Das Fahrrad - eine vielseitige Alternative?

DrToxic schrieb:
aber kein bisschen am Kopf.

Weil du den automatisch schützt. Der Helm hilft dann, wenn du nicht mehr reagieren kannst.

Oki, nun kann ich deine Meinung nachvollziehen und auch verstehen. Hab wirklich alles gelesen. ;)
 
JulesBärle schrieb:
wie Wintermute richtig schreibt, schützt der Helm meistens dann, wenn man seitlich mit dem Schädel aufschlägt. Und das reicht.

genauso gibt es hinweise darauf, dass dadurch verhältnissmäßig viele kieferbrüche entstehen.

wie auch immer, mir ists ohnehin egal SOLANGE ich frei entscheiden kann und nur das will ich :)
btw. wie schon erwähnt, ich wurde von einem auto überfahren ~40-50kmschnell; ungebremst! das auto war im eimer, mein rad und ich auch :freak: ABER obwohl ich meterweit auf einen gehsteig geschleudert wurde und mir dabei zwei wirbel brach hatte ich am kopf 'nur' eine platzwunde, ähnliches bei damaligen radkurierkollegen (mein unfall war aber in meiner freizeit). alle hatten mehr oder weniger schwere verletzungen, am kopf immer nur platzwunden.

solcheplatzwunden sehen unglaublich schlimm aus, mein ganzer kopf war voller blut, nach 3 oder 4 klammern und einer woche war alles ausgeheilt. der rücken ist jetzt nach 3 jahren immer noch nicht ganz in ordnung trotz reha! uvm.

ein anderes mal hab ich mich aus eigenverschulden ordentlich auf den asphalt geworfen -> gesammte linke gesichtshälfte aufgeschürft, zerplatzt inkl. mehreren knochenbrüchen.
nach zwei wochen war fast alles ok. das einzige was mir davon blieb war eine kleine narbe.

beim ersten unfall hätte mich der helm vor einer platzwunde bewahrt, im zweiten hätte ich ev. noch einen kieferbruch...

das einzige was ich mir beizeiten besorgen werde ist ein 'rückenpanzer' bzw. genickschutz wie ihn auch motorradfahrer tragen, wenn möglich 'etwas' leichter ;)
außerdem halte ich viel von integralhelmen wie sie zb MTBler verwenden.

von diesen fahrrad-,insbesonders rennradhelmen halte ich wenig. gut gewisse verletzungen mögen sie verhindern oder vermindern, aber insgesammt steht das in keienr realtion zu kosten und komfortminderung.

kommt noch dazu, dass in unserer stadt helmträger häufig wie verrückte fahren, fühlen sich wohl sicherer.

letzte anekdote; früher fuhr ich öfter von bergen mit geschwindigkeiten über 80 und meine eltern natürlich sofort darauf bestanden, dass ich einen helm trage. die ironie dabei, der restliche körper wurde durch 1x unterwäsche, 1x kurze kunststoffhose 1x kunststoff t-shirt geschützt.
als ob ich bei 80 gegen baum/auto/straße keinen anderen sorgen hätte als meine kopfoberseite :rolleyes:

am ende nochmal: von mir aus kann jeder einen helm tragen, ich will aber keinen tragen müssen.

AUSSER
es gibt schlüssige nachvollziehbare studien und messungen und keine billige polemik wie auf den ganzen herstellerseiten. gäbe es solche studien wären die die ersten die daraus profit schlagen würden -> ich nehme an es gibt keine sonst wären sie nicht auf ihre billigen sprüche angewiesen.

giro zb schreibt noch nichtmal, dass ihre helme überhaupt etwas bringen, stattdessen nur über features wie 'windtunnel' usw.:
http://www.giro.com/en-us/products/cycling-helmets/atmos/
auch in den FAQs wird über die wirksamkeit kein wort verloren - findet ihr das nicht auch seltsam?

auch bell und viele andere schwafeln ewig über ihre tolle technologien verliern aber kein wort zur wirksamkeit von ihren helmen. wie etwa 'reduziert die warscheinlichkeit ein einem schädelbruch zu sterben um 20%' oder irgendetwas in der art. nichteinmal ein 'vermindert das verletzungerisiko am kopf' finde ich.

