News Ampelerkennung ausprobiert: BMW hält künftig automatisch an roten Ampeln

NOTAUS schrieb:
So ein System ist in meinen Augen der falsche Weg.
Was wäre den der "richtige" Weg?

Bis alle Ampeln mit den Fahrzeugen kommunizieren gibt bleibt nix anderes übrig, dass die Fahrzeuge Ampelsignale erkennen können.
Ist auf jeden Fall ein schritt weiter zum autonomen Fahren.

GERmaximus schrieb:
Zukünftig sollten SUV Fahrer evtl. auch einen Nachweis erbringen wo sie als Jäger oder im Bau aktiv sind^^
Die heutigen SUVs sind noch nicht mal wirklich geländegängig.
Leute die ins Gelände müssen, fahren andere Fahrzeuge bzw. keine SUVs wenn in's Gelände geht.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ZeusTheGod
public_agent schrieb:
Wozu genau ist dieser Firlefanz eigentlich gut? Man sollte in das (teil)autonome Fahren investieren und nich in einen "Rote Ampel Assistent".
äh, und was denkst du, ist ein "Rote Ampel Assistent"?
Denkst du, das Autonome Fahren fällt einfach so vom Himmel?
Für das Autonome Fahren ist es essenziell wichtig, Rote Ampeln zu 100% zu erkennen.
Also entwickelt man das und erprobt das heute, sodass in 10-15 Jahren Autonome Fahrzeuge möglich sind.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ZeusTheGod, Marzipan!, iSight2TheBlind und eine weitere Person
Precide schrieb:
Der 545e sollte rekuperieren, alles andere wäre doch arg enttäuschend.

Hat doch nichts mit der Frage zu tun! Rekuperieren kann man nur, wenn man zuvor schon sinnlos Energie verschwendet hat. Gar nicht bremsen ist immer noch besser, als bremsen und die dabei verschwendete Energie teilzurekuperieren.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Mr. Black und Corros1on
@GERmaximus
Der Bußgeldkatalog führt folgendes als Verstoß auf:
Obwohl eine gefahrlose Bremsung möglich gewesen wäre, wurde das Gelblicht nicht beachtet.
Bußgeld: 10€

Man darf also nicht einfach so Gas geben um es noch bei Gelb rüber zu schaffen, sondern ist angehalten zu bremsen sofern gefahrlos möglich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: chaopanda, cartridge_case, Mil_vanderMaas und 5 andere
Die menschheit verblödet sich zusehends
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tritratrullala, Bricc0ne, Piak und eine weitere Person
Und mit dem Driving Assistant Professional Plus Plus bekommt man die die Funktion der ÖPNV Sender an Bussen und Straßenbahnen.

Bei Verspätung des BMW wird die Ampel für ihn priorisiert grün geschalten ... :D
 
manchmal, aber nur manchmal, ist man froh wenn man sein auto einfach nur in "dumm" und "ohne xyz-assistenten" ordern kann...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tritratrullala, Mil_vanderMaas, Waaargh und 2 andere
Demon_666 schrieb:
Mehr digitale Spielereien = erhöhte Fehleranfälligkeit.
Das erinnert mich an die Geschichte eines Kollegen, dessen Bremsassistent einfach mal so auf gerader Strecke eine Vollbremsung gemacht hat
Deswegen laufen sie noch unter Assistentssysteme, also reinsitzen und Hirn aus ist immer noch nicht drin bzw. ist am Ende immer noch der Fahrer schuld.
Demon_666 schrieb:
Zudem sehe ich das Problem, dass dann noch Personen Auto fahren, die eigentlich nicht mehr hinter das Steuer gehören (z.B. zu alt). Deren Argument: "Mein Auto hilft mir doch".
Da bin ich bei dir, dass Viele einfach nicht (mehr) auf die Straße gehören bzw. eine Gefährdung für den Straßenverkehr darstellen.
 
das_mav schrieb:
Warum nicht bei grün losfahren? Anhalten um am Smartphone zu spielen schaffen ja fast alle.

