Dürfen Homosexuelle in einer Ehe Kinder adoptieren?

Sollen Homosexuelle Kinder adoptieren dürfen?

  • Na klar, warum nicht?

    Stimmen: 109 35,7%
  • Ich bin dagegen.

    Stimmen: 158 51,8%
  • Das ist mir egal

    Stimmen: 33 10,8%
  • Anderes

    Stimmen: 5 1,6%

  • Umfrageteilnehmer
    305
Status
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Relict schrieb:
Ich hab mich schließlich auch an verschleierte Frauen gewöhnt. Als DDR-Bürger totales Neuland. Vorallem in dem Ausmaß. Schwule und Lesben gabs auch schon in der DDR;)

Errm. wie alt warst du als du dich an "verschleierte Frauen" gewöhnt hattest? Was für Auswirkungen hatte das denn auf deine Beziehung zu deinen Eltern? :freak:

Ich glaube kaum daß die Kleiderordnung mit einer sexuellen 24/h Orientierung gleichzusetzen ist. Da greifen ganz andere Atavismen, eben das Bedürfnis nach der Mutter und dem Vater. Ob die Mutter verschleiert ist und ob der Vater grüne Haare trägt ist dabei unrelevant.


Das ist so, als ob du harte Sex-Spiele mit dem tragen von weißen Turnschuhen gleichsetzen würdest. :rolleyes:
Ich bitte dich... dein Vergleich war wirklich sehr unpassend. WIe sagt der Engländer so schön? "Apples and Oranges"...
 
@Natan
17.
Und ich bin mit meiner alleinerziehenden Mutter aufgewachsen. Da sie alles ganz ohne Männerhilfe bei mir und im Haus gemeistert hat, hatte das sogar einen nachhaltig positiven Effekt über emanzipierte Frauen. ;)

Und Kleiderordnung ist gut. Mir gings mehr um die ausgelebten Traditionen dahinter bis hin in den Schulunterricht. Geniessen diese Kinder denn eine bessere Erziehung als bei Homosexuellen oder Fanatikern, Ignoranten aller Coleur und lernen mehr fürs Leben?

Es bleibt eine sexuelle Orientierung DER ELTERN. auf das Kind nimmt es maximal in Sachen Toleranz Einfluss und in Sachen gesellschaftliche Mißverhältnisse, Voruteile und Heuchelei selbiger.
Und nein es wird seine Eltern nicht deswegen ablehnen oder verstoßen oder freiwillig ins Heim gehen. Es wird diese Erfahrung an seine Kinder weitergeben, diese nicht homophob erziehen.
Ansonsten lief was ganz anderes falsch.

Ich stelle mir das gerade so vor... der 15-jährige pubertierende bringt seine erste Freundin nach Hause...
Oder die Tochter mit dem Freund...

Und wo wäre das Problem? Davon abgesehen, dass das kind auch auf solche VoruteilsFreunde verzichten kann, will der FreundIN schließlich nicht mit den Eltern ins Bett, genauso wenig wie bei Heteroeltern.
 
Zuletzt bearbeitet:
$co®pion schrieb:
Homosexuelle sollte man weder tolerieren noch bekämpfen.
Man sollte ihnen Helfen, denn sie brauchen psychologische Hilfe!
Weshalb brauchen die psychologische hilfe?
$co®pion schrieb:
Man sollte diesen Menschen weder erlauben zu Heiraten noch Kinder zu adoptieren.
Aha, alle Menschen sind gleich nur einige sind halt gleicher.

$co®pion schrieb:
Erstens weil man diesen Menschen noch weniger hilft wenn man sie akzeptiert statt toleriert.
Welche hilfe benötigen den Homosexuelle?
$co®pion schrieb:
Zweitens weil es für diese Kinder sicherlich nicht gut ist wenn sie bei Homosexuellen aufwachsen.
Irgendwelche beweise, zahlen für deine vermutungen?

$co®pion schrieb:
Wie sollen sich diese Kinder jemals normal entwickeln ohne einen psychologischen Schaden davonzutragen?
Warum sollten sie sich nicht normal entwickeln?
$co®pion schrieb:
Immerhin ist es für die meisten Kinder schon schlimm genug und stört deren Entwicklung wenn sie bei nur einem Elternteil aufwachsen.
Bei Scheidungskindern würde ich dir recht geben, das diese eher einen mentalen knacks bekommen können aber wenn von vornherein nur ein Elternteil da ist, sehe ich da keine probleme.
Gibt aber auch genügend Kinder in einer "vermeintlich" intaken Familie die probleme haben.
Weil die Eltern versagen.
 
