bevorstehende Weltwirtschaftskrise?

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Willkommen auf dem Börsenparkett, wo es kein richtig, kein falsch und ganz besonders keine Sicherheit gibt :D
 
willkommen ist nett gesagt ... ich habe den Crash 1987 miterlebt ... damals naiv mit Optionsscheinen auf Siemens. :D
 
Sicherlich schmerzt der Verlust aber Aktien sind ja auch eher langfristig angelegt und mit gewissen Rückschlägen muss man leider rechnen. Selbst die passiv gemanageden Fonds die eigentlich nur einen ausgewählten Index spiegeln haben die meisten verloren weil eben der ganze Markt mal eben nach unten gerasselt ist. Es wird wieder bergauf gehen (das ist ja das schöne am Wirtschaftszyklus). Man muss sich ja nur mal ansehen wie sich alle darüber beklagen wie wenig Geld sie haben aber wenn man sich die Immobilien News in Deutschland ansieht, merkt man nicht wirklich, dass wir Deutschen zu wenig Geld hätten. Da wird munter weiter investiert und die Preise steigen auch immer. Die Weltwirtschaft macht eben gerade eine Phase durch und es wird sich alles wieder stabilisieren, die Frage ist dann nur auf welchem Niveau. :)
 
Ich bleibe dabei:
Der Euro ist auch verdammt schwach.
Sonst wäre der Goldpreis nicht so hoch, für uns.
Und ja, ein Crash des Finanzsystem kommt noch vor 2015.
Das halte ich für unausweichlich, es geht einfach schon zu lange gut.
Früher war alle paar Jahrzehnte ein ordentlicher Krieg, der alles wieder neu gerichtet hat.
Es muß einfach wiedereinmal alles komplett aus dem Ruder laufen.

Gold horten bringt übrigends wenig.
In Krisenzeiten kann der Staat es einfach einfordern, genauso wie unsere Autos oder sonst was.
Ausnahmezustand/Kriegsrecht verhängen und fertig.
 
Ich sehe es ähnlich wie Rasemann. Wir haben ein echtes Problem und das ist der explodierende Ölpreis. Bis die Industrie und die Automobilhersteller ihre Produktion umgestellt haben - was sehr kurzfristig geschehen muss - werden staatliche Preisfestsetzungen unvermeidlich sein. Das kann oder sollte auch zur weltweiten Verstaatlichung von Ölkonzernen und Verbot von Terminkontrakten an den Börsen führen.
 
Rasemann schrieb:
Früher war alle paar Jahrzehnte ein ordentlicher Krieg, der alles wieder neu gerichtet hat. Es muss einfach wieder einmal alles komplett aus dem Ruder laufen.
So einen Kanzlerberater wünscht man sich als braver Bürge! Wir sollten endlich mal wieder einige hundert Milliarden Euro verpulvern und einige unserer Großstädte in Schutt und Asche legen lassen. Mit ein paar Millionen Toten, Verletzten und Obdachlosen geht es Deutschland und Europa bestimmt gleich wieder viel besser.

Dabei könnte man sich besser die Mühe machen und realisieren, dass der Dollar auch gegenüber anderen Währungen nachgegeben hat. Und dann wäre da noch der „gewichtete Euro“, der besagt, dass gut 40 Prozent aller deutschen Exporte in die Eurozone gehen und weitere 20 Prozent in die übrige EU. Der Export in die USA macht weniger als 10 Prozent aus.

Außerdem verfügen die USA nicht über genügend Raffinerie-Kapazitäten, weshalb sie 2006 bereits 50 Millionen Tonnen Benzin importierten, 60 Prozent davon aus Europa.

Spannender ist ein Blick auf die Leistungsbilanz der USA, die 1991 noch ausgeglichen war. 2006 lag es bei 881 Milliarden US-Dollar oder 6,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Im ersten Quartal dieses Jahres wies die US-Leistungsbilanz ein Defizit von 176,4 Mrd. Dollar aus. Die Amerikaner finanzieren ihre Konsumlust also über Kredite.

