@Kausu die allermeisten Studien gehen in der ersten Welle, welche unter anderem z.B. Logistik, einfache Verwaltungsaufgaben, Kommunikation, ... umfasst, von einem Zeitraum von 2020-2030 aus.
Die vollständige Autonomie etwa von Buchhaltung, täglichen Rechtsfällen (nicht Spezialfällen) und anderen Bereichen, wo Millionen Jobs von Sekretären, Steuerberatern, Rechtsberatern, ... dran hängen, sind meist für den zweiten Schwung approximiert, was meistens 2030-2040 abdeckt.
Das war nie meine These.
Ich sprach nur davon, dass es keine Anzeichen gäbe, dass der tertiäre Sektor inkrementiert würde, vor alle nicht in dem Maße, in dem Jobs vorher aus diesem wegfallen.
Das wäre eben wie mit dem Mähdrescher-Beispiel, dass man versucht die dort wegfallenden Jobs hinterher durch manuelles "Handmahlen" des Korns wieder aufzufangen. Sowas wird nicht passieren.
Ob mehr neu entsteht als wegfällt, ist diesmal aus mehreren Gründen völlig offen. Wovon ich aber vor allem Sprach, war das die Jobs wieder um einen Sektor verschoben werden: in den quartären Sektor. Das sind mitnichten nur hochspezialisierte IT-Jobs. Da fällt alles von Medizin, Planung, Management, Wissenschaft, Technik, drunter, was neu entsteht.
Z.B. werden in der Onkologie sicherlich nicht einfach alle Assistenzärzte entlassen, nur weil KI-Systeme Tumore jetzt schneller und präziser erkennen. Aber für einfache Tätigkeiten werden sie nicht mehr gebraucht, d.h. sie müssen sich weiter spezialisieren und anpassen.
Und diesbezüglich meinte ich nur, dass das für Künstler, Kreative oder Akademiker für manche, nicht alle, machbar sein wird, im quartären Sektor schnell Fuß zu fassen. Aber das sind ja nicht alle Tätigkeiten, die automatisiert werden.
Wohin möchte man eben beispielsweise den 40 jährigen Busfahrer umschulen? Aus den einfachereren Tätigkeiten kommen Millionen Menschen, die niemals im quartären Sektor Fuß fassen werden.
Das steht ja auf einem anderen Blatt. Es gibt ja genug, die z.B. mehr als 1000 Eur ansetzen und die auch nicht alle sonstigen Leistungen streichen wollen. Also z.B. extra Kostenübernahmen für Behinderte kann ich mir nicht wegrationalisiert vorstellen, das wird imho auch kein Politiker wagen. Vor allem nicht bei medizinischen Kosten.
@hallo7
Viele Beispiele, wie etwa das aus der Medizin, sind doch schon im Einsatz.
Unabhängig davon habe ich zwar schon an Hochparallelen Simulationen im Rechenzentrum mitgewirkt, aber mein Hauptgebiet sind effiziente AI-Lösungen die später auf auf einzelnen Computern, humanoiden Robotern oder mobilen Geräten wie Handys, einem Raspberry, ... laufen.
Ergänzung: Mit "euch" meinte ich selbstverständlich auch nicht alle, sondern speziell die Kritiker, die Entwicklungen in dem Bereich nur als Grundlagenforschung betrachten und davon ausgehen, es würde noch mehrere Generationen dauern, falls da überhaupt mal irgendwann was einsetzbares bei herauskommt. Das ist eben illusorisch und liegt m.M.n. an mangelndem Vorstellungsvermögen. Das Gebiet ist eben sehr komplex, insofern kann man nicht an stolpernden humanoiden Robotern auf YouTube ablesen, dass das sowieso noch alles 50 Jahre braucht.
Die vollständige Autonomie etwa von Buchhaltung, täglichen Rechtsfällen (nicht Spezialfällen) und anderen Bereichen, wo Millionen Jobs von Sekretären, Steuerberatern, Rechtsberatern, ... dran hängen, sind meist für den zweiten Schwung approximiert, was meistens 2030-2040 abdeckt.