Das mag ja sein, Relict. Viele Kinder wachsen nur mit einem ELternteil auf. ABer ich gehe davon aus, daß du zumindest gelegentlich Kontakt zu deinem Vater hattest bzw zu den Freunden deiner Mutter (als Kind).
Es geht auch nicht darum wie die Eltern ihre Kinder erziehen und ob komosexuelle Eltern ihre Kinder homophon erziehen würden.

Es geht um Psychosen, um den "Abfärbeffekt" umd Bindungsunfähigkeit, um Probleme in der Pubertät und mit den Freunden/Klassenkameraden.

HIer sind ganz unbewußt agierende Mechanismen am Werk, da können die beiden Homos sich noch so sehr bemühen. Das Kind wird immer ahnen, daß seine Eltern "anders" sind.
 
Natan schrieb:
Laß dir gesagt sein, daß in jeglicher anderer Tradition und Religion immer die Familie und das Verhältnis zwischen Mann und Frau im Mittelpunkt steht. Ohne Familie, keine Gesellschaft, keine Religion

Und? Ist das heute noch tatsächlich aktuell? Was ist Familie?
Ohne unfruchtbare keine Gesellschaft, nicht ohne oder mit Homosexuellen.

Es geht um Psychosen, um den "Abfärbeffekt" umd Bindungsunfähigkeit, um Probleme in der Pubertät und mit den Freunden/Klassenkameraden.

Es färbt nichts ab, was nicht abfärben kann. Sexuelle Orientierung ist nicht freiwillig auswählbar, sie ist nur freiwillig unterdrückbar.

Und warum sollen Kinder von homosexuellen Eltern bindungsunfähiger sein, als die von Heteros? die leben ihr Leben, ihre Sexualität. Und wissen ganz genau selber was sie wollen. Spätestens in der Pubertät. Ich sehe keinen Unterschied. Auch werden homosexuelle Eltern diese nicht zur Homosexualität bekehren, sie würden ihr Kind aber deswegen auch nicht verachten.

Denk doch nicht dauernd an die anderen, was die womöglich denken oder sagen. Die geilen sich auch wieder ab und regen sich übers nächste auf.

Ach nochwas.
Haben Kinder von Homosexuellen denn keinen Kontakt zum anderen Geschlecht oder anderen sexuellen Orientierungen? Leben die etwa in einer Sekte?
 
Zuletzt bearbeitet:
Natan schrieb:
Das Kind wird immer ahnen, daß seine Eltern "anders" sind.

Das Problem scheint hier ja für viele eher zu sein, dass das Kind dies für normal halten könnte und "auch so wird". So auch bei dir. Also was ist jetzt das Problem? Das "anders sein" der Eltern oder dass das Kind falsche Vorstellungen vom "richtigen" bzw. "gottgewollten" Zusammenleben bekommt? "Liebe" bekommt es unter Umständen von beiden oder in einer "normalen" Familie von keinem. Alles nicht regelbar und voraussagbar. Es geht hier also letztendlich doch nur um die sexuelle Orientierung und weniger um die Erziehung.

Und wird ein Junge bei zwei Müttern nun eher "normal" oder "homo". Oder nur noch verkorkst? Und was passiert bei einer künstlichen Befruchtung, wo das Kind seinen Vater gar nicht kennenlernt? Oder ist vielleicht das ja alles der Grund warum die Jugend nur noch "aus Primaten" besteht, Natan. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Relict schrieb:
Und? Ist das heute noch tatsächlich aktuell? Was ist Familie?
Ohne unfruchtbare keine Gesellschaft, nicht ohne oder mit Homosexuellen.

Die Homosexueollen trtagen nun wirklcih herzlich wenig zur Arterhaltung bei, oder? :rolleyes:

Es färbt nichts ab, was nicht abfärben kann. Sexuelle Orientierung ist nicht freiwillig auswählbar, sie ist nur freiwillig unterdrückbar.
Hypothere. Absolut unbewiesen.

