Blitzen, reinste Geldabzocke?

Ok es was missverständlich formuliert, das ändert aber nichts daran das das absichtliche Unterschreiten der zulässige Höchstgeschwindigkeit oder gar absichtliches Ausbremsen des zügiger fahrenden Hintermannes genau so eine Straftat ist wie zu schnelles fahren. Gibt auch Paragraphen dazu, zwar ist durch § 1 Abs. 3 StVO das Unterschreiten zum zwecke des Ausbremsens/Behinderns kaum ahndbar aber das mutwillige Ausbremsen oder gar das verhindern des Überholens sehr wohl...

Zum Thema Höchstgeschwindigkeit, wie gesagt in der Praxis allein kaum ahndbar, aber damit wären die Schleicher zumindest moralisch diskreditiert :freak: ...

StVO § 1 Grundregeln
(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, daß kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

StVO § 3 Geschwindigkeit
(2) Ohne triftigen Grund dürfen Kraftfahrzeuge nicht so langsam fahren, daß sie den Verkehrsfluß behindern.
.
 
Zitat:
"Ohne triftigen Grund......"

Aber die haben doch Gründe:

Kein Spritgeld
V/Max 62 km/h laut Fz.-Schein
Nur 2 Gänge und finden die anderen nicht
Moralapostel und Oberlehrer sein wollen und dazu gerne Nervensäge

Oder einfach nur zu "blödbommelig" :D zum Autofahren.
 
Rücksichtnahme unterstellt aber das die "starken" Verkehrsteilnehmer Rücksicht auf die "schwächeren" nehmen. Aus Sicht des Autofahrers sind das aber nicht nur Fußgänger, Fahrräder, Traktoren und Mofas und was sonst noch alles auf die Straße darf sondern auch Verkehrsteilnehmer die aus dem einen Grund oder dem anderen so fahren wie Sie fahren. Ob das jetzt der Voll beladene Sprinter, der Azubi mit dem neuen Führerschein und dem Auto vom Chef oder nen Rentner ist, ist dabei doch erstmal völlig egal.

Wie definierst du einen "starken" oder "schwachen" Verkehrsteilnehmer. Was soll das sein? Definiert durch das Auto, den Fahrer?

Angenommen du hast da einen vor dir der mit 80 fährt, weil er meint Sprit sparen zu müssen du willst aber 100 fahren.

Wer ist hier der "stärkere" oder der "schwächere" ? Schwächere Verkehrsteilnehmer sind für mich erstmal Fußgänger, Radfahrer, Mopeds, Motoradfahrer etc.

Wenn ein alter Opa vor mir mit seinem dicken Benz langsam daher schleicht und ich sitze in einem Smart, wer soll hier "schwächer" oder "stärker" sein?

Ich würde daher eher von langsam und schnell reden. Und der Langsamfahrer muss genauso Rücksicht auf den Schnellfahrenden Verkehr nehmen wie umgekehrt. Auf der Autobahn darfste auch net einfach nen LKW überholen wenn du bei 120 bist, wenn da jemand links mit 200 ankommt und dann ihn anschreien "hast kein Recht 200 zu fahren!!"

Faktisch hat er das Recht zwar nicht, du hast aber auch nicht das Recht ihn daran zu hindern.

Sehr lustig sind hier auch die Leute die so sinnloses und zugleich dämliches Zeug schreiben wie "bei so einem würde ich absichtlich langsam fahren und wenn er dann überholen will gib ich vollgas"

Andere Leute nötigen und gleichzeitig noch gegen die STVO verstoßen und sich selber dann noch als (wie bescheuert kann man sein?) ordentlicher Autofahrer zu bezeichnen oder so zu sehen.

Solche Leute sind einfach unglaubwürdig und nicht authentisch und man kann sie nicht ernstnehmen.
Frei nach dem Motto "ich find zu schnelleres fahren auch scheiße, aber selber fahr ich immer 50kmh zuviel, aber das ist was ganz anderes denn ich hab bessere bremsen und hab viel mehr ahnung als alle anderen zusammen!!"
 
