Weltanschauungen im Allgemeinen, Systemkritik, Diskussionen rund um den Kapitalismus

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Erkekjetter schrieb:
Das sind rein die renten aus der gesetzlichen… die rente setzt sich bei vielen aus mehr als das zusammen…
Warum gerade du meinst, die Altersarmut in Deutschland schönreden zu müssen, ist mir schleierhaft.

https://www.destatis.de/DE/Themen/Q...unehmendem Alter wird der,Quote 14,2 % betrug.

https://zertifizierter-vorsorge-spe...tleren Einkommens der Gesamtbevölkerung liegt.

Sozial nur bis zur eigenen Haustür? Oder bis man dir sagt dass Deutschland garnicht so sozial ist wie du meinst und verdammt viele Probleme hat? Und dafür dann den höchsten Steuersatz zahlen?

Auch noch eine nette Zahl zur Sammlung aktueller Problematiken:
https://www.destatis.de/DE/Themen/G...ng/Wanderungen/Tabellen/wanderungen-alle.html
 
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Bonanca schrieb:
Du kritisierst gerade eine Auflistung von Problemen, weil sie keine Lösungen sind.
...Ja ach.
Ich rede die ganze Zeit nur davon, dass es eben nicht genügt (als Partei!) einfach Probleme zu benennen oder Vorschläge anderer zu torpedieren ohne Gegenvorschläge zu machen. Dann bist du mit deiner Liste gekommen, was die Afd gerne erreichen möchte und eben nicht damit, wie sie das konkret vorhat.

Das passt also nicht wirklich zusammen.

"Keine offenen Grenzen" ist bestenfalls ein Wischi-Waschi Lösungsansatz das für ein Wahlplakat taugt, aber kein Konzept, über das man sich mit anderen sinnvoll austauschen kann.

Deswegen könnte man vllt schonmal damit anfangen Leute, die nichtmal in ihrem Heimatland erwünscht sind, hier aufzunehmen.
Und auch da wird es ganz schnell kompliziert und nicht so, dass man einfach einen Schalter umlegen muss, den bisher keiner gefunden hat. Da steht ja niemand am Schalter mit einem "Criminal, not wanted in Syria" in seinem Pass.
 
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Apacon schrieb:
Sozial nur bis zur eigenen Haustür?
Nö aber ich kann Quellen lesen:

"Ältere sind seltener von erheblicher materieller und sozialer Entbehrung betroffen als Jüngere


Während für die Armutsgefährdungsquote das Einkommen ausschlaggebend ist, geht es bei der Messung der materiellen und sozialen Entbehrung um Dinge, die zum allgemeinen Lebensstandard gehören, auf die aber aus finanziellen Gründen verzichtet werden muss. Dazu gehört zum Beispiel, ob sich ein Haushalt eine Woche Urlaub im Jahr leisten kann oder eine Person ein Treffen pro Monat mit Freunden, um etwas essen oder trinken zu gehen.



Erhebliche materielle und soziale Entbehrung ist für Seniorinnen und Senioren in Deutschland seltener ein Thema als für jüngere Menschen. Von erheblicher materieller und sozialer Entbehrung waren im Jahr 2022 durchschnittlich 6,1 % der Bevölkerung in Deutschland betroffen. Bei den 65-Jährigen und Älteren lag der Anteil bei 3,5 %. In der Altersgruppe 75+ betrug der Anteil 2,1 %."

Erster Link.

Genau das was ich sagte. Das Einkommen mag ja gering sein, vorallem aus der gesetzlichen Rente allein. Die Rentner mögen also "arm" sein per Definition, die sich NUR und AUSCHLIEßLICH auf das EINKOMMEN bezieht, sind es aber nicht in der PRaxis.

Und gern sei nochmal erneut angemerkt: ICh habe nicht bestritten, dass es Rentner gibt, bei denen es knapp ist mit dem Wohlstand. Es ist ebnen ein Unterschied zu sagen, alle sind reich (was ich nicht getan habe) und der Aussage, es ist eine der wohlhabensten, was umhin nicht ausschließt, dass es Arme in diesen Generationen gfibt.... Ebenso wenig habe ich bestritten, dass Deutschland Probleme hat. Du drehst du nur mal wieder alle Aussagen so, dass sie zu deinem Narrativ passen.
 
Erkekjetter schrieb:
Du drehst du nur mal wieder alle Aussagen so, dass sie zu deinem Narrativ passen.
Und du stürzt dich mal wieder nur auf einen kleinen Teil des gesagten und ignorierst all das zu dem dir offensichtlich nichts einfällt. Business as usual.
 
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Die enormen gewaltsamen Ausschreitungen beim sogenannten Eritrea-Festival in Gießen sind Wasser auf die Mühlen der AfD. Was aber meiner Meinung noch schlimmer ist: Die Tatenlosigkeit der Bundesregierung. Die Innenministerin bedauert die Vorfälle. Das war's. Mehr nicht. Sie bedauert sie, Konsequenzen wird es allerdings keine geben. Die gehen nämlich nicht, da man sonst der AfD Auftrieb geben würde.

Die Randalierer - sofern sie überhaupt ermittelt und angeklagt werden - werden mit Bewährungsstrafen davon kommen. Ja, und dann wundert man sich wieder, weshalb die Menschen enttäuscht, frustriert und hilfesuchend die AfD wählen.
 
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Revan1710 schrieb:
Ich rede die ganze Zeit nur davon, dass es eben nicht genügt (als Partei!) einfach Probleme zu benenne
Das konnte ich aus deinem Post #9.326 nicht entnehmen, aber gut. Dann kann ich deine Antworten jetzt zumindest nachvollziehen.