Das wäre tatsächlich die sinnvollere Variante. Ich sehe es so oft, dass die Ampel auf Grün schaltet, der erste fährt los. Erst nachdem der erste 20 meter gefahren ist, denkt der zweite mal darüber nach loszufahren. Bis es passiert ist vergeht wieder eine Sekunde, dann fährt der los und erst danach denkt der dritte ans Losfahren usw. Wenns blöd läuft schaffen es dann fünf Autos durch die Grünphase.

Gerade wenn man als Fußgänger mal neben der Ampel steht, merkt man erst, wie unglaublich groß die Abstände zwischen den Fahrzeugen werden, weil die leute einfach nur pennen und/oder auf den Vordermann warten. An der haltelinie zieht sich der Abstand zwischen den Fahrzeugen meist schon auf gute 50 Meter hoch. Das ist Wahnsinn...

Würden alle annähernd gleichzeitig losfahren, sobald die Ampel auf grün schaltet und nicht erst warten, bis der Vorgänger weggefahren ist, würden locker 2-3x so viele Autos durch eine Grünphase kommen.

Für mich ist das das Grundproblem des Berufsverkehrs und generell scheinbar überfüllter Straßen.
Das Problem sollte echt mal angegangen werden. Darüber könnte ich mich jeden Tag aufregen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rosenholz und Mil_vanderMaas
Für mich gibts nur Grün - Gelb und Orange :mussweg:
 
Plumpsklo schrieb:
Gut, beim Hybrid wäre es höchstwahrscheinlich die richtige Antwort (hoffentlich) aber wie ist es bei Diesel/Benzin-Fahrzeugen?

Mein Diesel (aktueller Passat) hat auch Rekupperation, die laden die Starterbatterie zwecks Beanspruchung durch Start/Stop Automatik.

Ich finde auch dass der ACC da ziemlich gut agiert (auf Eco eingestellt) der hält den Abstand in einem gewissen Band und versucht auch nicht krampfhaft die Sollgeschwindigkeit exakt zu halten - da wird dann sofern keine Gefahr besteht erstmal ausgerollt/rekupperiert vor er aktiv bremst usw.
Soll heißen bei einer Ampel sollte das erst Recht brauchbar funktionieren, die bewegt sich ja nicht.

Ich selbst kann da noch etwas vorausschauender ausrollen lassen weil ich ja weiß dass nach der Kurve das Ortsschild kommt und der Vordermann in Kürze bremsen wird aber gefühlt fährt ein Großteil der Autofahrer dümmer als mein ACC.
Bin schon bis nach Italien mit quasi dauer-ACC gefahren, war echt überrascht wie gut das mittlerweile funktioniert.

Nur wenn ich sehe dass vor mir einer abbiegt dann schalte ich sofort den ACC ab weil er da immer zu vorsichtig agiert - da wird erstmal gebremst bis der auch ganz sicher von der Spur runter ist während man selbst nur vom Gas geht und denkt "der ist rechtzeitig weg und sonst ist die Gegenspur ja frei".

GERmaximus schrieb:
War gelb nicht Phase der Entscheidung?

Wenn man mit normalem Bremsen anhalten kann und keine sonstige Gefahr besteht (Hintermann hängt im Kofferraum) dann darf man nicht über Geld fahren - rein theoretisch kann man für grundloses "ich schaff es noch bei gelb" drüber Fahren ein Busgeld bekommen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ZeusTheGod
fevdlp schrieb:
Die menschheit verblödet sich zusehends

Sei nicht ignorant. Die Leute fahren richtig schlecht Auto und die Menschheit ist im Allgemeinen blöd. Es sind einige wenige, die sie durch Intelligenz voranbringen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tritratrullala, lappenkaese1399, Mil_vanderMaas und 4 andere
DJMadMax schrieb:
Hat doch nichts mit der Frage zu tun! Rekuperieren kann man nur, wenn man zuvor schon sinnlos Energie verschwendet hat. Gar nicht bremsen ist immer noch besser, als bremsen und die dabei verschwendete Energie teilzurekuperieren.
Häh??? Wenn man 50 km/h fährt und man zum Bremsen gezwungen wird, dann hat man nun mal nur die Wahl zwischen
1) Segeln, wenn noch sehr viel Straße vor dem Auto zur Verfügung steht
2) Rekuperieren, um wenigstens etwas Energie zurückzugewinnen
3) Bremsen (in Kombination mit Rekuperieren), wenn dem Auto die Straße ausgeht

Gar nicht Bremsen ist keine Option, es sei denn, man ist in Berlin und fährt ein Rennen auf dem Kuhdamm.
 