DrToxic schrieb:
Aber dass Integralhelme meistens selbst bei Vollcrashs mit dem Motorrad in der Regel eine Bestattung im halboffenen Sarg ermöglichen, auch wenn der Rest des Körpers hin ist, war das erste, was unser Fahrlehrer uns bei Anfang des Motorradunterrichts gesagt hat :freak:
bei uns auch :D

edit: was ich deutlich wichtiger als helmpflich finde ist ein verpflichtendes fahrtraining für radfahrer inkl. prüfung über die vekehrsregeln! dafür gibts einen führerschein der auch entzogen werden kann, zusätzlich dürfen fahrräder nicht an personen ohnen solche führerscheine verkauft werden oder mit auflagen usw-
außerdem soll es eine zweite klasse geben mit der man auch in fußgängerzonen fahren darf. von mir aus mit schritttempo-mir egal- aber ich hab keine lust mein rad mit der selben geschwinddigkeit zu schieben um dabei auch noch mehr platz zu benötigen.

außerdem muss es in der ausbildung tipps/hinweise zu sicherer fahrweise geben und videos von schweren unfällen, wie sie zu vermeiden gewesen wären usw. . spätestens wer sich selbst in einer ähnlichen situation sieht wie im video kann gegenebenfalls auf das wissen/die abschreckung zurückgreifen und sich angemessener verhalten.

am meisten gehn mir übrigens jene radfahrer auf den **** die zu unfähig sind sich an gewisse regeln wie 'rechts vor links' zu halten ODER zu dämlich ihren kopf nach links und rechts zu bewegen um andere verkehrsteilnehmer wahrzunehmen. noch nerviger wenn sie mit 10km/h dahinschleichen und ich mit 40 eine vollbremsung hinlegen darf.

oder jene die auf radwegen oder sogar auf normalen straßen LINKS entgegen kommen weil sie gerade so veträumt in der gegen rumgesehen hatten -unfassbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum wird eigentlich immer auf der Kopfoberseite rumgeritten? Das ergibt schon Sinn.

Gibt 2 Dinge die man verhindern will:
Schädel kaputt, Wirbel kaputt.

Deswegen haben Motorradfahrer nen Helm aufm Kopp und nen Rückenschutz an, anstatt sich eine Ritterrüstung anzuziehen. Der Rest des Körpers ist weniger empfindlich bzw. ist es unwahrscheinlich an einem gebrochnenen Bein zu sterben.
Das ist schon okay, dass man erstmal die Oberseite schützt. Da ist schließlich "man selbst" drin. Und wenns 10x nicht hilft, vllt entgeht man beim 11ten mal einer geistigen Behinderung. Es geht nicht um Brüche oder Blessuren anderer Art, es geht um Ende oder nicht Ende oder weniger drastisch: Gehirnerschütterung oder nicht.

Entscheiden darf jeder selbst.
 
fjmi: Nicht wirklich, weil der Faktor Sicherheit für die Zielgruppe nur untergeordnete Wichtigkeit hat:
Atmos continues to set the standard for high performance, matchless style, and comfortable fit.
Es geht da um Leistung, Aussehen und Tragekomfort. Möglicherweise ist die Sicherheit von Fahrradhelmen inzwischen auf einem Industriestandard, der nicht mehr zu verbessern ist und kein Verkaufsargument mehr darstellt. Vielleicht geht es den Käufern auch nur um den psychologischen Effekt der Sicherheit. Ich kann mich noch erinnern, wie ich auf Langstreckentouren mit 60 km/h einen Berg runtergerollt bin, 20kg Gepäck hintendran und dachte: "Wenn ich jetzt ein Schlagloch finde oder der Lenker schlendert, wird's übel."

Wenn man sich andere Modelle für den Alltag anschaut, ist dort auch nur die Rede von Tragekomfort und Aussehen. Material ist Hartplastik und "EPS-Schaum". Google sagt mir, dass es sich dabei um Polystyrol, oder besser bekannt als Styropor, handelt. Materialien sind also billig, was aber nichts über Sicherheit aussagt.

Ich bin aber sicher, dass so ein dämpfendes Material im Ernstfall in der Lage ist, die kinetische Energie des Aufpralls aufzufangen und auf eine größere Fläche zu verteilen.
 
