bevorstehende Weltwirtschaftskrise?

  • Ersteller Ersteller MrWeedster
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Einige Wirtschaftstermine von heute: Deutsche Arbeitslosenzahlen: besser als erwartet, Deutscher Einzelhandelsumsatz: besser als erwartet, das DIW hat heute seine Wachstumsprognose für Deutschland für 2008 auf 2,7% (!) erhöht, selbst für 2009 erwartet es immerhin noch 1,2%, und das trotz weniger Arbeitstage als 2008! Für die USA erwartet es für 2008 und 2009 1,2 bzw 1,4% Wachstum und für die Weltwirtschaft für beide Jahre etwa 3%. Natürlich ist das alles sehr moderat, aber auch sehr weit weg von einer Weltwirtschaftskrise! Alle Konjunkturindikatoren sprechen bisher dafür, dass die Wirtschaftsleistung in Amerika zwar nur noch sehr langsam wächst, aber wohl an einer Rezession vorbeischrammt. Also ich sehe da nix von Weltwirtschaftskrise. Und ich glaube ehrlich gesagt den promovierten Volkswirten des DIW eher als ThomasK_7 mit seinen BILD- und Wikipedia - Links.
 
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Aha.

Also sind die Arbeitslosensstatistiken wieder massivst gefaelscht worden, bzw. mehr Menschen wurden in 1 Euro Jobs und andere Massnahmen gesteckt, wo sie aus der Statistik herausfliegen? Mhm.


Mitbekommen dass der DAX gerade abstuerzt? Mitbekommen dass die Aktien der Deutschen Bank gerade abstuerzen?


Macht euch auf Interessante Zeiten gefasst.



greetz
 
@ Thomas

Das Wahlprogramm ist nur ein hinweis auf was möglicherweise kommt. McKain gibt selber zu, dass seine große Schwäche die Wirtschaft ist. Es ist also anzunehmen, dass sein Programm hier eher einen lückenfüller aufweist, daher auch kein erkennbarer Bruch mit Bushs Richtung. Er macht das an dieser Stelle durchaus richtig, wenn man keine ahnung hat, sollte man auch nichts großartiges versprechen. Sollte er gewählt werden, werden vermutlich Berater in dem bereich letzendlich die Richtung vorgeben. Von diesen haben wir kein Wahlprogramm ergo auch keine wirklich Idee was unter McKain passieren wird. Davon abgesehen stehe ich BILD Artikeln immer sehr skeptisch gegenüber. Glücklicherweise weis ich aus besseren Quellen, dass der Artikel hier soweit der Diskussion dienlich, korrekt ist.

Die 2.000 Milliarden halte ich für etwas übertrieben. Gibts diese Zahl irgendwie etwas aufgedröselt? Mir scheint es eher die Summer aller Abschreibungen im Zeitraum der "Finanzkrise" zu sein, die nicht vollständig auf die immobilienblase zurückzuführen ist. Betrachtet hierzu bitte auch die Statistik von 1988 an. (erreicht man über das unendlichkeitssymbol). 2003 war es noch viel krasser und hier sieht man nochmal, dass das langfristige Mittel mit dem heutigen DAX-Wert viel eher einhergeht als das zu Beginn das Jahres.

Den Wikipediaartikel halte ich in diesem Punkt für nicht objektiv. Ja, die USA wollten Osama bin Laden in Afghanistan stellen und daher kam ihn ein Krieg dort recht. Das erklärt allerdings nicht die teilnahem sovieler Un Staaten zumal diese den krieg "abgesegnet" haben. Hier ist der Artikel einseitig. Der allgemeine Sturz des Talibanregimes war letzten Endes auch losgelöst von der USA-Problematik ein von der UN gewollter und gestützter Schritt. Nicht zu letzt vergessen darf man, dass auch viele Afghanen auf der Seite Amerikas standen, da sie die ihnen verhassten Taliban genauso beseitigen wollten. Kriegstreiber ist für mich eine Nation, die gegen den Willen anderer einen krieg anzettelt, der Irakkrieg kommt dem ganzen wesentlich näher.

Immer noch bleibst du uns eine Erklärung schuldig, warum die Währungsreserven nun so ein deutlichen Indiz für eine bevorstehende globale Reszession sind.

