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Ich sehe die Raten für meine Wohnung als Investition und nicht als Schulden.
Ob ich jetzt Miete oder Tilgung zahle ist egal, zahlen muss ich sowieso für ein Dach über dem Kopf und dann lieber für mein Dach als für das Dach des Vermieters.
Najo, gut. Im öffentlichen Dienst spielt das ja wie schon geschrieben keine Rolle, was der Markt hergibt. Da wird fest nach Abschluss bezahlt und nach Dienstjahren. Dafür gibts allerdings auch eine automatische Gehaltserhöhung.
@Tomislav2007:
Dass man bei Miete eher draufzahlt, brauchst du mir nicht erzählen ... zumindest die laufenden Quadratmeterkosten habe ich in etwa im Blick ... das ist im Vergleich zu den meisten Warmmieten (in denen das enthalten ist) echt ein Witz.
Für kleinere Reparaturen sollte man mMn ohnehin versuchen, Rücklagen aufzubauen .. wenn einem natürlich das Dach wegfliegt, geht das meist eh nicht ohne Versicherung und Kredit.
Ich finde nichts trauriger, als Altbauten (Sorte wunderschön), die verkommen, weil sich der Besitzer die Sanierung nicht leisten und den Verkauf nicht vorstellen kann.
Erstens gibt es automatische Gehaltserhöhungen und man hat einen sichereren Job, es gibt in der freien Wirtschaft viele die lange keine Gehaltserhöhung bekommen und/oder darum kämpfen müssen.
DerOlf schrieb:
Und ich habe auch nicht vor, ein Haus zu bauen oder zu renovieren ... Eigentumswohnung würde ich selbst bewohnen, und ohne größere Kredite fit halten ... nur Kaufen ist halt nicht ohne Kredi, also fällt auch das flach.
Ich sage bescheid, wenn mir das gelungen ist ... verlass dich drauf.
Ich glaube nicht, dass sich daran viel ändern wird ... meine Eltern und Großeltern waren da eigentlich ähnlich drauf.
Ich komme aber auch aus einer Familie, wo seit über 100 Jahren Wohneigentum existiert und erfolgreich erhalten wird.
Ich ebenso nicht und würde ohne große Not nichts auf Kredit kaufen, die genannte Summe ginge dann für Ansparung "drauf" bzw. bei einer Restauration nach Anschaffung eher kontinuierlich für die nötigen Materialien und Arbeiten.
Ein Leben mit Schulden möchte ich persönlich nicht, lieber länger sparen oder verzichten.
Tomislav2007 schrieb:
Ich denke mir das du anders denken würdest wenn du wirtschaftlich besser dastehen würdest.
Unterschätze nicht den Komfort einer Wohnung.
Eigenes Haus bedeutet sich um Alles kümmern zu müssen und letztendlich das gesamte Risiko dafür zu tragen, ist nicht jedermanns Fall.
Ebenso ist man bei einer evtl. eingeführten Vermögenssteuer, Zwangshypothek,.... mit einer Mietwohnung noch deutlich besser raus als mit eigenem Haus und viel ungebundener bzw. mobiler.
Genauso sehe ich das auch ... aber ich glaube, dass diese Einstellung tatsächlich etwas seltener geworden ist ...
"you want - you can ... pay for the next few decades".
Du glaubst garnicht, wie attracktiv selbst für einen Kreditverweigerer wie mich die 0%-Finanzkauf Angebote wirken ... Zinsen schrecken mich zusätzlich ab ... und ich glaube, gerade im Kleinkreditbereich, hat die Idee der 0%-Finanzierung für viel Elan gesorgt.
Wenn man Single ist und häufig umzieht, dann ist man mit einer Mietwohnung natürlich besser dran. Als Sesshafter und mit Familie wohl eher nicht. Ist halt auch Situationsabhängig. Und bei den Mietpreisen sind Umzüge mittlerweile ohnehin utopisch. Vor allem bei Neuvermietungen.
Das Problem bei ner Mietwohnung ist halt die ständige Gefahr von Mieterhöhungen und wenn man das Geld nicht mehr hat, landet man auf der Strasse und der gesamte Besitz landet auf der Müllkippe. Schon gruselig.
Unterschätze nicht den Komfort einer Wohnung.
Eigenes Haus bedeutet sich um Alles kümmern zu müssen und letztendlich das gesamte Risiko dafür zu tragen, ist nicht jedermanns Fall.
