„Raubkopierer sind keine Verbrecher“
Warum sich ausgerechnet ein Games-Entwickler gegen die Diffamierung von Softwarepiraten ausspricht
(Aus IGM 06/10) Steffen Itterheim, er war unter anderem bei Electronic Arts Phenomic an der bekannten Spell*Force-Reihe beteiligt, verdient seinen Le*bensunterhalt seit über zehn Jahren als Spiele*entwickler. Insofern wirken seine Thesen überraschend bis provokant: Schwarzkopierer, wie es korrekt heißen müsste, seien keine Ver*brecher oder Arbeitsplatzvernichter, sondern einfach nur Marktrealität. Er fordert: Pub*lisher, hört auf, ehrliche Kunden zu gängeln! Entwickler, patcht euren Kopierschutz weg! Händler, nehmt auch geöffnete Packungen zu*rück! Ohne Softwarepiraten sähe der Spiele*markt kaum anders aus, das Tun der Raub*ko*pierer sei nachvollziehbar und habe auch positive Effekte, meint Itterheim. Der größte Scha*den entstehe nicht durch ausbleibende Käufe, sondern wenn Hersteller das Thema Schwarz*kopien überbewerten. Im IGM-Interview er*klärt der 34-Jährige aus dem rheinischen Ingelheim, was hinter seinen Aussagen steckt – und plädiert dafür, potenzielle Kunden mit preisgünstigen Spielehäppchen zu ködern.
IGM: Herr Itterheim, Sie machen sich mit Ihren Thesen sicher nicht nur
Freunde…
[...]
weiterlesen bei IGMonline.de