Zuletzt bearbeitet:
Blödbommel schrieb:
Ja, fahr Du mal 70, mehr kannst Du vermutlich auch nicht fahren. Und zum dem, wie Du den hinter Dir gerne siehst: falsch, so wirst Du Dich fühlen und verhalten, wenn ich mit Dir "fertig" bin. Ach, es macht so einen Spass, Leute wie Dich zu ärgern, danke an die Autoindustrie, dass es solche PS-Monster und Beschleunigungsmonster wie meine gibt.

Was ein trauriges und peinliches Statement. Menschen mit deiner geistigen Reife sollten bestenfalls Kettcar fahren dürfen. Auf Papas Einfahrt.
 
Pandora schrieb:
Ok es was missverständlich formuliert, das ändert aber nichts daran das das absichtliche Unterschreiten der zulässige Höchstgeschwindigkeit oder gar absichtliches Ausbremsen des zügiger fahrenden Hintermannes genau so eine Straftat ist wie zu schnelles fahren. Gibt auch Paragraphen dazu, zwar ist durch § 1 Abs. 3 StVO das Unterschreiten zum zwecke des Ausbremsens/Behinderns kaum ahndbar aber das mutwillige Ausbremsen oder gar das verhindern des Überholens sehr wohl [...]

Bzgl. des mutwillen Ausbremsens gebe ich dir Recht, könnte eine Nötigung gem. §240 StGB oder gar eine Gefährdung des Straßenverkehrs (je nach Tatbestand) gem. § 315c Abs. Nr. 2b StGB sein.

Der Rest ist ziemlicher Dummfug, weil das andere, von dir beschriebene, wenn überhaupt, zunächst mal ne Ordnungswidrigkeit und keine Straftat ist und das Unterschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit per se eine solche eben zunächst nicht darstellt. Das Überschreiten hingegen schon!

Btw: Bei Gelegenheit kannst Du mir dann auch mal den 3. Absatz von §1 StVO zeigen, vllt kennst Du ja ein anderes Gesetz als ich ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Pandora schrieb:
Genau, weil wir andere nötigen indem wir die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit bewusst unbegründet unterschreiten setzen wir gleich noch durch grundloses und abruptes (aus)bremsen einen drauf...

Bewusst unbegründet? Mein Bully braucht eine gefühlte Minute auf 100 und um Kurven sollte ich den gemächlich bewegen, meine 70 sind absolut begründet. Und wer dann reinfährt weil ich auch mal stark bremse (es gibt ja auch Bremsgründe wie Kinder, Tiere, Bordsteinkanten, enge Straßen, breiter Gegenverkehr) hat eindeutig schuld. :)
 
@Ilsan

"Andere Leute nötigen und gleichzeitig noch gegen die STVO verstoßen und sich selber dann noch als (wie bescheuert kann man sein?) ordentlicher Autofahrer zu bezeichnen oder so zu sehen."

Super ! Wenigstens einer, der es erkennt, was diese ganzen Moralapostel für welche sind.

@realAudioslave

Tut mir aber leid, das hast Du Gott sei Dank nicht zu entscheiden, es gelten somit die drei goldenen "W": Wer's wissen will.
Raser wie mich entstehen durch Nervensägen wie diese. Ich fahre wieder vernünftig...wenn es die anderen auch tun.

Und jetzt kommt gleich...mimimi...irgendwann wirst Du erwischt und der Führerschein ist weg.
1. Na und ? Bin ja auch der Einzige, der rast und ihn abgibt.
2. Wie denn ohne vorderes Kennzeichen ?
 
Blödbommel schrieb:
Zitat von tonttu (galt zwar nicht mir, wird aber dennoch kommentiert)

"Für agressoren wie DU ES EINER BIST fahre ich gerne 70. dann sehe ich wie du hinter mir tobst, brüllst und ausrastest.
dann überholst du, schaum um den mund, stinkefinger TOTAL am austickern.
VOLLGAS, der motor BRÜLLT und der Auspuff röchelt.
Endlich freife fahr für freie BÜRGER!!!!!"

Dann kannst du aber froh sein wenn der jenige vorbei fährt, ich hab solche Leute schon an der nächsten Kreuzung aus der Karre gezogen und auf die Schnauze gehauen.

Wer mich provoziert muss mit den Konsequenzen rechnen und ob ich durch zu schnell fahren oder zu langsam fahren provoziere ist für mich beides kein Deut besser.