Ach nochwas.
Haben Kinder von Homosexuellen denn keinen Kontakt zum anderen Geschlecht oder anderen sexuellen Orientierungen?
Nicht im Kindesalter, wenn sie sehen wie Mami und Mami oder Papi und Papi rummachen und dann wahrscheinlich noch der ganze komosexuelle Freundeskreis dazukommt.

HappyMutant schrieb:
Und wird ein Junge bei zwei Müttern nun eher "normal" oder "homo". Oder nur noch verkorkst?
Das ist unbekannt. Aber wenn wir uns anschauen, was kleinste Störungen im regulären elterlichen Miteinander schon an Psychosen in Kleinkindern auslösen, die zu gewaltigen Schwiriegkeiten später in der Pubertät und noch später im Erwachsenenalter führen können, dann ist es wohl relativ sicher anzunehmen, daß noch ungewöhnlichere Lebensumstände der homosexuellen Adoptiv-"Eltern" nicht für eine positive Entwicklung der kindlichen Psyche beitragen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Homosexueollen trtagen nun wirklcih herzlich wenig zur Arterhaltung bei, oder?
Sag das mal nicht. Ich kenne etlich Lesben, die sich von ihrem schwulen Freund nen Kiond machen lassen. Auf die ein oder andere Art. Vielleicht mehr als manch andere ;)

Bei diesem Thema gehts aber nicht ums Kindermachen oder-kriegen, sondern ums Adoptieren bereits vorhandener und noch dazu in einer Ehe oder eheähnlichen Gemeinschaft, was ja ansich schon Streitthema ist. Da haben ja nicht wenige auch recht überholte Ansichten, nicht nur Homoehe, auch ganz allgemein bzgl. Kinder ohne Ehe -> noway.


Hypothere. Absolut unbewiesen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Homosexualität#Wissenschaft_und_Homosexualit.C3.A4t


Nicht im Kindesalter, wenn sie sehen wie Mami und Mami oder Papi und Papi rummachen und dann wahrscheinlich noch der ganze komosexuelle Freundeskreis dazukommt.
Na und? du kennst doch selber Homosexuelle. Würde ein Kontakt Deiner Kinder mit diesen Schaden?
Sag jetzt nicht, dass Du sie strikt fern hälst oder halten würdest?

Nee das Kind sieht und vorallem den Freundeskreis, das Homosexuelle daran ist ja nix mehr aussergewöhnliches für das Kind.

Aber davon abgesehen, habe ich von meiner Mutter ihrem Freundeskreis auch nicht allzuviel mitbekommen bzw. es tangierte mich eher. Elternliche Interessen waren nicht überwiegend die meinen, ich höre zb. auch keinen Schlager (ganz im Gegenteil)^^, auch wollte ich schon in jungen Jahren nicht dauernd an Mamas, Papas oder Omis Hand ständig überall mitrennen, so wie sies gern hätten oder sie überall dabei haben.
Fand ich ab gewissem Alter in der Öffentlichkeit und unter meinesgleichen peinlich. ;)
Geschweige, dass ich deren konservative oder teils unaufgeklärten und prüden Ansichten teile.

Warum soll es bei Kindern von Homoeltern anders sein? Warum sollen ausgerechnet diese Mutter- oder Vatersöhnchen werden?
Auch diese Kinder haben Privatleben und werden von der Gesellschaft miterzogen und geprägt. Und es sind eigene Persönlichkeiten.
Psychische Defekte bekommt man u.U., wenn vllt. das Elternhaus zerbricht oder das Kind missachtet wird oder eben das Umfeld bei schwachen Naturen schlechten Einfluss nimmt. Dann sollte man aber zuerst daran arbeiten. Denn das wird immer weit häufiger und gravierender vorkommen, als homosexuelle Adoptiveltern.
 
HappyMutant schrieb:

Wikipedia. Dilletantisch. Ich glaube eher den widersprechenden Fachartikeln. SIe sind leicht über Google zu finden (besonders interessant sind die englischsprachigen), daher verlinke ich jetzt nicht.

Na und? du kennst doch selber Homosexuelle. Würde ein Kontakt Deiner Kinder mit diesen Schaden?
Sag jetzt nicht, dass Du sie strikt fern hälst oder halten würdest?