Melvin hat ja nun auch nochmal ein paar Zahlen genannt und ich stehe da mit ihm auf einem Standpunkt. Es wird viel gemeckert, aber die objektiven Zahlen sprechen alle gegen eine Krise. Natürlich könnte das alles noch ein bisschen schöner sein, aber das wir nun auch grad keinen Boom haben weltweit dürfte ebenfalls klar sein. Und ebenso gibt es hie und da Länder, bei denen es nicht so rosig aussieht. Viele Analysten sehen in der Tat bei einigen kleineren asiatischen Ländern eben wie bei vietnam einige probleme. Die sind aber eher nationaler und nicht globaler auswirkung. Zumal man bedenken sollte, dass diese Warnungen auch zum teil daraus resultieren, dass in diese Länder hohe Erwartungen gesetzt wurden, denen sie nun nicht ganz nachkommen können.

Natürlich Weedster... passt etwas nicht ins Weltbild, isses gefälscht. Herzlich willkommen im Internet. -.-

Der DAX steht aktuell 6332 Punkten und ist damit um 1,34 Prozentpunkte gefallen. Für mich kein dramatischer Kursrutsch. betrachtet man die 10 Tage Statistik, ist er in den letzten Tagen deutlich gestiegen. Leider kann ich nicht direkt auf comdirect verlinken.

Die Deutsche Bank ist aktuell um 3,17 Prozentpunkte gefallen. Auch hier kann von abstürzen keine Rede sein, insbesondere auch hier bitte wieder den 10 Tage Chart beachten! Deutlicher Kursanstieg!

Es scheinen mir also schlciht und ergreifend Korrekturen der letzten Tage zu sein, die einen deutlich Anstieg verbuchen liesen!

GEnau das meine ich mit Panikmache und Pessimismus.

Betrachtet man die 5 Jahresstatistik des DAX wird einem auch schnell deutlich, dass es so dramtisch nicht sein kann. Größere Einschnitte gab es immer, der 2008 war besonders heftig, was bei der immobilienblase und dem allgemein aufgeblähtem Finanzmarkt allerdings kein Wunder ist. Zieht man ein langfristiges Mittel sind wir jetzt eher da wo wir sein sollten als diese zu Beginn 2008 der Fall war. Betrachtet man weiterhin das Chart das 1988 beginnt dürfte schnell klar sein, dass hier viel Wind um nichts gemacht wird. 2003 war wesentlicher brachialer und das langfristige Mittel zeigt deutlich, dass wir jetzt eher dort sind wo wir sein müssten als es zum jahresbeginn der Fall war.
 
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@MrWeedster
Mitbekommen, dass in den letzten 2 Jahren über 1Mio sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse entstanden sind? Mitbekommen, dass die BA trotz massiver Beitragssenkungen wahrscheinlich 2008 wieder einen ausgeglichen Haushalt vorlegen kann? Mitbekommen, dass die Steuereinnahmen im ersten Quartal stärker als erwartet gestiegen sind und der Gesamtstaat 2008 wahrscheinlich wieder keine neuen Schulden macht? Mitbekommen, dass der DAX völlig überverkauft und unterbewertet ist (12 DAX - Aktien haben mittlerweile ein KGV von unter 10!)?

Natürlich haben wir weit mehr als 3,2Mio Arbeitslose, aber entscheidend ist doch der Trend, und der ist seit über 2 Jahren deutlich positiv, das kann niemand abstreiten. In meinen Augen gibt es derzeit keinerlei Indikatoren dafür, dass die Welt vor einer ernsthaften Wirtschaftskrise steht.

Also ich persönlich mache mich auf sehr interessant Zeiten gefasst. Mit einigermaßen günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der richtigen Wirtschaftspolitik halte ich Vollbeschäftigung in Deutschland innerhalb der nächsten 10 Jahre nicht für unmöglich.
 
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Äh...
Unter 2% Wachstum nennt man eigentlich schon Rezession, unter 2% Wachstum steigen nämlich die Arbeitslosenzahlen.

Die Inflation liegt schon bei 4%.
Die der täglichen Güter bei 14%
Der EZB fällt nur ein die Zinsen zu erhöhen, SUPER für die ohnehin meist schon hoch verschuldeten Konsumenten.
Erinnert euch an die 70-80er Jahre, 15%+ Kreditzinsen.
Da wird so mancher laufende Kredit zum Faß ohne Boden werden...
Damals war aber die allgemeine Verschuldung der Konsumenten WEIT GERINGER.
Damals sparte man zuerst und kaufte dann, das ist heute umgekehrt.