Und wer einen ausbremst, der hat auch keine Ahnung davon was auf gerader Strecke passiert wenn dir einer mal mit 20-30kmh mehr in den Arsch donnert, denn damit machst du den Abflug in den Graben.

Wenn einer 70-80 fährt weil das Fahrzeug nicht mehr her gibt ist das doch kein Thema, aber wenn Opa Horst mit seiner E-Klasse mit 60 über eine Bundesstraße fährt, dann gehört der nicht mehr hinters Steuer.

Man hier sind ja echt Spezialisten unterwegs und Moralapostel ich bin raus hier, geht Abends weiter fleißig euren Rosenkranz beten :freak:
 
ich hab solche Leute schon an der nächsten Kreuzung aus der Karre gezogen und auf die Schnauze gehauen

und das mit krass korrekte 3er BMW :freak:

sry aber ist das die Lösung?
 
Zuletzt bearbeitet:
nebulein schrieb:
...aber wenn Opa Horst mit seiner E-Klasse mit 60 über eine Bundesstraße fährt, dann gehört der nicht mehr hinters Steuer....

Diese Sichtweise ist mehr als arrogant. Du selber wirst später mal in die Lage kommen nicht schneller fahren zu wollen, weil du dich persönlich nicht sicher fühlst bei 100. Und dann wirst du selber lieber 60 fahren und nicht den Führerschein abgeben wollen. 60 km/h ist sicherer als 100. Die 100 sind auch keine Mindestgeschwindigkeit, sondern vmax. Auch 60 ist erlaubt, und sicher. Aber wer meint dann von hinten zu drängeln, der sorgt für Unsicherheit.
 
Ich habe bisher die Überschrift und die letzten Seiten gelesen.

Zum einen finde ich Radarfallen gut und begründet, wenn sie der Verkehrssicherheit dienen. Im Nachbarort werden jetzt wieder feste Blitzer installiert, weil die Kommunen in Hessen jetzt mehr Geld für die Fotos kassieren. Früher wurde ja alles über 35€ ans Land abgeführt. Hier finde ich, liegt jetzt aber deutlich Abzocke vor. Die Statistiken belegen, dass die Unfallzahlen nicht gestiegen sind und JETZT werden erst Blitzer im Namen der Verkehrssicherheit aufgebaut? Farce!

Was die diskutierte Raserei und Schlägerei an der Ampel betrifft finde ich, liegt es doch psychologisch daran, dass man nur "das Auto" sieht und daraus folgert. Ob jetzt im Polo ein 2m Schrank drin sitzt, sehe ich von hinten doch gar nicht. Es ist ein Leichtes, sich aufzuregen. In der Fußgängerzone würde der kleine Knilch es nicht wagen, weil er die Konsequenzen fürchtet. Das jetzt nur so als Beispiel. Oft geht einfach der Faktor Mensch verloren, weil man in seinem Bewusstsein nur einen Haufen Blech vor einem sieht, der einen möglicherweise behindert und viele soziale Bereiche des Gehirns abgeschaltet bleiben.
 
@Fu Manchu: aber willst du Leute die keine 100 km/h mehr fahren können weils ihnen zu schnell geht wirklich noch im Straßenverkehr haben? Ich mein 100 ist jetzt nicht soooo die übermäßig hohe Geschwindigkeit (außerorts, da wo es erlaubt und sicher ist!), und wenn die eigene Reaktionsfähigkeit/Sehkraft/whatever schon so eingeschränkt ist, dass man 100 km/h schon nicht mehr hinkriegt, dann sollte man autofahren doch lieber gleich ganz sein lassen. Klar gibt es leider genug Leute die auf dieses Stück persönliche Freiheit nicht verzichten wollen, aber gerade da müsste dann halt vom Staat irgendwas kommen wie zb regelmäßige Fahrtauglichkreitsprüfungen ab einem bestimmten Alter. Der 18-Jährige in der Fahrschule kann bei ner Überlandfahrt auch net sagen "aber 100 trau ich mir nicht zu" und dann noch erwarten den Führerschein zu kriegen - also wieso sollte ihn dann jemand mit 80+ der sich nicht mehr traut so schnell zu fahren seinen Führerschein behalten dürfen? Ja es gibt genug Gründe warum man gerade nicht die zulässige Höchstgeschwindigkeit fahren kann (schlechtes Wetter, hab nen Ersatzreifen drauf, Beifahrer ist schlecht, kenne die Strecke nicht, usw), aber "ich bin zu alt dafür" zählt meiner Meinung nach nicht dazu.
 
