News Dreame A1: Erster Mähroboter setzt auf LiDAR statt Begrenzungs­drähte

@Tzk Vielleicht ist ein Garten dann einfach nichts für dich? Und nein, das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun. Nicht falsch verstehen, aber für mich wäre ein Garten mehr als nur "ich habs weil ichs kann".

Beim x-ten Autoartikel hatte ich mich neulich gefragt wann hier wohl der erste Mähroboter vorgestellt wird. Ich wurde nicht "enttäuscht".
 
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@Frank ich warte gerade sehnsüchtig auf den ecovacs goat gx 600, habt ihr da auch schon was in der Pipeline?
 
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Es wäre für die Navigation sicher hilfreich wenn man Satelliten Fotos seines Grundstücks in den App einpflegen kann. Skalierung und Ausrichtung muss halt stimmen. Mit "KI" sollte dies aber machbar sein. Ich bin skeptisch ob ein Mähroboter mit meinem zukünftigen Grundstück klar kommt.
 
Da lege ich lieber einmalig eine Stunde den Begrenzungsdraht und spare ca. 1500 €.
 
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Postman schrieb:
Da mähe ich doch alle 2-3 Wochen selbst, zumal die Sommer mittlerweile so trocken sind, dass man eher mit der Zisterne manuell nachgießen muss und damit der Rasenschnitt in einer Saison viel weniger oft durchgeführt wird, als noch früher.

Viel Geld für wenig Benefit und hat man Bäume, unpassende Rasenschnittkanten oder sonstige Ecken, muss man trotzdem nachschneiden. Es sollte also jeder selbst wissen, ob sich solches lohnt.

Ich bin aber gleicher Meinung, dass ohne Kleintierschutz solche Geräte nicht mehr zugelassen werden sollten.
Dann mach das doch? Ich will meinen nicht mehr missen. Im Sommer musst du halt wässern, wenn du deinen Rasen am Leben haben möchtest. Im Idealfall aus dem eigenen Brunnen (die Grundwasservorraete sind jetzt ordentlich gefüllt nach den letzten Wochen und Monaten). Ich will nicht mehr selber maehen, absolute zeitverschwendung. Nachmaehen muss ich auch nirgends, man muss halt seinen Draht (wenn wir bei der alten Technik bleiben) halt vernünftig verlegen, dann hast du exakt einen aufwand: Roboter zum Winter reinigen.
Bei dem Punkt mit den Kleintieren bin ich aber bei dir. Nachts dürften die Dinger generell nicht fahren und sie müssten einen entsprechenden Kollisionsschutz verbaut haben.
 
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MiningMichael schrieb:
Der nimmt einem zwar viel Arbeit ab, ist aber trotz allem sehr teuer. Und wird auch mal eher geklaut als ein Staubsauger.

Ein guter Roboter hat einen Alarm gegen sowas.


Husqvarna kann auch schon ohne Drähte!
Ich persönlich werde wohl bei Husqvarna zuschlagen. Die sind zwar teuer, aber das Geld ist es wert.

Zumal der hier bei 24° Steigung schluss macht. 2000m² (in 48H) sind jetzt auch nicht so viel.

Was mir gefällt, ist die Hinderisserkennung. Bei uns sind viele Tiere im Garten, aber meist doch
flinke Viecher, wie Hasen, Rehe, Marder, Katzen usw... Dennoch eine feine Sache. Auch, wenn mal Kinderspielzeug im Weg liegt. Ich hätte mehr Angst um den Roboter, wenn mal ein Hirsch auf dem Rasen steht....
 
Warum man seinen Roboter nachts mähen lässt erschließt sich mir auch nicht. Da klebt alles voll mit nassem Gras und 24/7 mähen muss er sowieso nicht, wenige Stunden am Tag (wenn überhaupt Plural, im Schnitt) reichen doch eigentlich immer.

