Völlig verzweifelt: 3TB Familienarchiv auf externer Festplatte weg

Versandhandel, aber ganz wohl ist mir dabei nicht. Ich denke ich werde das ding lieber als defekt zurückschicken, das andere wäre mies!
 
Bankschließfach? So weit würde ich gar nicht gehen. Das veraltet zudem doch viel zu schnell und ist nur für statische Daten geeignet. Meine Backups zu Hause sind nicht gegen Einbruch oder Feuer gesichert. Dabei würde ich alles verlieren, hätte dann aber andere Sorgen als diese Daten. Sprich die sind nicht so extrem wichtig. Musik in Google Play habe ich tatsächlich auch gemacht, hat ein paar Wochen gedauert mit meinem lahmen DSL. Wenn das weg sein sollte, ist es halt weg. Habe die CDs noch im Schrank liegen.

Bilder könnte man (bei entsprechender Leitung) auch bei Picasa hochladen. Allerdings in unbegrenzter Anzahl wohl nur mit der Auflösung 2048x2048 Pixel. Als Backup eher nicht geeignet.

Was für ein RAID Level nutzt du denn? RAID 1 ist kein Backup, sondern erhöht "nur" die Ausfallsicherheit, wenn eben eine Platte defekt ist.
 
Bisher noch gar kein Raid,
ich muss etwas aufs geld achten, deshalb habe ich mein 2TB archiv gegen das besagte 3TB getauscht und die 2TB in den neuen REchner gebaut. am liebsten wäre mir ne komplette Spiegelung. wenn eine weg sit ist auf der anderen alles drauf.

Nils
 
Auf RAID würde ich auch eher verzichten, lieber das Geld in eine weitere Backupfestplatte investieren. Diese könnte man dann vielleicht auch in einer feuerfesten Geldkassette lagern.
 
Ein RAID sichert aber nur, sollte eine Platte ausfallen. Eine Datensicherung ersetzt es nicht, es garantiert nur eine Ausfallsicherheit, weil du trotz des Defektes noch weiter arbeiten kannst.

Aber Daten können auch durch
  • unbeabsichtigtes Löschen
  • Virus
verschwinden, und dagegen schützt ein RAID gar nicht, denn auf beiden Platten ist exakt das Selbe.
 
Hi,
bist auf 211GB hab ich alles retten können, diese 211 GB würden mit 500KB/s kopiert werden, das dauert Jahre.

Interessanterweise wird die Platte jetzt wieder unter Windows erkannt :-/.

Wie sollte ich mich jetzt verhalten? Die Platte hatte doch n Physischen defekt oder?

LG
Nils
 
Nilsi schrieb:
Interessanterweise wird die Platte jetzt wieder unter Windows erkannt :-/.
Das war wohl der (fehlgeschlagene) Schreibversuch in TestDisk.

Nilsi schrieb:
Die Platte hatte doch n Physischen defekt oder?
In deinem letzten Screenshot hat die HDD bereits per SMART einen Defekt gemeldet: das Ding ist garantiert defekt. Hast du die Seriennummer schon auf der Western Digital Homepage prüfen lassen? Musstest du beim Öffnen des Gehäuses eine Garantiesiegel zerstören?
 
Hi,
erklär mir das mal genauer mit dem fehlgeschlagenen Schreibversuch...

Nils
 
Du hast ja versucht, mit TestDisk die Partitionstabelle neu zu schreiben: auch wenn TestDisk die Aktion mit einem Fehler quittiert hat, so wurden vielleicht doch ausreichend Daten geschrieben, so dass die HDD sowohl unter Linux als auch unter Windows wieder eingebunden werden kann.
 
Haha cool,

und ich schlag mich die ganze woche mit Linux rum ;-)

Aber letztendlich war es wohl das bessere BS um die daten zu retten ;-)

Muss mich übrigens nochmal bei Dir bedanken, Du hast ja wirklich ein Dauerfeuer an Antworten und Hilfestellungen hier abgelassen!
Sehr geil. *Thumbs up*

Nils
 
Es war auf jeden Fall das sicherere Betriebssystem - bei Windows besteht in diesen Fällen immer die Gefahr, dass eine automatische Datenträgerüberprüfung mehr kaputt macht, als dass sie bringt.
 
Japp, das kenne ich.

Kann man nochwas versuchen um die restlichen dateien zu kriegen? Ich würde auch was riskieren. Auf jeden fall will ich die platte vor dem einschicken leer haben.
Wie geht das am besten? Partition löschen und neu erstellen und das nochmal?

Nils
 
Nilsi schrieb:
Kann man nochwas versuchen um die restlichen dateien zu kriegen?
Außer Geduld wohl nichts - wenn die Dateien auch nach mehreren Tagen nicht kopiert werden, so hast du wohl keine Chance mehr.

Nilsi schrieb:
Wie geht das am besten? Partition löschen und neu erstellen und das nochmal?
Das wird nicht reichen, zumindest mit Programmen wie GetDataBack kommt man dann immer noch an die Daten. Seit Windows Vista reicht eine langsame Formatierung in der Datenträgerverwaltung aus, bei Windows XP war das jedoch nicht der Fall. Eine andere Möglichkeit ist die Verschlüsselung der HDD mit TrueCrypt - dabei wird alles mit Zufallszahlen überschrieben.
 
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