Meine Kinder haben aber nunmal Mami und Papi. Und ich feiere auch zuhause kein "Schwulenstelldichein". Mein Bekanntenkreis setzt sich größtenteils aus heterosexuellen Menschen zusammen, ich kenne aber wahrscheinlich überdurchschnittlich viele homosexuelle.
Mein bester Freund ist schwul. Bei ihm ist es aber genau andersherum. Er bewegt sich ständig in Schwulenkreisen, auch zuhause. Heteros sind bei ihm in der absoluten Minderheit. Überleg mal den Druck, den das auf ein Kind ausübt. "Du muß schwul werden, deine Papis sind es ja auch..."
 
Natan schrieb:
Überleg mal den Druck, den das auf ein Kind ausübt. "Du muß schwul werden, deine Papis sind es ja auch..."
Mein Papi sitzt den ganzen Tag zuhause faul rum, trinkt Bier und seine faulen, saufenden Kumpels hängen auch immer bei uns rum, deshalb werd ich auch ein Arbeitsloser Säufer. Jawoll! :rolleyes:
 
Hier scheinen sich ja viele von der hippen, coolen und toleranten Seite zu zeigen...:rolleyes:

@ Gonzo71

Tja die Antworten auf deine Fragen stehen schon alle in meinem Post.
Mußt ihn nur wieder zusammensetzen, aber bitte richtig rum.
Oder du liest ihn in Ruhe in seiner Urform durch.

Außer vielleicht die Frage, warum psychologische Hilfe:
Wenn du Homosexuelle als normal ansiehst, kann das natürlich nicht in deine Birne gehen.
 
Er bewegt sich ständig in Schwulenkreisen, auch zuhause. Heteros sind bei ihm in der absoluten Minderheit. Überleg mal den Druck, den das auf ein Kind ausübt. "Du muß schwul werden, deine Papis sind es ja auch..."

Naja das Dein Freund sich überwiegend unter seinesgleichen aufhält, könnte durchaus von seiner Orientierung abhängen. Du verkehrst ja auch seltener in Schwulenkreisen, wenn du auf der Jagt bist. Es kann aber auch daher rühren, dass er dort als Mensch wie er ist akzeptiert und eben nicht nur toleriert, beobachtet oder belächelt wird?

Desweiteren entsteht für das kind kein Druck, weil ein Kind nicht in sexuellen Kategorien denkt. Erst in der Pubertät und dann ist es alt genug, zu wissen was es will und kann es selber aktiv herausfinden. Da helfen dann auch keine Eltern mehr.
Druck und Verwirrung entstünden eher, wenn es seine sexuelle Neigung krampfhaft verbergen müsste, nicht sein Leben leben dürfte.
Aber das kommt glaube häufiger bei Heteroeltern vor mit homosexuellen Kindern oder gar spät geouteten Müttern und Vätern, die allen und dem Kind ein halbes Leben lang etwas vorgetäuscht haben. Ob dass dann besser für alle Beteiligten war bezweifle ich.

Ich glaube eher den widersprechenden Fachartikeln.
Das ist mir shcon klar. Schonmal was von kognitiver Dissonanz gehört?
Keine Panik, haben wir alle, aber bei manchem und manchen Themen eben stärker ausgeprägt. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier scheinen sich ja viele von der hippen, coolen und toleranten Seite zu zeigen
Schwule oder Lesben zu akzeptieren, wie sie sind, normale Menschen mit einer anderen sexuellen neigung, hat weder was mit hip oder cool sein zu tun.
Eher mit Aufgeklärtheit und toleranz gegenüber dem "anders" sein.
$co®pion schrieb:
Außer vielleicht die Frage, warum psychologische Hilfe:
Wenn du Homosexuelle als normal ansiehst, kann das natürlich nicht in deine Birne gehen.
Ist immer noch keine antwort warum homosexuelle psychologische Hilfe benötigen sollten?
Das sind genau so Menschen wie du und ich, nur das sie einer anderen sexuellen neigung nachgehen.
Und? Was ist daran abnormal? Sind die deshalb irre oder gestört? Nein, ganz sicherlich nicht.
Schwul oder Lesbisch sein ist nicht heilbar, weil es keine Krankheit ist.

Aber hier sind halt einige in der Steinzeit stehen geblieben.
Wobei ich vermute das der Steinzeitmensch dahingehend toleranter war als der "moderne" Mensch heute. :p
 
Zuletzt bearbeitet:
Gonzo71 schrieb:
Schwule oder Lesben zu akzeptieren, wie sie sind, normale Menschen mit einer anderen sexuellen neigung, hat weder was mit hip oder cool sein zu tun.

