silentdragon95 schrieb:
Beim Wechsel vom 30-Pin Stecker auf Lightning wurde der Stecker wenigstens deutlich kleiner und man konnte ihn in beide Richtungen einstecken, beim Wechsel auf USB-C gäbe es solche Vorteile nicht weil Ligthning das ja alles schon kann.
Ein guter Punkt!
Der Wechsel vom Dock Connector zu Lightning brachte etliche Vorteile und war ein großer Komfortgewinn, war notwendig für kleinere Geräte usw.
Das würde beim Wechsel zu USB C fehlen, der einzige Vorteil dort ist die - theoretisch - höhere Geschwindigkeit und eine größere Kompatibilität mit manchen anderen Geräten - einhergehend mit dem Verlust der Kompatibilität zu (fast - aber das neue iPad Pro hat sich nicht breit genug verkauft um wirklich eine Rolle zu spielen) allen anderen iOS-Geräten die man besitzt.
Irgendwelche theoretisch günstigeren USB C-Kabel sind dabei wirklich völlig egal, denn da fängt man beim Aufbau einer ausreichenden Menge an Ladekabel wieder bei Null an und braucht es überhaupt wirklich Ladekabel die noch günstiger sind als Amazon Basics Lightningkabel?!
(Von denen man wie gesagt auch schon einige zuhause hat)
Der Wechsel vom Dock Connector zu Lightning war damals wie der Wechsel von VHS zu DVD - ein großer Gewinn in vielen Bereichen, hauptsächlich aber mehr Komfort. Jetzt ein Wechsel zu USB C ist dann vergleichbar mit dem Wechsel von der DVD zur Bluray - kein Komfortgewinn, einfach nur etwas mehr Leistung.
Kein Wunder, dass viele Leute noch immer DVDs kaufen... Die Bluray setzte sich nicht endgültig durch und stattdessen nutzen die Leute nun einfach Netflix, d.h. ich gehe davon aus, dass iPhones eher gar keinen Port für Datentransfer haben werden als dass sie auf USB C wechseln.
Jetzt wo Apple die Unterstützung von AirPlay 2 auch bei anderen Herstellern fördert verliert der Port noch weiter an Bedeutung!