Kausu schrieb:Das Problem ist aber doch auch die Höhe des BGE. Gehen wir wirklich mal von deiner These aus, dass alle, die kein Genies in KI sind, arbeitslos werden.
Das war nie meine These.
Ich sprach nur davon, dass es keine Anzeichen gäbe, dass der tertiäre Sektor inkrementiert würde, vor alle nicht in dem Maße, in dem Jobs vorher aus diesem wegfallen.
Das wäre eben wie mit dem Mähdrescher-Beispiel, dass man versucht die dort wegfallenden Jobs hinterher durch manuelles "Handmahlen" des Korns wieder aufzufangen. Sowas wird nicht passieren.
Ob mehr neu entsteht als wegfällt, ist diesmal aus mehreren Gründen völlig offen. Wovon ich aber vor allem Sprach, war das die Jobs wieder um einen Sektor verschoben werden: in den quartären Sektor. Das sind mitnichten nur hochspezialisierte IT-Jobs. Da fällt alles von Medizin, Planung, Management, Wissenschaft, Technik, drunter, was neu entsteht.
Z.B. werden in der Onkologie sicherlich nicht einfach alle Assistenzärzte entlassen, nur weil KI-Systeme Tumore jetzt schneller und präziser erkennen. Aber für einfache Tätigkeiten werden sie nicht mehr gebraucht, d.h. sie müssen sich weiter spezialisieren und anpassen.
Und diesbezüglich meinte ich nur, dass das für Künstler, Kreative oder Akademiker für manche, nicht alle, machbar sein wird, im quartären Sektor schnell Fuß zu fassen. Aber das sind ja nicht alle Tätigkeiten, die automatisiert werden.
Wohin möchte man eben beispielsweise den 40 jährigen Busfahrer umschulen? Aus den einfachereren Tätigkeiten kommen Millionen Menschen, die niemals im quartären Sektor Fuß fassen werden.
Kausu schrieb:wenn wirklich alle anderen Leistungen ersatzlos gestrichen werden würden
Das steht ja auf einem anderen Blatt. Es gibt ja genug, die z.B. mehr als 1000 Eur ansetzen und die auch nicht alle sonstigen Leistungen streichen wollen. Also z.B. extra Kostenübernahmen für Behinderte kann ich mir nicht wegrationalisiert vorstellen, das wird imho auch kein Politiker wagen. Vor allem nicht bei medizinischen Kosten.
Ergänzung ()
hallo7 schrieb:Mit den jetztigen Technologien sind deine Vorstellungen nicht möglich - deswegen wird auch an der Zukunft von KI abseits der Rechenmonster geforscht. Interessant wird das aber erst in 10 bis 20 Jahren.
@hallo7
Viele Beispiele, wie etwa das aus der Medizin, sind doch schon im Einsatz.
Unabhängig davon habe ich zwar schon an Hochparallelen Simulationen im Rechenzentrum mitgewirkt, aber mein Hauptgebiet sind effiziente AI-Lösungen die später auf auf einzelnen Computern, humanoiden Robotern oder mobilen Geräten wie Handys, einem Raspberry, ... laufen.
Ergänzung: Mit "euch" meinte ich selbstverständlich auch nicht alle, sondern speziell die Kritiker, die Entwicklungen in dem Bereich nur als Grundlagenforschung betrachten und davon ausgehen, es würde noch mehrere Generationen dauern, falls da überhaupt mal irgendwann was einsetzbares bei herauskommt. Das ist eben illusorisch und liegt m.M.n. an mangelndem Vorstellungsvermögen. Das Gebiet ist eben sehr komplex, insofern kann man nicht an stolpernden humanoiden Robotern auf YouTube ablesen, dass das sowieso noch alles 50 Jahre braucht.
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