Wer sitzt noch auf der Währung? Die Chinesen. Im Reich der Mitte schlummern ungefähr 1.000 Mrd. an Dollar-Reserven. Eine Strategie der chinesischen Nationalbank besteht darin, diese Währungsreserven sowie US-Anleihen allmählich in Euro umzuschichten. Einige Ölförderstaaten verfahren ebenso. Auch dadurch steigt der Euro und der US-Dollar gerät unter Druck.

Aber es ist ja so einfach, sich über den Ölpreis aufzuregen. Dabei hat der Benzinpreis die Ein-Euro-Marke der Benzinpreis schon vor ein paar Jahren durchbrochen. Und auch wenn er jetzt bei 1,50 oder 1,60 Euro liegt, so muss man sich immer noch fragen, wie viel man vom monatlichen Netto prozentual für Benzin ausgibt. Das ist ja meist nicht die Welt – und wenn doch, dann hat man anscheinend noch zu viel Geld.

Also einfach mal lockerer werden. Schwankungen gehören zum Geschäft.
 
Ich finde es interessant, welche Wirkung das Öl auf unsere gesamte Wirtschaft hat. Die Saudis sagten auf der kürzlichen Konferenz noch, man habe Angst vor einer Weltwirtschaftskrise, weil der Ölpreis zu hoch sei. Doch ich frage mich, ob die das wirklich so meinten oder was dahinter steckt.
Von der Hypothekenkrise in den USA redet niemand mehr, es scheint wohl wohl nur eine Mini-Krise gewesen zu sein, denn bis auf große Abschreibungen bei den Banken gab es keine größere Beschwerden. Im Endeffekt wird man das aber nur in ein paar Jahren feststellen können, objektiv und aus der Distanz.

h_kl.html


Der Dow-Jones auf Jahresbasis sieht nicht sehr nett aus. Obwohl wir vorgestern -3,24% auf Tagesbasis hatten, gab es auch gestern keine Erholung - das ist selten.
 
Der weltweite Warenverkehr hat ein riesiges Ausmaß angenommen. Da spielen Transportkosten schon eine gewisse Rolle. Zusätzlich werden unzählige Personen mit Autos und Flugzeugen über weite Strecken transportiert. Wenn der Ölpreis für die Endabnehmer unaufhörlich steigt, dann ist das irgendwann nicht mehr lustig. Auch das Öl, das direkt in die Produktion von Gütern fließt, verteuert die Waren.

Diese Angst vor einer wirtschaftlichen Schwächeperiode muss deshalb nicht unbegründet sein. Die Frage ist allerdings, welchen Anteil daran der Ölpreis hätte. Denn die Hypothekenkrise in den USA ist ein ganz schöner Brocken, der erst einmal verdaut werden muss. Darunter leiden die Kreditnehmer, die nunmehr pleite sind. Aber irgendwo sitzen auch Gläubiger, die nun in die Röhre gucken, weil sie ihr Geld nicht wiedersehen werden, z. B. die Aktionäre der Banken, die darin involviert sind.

Und dann überlege mal, wie viel Geld die USA derzeit für Kriege ausgeben. Das sind lauter Ausgaben, denen im Moment nichts Produktives entgegensteht – abgesehen von den Einnahmen für die Rüstungsindustrie.
 
Also ich glaube nicht, dass uns eine "Weltwirtschaftskrise" bevorsteht, sondern nur eine normale zyklische Abschwächung der Konjunktur. Man darf ja nicht vergessen, dass das Geld, was für das Öl ausgegeben wird, nicht weg ist. Nein, davon bauen sich die Saudis goldene Klos in die Wüste, die unter anderem von deutschen Ingenieuren entwickelt und gebaut werden. Die Saudis haben aus dem Ölpreisschock in den 70ern gelernt, damals haben sie die Einnahmen aus dem Öl nicht weiter investiert, was zu einer sehr starken Abkühlung der Weltkonjunktur führte. Heute sind sie aber eifrig dabei, ihre Gewinne in Europa und den USA zu investieren und halten damit die Wirtschaft am Laufen. Auch der starke Euro macht mir keine Sorgen, da dadurch der amerikanische Außenhandel stimuliert wird und die amerikanische Wirtschaft vielleicht wieder Fuss fasst. Und für uns ist der starke Euro gut, weil er die Wirkung des hohen Ölpreises dämpft. Wie man sieht hat alles seine Vor- und Nachteile. Wie man an der Börse sagt: Es gibt keine guten oder schlechten Kurse, sondern nur steigende oder fallende.
 