Wenn man Kredite und Tilgungen dazu nimmt, sollte es sich nur wenig nehmen .. aber für mich ist schon der Gedanke an "unser Haus" ein echtes Stück Heimat ... ich habe halt da gelebt, seit ich 4 Jahre alt war.
Und das ist ein Gefühl, welches eben keine Mietwohnung bietet.
Ich habe in Bielefeld mittlerweile viele Häuserecken, bei denen ich sagen kann "da habe ich mal gewohnt" ... aber es gibt nur eine Wohnung, in der ich mich so richtig Zuhause fühle (egal wie lange ich schon nicht mehr da war) ... und das ist das Haus meines Vaters.
Das Problem bei ner Mietwohnung ist halt die ständige Gefahr von Mieterhöhungen und wenn man das Geld nicht mehr hat, landet man auf der Strasse und der gesamte Besitz landet auf der Müllkippe. Schon gruselig.
Erstens das und zweitens wird es richtig schön wenn man abgezahlt hat, für eventuelle Reparaturen hat jede vernünftige Eigentümergemeinschaft Rücklagen, ein Haus muss man sich wirklich gut überlegen und durchrechnen.
@Tomislav2007:
Die Obdachlosen und Du bemühen sich beide redlich, einander aus dem Weg zu gehen ... und zu ner Müllkippe fährst du wahrscheinlich auch nicht freiwillig.
Ich habe ein paar Zwangsräumungen gesehen ... das ist echt nicht nett.
Zumindest bei einem Haus haben sie den Hausrat nichtmal vorher rausgeräumt ... das haben die einfach abgerissen, nachdem alle Bewohner raus waren (wofür damals sogar einige dankbar waren ... also dafür, dass man sie vorher noch rausgelassen hat).
OK, das war auch keine einfache Mietwohnung, sondern ein besetztes Bauernhaus auf der Trasse der A33
Die Obdachlosen und Du bemühen sich beide redlich, einander aus dem Weg zu gehen ... und zu ner Müllkippe fährst du wahrscheinlich auch nicht freiwillig.
@Tomislav2007:
Es gibt in Deutschland auch leider keine amtliche Gesamtstatistik über Obdachlosigkeit. Das ist reine Kommunalsache ... am ehesten könnte man hier Zahlen von den verschiedenen Hilfsorganisationen erheben. https://de.wikipedia.org/wiki/Obdachlosigkeit
Obdachlosighkeit ist ein blinder Fleck in der Bundesstatistik.
Nach diesem Zeit-Artikel könnten es aber wohl bald bis zu 1,2 Mio Menschen sein. https://www.zeit.de/wirtschaft/2019...litik-zuwanderung-wohnungsnot-deutschland-faq
Etwas weiter unten sieht man dann eine Grafik mit zwei Kurven.
Sowohl die Anzahl der Wohnungslosen (Menschen ohne Mietvertraglich abgesicherten Wohnraum) als auch die der Obdachlosen (wirklich auf der Strasse lebend) ist in den letzten Jahrzehnten angestiegen ... die der Wohnungslosen seit 2014 sogar stark (da dürften aber auch viele Flüchtlinge mit dabei sein ... ein Container im Auffanglager gilt nicht als Wohnung).
Die Frage ist wie viele davon sind Ex-Mieter/Eigentümer die Ihre Miete/Rate nicht bezahlen konnten und wie viele davon sind illegale Ausländer, bzw. Ausländer die mangels Papieren/Jobs keine Wohnung bekommen.
Ich weiß es nicht aber ich denke mir das die Obdachlosigkeit in den letzten Jahren enorm gestiegen ist, wegen den Ausländern die mangels Papieren/Jobs keine Wohnung bekommen.
@Tomislav2007:
Also die meisten "Penner", die ich hier so sehe, sind noch immer Deutsche ... bei einem ist das Lager sogar richtig eingerichtet wie eine Wohnung ... sogar mit Putzkram ... aber in ner öffentlichen Unterführung.
Ich könnte wetten, dass der bis letztes Jahr im Sommer noch ne ganz reguläre Wohnung hatte (seitdem steht das "Zimmer" da).
Den Alki-Pennern ist es total egal ... die kriegen eh nicht viel mit .. aber die Leute, denen ihre Obdachlosigkeit peinlich ist, die wirst du einfach nicht bemerken ... die haben nämlich auch keinen Bock, dass jemand sie so sieht.
