Windows 7 und Linux Mint im Netzwerk - welche Typen bieten sich an?

instinkt

Commander
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Auf PC #1 läuft Windows 7,
auf PC #2 läuft Linux Mint / Windows 7 im Dual Boot. Weil ich es frisch draufgepackt habe, ganz überwiegend Linux.

Darüber hinaus gibt es noch einen netzwerkfähigen Brother-Drucker, der mittels LAN-Kabel am WLAN-Router verbunden ist.

Welche ist die übliche Netzwerkverbindung für diese Geräte?

Bonusfrage: da ich kein NAS oder so habe, dafür aber eine große HDD mit Musiktiteln in PC #1, die ich auch gerne auf PC #2 streamen würde, könnte das ggf. auch beantwortet werden?!
 
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Als absoluter Noob in dem Bereich kann ich das nicht beantworten. Ich formuliere aber meine Frage gerne um:

wie habt ihr oder würdet ihr euer Netzwerk mit einem Windows-PC und einem Linux-PC einrichten?
 
Was willst du denn überhaupt machen?

Der Router verteilt wahrscheinlich per DHCP die Netzwerkkonfiguration, was dazu führt, dass sich alle beteiligten Geräte miteinander unterhalten können. Da braucht nichts speziell konfiguriert werden. Auf beiden Systemen den Drucker als Netzwerkdrucker einrichten und schon kann gedruckt werden.

Um Dateien zu tauschen wird einfach eine Windows Dateifreigabe eingerichtet. Linux kann dank samba auf solche Freigaben zugreifen und andersherum auch ebensolche bereitstellen. Ggf. muss noch das passende Paket nachinstalliert werden, allerdings bieten dass gängige Distributionen direkt an, sobald man eine Freigabe einrichten oder auf eine vorhandene zugreifen will.
 
ok danke. ich mache mich dann in den entsprechenden Linux-Mint-Foren schlau, wie ich die Datenfreigabe damit bewerkstellige. vielen dank!
 
ja, nur musste ich bei Windows ja immer ne "Arbeitsgruppe" bilden und seit Windows 7 ja auch ein "Heimnetzwerk" (mit so nem Freigabe-Code). Wenn ich jetzt meine gesamte PC#1-Datenfestplatte, nennen wir sie D:\, nun freigeben will, geht das dann auch?

Edit: wenn ich mich vom Linux-rechner aus connecten will, kommt auch ein dialog mit Benutzername, Domain (WORKGROUP) und Passwort. Als Benutzername steht voreingestellt der Linux-Benutzername drin. Müsste ich dort nicht meine Windows-Benutzerdaten eingeben? es at aber nicht funkioniert.
 
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lnstinkt schrieb:
ok danke. ich mache mich dann in den entsprechenden Linux-Mint-Foren schlau, wie ich die Datenfreigabe damit bewerkstellige. vielen dank!
Dann sag und was du machen willst und geh ins Detail, anstatt verallgemeinernd über irgendwas Abstraktes zu reden.
lnstinkt schrieb:
ja, nur musste ich bei Windows ja immer ne "Arbeitsgruppe" bilden und seit Windows 7 ja auch ein "Heimnetzwerk" (mit so nem Freigabe-Code).
Die Arbeitsgruppe ist der letzte Husten und theoretisch nur für Laien relevant - entscheidend sind IP und Subnetzmaske. Die Arbeitsgruppe kannst du auf jedem Rechner nennen, wie du lustig bist.
lnstinkt schrieb:
Wenn ich jetzt meine gesamte PC#1-Datenfestplatte, nennen wir sie D:\, nun freigeben will, geht das dann auch?
Mach ne einfache Freigabe. Zauberwort ist Dateifreigabe oder spezieller (bei Linux häufiger zu finden) SMB.
lnstinkt schrieb:
Müsste ich dort nicht meine Windows-Benutzerdaten eingeben?
Entweder die Zugangsdaten vom Windows-Host oder du deaktivierst passwortgeschützte Freigaben gleich.
 
Ich habe eine ähnliche Konfiguration am laufen mit einem WLAN-Drucker/Sanner-Kombi von Epson (BX305FW), einem Samsung TV, einem PV-Wechselrichter und 2 alten D-Boxen mit Linux.
Das ist völlig unproblematisch, solange man das Windows-Netzwerk als Arbeitsplatznetzwerk unter Win7 oder Übriges Netzwerk unter Win8.1 definiert. (Heimnetz funzt nicht) Habe die Netzwerkprofile geändert Freigaben ohne Password und Standard Freigaben aktiviert. Auch XP findet alle Freigaben.
Problematisch unter Linux ist die Arbeitsgruppe, bei Linux Mint kann man die ohne weiteres mit dem Dateimanager unter Eigenschaften ändern. Bei Ubuntu nur via Command-Line (kompliziert)nach Installation von SMB (Samba). Nutze Ubuntu auf einem Netbook als Dual Boot, Mint vom USB-Stick via Bootmenue auf weiteren PCs. Treiber für den Epson Drucker gibt es bei Linux für den Scanner gibt es SANE. Man muss freilich dem Drucker eine fest ip geben, via MAC-Reservation im Router, ebenso für alle anderen Geräte auf die man via ip auf Webinterfaces oder FTP zugreifen will, sonst muss man immer nachschauen welche ip die Geräte haben. Ob ein Treiber für Deinen Brother Drucker unter Linux vorhanden ist weis ich nicht.
 
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danke hilde, Du bist der Beste! schön auch, dass Du die dboxen erwähntest. Habe ne Dreambox, aber das ist ja quasi dasselbe. ^^
 
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