Cohen schrieb:
Da lege ich lieber einmalig eine Stunde den Begrenzungsdraht und spare ca. 1500 €.
Wenn dein Garten eine einzige große Rasenfläche ist, ist das sicherlich sinnvoll, aber es gibt auch noch ganz andere Gärten und meine Eltern sind froh, wenn sie auf ihren 3000m² demnächst nicht mehr Draht verlegen und reparieren müssen nach Angriffen durch diverse Viecher (und Gartengeräte, zugegebenermaßen).
Ich persönlich bin auch großer Mähroboterfreund, es ist einfach stressfrei wenn einmal eingerichtet und der Rasen ist wirklich besser. Aber ich hab für meinen Navimow auch "nur" 900€ ausgegeben, das ist es mir auf jeden Fall wert, bei deutlich mehr Geld kann man auch zu anderen Ergebnissen kommen.

[...] und kann so auf einen Begrenzungsdraht oder Positionierungshilfen verzichten, wie sie andere Mähroboter häufig noch benötigen.
Das klingt als wäre Lidar die zweifelsfreie, logische und bessere nächste Evolutionstufe nach Draht und GPS, da würde ich doch mal ein Fragezeichen setzen wollen. Da muss sich erstmal in der Praxis zeigen ob das z.B. gegen Segway mit GPS+Kamera ankommt, Perfektion in Schnitt und Sicherheit gleichermaßen erreicht ja noch längst kein Mähroboter.
 
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Neodar schrieb:
Wenn ich mir solch ein großes Grundstück leisten kann, dass es zuviel ist, ab und an mal selbst Hand anzulegen, dann habe ich auch das Geld mir direkt nen Gärtner leisten zu können, der dann eben nicht nur Rasen mäht, sondern den Garten generell in Schuss hält.
Da hast du aber einen Denkfehler. Denn das trifft so vielleicht auf Neubauten und Grundstücke an (Groß-)Stadt-Rändern zu. Die meisten großen Grundstücke dürften aber zu älteren Häusern auf dem Land gehören.
Ich wohne hier z.B. in einem Dorf auf dem Land mit etwas weniger als 3000 Einwohnern und größerer Entfernung zu größeren Städten.
Wenn ich mir so die Sattelitenbilder anschaue dürfte meine Siedlung aus den 60er Jahren aus rund Grundstücken bestehen. Damals wurde getrennt zwischen Baufläche und Gartenfläche und die Gartenfläche war um einiges billiger. Die Grünflächen sind jeweils so 5-10 Mal so groß wie die bebauten Flächen. Neben an die Hauptstraße entlang war früher bald jedes dritte Haus Landwirtschaft mit Haus, Scheune und Weide auf dem dem Grundstück. 2/3 davon sind nun Wiese weil die Erben mit den Betrieb aufgegeben hatten. Die Siedlungen neben an die nun die letzten 20 Jahre entstanden sind, da sind die Grundstücke nun so gewichtet, dass die Grünflächen nur noch der Bebauten Fläche oder bestenfalls dem 1,5 Fachen entsprechen. Einen günstigeren Quadratmeterpreis für Garten gibt es nicht mehr. Wer mehr Garten will muss den vollen Preis für Bauland zahlen.
Zudem sehen hier die meisten Menschen ein großes Grundstück heut zu Tage als Belastung und nicht als Bereicherung. Wir haben auch rund 1000m² Garten, mehr Wert ist die Immobile von 1960 damit aber nicht. Selbst ein ähnlich altes Haus mit kaum Grundstück kostet hier kaum weniger. In der Nachbarschaft wurden vor etwa 10 Jahren ähnliche Häuser mit vielleicht 800m² Grundstücken für 80-120K Euro verkauft.
Und da gibt es sicher noch Gegenden in Deutschland wo die Grundstücke im Schnitt noch viel größer sind und die Immobilienpreise niedriger.
Wenn die Nachbarn die hier also vor 10 Jahren für 100K€ ein Hausgekauft haben (meist Rentner die von Erben gekauft haben) nun für 2K€ einen Mähroboter kaufen sollen, dann sind dann immerhin 2% des Immobilenpreises. Und gerade so ein Rentner lebt nach der Inflation der letzten Jahre und drohenden energetischen Sanierungskosten nicht gerade im Reichtum.
 