Odium schrieb:
Ich bin aber sicher, dass so ein dämpfendes Material im Ernstfall in der Lage ist, die kinetische Energie des Aufpralls aufzufangen und auf eine größere Fläche zu verteilen.

das denke ich auch, aber nicht bei üblichen fahrradhelmen. welcher schaumstoff soll hier energie aufnehmen die 2cm stege die durch riesen lüftungsöffnungen unterbrochen sind?
mein helm erinner mich mehr an einen emmentaler als an einen helm.
wenn dann schon solche halfpipehelme (oder wie die heissen) mit dicker kunststoff"hülle" und wenigen belüftugsüffnungen.

interessanterweise haben mopedhelme genausoviele lüftungsöffnungen in der hülle wie alle anderen - so gut wie 'keine'. das kann nur einen grund haben 'stabilität'. nicht umsonst werden bei leichten konstruktionen öffnungen /löcher vermieden da sie eine starke schwächung des materials bedeuten. etwa anbohren von blechen oder rohren.

@Wintermute
ich habe ein 5th dimension REALcoolingsystem mit ergonomic streamflowingassistant = kein helm :D


es ist ja schon auch sehr seltsam wenn motorradhelme billiger sind als jene fürs fahrrad
 
Zuletzt bearbeitet:
Stell dir einfach mal vor, du knallst mit dem Kopf auf eine Kante, z.B. Bordsteinkante. Glaubst du nicht, dass es einen erheblichen Unterschied macht, ob die Energie auf wenige Quadratmilimeter wirkt, oder über den Helm auf die gesamte Schädeldecke verteilt wird? ;)
Da ändern die Lücken auch nicht viel dran.
 
stell dir einfach vor der helm bricht dabei und von der gesamtenergie wurden für den bruch 2% dieser "benötigt".....

ich bin mit der oberseite meines kopfes übrigens noch niemals auf der straße gelandet, ich will das jetzt nciht ausschließen aber bei der statistik sind schwere kopfverletzungen an der oberseite sicher nicht unter den top 3.

mit meinem alten helm habe ich mal getestet was der so aushält -> ich war mehr als nur überascht wie schnell der in alle teile zerlegt war. das selbe habe ich mal mit einem alten, billigen ikeahelm gemacht ohne kunststoffausschenschale. der einzige unterschied war, dass beim ersteren das styropor zwar gebrochen die dünne "plastik"hülle aber noch "intakt" war. die dämpung von 1mm kunststoff sind wohl nicht überagend.

p.s.
stell dir mal vor diese kante ist genau parallel zu einer der vielen belüftungskanäle und durchschlägt den steg von 2x2cm styropor.

übrigens erklär mir mal wie der helm mit den vielen lücken die energie auf den ganzen kopf verteilen soll. bei gescheiten integralhelmen bin ich voll und ganz deiner meinung, nciht aber bei diesem löcherwerk mit 200-300g gewicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Allerdings

Andi Macht schrieb:
Wer es immer noch nicht glaubt, sollte mal wirklich einen Selbsttest machen. Am besten einen Ziegel aus einem Meter auf den Kopf fallen lassen - erstmal ohne und dann mit Helm, falls es danach noch ein dann geben sollte.

Das bringt es auf den Punkt.

Ein Fahrradhelm soll großflächige Stöße abfedern, nicht gegen einen Kopfschuss schützen (Baum, Asphalt, Straßenlaterne, Autodach).

@fjmi:
Du allein bist auch der Maßstab. Bestimmt ist dir auch noch nie eine Bombe ins Haus gefallen, was natürlich bedeuten muss, dass sowas nie und nirgends passiert.

JulesBärle schrieb:
... schützt der Helm meistens dann, wenn man seitlich mit dem Schädel aufschlägt.

Was sagt man dazu?

Und nochmal das hier:
Ansonsten:
schön geschrieben

Der TÜV kann nix, Ärzte und Krankenhäuser wissen nix und keiner wichtigen Prüfstelle in D und sogar nicht mal der Boulevardpresse fällts auf, dass Radhelme Müll sind ....