Rasemann schrieb:
...
Und ja, ein Crash des Finanzsystem kommt noch vor 2015.
Das halte ich für unausweichlich, es geht einfach schon zu lange gut.
Früher war alle paar Jahrzehnte ein *Zensur* Krieg, der alles wieder neu gerichtet hat.
Es muß einfach wiedereinmal alles komplett aus dem Ruder laufen.
...
Kann ich persönlich voll unterschreiben.

Dies ist meine Meinung seit rund 10 Jahren, nachdem die Finanzmärkte begonnen hatten, zu neuen Höhenflügen anzusetzen (u.a. neuer Markt, K/G >20, Hedge-Fonds). Es ist einfach zuviel Buchgeld auf dem Markt (spekulatives Kapital), welches sich durch den Zinseszinseffekt ganz natürlich angesammelt an. Schon zu lange haben die Aktienanleger ihre Entscheidung hauptsächlich vom Wertzuwachs der Aktien (Kursanstieg) statt deren Ertragskraft abhängig gemacht.
Die Exponentialkurve des Zinseszins ist deutlich an allen bedeutenden Wirtschaftskurven nachvollziehbar (BIP, BSP, Geldvermögen, DAX, DowJones, usw.). Solange die Leute an die rosige Zukunft glauben, solange geht alles gut, auch schon im steileren Anstieg der Kurve. Aber mal ehrlich, wer kann schon den zweimaligen Anstieg vom DAX 2000 auf DAX 8000 Punkte in nur wenigen Jahren als reales Abbild der Wirtschaftsleistung der darin enthaltenen Unternehmen begründen? Genauso der Goldpreis, von 250 $ bis 1000 $ / Unze Schwankungsbreite in rund 15 Jahren, ist das noch ok?

Die Immobilienblase in den USA ist geplatzt, die Immobilienfachleute (ich bin einer) sehen dies für andere Standorte, auch in Europa (London, Irland, Spanien) in den nächsten Jahren ebenso kommen.
Die jüngste Finanzkrise ist keine kleine!

Und wer jetzt sagt dass kein Krieg mehr kommen wird: Was war/ist mit Afghanistan und Irak? Und eines ist für mich sicher, auch im nächsten größeren Krieg ist die USA wieder die treibende Kraft. Potentielle Opfer sind auch schon ausgemacht (Iran, Israel+Umgebung).
 
Och ne. -.- Immer diese Pessimisten. Wo grad wir deutschen vom momentan hohen Ölpreis profitieren wie noch nie. Unsere klassische Industrie boomt. Schreibt bloss keiner was drüber, negatives lässt sich eben viel besser verkaufen. Weil wir deutschen einen Schwerindustrieanteil von über 30% haben (wofür wir lange Schelte bekommen haben, weil es es angeblich nicht modern sei), profitieren wir enorm davon, dass das Öl so teuer ist und die großen öl- und gasfördernden Länder wie Saudi-arabien aber auch beispielsweise Rußland riesige Bauprojekte starten, die teilweise als einzelnes Projekt schon milliardenschwer sind. Und keiner von Ihnen kommt dabei an Dautschland vorbei. Sei es wegen Maschinen oder wegen dem Know how. die Bauindustrie exportiert wie nie zuvor.

Ich hab eher das GEfühl einer Krise wird kommen, weil sich das alle einreden nach dem Motto, das muss jetzt einfach so sein. Grad aus dieser mentalen Einstellung heraus kommen diese merkwürdigen blüten des Wirtschaftssystems ja erst zu stande. Eine schwere Krise müsste absolut nicht sein. Die Immobilienfachleute sehen natürlich eine Krise kommen. oO Kurbelt sowas doch fleissig die Verkäufe an. ICh glaube nicht daran, dass in Europa sowas demnächst passiert, denn solche unsicheren Kredite in solchen Massen wurden hier einfach nicht vergeben. Es sind Welten dazwischen. Man kann auch ne Menge heraufbeschwören, weil man selber davon profitiert.