Widerspricht sich damit:

Gonzo71 schrieb:
Aber hier sind halt einige in der Steinzeit stehen geblieben.
Wobei ich vermute das der Steinzeitmensch dahingehend toleranter war als der "moderne" Mensch heute. :p

Naja irgendwie wären wir ausgestorben wenn damals alle schwul gewesen wären...

Wenn drei Wünsche frei hätte, dann wäre mein erster:
Ich möchte bitte nur einen Tag lang so cool und modern sein wie Gonzo71
 
Zuletzt bearbeitet:
$co®pion schrieb:
Naja irgendwie wären wir ausgestorben wenn damals alle schwul gewesen wären...
Sind denn jetzt alle schwul, tragen jetzt alle eine Brille, hören jetzt alle hiphop? ;)

http://de.wikipedia.org schrieb:
Evolutionstheoretischer und sozialer Nutzen der Homosexualität
In der Wissenschaft gibt es inzwischen Vorstellungen, dass Homosexualität der Gesamtfitness der Sippe dient, also auch im Sinn der Evolutionstheorie einen Nutzen hat, da sie dafür sorgt, dass sich eine größere Anzahl von Menschen um ein neugeborenes Kind kümmern kann. Berücksichtigt wird hierbei, dass homosexuell Veranlagte trotz biologischer Möglichkeit durchschnittlich weniger eigene Kinder zeugen als Heterosexuelle, dadurch jedoch ihre genetisch nah verwandten Neffen und Nichten mitversorgen können. Damit hätten letztlich auch ihre Gene eine Chance auf Fortbestand (siehe auch Das egoistische Gen).

Wissenschaftler der Universität Padua konnten darüber hinaus in einer Studie[54] zeigen, dass dieselbe genetische Veranlagung, die bei männlichen Homosexuellen für deren sexuelle Orientierung verantwortlich ist, gleichzeitig auch deren weibliche Verwandte mütterlicherseits fruchtbarer macht. Der dadurch bei weiblichen Verwandten entstehende evolutionäre Vorteil könnte so die Durchsetzungsfähigkeit der genetischen Veranlagung für Homosexualität erhöhen.

Ein anderer Zugang zur Sexualitätsthematik ist die Frage, warum es überhaupt die Norm der Heterosexualität gibt und alles andere als Abweichung gesehen wird. In bestimmten Gender Studies wird analysiert, dass der Heterosexismus und Heteronormativität Grundpfeiler unserer Gesellschaft sind und die Homosexualität eine soziokulturelle Konstruktion darstellt.

Sorry da müssen schon mehr Argumente kommen, als "Da ja eine Randgruppe, kann es ja nur unnormal und falsch sein, Was die Mehrheit macht ist normal".
 
Sex ist eben einzig und allein Mittel zur Fortpflanzung. Wer also nicht mehr der Fortpflanzung dient muss dementsprechend pervers/gestört sein oder wenigstens unnormal, weil er wider der Natur handelt. Und bei solchen Leuten weiß man ja nie, was sie öffentlich sonst noch so tun, wenn sie ihre Triebe schon nicht im Griff haben. Aber wenn sie es dann noch vor den Kindern machen. Das geht einfach nicht. Und dann erst die Homosexuellen. Ich mein was noch vor 50 Jahren stimmte, kann ja nicht plötzlich falsch sein. ;)

Aber wir hippen, progressiven Gutmenschen haben das einfach noch nicht verstanden. Deswegen glauben wir auch Wikipedia sammelt neutrale Informationen und misstrauen Leuten die ganz tolle Studien kennen, diese aber lieber nicht verlinken.

Und Natan, wenn wir uns kurz vor Augen halten, dass Kinder die man adoptieren kann, möglicherweise schon gar vorher "Störungen im regulären elterlichen Miteinander" erlebt haben könnten, dann frage ich mich natürlich, meinst du das es noch schlimmer wird? Und glaubst du das die Auswahl der Adoptiveltern dann noch weniger gründlich ausfällt als bei Heteropaaren? :rolleyes:
 
Relict schrieb:
Das ist mir shcon klar. Schonmal was von kognitiver Dissonanz gehört?
Keine Panik, haben wir alle, aber bei manchem und manchen Themen eben stärker ausgeprägt. ;)

Weißt du eigentlich von wem "deine" Wikipedia-Artikel geschrieben werden?
Im ersten Fall von der Schwulen- und Lesben-Organisation Deutschlands.... sehr objektivierend, wenn du mich fragst. :rolleyes:

Zu deiner Aussage, "das Kind nehme erst sexueklle AKtivitäten im pubertären Alter wahr:

Bewußte Wahrnehmung ist etwas anderes als unbewußte Wahrnehmung oder gar eine Prägung. Die Veranlagung des menschlichen Charakterbildes ist mit dem 12ten Lebensjahr weitgehend abgeschlossen. Inklusive sexueller und sozialer Präferenzen und Kompetenzen.