Etwas vermessen, oder? Also, finde ich zumindest.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wintermute schrieb:
@fjmi:
Du allein bist auch der Maßstab. Bestimmt ist dir auch noch nie eine Bombe ins Haus gefallen, was natürlich bedeuten muss, dass sowas nie und nirgends passiert.
ich zwinge keinen dazu keinen helm zu tragen, allerdings will ich nicht gezwungen werden einen tragen zu müssen!
der unterschied ist doch ein deutlicher?

warum tragen autorennfahrer denn helme? warum tun wir es im auto nicht? und kommt mir nicht mit anderen geschwindigkeiten, das lässt kein helmbefürworter durchgehen ;)
 
Ja, aber dann red auch nicht anderen ein, wie schlecht und unnütz die Dinger sind. Sind sie nämlich nicht, du willst nur keinen tragen. Unterschied deutlich?
Trag halt keinen, rechtfertigen musst du dich dafür nicht.
Ich trage auf kurzen Strecken auch keinen, obwohl das im Grunde saudumm ist. Selber schuld, wenn mir was passiert.
Dummerweise sind das meist die Leute, die nachher am lautesten jammern.
Ist ähnlich wie mit Organspende. Keiner will es (unverständlicherweise) machen, dafür wird aber auf höchstem, moralischen Niveau geschrien, wenn man selbst das Opfer ist.

Also:
Backen halten und einfach so machen, wie man das möchte. Geht´s schief, dann aber nicht rumhheulen.
 
Und selbstverständlich geht der Helm beim Crash kaputt, das ist der Sinn der Sache. ;)
Aber jedem das seine. Wenn du meinst dass das alles unnütz ist, dann fahr halt ohne.
 
Wintermute schrieb:
Weil du den automatisch schützt. Der Helm hilft dann, wenn du nicht mehr reagieren kannst.
Ja - ich hatte nur noch nie eine Situation, in der das nicht ging und davon gehört habe ich auch noch nie (also, von Kollegen, Freunden, Familie, Bekannten - und die fahren viel Rad). Nur meine Mutter hat sich mal das ganze Gesicht samt Zähnen poliert (trotz Helm :p ), als ein Betrunkener sie abgedrängt hat. Grund waren hier die Klick-Pedalen, die sich nicht lösten (ganz böse Sache!).
Aber vielleicht habe ich einfach 1337-Reflexe, ich frag meinen Papa mal, ob der ein Ninja war :lol: (j/k)


fjmi schrieb:
wie auch immer, mir ists ohnehin egal SOLANGE ich frei entscheiden kann und nur das will ich :)
[...]
am ende nochmal: von mir aus kann jeder einen helm tragen, ich will aber keinen tragen müssen.
word! :daumen:


fjmi schrieb:
giro zb schreibt noch nichtmal, dass ihre helme überhaupt etwas bringen, stattdessen nur über features wie 'windtunnel' usw.:
http://www.giro.com/en-us/products/cycling-helmets/atmos/
auch in den FAQs wird über die wirksamkeit kein wort verloren - findet ihr das nicht auch seltsam?

auch bell und viele andere schwafeln ewig über ihre tolle technologien verliern aber kein wort zur wirksamkeit von ihren helmen. wie etwa 'reduziert die warscheinlichkeit ein einem schädelbruch zu sterben um 20%' oder irgendetwas in der art. nichteinmal ein 'vermindert das verletzungerisiko am kopf' finde ich.
Ernsthaft nicht? Das wundert mich jetzt auch. Mögliche Erklärungen:
a) die Normen/Anforderungen sind so hoch, dass es nebensächlich wird (wie du schon angemerkt hast)
b) Helme bringen wirklich wenig
c) ??

Weiß da jemand was Genaueres zu?


fjmi schrieb:
was ich deutlich wichtiger als helmpflich finde ist ein verpflichtendes fahrtraining für radfahrer inkl. prüfung über die vekehrsregeln! dafür gibts einen führerschein der auch entzogen werden kann, zusätzlich dürfen fahrräder nicht an personen ohnen solche führerscheine verkauft werden oder mit auflagen usw-
Gibt's doch: Fahrradführerscheinprüfung in der vierten Klasse :lol:



Wintermute schrieb:
Oki, nun kann ich deine Meinung nachvollziehen und auch verstehen. Hab wirklich alles gelesen. ;)
Juhu :D
Naja, damit wären die Positionen eigentlich geklärt. Die einen mögen Helme, die anderen finden es unverhältnismäßig. Beide haben ihre Argumente vorgebracht und entweder kommt jetzt einer daher und fragt, was schon geklärt wurde oder das gebashe geht los :freaky:
Alternativ können wir noch eine Diskussion über Klickpedale anfangen ;)
 
Ne, Gebashe solls nicht geben, wir sind alle zivilisierte Menschen, die sich anständig unterhalten können.