Unabhängig von der weiteren Diskussion hier sehe ich das ganz genau so. Das Gesetz übrigens auch, vgl. §2 StVG insbesondere Abs. 4 und 5. Wenn die Fahrerlaubnisbehörde davon Kenntnis erlangt, dass tatsächlich jmd nicht mehr geeignet ist ein Kfz sicher im Straßenverkehr zu führen, wird der Führerschein auch entzogen oder Auflagen/Beschränkungen erlassen.

Mangels regelmäßiger bzw. routinemäßiger Kontrollen durch die Behörde ab einer gewissen Altersgrenze, dürfte ein solcher Vorgang jedoch eher selten vorkommen.
 
CD schrieb:
@Fu Manchu: aber willst du Leute die keine 100 km/h mehr fahren können weils ihnen zu schnell geht wirklich noch im Straßenverkehr haben? Ich mein 100 ist jetzt nicht soooo die übermäßig hohe Geschwindigkeit ...

He, ich finde das 200 jetzt nicht sooooo übermäßig schnell ist, also sollte jeder, der das nicht gebacken kriegt noch fahren dürfen?

Die 100 sind ja keine Grenze für die Fahrfähigkeit, sondern ein max, wo das Fahren auf der Strecke noch als sicher erachtet wird. Das heißt nicht, das man selber für 100 geeignet sein muss, sondern das ist die oberste Grenze. Sollen wir alle Menschen an den obersten Grenzen messen?

Also ja, wer bei 60 sicher fährt und sich bei 100 nicht sicher fühlt sollte immer noch fahren dürfen, 60. Nicht auf der Autobahn, wo es auch ein min gibt, aber sonst ... ja.

CD schrieb:
...also wieso sollte ihn dann jemand mit 80+ der sich nicht mehr traut so schnell zu fahren seinen Führerschein behalten dürfen? ....

Weil er eben mit seinen 80km/h sicher fährt. Sicherer als die Leute die meinen, mit 100+ sich und andere zu tode zu fahren.

Wer verursacht mehr Unfälle - Leute die langsam fahren oder Leute die schnell fahren ;).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja dann wird aber wieder zweierlei Maß angelegt. Einerseits hast du den Fahranfänger, der seine Prüfung nicht besteht wenn er auf der Landstraße (wo es geht) nicht 100 fährt oder sich weigert auf die Autobahn zu fahren, andererseits soll es dann später ok sein wenn man diese Sachen nicht mehr kann? Lieber sicher 60 fahren als mit 100 nen Unfall bauen stimmt natürlich, es bringt nix Leute dazu anzutreiben schneller zu fahren als sie sich zutrauen. Nur sollte man sich meiner Meinung nach entweder 100 noch zutrauen (wenn es die Straße zulässt) oder es mit dem Fahren sein lassen.

Ich sehe den Straßenverkehr sowohl als Auto- wie auch als Fahrradfahrer, und da sind teilweise echt solche Dödels unterwegs wo man sich fragt wie die entweder jemals den Füherschein bekommen haben oder wieso sie ihn noch nicht wieder abgegeben haben. Dabei geht es auch weniger um zu schnell/zu langsam fahren, sondern viel eher um grundlegende Prinzipien wie "nein im Kreisverkehr muss man nicht links blinken, aber es wäre ganz nett wenn man das Verlassen des Kreisverkehrs irgendwie anzeigen würde" oder nen kompletten Tunnelblick und "och ja da kommt zwar ein Radfahrer aber ich nehm ihm einfach mal die Vorfahrt bzw. schau nur 1x ganz kurz hin und kann unmöglich seine Geschwindigkeit einschätzen, aber das passt schon". Gemessen an den ganzen engen Geschichten die ich schon aufm Fahrrad erlebt sind die zu-langsam-Fahrer eher das kleinere Problem, dummerweise sind es oftmals aber gerade diese Leute die auch für einen Großteil der Beinahe-Zusammenstöße verantwortlich waren und dann mit 20 in der 30er oder 35 in der 50er Zone davonschleichen als wär nix gewesen. Und dabei bin ich einer von den spießigen Radfahrern die an jeder roten Ampel halten (hier in der Stadt leider eine Seltenheit) und ziemlich defensiv fahren (da gibts ganz andere mit Earphones drin und Blick auf den Boden 2 meter vorm Vorderrad und alles drumrum ist scheißegal), und trotzdem gibts regelmäßig beef mit anderern Verkehrsteilnehmern :(
 