Und das, obwohl das Kind davon noch gar nichts weiß ;)

Kinder bekommen sehr wohl mit, wenn Mami und Papi sich streiten und wenn sie ein Brüderlein oder Schwesterlein bekommen und Mamis Brauch dick wird. Mit allen Problemen wie Eifersucht und Futterneid.
Du glaubst doch nicht, daß das bei homosexuellen Beziehungen bei den Kindern im Kleinkindalter anders ist?
 
@ Relict

Ne hab nur kurz dumm gestellt wie er es auch tut.
...Achso ich bins ja wirklich weil ich Homosexualität als abnormal ansehe.
 
@Natan
Weißt du eigentlich von wem "deine" Wikipedia-Artikel geschrieben werden?
Im ersten Fall von der Schwulen- und Lesben-Organisation Deutschlands.... sehr objektivierend, wenn du mich fragst.

Davon abgesehen, dass ich den Wiki-Beitrag sehr sachlich, ehrlich und neutral finde, glaube ich kaum, dass ein Beitrag aus Deiner "Randgruppe" sachlicher und neutraler ausfallen würde. ^^

Die Veranlagung des menschlichen Charakterbildes ist mit dem 12ten Lebensjahr weitgehend abgeschlossen. Inklusive sexueller und sozialer Präferenzen und Kompetenzen.
Und warum kommen dann homosexuelle Neigungen auich oder vorallem bei Kindern in und aus Heterobeziehungen vor? Wer prägte deren sexuelle und soziale Präferenzen? Böse Schwule Missionare auf dem Spielplatz/ Schulweg hinterm Busch?


Du glaubst doch nicht, daß das bei homosexuellen Beziehungen bei den Kindern im Kleinkindalter anders ist?
Ein kleines Kind fragt und wird aufgeklärt. Wie jedes andere ja hoffentlich auch und auch hoffentlich ausreichend und sachlich.


Was das Kind stattdessen lernt und prägt (ob will oder nicht) ist, das Homosexualität Teufelswerk ist und ausgetrieben und verachtet gehört, leider. Toll.
Die Meinung darüber darf es sich aber zum Glück auf Wunsch noch selber bilden, wenn auch nicht vor jedem äussern.
 
Relict schrieb:
Davon abgesehen, dass ich den Wiki-Beitrag sehr sachlich, ehrlich und neutral finde, glaube ich kaum, dass ein Beitrag aus Deiner "Randgruppe" sachlicher und neutraler ausfallen würde. ^^

Ich glaube kaum, daß man bei wissenschaftlichen Langzeitstudien, die im gros zum selben Ergebnis führen von "Randgruppen" sprechen kann und ich glaube auch nicht, daß man diese empirischen großangelegten Feldversuche mit irgendwelchen "Homo-Ev"-Statements gleichsetzen kann... :rolleyes:

Und warum kommen dann homosexuelle Neigungen auich oder vorallem bei Kindern in und aus Heterobeziehungen vor? Wer prägte deren sexuelle und soziale Präferenzen? Böse Schwule Missionare auf dem Spielplatz/ Schulweg hinterm Busch?

Nein. Störungen in der Kindheit. Vielleicht unbewußt erlebte sexuelle Begebenheiten. Deswegen sagte ich ja: Das Umfeld ist für ein "Normal" aufwachsendes Kind schon schwer genug und störungsanfällig genug. Man muß es mit Homo-Beziehungen nicht noch weiter potenzieren.

Ein kleines Kind fragt und wird aufgeklärt. Wie jedes andere ja hoffentlich auch und auch hoffentlich ausreichend und sachlich.
Aufklärung ist hier nicht da Thema. Unbewußte Vorgänge (vgl. Freud und C.G. Jung) sind es.
 
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