Schaut doch nicht nur auf Deutschland.
Ihr seid ein Spezialfall.
Die DDR wird jetzt eben langsam an das EU15 Niveau herangeführt, mit Regionen mit 25-30% Arbeitslosen.
Sowas gibts sonst innerhalb der EU nirgends, außer in Bulgarien vieleicht.
 
Ich weiß ja nicht, auf welche "Definitionen" Du Dich beziehst. Aber eine Rezession steht immer noch für Stagnation oder Abschwung, nicht aber für eine Phase mit zwei Prozent Wachstum.

http://de.wikipedia.org/wiki/Rezession#Rezession
http://de.wikipedia.org/wiki/Stagnation

Das Wachstum kann schließlich nichts für die Preisentwicklung. Deshalb werden beide Punkte separat betrachtet. Das Wachstum definiert sich nicht darüber, was davon bei Dir als Endverbraucher ankommt.
 
@Rasemann
Also eine Rezession bezeichnet ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung mindestens 2 Quartale hintereinander. Und da sind wir weit von weg. Und jetzt die Zinsen zu erhöhen ist das einzig richtige, denn ein Abschwung mit geringer Inflation ist einer Stagflation definitiv vorzuziehen. Außerdem befinden sich die Zinsen trotz Rekordinflation immernoch auf einem historisch niedrigem Niveau. Desweiteren würde ich den deutschen Durchschnittskonsumenten definitv nicht als "hochverschuldet" bezeichnen. Genau das soll ja durch hohe Zinsen verhindert werden, nämlich dass jeder Depp zur Bank rennt und Kredit aufnimmt um seinen Konsum zu finanzieren! Durch niedrige Zinsen entstehen erst die von dir genannten "hoch verschuldeten Konsumenten"! Wären z.B. in den USA in der Vergangenheit die Zinsen höher gewesen, wären die Verbraucher dort nicht so verschuldet wie heute!
 
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Mustis schrieb:
Es ist also anzunehmen, dass sein Programm hier eher einen lückenfüller aufweist, daher auch kein erkennbarer Bruch mit Bushs Richtung. Er macht das an dieser Stelle durchaus richtig, wenn man keine ahnung hat, sollte man auch nichts großartiges versprechen.
Also 1 Forumsseite vorher hast Du aber angekündigt, dass es bei den Republikanern einen Kurswechsel geben wird weil es so ja nicht weitergehen kann. Ich reagiere nur auf Deine eigenen Aussagen.
Mustis schrieb:
Die 2.000 Milliarden halte ich für etwas übertrieben.
Schätzung vieler internationaler Organsisationen. Zur Zeit sind rund 950 Mrd. Dollar bereits seit September 2007-Mai 2008 davon realisiert. Links kann ich nachliefern, kannst aber auch mal selber suchen.
Mustis schrieb:
Betrachtet hierzu bitte auch die Statistik von 1988 an. (erreicht man über das unendlichkeitssymbol). 2003 war es noch viel krasser und hier sieht man nochmal, dass das langfristige Mittel mit dem heutigen DAX-Wert viel eher einhergeht als das zu Beginn das Jahres.
Dann rechne mir bitte einmal den Jahresgewinnzuwachs der Aktienwerte aus und begründe ihn mir volkswirtschaftlich. (Tipp: Meine gebrachten links von der Vorseite behandeln bereits das Thema mit Analysen.)
Mustis schrieb:
Den Wikipediaartikel halte ich in diesem Punkt für nicht objektiv.
Von welcher nichtamerikanischen Quelle würdest Du Dich überzeugen lassen wenn schon nicht von dem Umstand, dass die USA die Resolution eingebracht haben?
Mustis schrieb:
Kriegstreiber ist für mich eine Nation, die gegen den Willen anderer einen krieg anzettelt,..
Aha, Nationen die, nur nicht gegen den Willen anderer, einen Krieg anzetteln, sind also keine Kriegstreiber. Ich finde das eine sehr subjektive Auslegung.
Mustis schrieb:
Immer noch bleibst du uns eine Erklärung schuldig, warum die Währungsreserven nun so ein deutlichen Indiz für eine bevorstehende globale Reszession sind. .
Ich werde später darauf zurückkommen. Es ist übrigens nur ein Indiz (spekulatives Kapital) von mehreren die ich benannt habe.
Mustis schrieb:
Melvin hat ja nun auch nochmal ein paar Zahlen genannt und ich stehe da mit ihm auf einem Standpunkt.
Dürft ihr ruhig, aber bitte keine Geschichtsklitterung betreiben und bei Weltwirtschaftskrise zahlenmäßig nur bis Sylt und zum Bodensee schauen. Ich habe nie behauptet, dass Deutschland aktuell schlecht dasteht! Es geht vielmehr um das Thema, ob eine Weltwirtschaftskrise bevorsteht und dann auch die Auswirkungen auf Deutschland. Bitte das Diskussionsthema beachten!
Mustis schrieb:
Und ebenso gibt es hie und da Länder, bei denen es nicht so rosig aussieht. Viele Analysten sehen in der Tat bei einigen kleineren asiatischen Ländern eben wie bei vietnam einige probleme.
Stimmt. Nicht so rosig sieht es aber auch bei den USA und Japan aus (Quelle: FED, OECD,Banken,Sachverständigenrat usw.).
Mustis schrieb:
Betrachtet man weiterhin das Chart das 1988 beginnt dürfte schnell klar sein, dass hier viel Wind um nichts gemacht wird.
Bitte erläutere mir diese Aussage.