Zuletzt bearbeitet:
CD schrieb:
Naja dann wird aber wieder zweierlei Maß angelegt. Einerseits hast du den Fahranfänger, der seine Prüfung nicht besteht wenn er auf der Landstraße (wo es geht) nicht 100 fährt und sich weigert auf die Autobahn zu fahren, andererseits soll es dann später ok sein wenn man diese Sachen nicht mehr kann?.

Ja, zum Erwerb einer Leistung sollte man 100% bringen, zum erhalt der selben ist es ok, wenn man sich später einschränkt. Und Autobahnen kann man ja gerne meiden, es gibt Umwege.

Dir wird ja auch nicht dein Diplom oder deine Berufsausbildung abgenommen, wenn du später nicht mehr alle Prüfungsfragen beantworten kannst. Und langsamer fahren bringt niemanden um, warum dann den Lappen entziehen? Weil andere es besonders eilig haben?


CD schrieb:
...Nur sollte man sich meiner Meinung nach entweder 100 noch zutrauen (wenn es die Straße zulässt) oder es mit dem Fahren sein lassen.

Es gibt so viele Gründe vmax nicht anzustreben. Benzinpreis, Beifahrer, kränkelnde Kinder, Wetter, Müdigkeit (das haben wir alle öfters, warum dann 100 fahren?!) usw. 80 oder 60 sind doch keine Katastrophe, dann bleibt man eine Weile dahinter und überholt bei Möglichkeit.

Ich fahre oft nach Navi und schaue, wie schnell ich bei 60, 100 oder 160 (Autobahn) am Ziel ankomme. Die Unterschiede sind oftmals nur winzig, weil vØ nie gleich vmax ist. Von daher: relaxen, Musik hören und etwas langsamer fahren und Menschen einfach Menschen sein lassen.

CD, willst du mit 60 oder 70 den Lappen abgeben, weil dir v100 nicht geheuer sind, du aber noch sicher 80 fahren kannst? Gehe mal in dich und denke nach.
 
CD schrieb:
...Einerseits hast du den Fahranfänger, der seine Prüfung nicht besteht wenn er auf der Landstraße (wo es geht) nicht 100 fährt oder sich weigert auf die Autobahn zu fahren...

dürfen fahrlehrlinge auf die autobahn. hier in der schweiz darf ein fahrlehrling nur in den fahrstunden auf die autobahn, ansonsten nicht. erst, wenn man zur fahrprüfung zugelassen wird. die regel hat ihre berechtigung, aber ab einem gewissen können und gesundem selbstvertrauen ist sie für mich hinfällig.

bei gewissen kommentaren frage ich mich, ob wir grad das kellergeschoss vom niveau gefunden haben. :rolleyes: futter für die fische?

Fu Manchu schrieb:
Es gibt so viele Gründe vmax nicht anzustreben. Benzinpreis, Beifahrer, kränkelnde Kinder, Wetter, Müdigkeit (das haben wir alle öfters, warum dann 100 fahren?!) usw. 80 oder 60 sind doch keine Katastrophe, dann bleibt man eine Weile dahinter und überholt bei Möglichkeit.

hinzu kommen noch die streckenbedingungen. landstrasse heisst nicht gerade strecke, sondern kann auch mal kurvig sein oder hügelig. aus einem kleinwagen bei einer berganfahrt das allerletzte herauszuholen, nur damit der hinter dir seine 100 fahren kann, ich weiss nicht so recht. 80 finde ich akzeptabel, 60 ist vllt doch eher eine zumutung. da ist dann aber die differenz mit 40 gross genug, dass man ein rasches überholmanöver durchführen kann.