Entschleuniger2 schrieb:
Es sind einige wenige, die sie durch Intelligenz voranbringen.

Das müssen alle die Leute unter den Xbox/PS4 tweets sein :)
 
Weyoun schrieb:
Sobald Gelb kommt und man es erbremsen kann, muss man bereits bremsen! Keine Vollbremsung (dafür ist ja die Gelbphase da), sondern vernünftiges Abbremsen.
Ja gut, da's ja im Auto direkt eingebaut ist, kann das sicherlich bessere Entscheidungen treffen als ich wo da die Grenze zwischen beiden Fällen ist.
Kann vielleicht sogar Beladung mit einberechnen.

Vielleicht bin ich ein schwereres Fahrzeug gewohnt und ich unterschätze wie schnell das Ding zum Stehen kommen kann. Und den gewünschten Bremsvorgang kann es sicherlich präziser und angenehmer abspielen als ich mit meinen analogen Pedal.
Kann vielleicht sogar ein bisschen Treibstoff sparen durch perfekt geschaltete Motorbremse.

Aber wenn ich an einer zu komplizierten Kreuzung bin, muss ich erstmal bestätigen, dass die angezeigte Phase die richtige ist.
Und dann bin ich in einer komplizierten kniffligen Situation wieder abgelenkt von klicki-bunti. Das sind ja alles Mikro-Entscheidungen in Sekundenbruchteilen.
Z.b. Hamburger Verkehr kann sehr stressig sein (wo zur Hölle gehts wo überhaupt lang?), wenn man sonst nur in der Kleinstadt unterwegs ist.

Wie verhält sich das System bei nasser oder vereister Fahrbahn, frage ich mich auch.
Hat es da eine ausgetüftelte Bremswegerkennung oder weiß zumindest sich selbst abzuschalten?

Ich kann mir ja vorstellen dass das alles super durchdacht ist, aber dem Artikel fehlen da ein bisschen die Details, finde ich.
Und generell will ich das wer anders die erste Generation eines solchen Systems benutzt :)
 
- Lesen muss man können hier stand mist -
 
B3nutzer schrieb:
Würden alle annähernd gleichzeitig losfahren, sobald die Ampel auf grün schaltet und nicht erst warten, bis der Vorgänger weggefahren ist, würden locker 2-3x so viele Autos durch eine Grünphase kommen.

Dann wären sie mit 50km/h und 1m Abstand unterwegs und jede unvorhergesehene Bremsung würde zum Unfall mehrerer Fahrzeuge führen. Sowas wird nur klappen sobald alle Fahrzeuge autonom fahren und sich untereinander austauschen können, also zumindest zu unseren Lebzeiten nie.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SIR_Thomas_TMC
Magellan schrieb:
Mein Diesel (aktueller Passat) hat auch Rekupperation, die laden die Starterbatterie zwecks Beanspruchung durch Start/Stop Automatik.
Hat mein Superb III auch, obwohl die Rekuperation des Startergenerators an die 12V-Batterie nahezu nicht spürbar ist. Ich weiß es nur, weil es so im Handbuch steht.
 
@Weyoun
Du verwechselst Bremsen (aktives Eingreifen) mit Geschwindigkeit verringern (Fuß vom Gaspedal nehmen).

"Segeln", wie es der moderne Deutsche plötzlich so gern sagt (der Begriff "Coasting" ist in diesem Zusammenhang schon in den 80er Jahren bei den Amis verwendet worden).
 
Zurück
Oben