Ich kann für alles auch andere links finden (Bundesregierung, EZB, Bundesbank, Sachverständigenrat, OECD, Unis usw.), aber ich habe echt keine Zeit + Lust mich ewig damit zu beschäftigen. Ich tipps einfach in google und und wenn ein Artikel passt dann wird er verlinkt und fertig. Außerdem sind die offiziellen Verlautbarungen meist nur als pdf verfügbar und etwas langatmig und trocken. Ich lese häufig FAZ, Immobilienzeitung (Fachblatt) und andere Blätter aus dem Wirtschaftsumfeld (aber kein Handelsblatt). Ich gestehe jedem seine eigene Meinung zu, reagiere aber sehr verschnupft, wenn jemand falsche Tatsachenbehauptungen in die Welt hinausposaunt oder Erklärungen für seine Sichtweise schuldig bleibt.
Falls auch einmal in Deutschland alle Häuserpreise innerhalb von 7 Jahren sich verdoppeln oder in 12 Jahren vervierfachen, wird es auch dem ein oder anderen Lokalpatrioten klar werden, dass hier erhebliche Verwerfungen auftreten. Ich kann aber gleich Entwarnung geben, die großen internationalen Investoren sind bereits beim Umzug nach Asien und in Deutschland gab es nur +20% in den letzten Jahren die bereits wieder auf dem Rückgang sind (-10%).
 
"Nicht so rosig" ist aber noch meilenweit entfernt von "Weltwirtschaftskrise"! Das DIW prognostiziert in seiner heute veröffentlichten Prognose sowohl für die USA als auch für Japan Wachstumsraten von deutlich mehr als 1% für dieses und nächstes Jahr! Selbst wenn sich diese Prognosen nicht erfüllen sollten und nur Wachstumsraten von 0,7% eintreten und sich die Weltkonjunktur dementsprechend abschwächt, kann man das noch lange nicht als Weltwirtschaftskrise bezeichen!
 
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Richtig habe ich. Den selbst ein Republikaner wird erkennen, dass diese Verschuldung so nicht weitergehen kann. Deswegen würd ich darauf wetten abschließen, dass Mckain nicht die gleiche Schiene wie bush fährt. Er bricht mit vielen Bushrichtungen und ausgerechnet diese lässt er so? Wie gesagt, seine eigene Aussage ist, dass er wenig Ahnung von Wirtschaft hat und genau hier nicht viel Wahlkampf betreibt. Es ist also mehr ein lückenfüller statt richtigem Konzept. Wir beide vermuten aber nur insofern ist es eigentlich wurscht.

Dazu sag ich mal nicht viel außer "Schätzungen" und "950 milliarden".....

Genau ich rechne dir das aus. Oo Sonst gehts dir aber noch ja? Warum verlangst du etwas von mir, was du selber nicht machen willst?

Du hast eine, frei editierbare Quelle genannt. Dazu noch die deutsche, wo eine recht antiamerikansiche Stimmung in DE seit längerem herrscht. Sehr gute Wahl. Ein block in anders sprachige Wikis oder nicht frei editierbare NAchschlagewerke sollte auch andere Darlegungen zu Tage fördern. Letztenendes bleibt dennoch, dass es hierzu unterschiedliche Ansichten (zu Recht) geben kann. Ein Krieg der von der ansonsten sehr zurückhaltenden UN gerechtfertigt wird, ist schon etwas besonderes. kommt so einfach nicht vor. Insofern kann ich hier nicht wirklich Kriegstreiberei erkennen.