Ist doch in Ordnung, dass es verschiedene Meinungen gibt, ich versuche auch keinem was einzureden oder umzustimmen, auch wenn es vielleicht so rüber kam. Jeder soll das tun, was er für sich richtig hält, solange kein anderer dabei zu schaden kommt, ich denke soweit hätten wir die Helmdiskussion beendet.

Pls. back to Topic :P wobei die Diskussion mit Klickpedalen wäre auch mal interessant. :lol:

PS: Sry fürs Offtopic.

Edit: Ach übrigens, mir ist heute ein Beispiel eingefallen, mit dem man visualisieren kann, wie ein Helm schützt.
Wir wissen ja, dass bei einem Aufprall kinetische Energie entsteht, die ein Vielfaches der Erdgravitation g ist. Diese kinetische Energie muss irgendwie abgeführt werden, damit keine Verformungsenergie beim menschlichen Schädel entsteht, in dem dieser beschädigt wird.

Nun stellt euch mal ein Billardspiel vor. Man stößt zuerst mit dem Queue die weiße Kugel an, die dann beschleunigt wird und an eine andere stößt. Nun wird der Impuls weitergegeben und die 2 Kugel wird auch beschleunigt und trifft die nächste usw..
Nun nehmen wir aber anstatt der zweiten Kugel, ein rohes Ei, welches nun beim Stoß der weißen Kugel zerbricht. Der Impuls wird unterbrochen und an dieser Stelle nicht weitergegen. Die kinetische Energie wird größtteils absorbiert.

Das ist der Grund, warum die Helme bei einem Unfall zerbrechen müssen, damit die Aufprallenergie absorbiert wird. Wäre dies nicht der Fall, würde der Helm die Energie wie eine Kugel an den Schädel weiterleiten und das wäre fatal.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder soll selber entscheiden, ob er einen Helm trägt, eine Helmpflicht würde nur dazu führen, dass weniger Leute Fahrrad fahren.
Ich persönlich trage einen Helm, wenn es mit dem MTB in's Gelände geht., so fühle ich mich einfach sicherer.
Übrigens auch mit Klickpedalen. ;)
 
Osmodium schrieb:
Jeder soll selber entscheiden, ob er einen Helm trägt, eine Helmpflicht würde nur dazu führen, dass weniger Leute Fahrrad fahren.
Oder zu einer neuen Einnahmequelle für den maroden Staatshaushalt :lol:

Osmodium schrieb:
Übrigens auch mit Klickpedalen. ;)
Schonmal einen Unfall damit gehabt? Nur so aus Interesse, ich hab so Teile noch nie benutzt.
 
DrToxic schrieb:
Schonmal einen Unfall damit gehabt? Nur so aus Interesse, ich hab so Teile noch nie benutzt.
auch wenns schon ot wird :D antworte ich mal ungefragt.

ich fuhr immer mit klickpedalen bis zum erwähnten unfall. in den paar bruchteilen einer sekunde konnte ich natürlich nicht 'Aussteigen' war auch egal, die schuhe blieben nicht am pedal. durch die wucht aber auch nicht an mir sondern lagen irgendwo verstreut auf der straße rum --> darum würde ich mir keine sorgen machen :)
der sicherheits und komfortgewinn auf der anderen seite ist recht groß-du kannst nicht mehr abrutschen, statt nur zu treten kannst du auch 'ziehen', steife sohle, ev. noch wasserfest usw... dennoch bin ich nicht soweit und fahre seitdem wieder mit normalen schuhen.
 