Der letzte Satz strotzt dann gleichmal wieder von Unwissenheit und Vorurteilen. Afgahnistan hat absolut GAR nix mit einem Krieg für Ressourcen zu tun und treibende Kraft war mitnichten nur Amerika. Irak hat sicherlich die Komponente des absicherns von Ressourcen. Das ist unbestreitbar. Wer es aber darauf reduziert, macht einen riesenfehler. Warum ist Amerika automatisch in den nächsten Jahren treibende Kraft hinter Kriegen? Welche Grundlagen geben dir anlass zu solchen Spekulationen? Der Irakkrieg war nur aufgrund Buschs Präsidentschaft möglich. Obama hat von vorne herein angekündigt, ganz anders auf den Iran zuzugehen. Irans Präsident ist ja nun auch nicht grad ein Unschuldslamm. krieg sollte sicherlich immer das letztmögliche Mittel sein, aber es gibt Staatsführer bei denen man schwerlich anders etwas bewirken kann. Irans Präsident gehört ebenso dazu wie Herr Mugabe. Pyöngjang hat nun schlussendlich doch endlich mal eingelenkt. Und warum sollten die Amis ausgerechnet jetzt einen Krieg mit den Palästinensern anzetteln? Der konflikt schwellt seit 40 Jahren und Amerika hatte nie das Bedürfnis dort militärisch tätig zu werden. Warum also grade jetzt? Davon abgesehen sind das Kriege, die keine Weltwirtschaft wirklich beeinflussen können. Es sind terretoriale Konflikte wie sie es zur Zeit zu hunderten auf der Erde gibt. Gemeint ist hier ein globaler Konflikt, an dem alle großen Industrienationen beteiligt sind und das gegeneinander. Sowas sehe ich ich nun wirklich nicht kommen. Viel zu eng sind zur Zeit die Verbinungen, viel zu ausgeglichen die Schlagkraft möglicher Gegner.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@ThomasK_7
So betrachtet hast du natürlich recht, aber wenn man sich mal anschaut, dass der Dax heute in etwa den Stand von vor 10 Jahren hat, und ich mir überlege, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im selben Zeitraum um geschätzte 20% zugelegt hat, glaube ich nicht, dass ein "Kollaps" bevorsteht. Im Augenblick haben 12 Aktien im DAX ein KGV von unter 10 und 25 Aktien immerhin noch ein KGV von unter 15, der Markt ist völlig überverkauft, in meinen Augen geht die Wahrscheinlichkeit für einen Kollaps daher gegen Null.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man kann den KGV nicht als Richtwert über einen längeren Zeitraum nehmen. 2000 galten Aktien mit einem KGV von >25 noch als Kaufempfehlung, 3 Jahre später gab es andere Richtlinien.

Wichtiger ist die Wirtschaft der Supermächte USA und China. -50% hat der Shanghai Index in weniger als einem Jahr verloren, in Deutschland würde man von einer Katastrophe schlechthin reden.

h_kl.html
 
Und was hat Shanghai jetzt mit dem DAX zu tun? Das kann man doch überhaupt nicht vergleichen! Die meisten Aktien in Shanghai sind selbst jetzt nach diesem Kursrutsch noch völlig überbewertet, in Deutschland ist das nicht der Fall. Ich bleibe dabei: Ich sehe aus den genannten Gründen im Deutschen Aktienmarkt keinen "Crash" auf uns zukommen.
 
Der Shanghai Index bildet die chinesische Wirtschaft am besten ab. Der Threadtitel lautet Weltwirtschaftskrise - und diese Krise wird eher in Asien oder USA entstehen als hier. Du glaubst doch nicht, dass der DAX seinen aktuellen moderaten Abwärtstrend beibehalten wird, wenn der DJ -4% oder mehr an einem Tag verliert?
 
