie sich.
 
Danke für die Diagramme.

Ich denke der Thread ist tot. der TE loggt sich zwar regelmäßig ein, hat aber seit dem 30.03. nichts mehr gepostet...
 
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