fjmi schrieb:
auch wenns schon ot wird :D antworte ich mal ungefragt.
Ach was. Die Überschrift ist ja "Fahrrad - eine vielseitige Alternative?" und da Klickpedalen mit zum Thema gehören, erörtern wir nur weitere Vor- und Nachteile des Fortbewegungsmittels "Fahrrad" ;)

fjmi schrieb:
der sicherheits und komfortgewinn auf der anderen seite ist recht groß-du kannst nicht mehr abrutschen, statt nur zu treten kannst du auch 'ziehen', steife sohle, ev. noch wasserfest usw...
Das finde ich komisch. Man kann gut ziehen etc aber beim Unfall löst sich das? Ich stell mir beides ziemlich bescheiden vor:
1.: Man zieht grad beim bergab Rasen richtig hoch und dann löst sich die Bindung --> Bumms, hingelegt
2.: Man verliert das Gleichgewicht an der Ampel oder hat einen Unfall, bleibt hängen, Bike verdreht einem die Beine, Bänderriss etc :freak:
Wie kann man da die vernünftige Einstellung finden?

fjmi schrieb:
dennoch bin ich nicht soweit und fahre seitdem wieder mit normalen schuhen.
Darf ich fragen, wieso, wenn es für dich keine wirklichen Nachteile hatte? (außer alberne Schuhe bzw. albernen Gang, wenn man dann mal absteigt und ins Café klickert :D )
 
Raus kommt man mit den Schuhen in sekundenbruchteilen, einfach zur Seite drehen und fertig.
Mittlerweile hat sich bei mir diese Bewegung verinnerlicht und ist auch nicht anders oder langsamer als das Absteigen mit normalen Pedalen.

Albern läuft man damit nicht, da die Cleats in der Sohle versenkt sind und somit nicht hervorstehen.
 
@ Helmpflichtbefürworter

Denkt doch bitte einmal auch daran, dass fjmi und ich schon mehrmals mit dem kopf auf Beton oder Asphalt aufgeknallt sind - im Gegensatz zu euch wissen wir also aus eigener Erfahrung was so passiert. und @ Borksteinkante: Wenns da so viel bringt, dann zeig mir doch mal einer eine Studie, statt nur an die menschliche Vorstellungskraft zu appellieren - vermutlich knallen nur viel zu wenige Fahrradfaher auf eine Borksteinkante, als dass man eine Studie dazu machen könnte - das ist der Knackpunkt, der mir sacht, für diese Unwahrscheinlichkeit lohnt sich das verschwitzte "Helmhaar" nicht. Die Fahrradhelme nutzen bei Aufprall auf die A-Säule einen PKW bei 70+ km/h, weil da die Winkelbewegung des Kopfes nicht zu groß ist, der Schädel aber ohne Helm hin wäre, in der Stadt kann man solche Unfälle imho habwegs sicher ausschließen (hier gilt nunmal für alle motorisierten Tempo 50). Wer leichte Osteoporose hat, kann sich Angst darum machen, dass sein Hirnschädel bei 30 km/h stolpern und dann Aufprall auf den Asphalt bricht, aber beim Normalmann stimmt das einfach nicht (sonst wäre ich ja schon mehrmals gestorben - Gesichtsschädelknochen wie Jochbeine oder Unterkiefer brechen leicht, aber die werden von diesen Minihelmen ja ohnehin nicht gestützt, sondern gerade in einer bruchgefährdeteren Winkel gerückt). Helme können die Wahrscheinlichkeit von platzwunden bei solchen Unfällen sicherlich stark veringern, aber solche Platzwunden sind imho nichts wirklich schlimmes und wenn ich im Sommer zur Arbeit fahre ist es mir wichtiger, dass meine Haare auch bei Ankunft nch gewaschen aussehen, als dass ich der Wahrscheinlichkeit X für die Vermeidung eines wöchentlichen Klinkaufenthalts mit jeden Sommertag verschwitztem Helmhaar vorbeuge. Wer von dem Helmhaarproblem nicht so betroffen ist, kann doch gerne jeden Tag seinen Helm tragen.

Wir diskutieren doch hier gerade auch darum, das Fahrrad für den täglichen Arbeitsweg einzusetzen und ineiner Dienstleistungsgesellcschaft spielt das Aussehen am Arbeitsplatz nunmal eine wichtige Rolle.
 
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