senoyches schrieb:
Bitte nicht falsch auffassen, was stört dich an MS Office so?
Alles gut, Fragen darf man doch immer.
Es fing bei mir mit Outlook an.
Ich habe habe mehrere Konten bei unterschiedlichen Anbietern und einen eigenen E-Mail Server via Webhostingpaket.
Es gab immer wieder mal Fälle, wo es Probleme gab E-Mails abzuholen oder, bei einer Neuinstallation, überhaupt das Konto in Outlook einzurichten.
Und glaub mir, ich weiß was ich tue. Das Problem saß da nicht vor dem PC.
Irgendwann testete ich TheBat! (E-Mailprogramm) und es ging alles völlig einfach und klappte immer.
Allerdings war TheBat! kostenpflichtig und wollte bei größeren Updates auch immer wieder Geld.
Grundsätzlich kein Problem, ich bin bereit für Software zu zahlen, aber die Updates waren es nicht immer wert und TheBat! entwickelte sich auch für mich in eine falsche Richtung. Ich mochte es nicht mehr.
Dann testete ich Thunderbird und war sofort zufrieden.
Alles funktionierte. Bin dabei geblieben.
Damit war Outlook aus dem Rennen.
Im Büro verwendeten wir lange OpenOffice und MS-Office parallel.
Rein von der Geschwindigkeit mochte ich OO bei einfachen Sachen lieber.
Hatte immer den Eindruck, dass die MS-Office Produkte zäher waren.
Zuhause nutzte ich noch lange ein MS-Office Abo (Familie oder so) weil meine Tochter es im Studium benötigte.
Als sie Ihren Master hatte, habe ich das Abo gekündigt und bin zu LibreOffice.
Ich finde das für den privaten Bereich mehr als ausreichend.
Hinzu kommen die allgemein bekannten Gründe die gegen die Nutzung von MS-Office sprechen.
Also z. B. das Updates oft mal Fehler enthalten die nicht schnell behoben werden, die Sammlung von Daten, der "sanfte" Druck (immer wieder) doch OneDrive zu nutzen, Kosten, die quasi Monopolstellung und dadurch die Entstehung von Dateiformaten die mit anderen Produkten nicht immer kompatible sind, ...
Der Hauptgrund ist aber einfach mein Misstrauen gegenüber Microsoft.
Gerade in den letzten paar Jahren sieht man ja, wohin der Konzern sich mit Recall, Copilot, Win11 usw. entwickelt.