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Voodoo_Freak schrieb:
aber für mich wäre ein Garten mehr als nur "ich habs weil ichs kann".
Und das ist selbstredend ok so. Ich selbst habe aktuell keinen Garten, aber du hast schon richtig erkannt, dass er eher nicht zu meinem Hobby werden würde. Also ja, ich würde einen Mähroboter nutzen um etwas Zeit beim pflegen des Gartens zu sparen.
 
icetom schrieb:
Ich finde es technisch interessant aber schade, dass man die Igel fast nie berücksichtigt. Es gehört verpflichtend entweder ein Verbot nachts zu fahren her oder eine Hindernis Erkennung die den Igel schützt. Erst letztens hab ich beim Spazieren bei Dämmerung zwei Igel rum laufen sehen. Teilweise bleiben sie auch in schlecht geplanten Gartenzäunen hängen.
Nicht nur nachts. Igel sind auch dämmerungsaktiv.
Und die meisten Igelschutz Sachen sind absolut mangelhaft. Vorallem junge Igel werden sehr schwer verletzt, da sie nicht erkannt werden.
 
Cohen schrieb:
Da lege ich lieber einmalig eine Stunde den Begrenzungsdraht und spare ca. 1500 €.
Ich persönlich würde auch zu der günstigeren Variante greifen. Aber „einmalig“ ist das aus eigener Erfahrung leider nicht. Eher ein Mal im Jahr 😅 schaffe es immer wieder, den Draht aus Versehen zu durchtrennen (kurz mal den Spaten unbedacht in die Erde gesteckt, schon ist er durch…) oder ihn verlängern oder kürzen zu müssen, weil ich den Weg anpassen/optimieren will. Meiner ist inzwischen an x Stellen gelötet. Und je nach Wetter meldet er auch gerne mal „Draht fehlt“, was sich dann nach dem Trennen des Stroms wieder erledigt hat.
 
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pseudopseudonym schrieb:
Ich kenne einige Rasenmähroboter persönlich und keiner davon fährt nachts.
Allein schon, weil Rasen nachts oft feucht ist und sich schlechter mähen lässt. Wenn der Mäher nachts 8h unentdeckt festhängt, ist's auch nicht so toll.
Für das unentdeckt hat man eine Karte in der App.
 
@Oely das bringt mir wenig, wenn ich schlafe.
 
Genauso ein schrott wie die Staubsauger,wo du bei Ecken und versperrten bereiche eh selber Hand anlegen muss.
Dann kann ich es gleich selber machen! :freak: :freak:
 
@Banker007 Das hängt davon ab, wie du meinen Garten einrichtest. Wenn du am Rand überall ebene Steine verlegst, geht das richtig gut.
 
Neodar schrieb:
Verstehe den Sinn solcher Mähroboter nicht.
Wenn ich mir solch ein großes Grundstück leisten kann, dass es zuviel ist, ab und an mal selbst Hand anzulegen, dann habe ich auch das Geld mir direkt nen Gärtner leisten zu können, der dann eben nicht nur Rasen mäht, sondern den Garten generell in Schuss hält.