Den Bewohner des "Zimmers" in der Unterführung habe ich bisher auch nicht ein einziges mal gesehen ... der kommt scheinbar erst nachts, und ist morgens mit den ersten Sonnenstrahlen wieder unterwegs.
Ergänzung ()
Tomislav2007 schrieb:
Ich weiß es nicht aber ich denke mir das die Obdachlosigkeit in den letzten Jahren enorm gestiegen ist, wegen den Ausländern die mangels Papieren/Jobs keine Wohnung bekommen.
Den starken Anstieg gab es bei den Wohnungslosen ... wenn da Ausländer dabei sind, dann sind das ordentlich gemeldete und keinesfalls "Illegale".
Das ist in der Grafik aus dem Zeit-Artikel die gelbe "Kurve" (die mit dem Knick).
Die echten Obdachlosen sind die schwarze Kurve weiter unten im Diagramm ... und wenn da "illegale Ausländer" dabei sind, dann können das so viele nicht gewesen sein.
Diese Kurve steigt nur sehr langsam und ziemlich konstant an.
Insgesamt frage ich mich aber, wo die ihre Zahlen dazu herhaben, ne amtliche Statistik dazu gibts ja nicht.
Nur mal so am Rande ... kein Mensch ist illegal.
Ergänzung ()
Vielleicht ist das Millieuspezifisch, aber ich habe in den letzten Jahren tatsächlich auch einen Trend zu "tiny houses" bemerkt (früher nannte man das Wohn-, Bau- oder Zirkuswagen).
Immer mehr Leute sehen es scheinbar nicht mehr ein, so viel Geld fürs Wohnen auszgeben, und machen sich auf die Suche nach alternativen Wohnkonzepten.
Gibts aber auch in die andere Richtung ... Groß-WGs mit hotelähnlichem Service und entsprechendem Mietpreis z.B.
Von den 1,2 Millionen sind 1,15 Millionen wohnungslos und da gehören Ausländer/Flüchtlinge in Flüchtlingsunterkünften und/oder anderen zeitlich begrenzten Unterkünften dazu.
DerOlf schrieb:
Den starken Anstieg gab es bei den Wohnungslosen ... wenn da Ausländer dabei sind, dann sind das ordentlich gemeldete und keinesfalls "Illegale".
Wenn dir das jemand verkaufen will, dann ist es die "Zeit". Nebenbei beziehen sich die 1,2 Mio auf Menschen ohne Wohnung ... und das umfasst nunmal beide Kategorien.
Ich habe einfach den ersten Treffer bei Google angeklickt, und den Artikel kurz überflogen.
Ja, es gibt "nur" 50.000 echte Obdachlose, der rest hat nur gerade keine feste Wohnung.
2008 waren es nach der Zeit erst 20.000 Obdachlose ... kurze Rechnung:
Zwischen 2008 und 2016 haben ca. 3.750 Menschen jedes jahr den Schritt in die Obdachlosigkeit gewagt ... und das bedeutet über 10 am Tag.
Auch wenn man es momentan öffentlich noch nicht so als Problem wahrnimmt, das Problem Obdachlosigkeit wird stetig größer.
Bei aller Hassliebe, das ich nicht rechts bin solltest du mittlerweile wissen, du hast aber Recht das war nicht ganz einwandfrei ausgedrückt, vor allem für einen linken Leser.
Ich habe so meine Probleme mit der meiner Meinung nach aktuell komplett übertriebenen "Political correctness", ich sage noch Negerkuss und Zigeunerschnitzel.
DerOlf schrieb:
Wenn dir das jemand verkaufen will, dann ist es die "Zeit".
Ne, die "Zeit" hat absolut richtig in wohnungslos und obdachlos getrennt (sogar farblich), du hast das vermischt, bzw. wegen der Überschrift "Menschen ohne Wohnung" falsch gedacht.
DerOlf schrieb:
Auch wenn man es momentan öffentlich noch nicht so als Problem wahrnimmt, das Problem Obdachlosigkeit wird stetig größer.
Ok ... ich denke an dem Punkt breche ich jetzt mal ab, wir sind meilenweit vom BGE entfernt, und wenn du mir nun auch noch absprichst, zu wissen, was ich gedacht habe, dann wirds mir echt etwas zu kindisch.