China wird in meinen Augen völlig überbewertet, die haben gerade mal die Wirtschaftsleistung Deutschlands, und die reicht einfach nicht aus, um eine Weltwirtschaftskrise auszulösen. Bei den USA sieht das natürlich schon anders aus. Ich persönlich glaube aber, dass die USA haarscharf an einer Rezession vorbeischrammen werden, vorallem durch den schwachen Dollar und den damit verbunden Exportvorteil für die USA. Und ich glaube mittlerweile, dass selbst die USA nicht mehr ein Weltwirtschaftskrise auslösen können, dafür ist das Gegengewicht der EU und Russlands mittlerweile einfach zu groß.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Mustis
Es gibt nicht nur Kriege wegen Ressourcen (habe ich übrigens nie behauptet), es gibt auch Kriege wegen ethnischer Konflikte (Balkan, Afrika) und weil die Rüstungsindustrie Platz für neue Waffensysteme braucht.
Bitte kläre mich angeblich Unwissenden einmal auf, wer denn die treibende Kraft im Afghanistankrieg war!
Obama hat die nächste Präsidentschaftswahl ja noch nicht gewonnen, er ist nur Kandidat der Demokraten. Bei McKain wird sich im Vergleich zu Bush außenpolitisch wohl nicht soviel ändern. Wer denkt Kriege im Kaliber Afghanistan und Irak (gleich 2x) würden nichts mit der Weltkonjunktur zu tun haben, der kennt nicht deren Kosten (direkte und indirekte). Das es einen Dritten Weltkrieg so wie du ihn beschreibst nicht geben wird, dürfte klar sein und hat hier auch keiner behauptet.
Im übrigen habe ich mich in meinem Post nie auf Öl bezogen (wer Lesen kann ist halt im Vorteil ;) ). Eine Weltwirtschaftskrise hat ihren Auslöser immer im Finanzsektor, aber das wissen wohl nur die „Pessimisten“.

@MELVIN
MELVIN schrieb:
..der Dax heute in etwa den Stand von vor 10 Jahren hat, und ich mir überlege, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im selben Zeitraum um geschätzte 20% zugelegt hat, ..
DAX März 2000 8.000 Punkte
DAX Juli 1998 6.000 Punkte
DAX Juli 1997 4.000 Punkte
DAX Januar 1997 3.000 Punkte
DAX März 1996 2.500 Punkte

Dann erkläre mir bitte einmal, wie die Daxentwicklung von 1996 bis 2000 mit der deutschen Wirtschaftsleistung (BIP, BSP, usw.) zu erklären ist und warum jetzt seit 8 Jahren der DAX so stark schwankt. Man darf halt nicht nur 10 Jahre zurückblicken, sondern auch ruhig einmal 12 Jahre und mehr und das auch noch international, denn es geht ja um eine Weltwirtschaftskrise.

Wer bewusst in den letzten 12 Jahren miterlebt hat, wie stark die Kurse der internationalen Aktienmärkte/Immobilienmärkte schwanken und mit welchen Begründungen, der weis wie es um die Fundamentalität dieser Märkte bestellt ist, nämlich nicht so gut.

MELVIN schrieb:
China wird in meinen Augen völlig überbewertet, die haben gerade mal die Wirtschaftsleistung Deutschlands, und die reicht einfach nicht aus, um eine Weltwirtschaftskrise auszulösen.
Ok, ich sehe Du bist nicht auf der Höhe der Zeit.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzung zu China)
Die Entwicklung des DAX ist im Zeitraum von 1996 bis 2000 natürlich nicht mit der deutschen Wirtschaftsleistung vereinbar, ebenso wenig wie in den Zeiträumen 2001 bis 2003 und 2004 bis 2007. Aber im langfristigen Trend ist sie das definitv. Und dann erkläre mir doch mal, warum ich nicht auf der Höhe der Zeit bin, blos weil ich den Einfluss Chinas auf die Weltwirtschaft für überschätzt halte. Der Anteil Chinas am Welt - BIP beträgt übrigens ganze 7%. Würde man China gleichmäßig in 20 Länder mit gleicher Bevölkerung aufteilen, dann wäre China nichts anderes als ein etwas reicheres Afrika.
 
|MELVIN| schrieb:
Würde man China gleichmäßig in 20 Länder mit gleicher Bevölkerung aufteilen, dann wäre China nichts anderes als ein etwas reicheres Afrika.

Quizfrage: Wie hoch sind die Devisenreserven Chinas? Welche Währung ist das? Was passiert, wenn Diese auf den Markt geworfen wird?

Genau da ist der Unterschied zu Afrika.

MFG
 
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