Ich habe bei einem 1000m² Grundstück 400m² Rasenfläche und diese zu mähen hat früher immer ziemlich genau eine Stunde gebraucht. Grünschnitt musste ich dann noch wegfahren. Einen Gärtner lohnt sich dafür nicht. Aber ein Roboter alle mal. Habe 4 Jahre einen Gardena Sileno gehabt und seit 3 Jahren nun einen Husqvarna Automower und beide waren/sind sehr zuverlässig und vor allem leise und durch das ständige schneiden und mulchen (kein Rasenschnitt mehr wegbringen) ist der Rasen auch besser geworden.
Wenn ich gedüngt habe musste ich sogar mehr als 1x die Woche mähen und das geht schon auf die Nerven und kostet Zeit und Energie. Kann jedem nur einen Roboter empfehlen und inzwischen gibt es ja auch welche, die so teuer wie mein Wocheneinkauf sind. Sind dann sicher keine Topmodelle, aber so kann sich immerhin fast jeder einen leisten. Ob man nun einen Rasenmäher oder Rasenroboter kauft, muss dann kein Riesen Unterschied sein vom Preis. Aber das Gärtnerargument ist echt zu schnell gesagt ohne nachzudenken. Allein die An- und Abfahrt jedes mal ist schon zu teuer. Und ich lass auch ungerne Leute bei mir arbeiten, wenn ich da bin und noch weniger, wenn ich nicht da bin. Auch kann sich nicht jeder der ein Grundstück hat einen Gärtner leisten, die Mehrheit zahlt dieses fast ihr halbes oder ganzes Leben lang ab und kommt dadurch gerade so über die Runden. Da ist eine einmalige Ausgabe für eine Anschaffung immer besser drin als stetige Kosten für eine Dienstleistung.
 
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Wir haben hier knapp 3500 qm Grünfläche und ich bin froh, dass wir seit letzten Jahr den Luba einsetzen. Außer der Äpfelthematik haben wir bisher auch keine Probleme gehabt, obwohl man uns auf Grund der Bäume und Gebäude abgeraten hat, da der Empfang angeblich nicht gut genug ist. In der Saison 2023 hat es super funktioniert und ich würde ihn immer wieder kaufen.
 
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Neodar schrieb:
Verstehe den Sinn solcher Mähroboter nicht.
Wenn ich mir solch ein großes Grundstück leisten kann, dass es zuviel ist, ab und an mal selbst Hand anzulegen, dann habe ich auch das Geld mir direkt nen Gärtner leisten zu können, der dann eben nicht nur Rasen mäht, sondern den Garten generell in Schuss hält.
Hmm naja nein. Grund ist ja nicht überall teuer, ich hab fast 40.000m², Wald, Wiese etc.
Aber der eigentliche Garten sind nur 2000 und nein, ich hab nicht die Zeit meinen Garten zu machen, auch nicht mein Haus. Das machen die Roboter. Ich hatte eine Zeit, wo ich das tatsächlich gern gemacht hab, quasi zum runterkommen, zum entspannen. Aber inzwischen bin ich einfach froh, das nicht mehr machen zu müssen und freu' mich über Automatisierung. Wenngleich die Konfiguration der Automatisierung auch wieder Zeit frisst als wärs ein eigenes Hobby. Ich ertappe mich oft am "Optimieren". Aber gut, das habe ich früher bei anderen Dingen gemacht
 
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Neodar schrieb:
Wenn ich mir solch ein großes Grundstück leisten kann, dass es zuviel ist, ab und an mal selbst Hand anzulegen, dann habe ich auch das Geld mir direkt nen Gärtner leisten zu können
Nach dem Kauf des Grundstücks hast du in der Regel weniger Geld als vorher. Wenn du das Grundstück mal vor über dreißig Jahren gekauft hast, heißt das auch noch lange nicht, dass du das heute bei den aktuellen Preisen nochmal könntest.

Dann kommt der Krach dazu. Wenn es nach mir ginge, gäbe es eine Mähroboterpflicht. Zum Kotzen, wenn der Nachbar mit seinem lauten Teil loslegt, wenn man den Nachmittag genießen will!

Neben dem Krach ist die Frage, was mit dem Schnitt passiert. Liegenlassen? Stinkt im Sommer und sieht furchtbar aus. Aufsammeln? Da bekommt der Tag mit ständigem Korbleeren und Deponiebesuch Struktur. Der Mähroboter kommt an jeder Stelle so oft vorbei, dass der Schnitt nicht spürbar ist.
 
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