Revan1710 schrieb:
Und auch da wird es ganz schnell kompliziert und nicht so, dass man einfach einen Schalter umlegen muss, den bisher keiner gefunden hat. Da steht ja niemand am Schalter mit einem "Criminal, not wanted in Syria" in seinem Pass.
Nunja, das ist relativ...
Ich lass einfach Mal einen Artikel zum Fall von Mohammed G. da, was für Schlüsse man daraus ziehen will möchte ich nicht vorgeben:
https://www.focus.de/politik/auslan...fghanen-trotz-falschem-pass_id_192064499.html
 
Acrylium schrieb:
Sie bedauert sie, Konsequenzen wird es allerdings keine geben. Die gehen nämlich nicht, da man sonst der AfD Auftrieb geben würde.
Konsequenzen zu ziehen wäre in meinen Augen eine der tatsächlich effektiven Möglichkeiten der AfD tatsächlich mal Wähler nehmen zu können. Denn warum sollte nicht die AfD gewählt werden, wenn ich eben weiß dass von der aktuellen Regierung nichts passieren wird, weil "das wäre ja rechts"?
 
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Welche Ansichten herschen den so unter EDV "Nerds" vor ? Sollte man da drüber mal ne Abstimmung machen ?
 
Erkekjetter schrieb:
steht dem umfangreihsten Sozialstaat gegenüber. Das eine geht nicht ohne dem andere.
Das hatten wir in einem anderen Thread und die Aussage bleibt dieselbe, man sollte dafür sorgen das nur Menschen die wirklich bedürftig sind was aus der Sozialkasse bekommen.
Erkekjetter schrieb:
Erhebliche materielle und soziale Entbehrung ist für Seniorinnen und Senioren in Deutschland seltener ein Thema als für jüngere Menschen. Von erheblicher materieller und sozialer Entbehrung waren im Jahr 2022 durchschnittlich 6,1 % der Bevölkerung in Deutschland betroffen. Bei den 65-Jährigen und Älteren lag der Anteil bei 3,5 %. In der Altersgruppe 75+ betrug der Anteil 2,1 %."
Und woran liegt das bei den Jüngeren Menschen?
Bei den älteren ist es klar die sind eben Alt und Gebrächlich, aber woran happert es bei den Jungen Menschen?
 
Cyberdunk schrieb:
Und woran liegt das bei den Jüngeren Menschen?
Ich hätte ne Vermutung...
Definition seit 2020:
Materielle und soziale Entbehrung liegt nach der EU-Definition für EU-SILC dann vor, wenn aufgrund der Selbsteinschätzung des Haushalts mindestens fünf der folgenden 13 Kriterien erfüllt sind. Wenn sieben der folgenden 13 Kriterien erfüllt sind, liegt erhebliche materielle und soziale Entbehrung vor:
 
Cyberdunk schrieb:
Bitteschön;
Der Haushalt kann sich finanziell nicht leisten:

1. Hypotheken, Miete, Rechnungen von Versorgungsbetrieben oder Konsum-/Verbraucherkrediten rechtzeitig zu bezahlen.
2. die Unterkunft angemessen warm zu halten
3. jedes Jahr einen einwöchigen Urlaub an einem anderen Ort zu verbringen
4. jeden zweiten Tag eine Mahlzeit mit Fleisch, Fisch oder gleichwertiger Proteinzufuhr zu essen
5. unerwartet anfallende Ausgaben aus eigenen Mitteln zu bestreiten
6. ein Auto zu besitzen (kein Firmen-/Dienstwagen)
7. abgewohnte Möbel zu ersetzen
(…)

8. abgetragene Kleidungsstücke durch neue (nicht Second-Hand-Kleidung) zu ersetzen
9. mindestens zwei Paar passende Schuhe in gutem Zustand zu besitzen
10. wöchentlich einen geringen Geldbetrag für sich selbst aufzuwenden
11. regelmäßige Freizeitaktivitäten (auch wenn diese Geld kosten)
12. mindestens einmal im Monat mit Freunden/Familie für ein Getränk/eine Mahlzeit zusammenzukommen
13. eine Internetverbindung zu haben
Quelle:
https://www.destatis.de/DE/Themen/G...lossar/materielle-und-soziale-entbehrung.html

Es gibt noch ergänzende Informationen auf der Website.
 
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Kann man alles bezahlen wenn man Arbeitet, ausser Punkt 6 ein Auto ist unnötig wenn man in einer Grossstadt wohnt, auf dem Land wird es sicher anders sein. Autofahren ist Luxus mehr nicht.
Junge Menschen stehen voll im Saft, keiner aber wirklich keiner ausser Beinträchtigte können mir erzählen sie könnten es nicht besser haben.

Alte Menschen können meist nichts mehr machen,obwohl sie 30-40-45 Jahre gearbeitet haben aber ein 20 Jähriger?
 
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Der Kontext besteht darin dass jemand der Arbeitet sich auf jedenfall mehr leisten kann, als jemand der nie was macht und nur von 500€ Bürgergeld lebt, und nebenbei mal was für den Sozialstaat macht, anstatt sich nur zu bedienen.

Ich setz mal mein Aluhut auf und Prophezeie, spätestens 2030 ist der Staat zusammen gebrochen.
 
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Cyberdunk schrieb:
spätestens 2030 ist der Staat zusammen gebrochen.
Was heißt das für dich? Das der Staat pleite ist und seinen finanziellen Pflichten nicht mehr nachkommen kann?
 
Das Unionspendel schlägt nach den langen mitte-links Jahren unter Merkel wieder nach rechts...

"CDU-Chef Merz will mit seinem designierten Generalsekretär Linnemann das konservative Profil der Partei schärfen. Der Wirtschaftsexperte gilt als genaues Gegenteil von Vorgänger Czaja - und ist ein enger Vertrauter von Merz."
link

Zeit wird's!
 
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