Fu Manchu schrieb:
Ich fahre oft nach Navi und schaue, wie schnell ich bei 60, 100 oder 160 (Autobahn) am Ziel ankomme. Die Unterschiede sind oftmals nur winzig, weil vØ nie gleich vmax ist. Von daher: relaxen, Musik hören und etwas langsamer fahren und Menschen einfach Menschen sein lassen.

die erfahrung hab ich auch gemacht. wenn ich spät dran war, musste ich feststellen, dass ein bisschen tempo mir nichts gebracht hat. man hätte viel zu schnell sein müssen, als dass es aufgegangen wäre und das wäre eine gefährdung des strassenverkehrs. aber etwas toleranz von seinen mitfahrern zu erwarten ist ja schon fast ein tabu. in der politik wären das kompromisslose hardliner.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin auch der Meinung, man sollte, wo es möglich und sinnvoll ist, auch 100 fahren. Es gibts ja durchaus genug Gründe es nicht zu tun, aber Spritsparen/Leute extra ärgern find ich absolut intollerant. Was braucht nen normales Auto bei 100km/h? 5-7l? Das ja wohl nicht zu viel.

Das Opa/Oma mit 60 aufer Lanstraße umherschleichen, nunja, das ist echt gefärhlich, da regen sich vermutlich 90% drüber auf und überholen obwohl es riskant sein könnte. Auch wenn das dann die Schuld des Überholers ist, so finde ich, sollte man, wie auch schon öfter angesprochen, im Alter regelmäßig eine Fahrtauglichkeitsprüfung machen.

Irgendwer meinte ja schon, dass die Leute auch sonst nicht allzu sehr auf die Welt um sich herum achten beim fahren, das kann ich auch bestätigen. Grad als Radfahrer wird man gerne vollkommen übersehen.

Das kann man ja noch ewig ausweiten, im Endeffekt sind bei solchen alten(senilen) Leuten die gefahrenen 60Km/h (trotz des gegebenen Aufregens und ggf. riskanten Überholens der nachfolgenden Fahrer) auf ner 100er Straße noch das Harmloseste. Ein/Ausparken und andere Autos lassen da ebenso grüßen, aber meistnes eben das Übershen von anderen, im Straßenverkehr essentiel wichtigen Dingen.

Was ich allerdings total merkwürdig in unserem Lande finde, da ist die doppelte und 3 fach ausgebaute Landstraße mit 70 zu befahren, obwohl weit und breit Kein Haus/Nebenstraße etc. ist, aber ne Lanstraße mit engen Kurven, das durch nen Waldstück geht, da sind dann 100 erlaubt.

Da kann ich dann verstehen, das kaum einer mit wirklich mit 100 durchfärt, aber da mal nen Schild mit 70 hinzumachen, weil es einfach aufgrund der Fahrsicherheit irgendwo angebracht wäre und da jeder, der da langfährt, das auch nicht als zu langsam erachten würde... naja.

Worauf ich mich jetzt beziehe, da kann man in der Tat mit 100 lang fahren, aber der Boden ist häufig nass oder feucht, weil Wald drum herum, die Kurve ist nicht gut einsehbar und auch relativ scharf geschnitten.
Wenn niemand vor mir ist und es nicht geregnet hat, fahr ich da zwar auch mit 100 lang, aber bei regennasser Fahrbahn sicher nicht.

Da trau ich auch den 1000 Assistenzsystem meines BMWs nicht uneingeschränkt. Soll nicht heißen, das es nicht klappt, aber dafür ist mir meine Gesundheit und auch das Auto zu schade, um es auf nen Versuch ankommen zu lassen.

Da hab ich auch noch kein Motorrad rasen sehen, obwohl da recht viele durch fahren. Mitm Motorrad kann man die 100 sogar trotz eventuell feuchter Fahrbahn halbswegs gefahrlos hinter sich bringen, das ist zumidnest meine Erfahrung.

Lange Rede, kurzer Sinn, es stehen häufig Schilder zur Beschränkung, die auf den ersten und zweiten Blick keinen Sinn machen, an Stellen wo sie aber mal durchaus nicht verkehrt wären, stehen keine.

@speedyjoe
hier fährt man, während man den Lappen macht, auch nur 2 oder 3 Fahrstunden auf der Autobahn, und erst mit Bestehen darf man überall fahren. Wie bei euch auch.
 

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