Keine Sorge ich achte auf das Thema. Die Weltwirtschaftskrise war auch hier in Deutschland sehr prägend und deutlich erkennbar. da reicht es durchaus von sylt bis zum Bodensee zu schauen. Eine globale Reszession sollte sich auch global zeigen, ergo auch bei uns. Ich sehe bisher keine parallelen zu der Wirtschaftskrise in den 30ern.

zu "nicht so rosig" hat bereis Melvin was gesagt. Nicht so rosig ungleich Reszession. Das es den Amis zur Zeit nicht überschwenglich gut geht bestreitet niemand.

Ich erkläre mich gern. Betrachtet man dieses Chart, sieht man ein DEUTLICH gravierenderen Einschnitt um 2003. Die Börse hat dort wirklich viel mehr Federn gelassen als zur Zeit und eine Reszession war dennoch nicht die Folge. Zumindest nicht annähernd mit den Folgen und mit der Dauer wie in den Dreißigern. Ebenso lässt sich aus diesem Chart leicht ersehen, dass das statistische Mittel und somit das durchschnittliche DAX-Wachstum sehr gleichmässig von statten ging und der derzeitige DAX-Wert durchaus in einem gesunden Bereich um dieses Mittel liegt, was zu Beginn 2008 weniger der Fall war und durch die aus der immobilienkrise resultierenden Kursverluste wieder korrigiert wurde.

Letztenendes kann man viel heraufbeschwören. Die Zahlen sprechen in manchen Ländern von einem schwachen Wachstum, in manchen von einem starken. Wirkliche Anzeichen einer Reszession zeigen sie nicht. Das hätte auch alle Großbanken der Welt zu anderen Schritten veranlasst und die EZB hätte mit Sicherheit deutliche Warnungen herausgegeben.
 
Mustis schrieb:
Keine Sorge ich achte auf das Thema.
Vergesst dabei den Umgangston nicht!

Mehr Sachlichkeit und weniger persönlich.
Danke
 
Mustis schrieb:
Dazu sag ich mal nicht viel außer "Schätzungen" und "950 milliarden".....
Werte die in der Zukunft liegen (2.000 Mrd.) können nun einmal nur geschätzt/progostiziert werden. Die 950 Mrd. sind bereits realisiert und messbar.
Mustis schrieb:
Genau ich rechne dir das aus. Oo Sonst gehts dir aber noch ja? Warum verlangst du etwas von mir, was du selber nicht machen willst?
Na ja, wirst es halt gar nicht können. Ich finde, ich habe schon Arbeit Dir für jede bekannte Kleinigkeit Quellen nennen zu müssen.
Mustis schrieb:
..dass das statistische Mittel und somit das durchschnittliche DAX-Wachstum sehr gleichmässig von statten ging..
Ok, die Offenbarung schlechthin, mehr sag ich erst einmal nicht, würde sonst wieder Vorwürfe vom Moderator hageln.
Mustis schrieb:
Das hätte auch alle Großbanken der Welt zu anderen Schritten veranlasst und die EZB hätte mit Sicherheit deutliche Warnungen herausgegeben.
Ich werde demnächst mal ein paar davon verlinken, damit sie auch Dich nach rund einem Dreivierteljahr ereichen werden. Auch wird man in den nächsten Monaten noch die ein oder andere Reaktion erwarten müssen.

Wie weiter vorne beschrieben habe ich (nicht nur allein) von einem Zeithorizont von schätzungsweise bis zu 2015 (+/-) gesprochen. Bitte werft "uns Pessimisten" doch nicht vor, dass nicht schon 2008 die große Krise kommt und die Zahlen auch noch nicht so dramatisch schlecht sind. Wer die vorhandenen Kurven interpoliert wird schnell erkennen, was da in näherer Zukunft noch auf uns zukommen kann.
 
Du nennst ja keine Quellen weiter außer Wiki und Bild. Super Quellen. Versprochene Links sind nachwievor nicht aufgetaucht. Du wirfst mir vor, was du selber nciht beachtest. Sowas liebe ich besonders. Oftmals kommt nicht viel außer dem Versprechen, dass was nachgeliefert werden soll und Polemik von wegen "großer Offenbarung aber weiter geh ich mal nich drauf ein". Dann werden Zahlen genannt, die nach Fakten aussehen und erst nach dem anzweifeln kommt heraus, dass es doch recht großzügige Schätzungen sind. 1050 Milliarden Euro sollen also noch abgeschrieben werden nur aufgrund der Immobilienblase? Die großen Banken haben den Großteil bereits abgeschrieben, wo soll den mehr als die Hälfte der Prognose noch herkommen? Sowas kann gleich als das dargestellt werden, was es ist: ein möglcihes Worst Case Szenario. Ich kenne auch ganz andere Zahlen zu dem Thema.

Ich arbeite in der Finanzwelt, lese die Faz Tageszeitung und am We zusätzlich das Handelsblatt. Zinsen sind mein täglich Brot und klinke mich hiermit aus der Diskussion aus. Das Niveau und die Stimmung sind nicht mehr in einem Bereich in dem ich diskutieren möchte.
 
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Fakt ist:
Unter 2.0% Wirtschaftswachstum steigt die Arbeitslosigkeit.
Also beginnt die reale Rezession bei 2.0%

Grund: Die Effizienz der Produktion steigt um mehr als 2.0% im Jahr.
Beispiel: Unsere neue Laserschneidanlage erledigt in 8 Minuten wofür die Alte(10 Jahre) 20 min brauchte.
Und so ähnlich zieht sich das durch alle Produktionsschritte in vielen Branchen.

Die Reallöhne haben ohnedies DAS erreicht: Selbe Kaufkraft wie vor 15 Jahren(A)
Und: so gut wie alle meine Bekannten haben alle ihre Aktien und Anleihen weggeschmissen und setzen wieder aufs Sparbuch.

2003?
War das die Dot.com Blase?
Da standen aber auch kaum reale Werte und Arbeitsplätze dahinter.
Wenn jetzt GM, Ford, Siemens usw. zig tausende Arbeitsplätze abbauen(Weltweit!) und damit 1000ende Firmen mitreißen, dann bewirkt das schon was.

Abgeschrieben....so ein harmlosen Wort für Milliardenverluste die MILLIONEN Häuslbauer um ihre Existenz gebracht aben.

Die Auswirkungen der mit der "Immobilienkrise" begonnen Finanzdebakels treffen uns erst in ca. 7 Monaten.
Auf einmal werden die Immobilienwerte auch bei uns massiv fallen, weil die Leute das Geld für andere Dinge brauche oder ganz einfach nicht mehr haben.

Konsequenz: Kreditabsicherungen sind nicht mehr da.
Konsequenz: Fälligstellung
Konsequenz: Haus weg

Zu einfach geschrieben von einem "nicht Auskenner"?

Warten wir es ganz einfach ab.

Beim Ölpreis+Förderung hatte ich auch recht, seit 2 Jahren
 
Die Häslebauer wären nie welche geworden hätten die Banken nicht leichtsinnig Kredite vergeben. Häuser komplett auf pump bauen war seitens der Banken schon immer eine bescheuerte Idee. Es hat keinen Häuslebauer um die Existnz gebracht, den die existenz ist nur durch die Bank und ihren Kredit entstanden. Die geschädigten sind die banken, nicht die Schuldner.
 
Genau so sehe ich das auch. Und deswegen war der Schritt der EZB auch richtig, die Leitzinsen zu erhöhen, damit Kredite teurer werden und sowas nicht nochmal passiert! Sollte die Inflation nicht merklich zurückgehen muss definitv noch dieses Jahr der Schritt auf 4,5% kommen, Konjunktur hin oder her. Um es mal bildlich auszudrücken: Ein kurzer, harter Entzug ist besser als eine langsame, lang andauernde Entwöhung, das ist die Lehre aus den Ereignissen der 70er Jahre.

@Rasemann
Diese 2% gelten aber nur für Deutschland und seinen überregulierten Arbeitsmarkt. In GB, den Niederlanden oder Dänemark entstehen durchaus auch bei 1% Wirtschaftswachstum neue Arbeitsplätze. Und selbst für Deutschland vermuten viele Ökonomen, dass aufgrund der Arbeitsmarktreformen die Schwelle, ab der Arbeitsplätze entstehen, auf 1,5 bis 1,7% gesunken ist.

Und die Effizienz der Produktion steigt um definitv keine 2% pro Jahr. Wie kann man sich denn sonst erklären, dass die Auslastung der Industrie in den letzten 2 Jahren massiv gestiegen ist und die Industrie massig in neue Anlagen investiert und Arbeiter eingestellt hat? Und das bei "nur" 2,9 bzw 2,5% Wachstum (2006/2007)? Das hätte ja nach deiner Meinung fast alleine durch die Steigerung der Produktionseffizienz gemeistert werden können! Die Auslastung, Investitionen und Anzahl der Arbeitskräfte hätte nach deiner Theorie also in den letzten beiden Jahren kaum steigen dürfen, es ist aber alles stark gestiegen!
 
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Der Output der Industrie hat sich gewaltig gesteigert, der Nachfrage sei dank.
Man braucht aber bei weitem nicht doppelt so viel Leute für die doppelte Produktion.

Es ist vielmehr so, daß in der Industrie 100.000ende Arbeitsplätze abgebaut wurden und jetzt trotzdem das zigfache produziert wird.
Die Effizienzsteigerung beträgt ganz sicher mehr als 2% im Jahr.
Sonst könnten die Löhne nicht um 3-4% im Jahr steigen und die Gewinne der Firmen trotzdem steigen.
Nur so als Denkansatz.

Zum Wachstum:
Einige Firmen haben gewaltig zugelegt, andere gewaltig abgelegt.

@Häuslbauer
Richtig BISHER war ein Häuslbauer nach dem Verlust seines Hauses wieder dort wo er vorher war.
Aber wenn jetzt ein Kredit der 30 Jahre laufen soll, plötzlich fällig gestellt wird, weil das Haus NICHTS mehr Wert ist, dann hat er kein Haus mehr, aber die Schulden dazu...

Und: Nicht auf Deutschland schauen.
1/3 eures Landes ist auf den Niveau von Polen, oder darunter.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der letzte Satz war doch wohl ein Witz. Mal davon abgesehen, dass es mit der Thematik überhaupt nichts zu tun hat, leben in Ostdeutschland 13Mio Menschen, das sind gerade mal 15% der Gesamtbevölkerung! Und das wirtschaftliche Niveau dort ist ein gutes Stück höher als in Polen, insbesondere die Wirtschaftsleistung pro Kopf betreffend.

Außerdem sehe ich auf Deutschland definitiv keine Immobilienkrise zukommen, weil es hier im Gegensatz zu Spanien, GB und USA auch keinen Immobilienboom gegeben hat. Ohne Rausch kein Kater.

Edit:
Deutschland hatte 2007 eine Wirtschaftsleistung (BIP) pro Kopf von 40.000Dollar. Der Osten hat knapp 70% des Westniveaus, also etwa 28.000Dollar pro Kopf. Polen hat 11.000Dollar pro Kopf. Nur so als Denkansatz.
 
Zuletzt bearbeitet:
Pro Kopf, weil einige Köpfe verdammt viel Leisten und bekommen.
Die breite Masse aber sackt immer mehr und mehr ab.

Warum wohnen auf 1/3 eueres Staatsgebietes nur 13 Millionen Leute?
Weil dort NICHTS zu holen ist.
25-30% Arbeitslosigkeit, wer kann wandert ab, ganze Städte leer.
So wird das in Resteuropa in der Boulevardpresse kolportiert.

Die EU sollte wieder zu den EU-15 zurückkehren.
Was wurden Österreich nicht für auflagen gemacht, wir waren GERADE EBEN Beitrittsfähig, als 4. reichstes Land Europas und 8. reichste der Welt.(BRD Nr.12).
Und jetzt wird jeder Unterdrunterstaat aufgenommen bei dem das Hauptarbeitsmittel der Ochsenkarren ist...

Was soll das?
Da gehts doch NUR um die Erschließung von Märkten und von billigen Arbeitskräften ohne hinderliche, steuernde Schranken!

Wirtschaftswachstum ist eigentlich nicht das Wachstum der Produktion, sondern die Steigerung des Gewinns im Verhältnis zur Produktion.
Sozialer Unfrieden ensteht dadurch, daß derzeit die Bevölkerung am Wachstum eben nicht partizipiert sondern, im Gegenteil sogar das Einkommen im Verhältnis zur Inflation sinkt.
Bei (noch)GLÄNZENDER WIRTSCHAFTSLAGE!
Es geht uns heute schlechter als vor 15 Jahren, laut Statistik.

Warum?
Nivelierung der Bevölkerung aller EU-Staaten auf ein Niveau.
 
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